Geschichte der Britischen Monarchie Wiki

This wiki's URL has been migrated to the primary fandom.com domain.Read more here

MEHR ERFAHREN

Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
Advertisement


Lancelot du Lac (frz. für Lancelot vom See) ist ein Charakter in einigen Versionen der Artussagen, wo er üblicherweise als König Artus' engster Freund und einer der größten Ritter der Tafelrunde dargestellt wird. In den französisch inspirierten Artus-Ritterromanzen ist Lancelot der verwaiste Sohn von König Ban aus dem verloren gegangenen Königreich Benwick, der im Elfenreich aufgezogen wird von der Dame vom See. Als Held vieler Schlachten, Abenteuer und Turniere und berühmt als fast unübertroffener Schwertkämpfer und Turnierreiter wird Lancelot der Lord von Joyous Gard und persönlicher Champion von Artus' Ehefrau Königin Guinevere. Doch als seine ehebrecherische Affaire mit Guinevere ans Licht kommt, führt dies zu einem Bürgerkrieg, mit dem Mordred Artus' Reich zerstören will.

Sein erstes Erscheinen als Hauptcharakter findet sich in Chrétien de Troyes' Gedicht Lancelot, der Karrenritter, das im 12. Jh. geschrieben wurde. Später wird sein Charakter in anderen Werken erweitert, besonders im riesigen Lancelot-Gral-Zyklus, der die heute bekannte Version seiner Legende darstellt, laut ihrer Nacherzählung im Le Morte d'Arthur. Dort wird Galahad, Sohn von Lancelot und Lady Elaine von Corbenic, der nicht die Charaktermängel seines Vaters besitzt, der perfekte Ritter und kann das größte aller Abenteuer bestehen, indem er den Heiligen Gral findet, nachdem Lancelot selbst aufgrund seiner Sünden versagt.

Geschichte[]

Name und Herkunft[]

In den Theorien von Ferdinand Lot und Roger Sherman Loomis ist Lancelot mit Llenlleog (Llenlleawc) verwandt, einem Iren in Culhwch und Olwen (der ihn mit "dem Kopfland von Gan(i)on" in Verbindung bringt), und dem walisischen Helden Llwch Llawwynnauc (höchstwahrscheinlich eine Version der beschönigten irischen Gottheit Lugh Lonbemnech, wobei "Llwch" im walisischen See bedeutet), möglicherweise durch einen inzwischen vergessenen Beinamen wie Lamhcalad, [1] was vermuten lässt, dass es sich um die gleiche Person handelt. Ihre Ähnlichkeiten abgesehen vom Namen beinhalten ein Schwert zu schwingen und für einen Kessel zu kämpfen (in Preiddeu Annwn und Culhwch). T. Gwynn Jones behauptete, es gäbe Verbindungen zwischen Lancelot und Eliwlod, einem Neffen von Artus in den walisischen Legenden. Anhänger der Theorie vom skytischen Ursprung der Artussagen haben spekuliert, dass eine frühe Form Alanus-à-Lot gewesen sein könnte, was "Alan vom Fluss Lot" bedeutet, [2] während jene, die nach Hinweisen in der Antike suchen, Elemente von Lancelot in den antiken griechischen Mythenfiguren von Askalos und Mopsus (Moxus) finden. [3]

Alfred Anscombe stellte 1913 die Theorie auf, dass der Name "Lancelot" vom germanischen *Wlancloth stammt, mit wurzeln im altenglischen wlenceo (Stolz) und loða (Mantel), [4] in Verbindung mit Vinoviloth, dem Namen eines gotischen Häuptlings oder Stammes, der in der Getica (6. Jh.) erwähnt wird. [5] Laut moderneren Gelehrten wie Norma Lorre Goodrich könnte der Name - wenn er nicht nur eine Erfindung von Chrétien de Troyes ist - von Geoffrey of Monmouths Charakter Anguselaus stammen, möglicherweise eine lateinische Version des Namens Unguist, der Name eines Sohnes des Piktischen Königs Forgus aus dem 6. Jh.; wenn man dies von Geoffreys Latein ins altfranzösische übersetzt, würde daraus Anselaus werden. [6] Andere Personen aus dem 6. Jh., die in modernen Zeiten vorgeschlagen wurden, sind der frühe französische Heilige Fraimbault de Lassay, [7] Wlanc(a), ein Schwiegersohn des angelsächsischen Königs Aelle von Sussex, [8] Maelgwn, König von Gwynedd, [9] und Llaennog (Llaenauc), Vater von Gwallog, König von Elmet. [10]

