Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
Advertisement


Die Schlacht von Mercredesburne war Teil der Eroberung der Gebiete, die später zum Königreich Sussex in Süd England wurden.

Die Angelsächsische Chronik erklärt, dass Aelle von Sussex mit seinen Schiffen in Sussex ankam, 477 bei Cymenshore kämpfte, 485 bei Mercredesburne und 491 bei Pevensey.

Hintergrund[]

Die legendäre Gründung des Königreichs der Südsachsen wird in der Angelsächsischen Chronik erwähnt, die bestätigt, dass im Jahr 477 Aelle an einem Ort namens Cymenshore mit seinen drei Söhnen Cymen, Wlenking und Cissa ankam. Die Chronik beschreibt, wie Aelle bei seiner Landung die örtlichen Verteidiger schlug und die Verbliebenen in den Wald von Andred vertrieb. Dann beschreibt sie Aelles Schlacht mit den Briten 485 am Ufer von Mercredesburne und seine Belagerung von Pevensey 491, nach der die Bewohner abgeschlachtet wurden.

Der Historiker und Archäologe Martin Welch vermutet, dass das Gebiet zwischen dem Ouse und dem Cuckmere-Tal in Sussex den Angelsachsen von den Britonen für die Besiedelung überlassen wurde. Nennius beschreibt, wie der Britenführer Vortigern ein Treffen mit Hengest vereinbarte, dem angelsächsischen Führer, um einen Vertrag auszuhandeln. Vortigern und dreihundert britische Anführer trafen sich mit Hengest, angeblich um den Vertrag zu unterzeichnen, doch Hengest Männer schlachteten alle Gefährten Vortigerns ab, nachdem sie sie betrunken gemacht hatten. (Siehe auch: Treachery of the Long Knives) Vortigern wurde dann gezwungen, einem Vertrag zuzustimmen, der die Übergabe von Sussex an die Angelsachsen beinhaltete. Man glaubt, dass Mercredesburne bedeutet "Fluss der Grenze, bestätigt vom Vertrag" bedeutet.

Schlacht[]

Laut der Angelsächsischen Chronik kämpfte Aelle 485 mit den Briten bei Mercredesburne. Andere Versionen der Schlacht stammen von ausführlicheren Beschreibungen, wie zum Beispiel einer von Henry of Huntingdon, der andeutet, dass Aelle und seine Söhne gegen die Briten kämpften, aber keine Seite gewann und beide Seiten einem Frieden zustimmten. Laut der Angelsächsischen Chronik schickten die Angelsachsen eine Anfrage in ihre Heimat Germanien um mehr Truppen.

Der Chronist Roger of Wendover nennt sogar den Anführer der britischen Truppen als Aurelius Ambrosius.

Das Problem der Historiker ist, dass die Angelsächsische Chronik während der Herrschaft von Alfred dem Großen vierhundert Jahre später zusammengestellt wurde. Es gibt einige Hinweise, dass die Angelsachsen zu dieser Zeit Runen benutzten. Doch ihre Kultur nutzte größtenteils mündliche Überlieferung und sie begannen erst mit ihrer Christianisierung, Ereignisse nieder zu schreiben. Dies geschah im späten 7. Jh. bei den Südsachsen. Die frühen christlichen Chronisten dürften die meisten ihrer Hinweise von mündlichen Quellen wie verschiedenen Gedichten haben. Die Mittelalterlichen Historiker machten daraus später ausgeschmückte Versionen, die ihren eigenen Zwecken dienten.

Folgen[]

Die Angelsächsische Chronik gibt keine Informationen über den Tod von Aelle oder seinen Nachfolger, doch Henry of Huntingdon vermutet, dass Aelle als erster König von Sussex 512 starb und sein Sohn Cissa ihm nachfolgte.

Ort[]

Der Ort der Schlacht ist unbekannt. Die Dörfer Ashburnham und Penhurst in Ost-Sussex halten eine Überlieferung aufrecht, dass ein sächsischer Erdbau namens Town Creep der Ort der Schlacht von Mercredesburn war. Mündliche Überlieferungen, die bis zum Ende des 19. Jh. weitergegeben wurden, beziehen sich auf diesen Erdbau als den Ort einer Stadt, die von den Sachsen belagert und zerstört worden war. 1896 Untersuchten Mitglieder der Sussex Achaeological Society diese Behauptung und veröffentlichten später einen Bericht, in dem unter anderem gesagt wurde, dass der Erdbau ein möglicher Ort für die Schlacht sein könnte. Weiterhin sagten sie, dass der heutige Name Town Creeksich auf den letzten Teil von Mercrede beziehen könnte, während burn (oder Strom) sich auf den Ashburn-Strom beziehen könnte, der in der Nähe vorbei fließt.

Advertisement