Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
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Die Ordovicer waren ein keltischer Stamm, deren Siedlungsgebiet im heutigen Wales lag.

Geschichte[]

Die Ordovicer siedelten im Norden des heutigen Wales, zwischen den Silurern im Süden und den Deceangli im Nordosten.

In der Zeit der römischen Besetzung von Britannien wurden sie um 77-78 vom römischen Gouverneur Gnaeus Julius Agricola erobert. Sie gehörten zu den wenigen britischen Stämmen, die sich den Römern widersetzten. Dieser Widerstand wurde hauptsächlich von Caratacus organisiert, der nach der Niederlage der Catuvellaunen in der Schlacht am Fluss Medway der Kriegsherr der Ordovicer und Silurer wurde. Um das Jahr 50 n. Chr. galt er als Staatsfeind der Römer. Doch nach der Schlacht von Caer Caradoc, in der er besiegt wurde, galten die Ordovicer - möglicherweise aufgrund schwerer Verluste - nicht mehr als Bedrohung.

In den 70er Jahren rebellierten sie erneut gegen die römische Besatzung und zerstörten eine Kavallerieeinheit. Agricola reagierte mit einem Gegenangriff und zerstörte laut Tacitus beinahe den gesamten Stamm. Die Ordovicer werden danach in den Quellen nicht weiter erwähnt, doch bedenkt man die gebirgige Landschaft, in der sie siedelten, ist es zweifehlaft, dass Agricola sie tatsächlich ausrotten konnte.

 


Keltische oder eisenzeitliche Stämme in Großbrittannien

England, Wales und Schottland
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