Lancelot könnte der Held eines Volksmärchens gewesen sein, das ursprünglich unabhängig war, aber schließlich in die Artussagen aufgenommen wurde. Der Diebstahl eines Neugeborenen durch eine Wasserfee, das erscheinen eines Helden bei einem Turnier an drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei verschiedenen Verkleidungen und die Rettung einer Königin oder Prinzessin aus einem andersweltlichen Gefängnis sind alles Merkmale eines gut bekannten und verbreiteten Märchens, von dem Varianten in verschiedensten Beispielen gefunden werden können, die von Theodore Hersart de la Villemarqué in seinem Barzaz Breiz, von Emmanuel Cosquin in seinem Contres Lorrains und von John Francis Campbell in seinen Tales of the West Highlands gefunden werden können. Was seinen Namen angeht, könnte "Lancelot" eine Variante des gebräuchlichen Namens "Lancelin" sein (wie es von Gaston Paris 1881 vorgeschlagen und später von Rachel Bromwich unterstützt wurde). [11] Er könnte möglicherweise auch von dem altfranzösischen Wort L'Ancelot stammen, das "Diener" bedeutet (diese Hypothese wurde zuerst von de la Villemarqué 1842 vorgeschlagen. Tatsächlich wird Lancelots Name in mehreren Manuskripten so geschrieben. [6]

Frühes Erscheinen[]

Lancelots Name erscheint als dritter auf einer Liste von Rittern an König Artus' Hof in dem frühesten bekannten Werk, das ihn als Charakter enthält: Chrétien de Troyes' Erec und Enide (1170). Die Tatsache, dass sein Name nach Gawain und Erec steht, deutet die angenommene Wichtigkeit des Ritters am Hof an, obwohl er nicht sehr viel in Chrétiens Geschichte zu tun hat. Lancelot erscheint erneut in Chrétiens Cligès, in dem er eine wichtigere Rolle als einer der Ritter einnimmt, die Cligès in seinem Abenteuer überwinden muss. [1] Erst in Chrétiens Gedicht Lancelot der Karrenritter (Le Chevalier de la Charrette) wird Lancelot der Hauptcharakter. Es ist auch Chrétien, der zuerst Lancelot den namen Lancelot du Lac (Lancelot vom See) gibt, [12] der später von den französischen Autoren des Lancelot-Gral Zyklus aufgenommen wird und dann von Thomas Malory. [13] Chrétien behandelt Lancelot, als ob sein Publikum zu dieser Zeit bereits bekannt war mit dem Hintergrund des Charakters, und doch werden die meisten der Charaktereigenschaften und Heldentaten, die heute üblicherweise mit Lancelot in Verbindung gebracht werden, dort zuerst erwähnt. Die Geschichte zentriert sich um Lancelots Rettung von Königin Guinevere, nachdem sie von Meliagant entführt worden war. In den Worten von Matilda Bruckner: "was vor Chrétien existierte, bleibt unbekannt, doch es gibt keinen Zweifel daran, dass seine Version der Beginn aller nachfolgenden Geschichten von Lancelot als der Ritter wurde, dessen außergewöhnliche Fähigkeiten unauflöslich mit seiner Liebe zu Artus' Königin verbunden sind." [14]

Lancelots Leidenschaft für Artus' Ehefrau Guinevere findet sich nicht in einem anderen frühen Werk, Lanzelet, ein mittelhochdeutsches Heldengedicht von Ulrich von Zatzikhoven, das im späten 12. Jh. (nicht vor 1194) geschrieben wurde. Ulrich versichert, dass sein Gedicht eine Übersetzung eines früheren Werkes aus einem nicht genannten "französischen Buch" ist, das er erhalten hatte (geschrieben von einem gewissen Arnaud Daniel), dessen Herkunft gegeben wird und das sich nennenswert in mehreren Punkten von Chrétiens Geschichte unterschieden haben muss. In Lanzelet ist der Entführer von Ginover König Valerin, dessen Name, anders als der von Chrétiens Meliagant, nicht vom walisischen Melwas stammt. Weiterhin ist Ginovers Retter nicht Lanzelet, der statt dessen Glück in der Ehe mit der Feenprinzessin Iblis findet. Statt dessen ist der Held von Ulrichs Buch Artus' Neffe, der Sohn von Artus' Schwester Königin Clarine. Ähnlich wie in Chrétiens Version wird Lanzelet von einer Wasserfee aufgezogen (hier die Königin des Jungfauenlands), und hat seinen Vater König Pant von Genewis in einer Rebellion verloren. [15] Es wurde vermutet, dass Lancelot ursprünglich der held einer Geschichte war, die nichts mit dem ehebrecherischen Liebesdreieck zu tun hatte und möglicherweise der Version von Ulrich sehr ähnelte. [16] Wenn dies wahr ist, dann könnte das Motiv des Ehebruchs entweder von Chrétien für seinen Chevalier de la Charrette erfunden worden sein, oder fand sich in der (inzwischen verloren gegangenen) Quelle, die ihm von seiner Schirmherrin Marie de Champagne bereitgestellt wurde, einer Dame, die gut bekannt war für ihr tiefes Interesse in Angelegenheiten der Höfischen Liebe. [17]

Entwicklung der Legende[]

Lancelots Charakter wurde im 13. Jh. in der altfranzösischen Prosa-Romanze Vulgate-Zyklus weiter entwickelt, wo er in den späteren Teilen eine große Rolle spielt: dem Prosa Lancelot (oder Lancelot du Lac), der Queste del Saint Graal (Die Suche nach dem Heiligen Gral) und dem Mort Artu (Der Tod von Artus). Als Chrétien de Troyes auf die Bitte von Gräfin Marie schrieb, war sie nur an der romantischen Beziehung zwischen Lancelot und der Königin interessiert. Doch der Lancelot in Prosa erweitert die Geschichte beträchtlich: ihm wird eine Familie zugeschrieben, eine Abstammung aus einem verloren gegangenen Königreich und viele weitere Abenteuer. Gaston Paris argumentierte, dass die Guinevere-Meleagant-Episode des Prosa Lancelot eine beinahe wörtliche Adaption von Chrétiens Gedicht ist, wobei das Thema der höfischen Liebe dem unwilligen Chrétien von Marie aufgezwungen worden zu sein scheint, [18] obwohl es als eine nennenswerte Erweiterung angesehen werden kann. Viel des Prosa Lancelot-Materials aus dem Vulgate Zyklus wurde später in der Neufassung, die als Post-Vulgate Zyklus bekannt ist, entfernt, wobei die überlebenden Teile umgearbeitet und mit den anderen Teilen seines Zyklus verbunden wurden. Die verbotene Liebesaffaire zwischen Lancelot und Guinevere kann als Parallele zu der von Tristan und Isolde angesehen werden, wobei Lancelot schlussendlich identifiziert werden kann mit der Tragödie von Glück und menschlichem Versagen, die verantwortlich sind für den Niedergang der Tafelrunde in den späteren Arbeiten, die Chrétiens Geschichte weiterführen. [19]

Lancelot steht oft in Verbindung mit den christlichen Themen in den Artussagen. Lancelots Suche nach Guinevere in Lancelot der Karrenritter ähnelt Jesus' Suche nach der menschlichen Seele. [20] Sein Abenteuer in der Gruft wird in Begriffen beschrieben, die Christus' Höllenfahrt und Wiederauferstehung andeuten; er hebt mühelos den Deckel des Sarkophags an, der eine Inschrift trägt, die seine Befreiung aus der Gefangenschaft vorhersagt. [21] Lancelot wurde später einer der obersten Ritter, die mit dem Heiligen Gral in Verbindung gebracht werden, doch Chrétien fügt ihn nicht in seine letzte Romanze ein - Perceval, le Conte du Graal (Parzival oder Die Geschichte vom Gral), der unvollendeten Geschichte, die das Motiv in die mittelalterliche Literatur einführt. Parzival ist der einzige Sucher des Grals in Chrétiens Betrachtung. Lancelots Anteil an der Gralssuche wird zuerst in der Romanze Perlesvaus berichtet, die zwischen 1200 und 1210 geschrieben wurde. [22]

Die mittelholländische Lancelot-Sammlung (ca. 1320) enthält sieben Artusromanzen inklusive einer neuen über Lancelot, die in drei Teile des Zyklus eingeschlossen ist. Diese neue Formulierung einer Lancelot-Romanze in den Niederlanden deutet die weit verbreitete Beliebtheit des Charakters an, sogar schon vor der Lancelot-Gral-Geschichte. [23] In dieser Geschichte, "Lanceloet en het hert met het witte voet" (Lancelot und der Hirsch mit dem Weißen Fuß) kämpft Lancelot mit sieben Löwen, um den weißen Fuß von einem Hirsch zu bekommen, was es ihm erlaubt, eine Prinzessin zu heiraten. [24] Gegen Ende des 15. Jh. folgt Malorys Le Morte d'Arthur dem Lancelot-Gral-Zyklus darin, Lancelot als den besten Ritter darzustellen, eine Abkehr von der vorherigen englischen Überlieferung, in der Gawain der berühmteste war. [25]

In Französischen Prosa-Zyklen und Le Morte d'Arthur[]

Geburt und Kindheit[]

Im Vulgate-Zyklus wird Lancelot, mit Geburtsnamen Galahat (ursprünglich geschrieben Galaad oder Galaaz, nicht zu verwechseln mit seinem gleichnamigen Sohn) "im Grenzland zwischen Gallien und der Bretagne" geboren als Sohn des gallo-romanischen Königs Ban von Benwick (Bénoïc, entsprechend dem östlichen Teil des Anjou), das von ihrem Feind König Claudas überrannt wurde. Ban und seine Ehefrau Königin Elaine von Benoic (Élaine, manchmal Elainne oder Helainne) fliehen vor der Zerstörung aus ihrer letzten Festung und nehmen das neugeborene Kind mit sich. Als Elaine sich um ihren sterbenden Mann kümmert, wird Lancelot von einer Feenzauberin davongetragen, die als die Dame vom See bekannt ist und das Kind in ihrem magischen Reich aufzieht, während Elaine Nonne wird. (In einer alternativen Version des italienischen La Tavola Ritonda wird Lancelot zwei Monate zu früh von Gostanza geboren, der Frau des verstorbenen Ban, die bald darauf auch stirbt. Hier ist die einzige Verbindung der Dame vom See zu Lancelot nur, dass sie ihn als Erwachsenen kurz entführt.)

Nach drei Jahren [26] Zeit in der menschlichen Welt wächst das Kind Lancelot auf und wird viel schneller erwachsen, als er es sonst tun würde, und erhält durch seine Erziehung den namen du Lac, vom See. Seine Cousins Lionel und Bors der Jüngere, Söhne von König Bors von Gallien und Elaine von Benoics Schwester Evaine, werden zuerst von einem Ritter von Claudas entführt und später magisch zur Dame vom See gebracht, um Lancelots jugendliche Begleiter zu werden. [27] Lancelots andere erwähnenswerte überlebende Verwandte sind meistens Bleoberis de Ganis und Hector de Maris, unter anderem, und normalerweise entferntere Verwandte. Viele von ihnen schließen sich ebenfalls der Tafelrunde an, wie auch alle zuvor genannten und einige ihrer Söhne wie Elyan der Weiße und Lancelots eigener Sohn. Im Prosa Lancelot sind die niedrigeren Ritter der Tafelrunde, die auch als Verwandte von Lancelot erwähnt werden, Aban, Acantan der Agile, Banin, Blamor, Brandinor, Crinides der Schwarze, Danubre der Mutige, Gadran, Hebes der Berühmte, Lelas, Ocursus der Schwarze, Pincados, Tanri und mehr (es sind andere und weniger bei Malory). Ein früher Teil des Vulgate Lancelot beschreibt mit vielen Details was ihn (laut einer Übersetzung von Norris J. Lacy) zum "gutaussehendsten jungen Mann im Land" machte, inklusive der eindeutig weiblichen Qualitäten seiner Hände und Nacken und der genau richtigen Menge von Muskeln. Abdriftend zu Lancelots Persönlichkeit fügt die Erzählung die erste Erwähnung seiner Berserker-ähnlichen mentalen Instabilität hinzu (die in Chrétiens Version nicht auftaucht):

Seine Augen waren hell und lächelnd und voll von Freude, solange er guter Stimmung war, doch wenn er wütend war, sahen sie aus genau wie glühende Kohlen und es schien, als würden Tropfen roten Blutes von seinen Wangenknochen hervortreten. Er schnaubte wie ein wütendes Pferd und krampfte und knirschte mit seinen Zähnen, und es schien, dass der Atem, der aus seinem Mund kam, ganz rot war; dann schnaubte er wie eine Schlachttrompete, und was immer er zwischen seinen Zähnen hatte oder mit seinen Händen griff, würde er in Stücke reißen. Kurz gesagt, wenn er in Wut war, hatte er keinen Sinn oder Bewusstsein für etwas anderes, und dies wurde deutlich bei vielen Gelegenheiten. [26]

Artus und Guinevere[]

Ursprünglich nur bekannt als der namenlose Weiße Ritter (Blanc Chevalier), gekleidet in silbernen Stahl auf einem weißen Pferd, [28] erscheint der junge Lancelot (der behauptet, 18 Jahre alt zu sein, obwohl später enthüllt wird, dass er erst 15 ist [29]) in Artus' Königreich Logres mit der Dame vom See, um auf ihr Geheiß vom König zum Ritter geschlagen zu werden. Die Dame gibt ihm einen mächtigen magischen Ring, der in der Lage ist, jegliche Verzauberung aufzulösen (und seine anonyme Feen-Ziehmutter tut dies in Chrétiens Version auch; später ändern Teile des Vulgate Lancelot dies dahingegend, dass er ihn von Guinevere erhielt [30]), zusammen mit anderen verzauberten Gegenständen mit verschiedenen Fähigkeiten (inklusive einer Lanze und einem Schwert, einem Zelt und einem Spiegel). Sie und ihre Hofdamen helfen ihm auch auf verschiedene Arten während dem ganzen Vulgate Lancelot. Im Vulgate nimmt der Weiße Ritter später den Namen seines Großvaters König Lancelot an, nachdem man seine Identität aufgedeckt hat. [31] Im Post-Vulgate, wo Lancelot nicht länger der Hauptcharakter ist, kommt er statt dessen allein an Artus Hof und besiegt beinahe den König bei ihrem ersten Treffen, ohne dessen Identität zu kennen (Artus' magisches Schwert, das nur zum Wohl des Reiches und der Gerechtigkeit genutzt werden soll, zerbrach entweder in diesem Kampf oder in dem gegen König Pellinore). Er wird schließlich ein Mitglied von Artus' Elite-Tafelrunde, nachdem er Gawain, den Neffen des Königs, aus der Gefangenschaft des Feindes befreit hat.

Beinahe sofort nach seiner Ankunft verlieben sich Lancelot und die junge Königin Guinevere durch eine seltsame magische Verbindung zwischen einander, und eines seiner Abenteuer im Prosa Zyklus beinhaltet, sie von einer Entführung durch Artus' Feind Maleagant zu retten. Die genaue Zeit und Abfolge der Ereignisse variieren in den Quellen und einige Details finden sich nur in bestimmten Geschichten. Die Maleagant-Episode ist eigentlich das Ende der ursprünglichen, nicht zyklischen Version des Prosa Lancelot, das nur von seiner Kindheit und früher Jugend berichtet. [32] In Malorys Le Morte d'Arthur wird die ehebrecherische Affaire um Jahre verschoben, da Lancelots Rettung der Königin vor Meleagant (während der er laut Malory zunächst die Eisenstreben ihres Gefängnisses mit seinen bloßen Händen zerbricht und sich danach mit ihr ins Bett legt, ohne jedoch mit ihr zu schlafen) nach der Gralssuche stattfindet. Dennoch begibt sich sein Lancelot, genau wie in Malorys "französischem Buch" schon früh in der Geschichte in den Dienst von Guinevere.

Lancelots anfängliche Fahrender Ritter-Abenteuer aus dem Vulgate-Zyklus, die in Malorys Zusammenstellung eingefügt wurden, rangieren vom Sieg in einem Turnier, in dem er für König Bagdemagus kämpfte, dem Erschlagen des mächtigen Feindes Turquine, der mehrere von Artus' Rittern gefangen gehalten hatte, bis zum Überwinden des Verrats eines Burgfräuleins und seiner waffenlosen Verteidigung gegen ihren Ehemann Phelot. In den Abenteuern außerhalb des Vulgate Lancelot gehören zu seinen weiteren großen Taten das erschlagen mehrerer Drachen und Riesen. Er spielt auch eine entscheidende Rolle im Krieg gegen die Sachsen in Lothian (Schottland), als er erneut Artus und Gawain rettet (wie er es bei mehreren Gelegenheiten tut) und zwingt die sächsische Hexenprinzessin Camille, sich zu unterwerfen. Lancelot widmet sich seinen Taten für seine Lady Guinevere und handelt in ihrem Namen als ihr Ritter. Zu einem Zeitpunkt wird er verrückt, als man ihn glauben lässt, dass Guinevere seine Liebe anzweifelt, bis er von der Dame vom See gefunden und geheilt wird. [33] Ein weiteres Beispiel dafür, dass Lancelot zeitweise den Verstand verliert, ereignet sich während seiner kurzen Gefangenschaft bei Camille, nach der er ebenfalls von der Dame geheilt wird. Das Motiv seiner wiederkehrenden Anfälle von Wahnsinn (besonders "in Anwesenheit von sexuell herausfordernden Frauen" [34]) und Selbstmordgefährdung (normalerweise in Verbindung mit den falschen oder wahren Nachrichten über den Tod von entweder Gawain oder Galehaut) kehren oft im ganzen Vulgate zurück und manchmal auch in anderen Versionen. Er könnte auch eine dunklere, gewalttätigere Seite besitzen, die normalerweise von dem Kodex der Ritterlichkeit unterdrückt wird, aber leicht entfesselt werden kann in den Momenten des Kampfes. [35] Dennoch bemerkt das Vulgate Lancelot "von allen Rittern auf der Welt war er der eine, der am wenigsten irgend eine Dame oder Jungfrau verletzen wollte".

Schließlich gewinnt Lancelot sein eigenes Schloss in Britannien, bekannt als Joyous Gard (zuvor Dolorous Gard), wo er seinen wahren Namen und seine Herkunft erfährt. Mit der Hilfe von König Artus besiegt Lancelot dann Clautas (und die mit ihm verbündeten Römer im Vulgate) und erobert das Königreich seines Vaters zurück. Doch er entscheidet sich, in Camelot zu bleiben, gemeinsam mit seinen Cousins Bors und Lionel und seinem illegitimen Halbbruder Hector de Maris. Lancelot, inkognito als der Schwarze Ritter [1] (bei anderer Gelegenheit verkleidet er sich auch als Roter Ritter [1]) und spielt eine entscheidende Rolle im Krieg zwischen Artus und Galehaut (Galahaut). Galahaut ist Artus' Feind und kurz davor, der Sieger zu werden, doch er wird von Lancelots unvergleichlichen Kampffähigkeiten besiegt und bietet ihm eine Gunst an, im Austausch für das Privileg einer gemeinsamen Nacht im Feldlager. Lancelot akzeptiert und nutzt die Gunst, um von Galehaut zu verlangen, dass dieser sich Artus friedlich ergibt. Zunächst dient Lancelot weiterhin Galehaut in dessen Heimatland Sorelois, wo Guinevere sich ihm anschließt, nachdem Lancelot sie vor dem verhexten Artus rettet, in der Episode der "falschen Guinevere". [36] Danach lädt Artus Galahaut ein, sich der Tafelrunde anzuschließen. Trotz dieses glücklichen Endes ist Galahaut derjenige, der Guinevere überzeugt, dass sie Lancelots Zuneigung erwidern sollte, was zumindest teilweise zum Fall von Camelot beiträgt. Im Prosa Tristan und seinen Neufassungen, inklusive dem Bericht im Post-Vulgate Abenteuer beherbergt Lancelot die flüchtigen Liebenden Tristan und Isolde, als sie vor dem bösen König Mark von Cornwall fliehen.

Lancelot wird einer der berühmtesten Ritter der Tafelrunde, und wird in Malorys eigener Geschichte von Sir Urry von Ungarn als der beste Ritter der Welt beschrieben, sowie auch das Objekt der Begierde vieler Damen, beginnend mit der Lady von Malehaut, als er ihr Gefangener ist am Anfang des Vulgate Lancelot. Königin Guinevere treu ergeben verweigert er sich den gewaltsamen Avancen von Königin Morgan le Fay, Artus' Zauberinnen-Schwester. Morgan versucht immer wieder, Lancelot zu verführen, den sie gleichzeitig wollüstig liebt und hasst, mit der gleichen starken Intensität. Sie entführt ihn sogar wiederholt, einmal mit ihrem Hexenzirkel von magischen Königinnen, zu denen auch Sebile gehört. Bei einer Gelegenheit (wie es im Prosa Lancelot berichtet wird), stimmt Morgan zu, Lancelot gehen zu lassen, um Gawain zu retten, wenn er danach sofort zu ihr zurückkehrt und lässt ihn dann unter der Bedingung frei, dass er ein Jahr lang weder Zeit mit Guinevere noch Galehaut verbringt. Diese Bedingung lässt Lancelot halb verrückt werden, und Galehaut wird krank aus Sehnsucht nach ihm und stirbt schlussendlich aus Gram, als er ein falsches Gerücht über Lancelots Selbstmord hört. Eine andere Zauberin namens Hellawes will ihn so besessen für sich selbst, dass sie selbst aus Trauer stirbt, als sie es in Malorys Gefährliche Kapelle Episode nicht schafft, ihn tot oder lebendig zu haben. Gleichermaßen stirbt Elaine von Astolat (Vulgates Demosielle d'Escalot, heute besser bekannt als "die Lady von Shalott") an gebrochenem Herzen aufgrund ihrer unerwiderten Liebe zu Lancelot. Lancelot selbst hat eine gegenseitige, aber rein platonische Liebe mit einer geschworenen Jungfrau, die Malory Amable nennt (im Vulgate namenlos).

Galahad und der Gral[]

Prinzessin Elaine von Corbenic, Tochter des Fischerkönigs, verliebt sich auch in ihn. Sie ist erfolgreicher als die anderen. Mit der Hilfe von Magie trickst Elaine Lancelot aus, zu glauben, dass sie Guinevere ist und er schläft mit ihr. [37] Die folgende Schwangerschaft führ zur Geburt seines Sohnes Galahad, den Elaine fort schickt, um ohne Vater aufzuwachsen und der sich später als der von Merlin prophezeite Gute Ritter erweist. Guinevere erfährt von der Affaire und wird wütend, als sie herausfindet, dass Elaine Lancelot ein zweites mal mit einem Trick dazu gebracht hat, mit ihr zu schlafen, und das in Guineveres eigenem Schloss. Sie gibt Lancelot die Schuld und verbannt ihn aus Camelot. Gebrochen von ihrer Reaktion wird Lancelot erneut wahnsinnig und wandert für (entweder zwei oder fünf) Jahre durch die Wildnis. In dieser Zeit suchen die reuige Guinevere und die anderen nach ihm. Schließlich kommt er zurück nach Corbenic, wo er von Elaine erkannt wird. Lancelot, dem der Heilige Gral durch einen Schleier gezeigt wird, wird von seinem Wahnsinn geheilt und entscheidet sich dann, mit ihr auf einer einsamen Insel zu leben, wo er inkognito als der Niederträchtige Ritter bekannt ist (Chevalier Malfait, wird auch von Malory benutzt). Nach zehn Jahren wird Lancelot schließlich von Parzival und Sir Ector gefunden, die von Guinevere auf die Suche nach ihm geschickt wurden.

Nach seiner Rückkehr an den Hof von Camelot nimmt Lancelot Teil an der großen Gralssuche. Die Suche wird von Lancelots entfremdetem Sohn ausgelöst, dem jungen Teenager Galahad, der in einem Duell während seiner eigenen dramatischen Ankunft in Camelot über seinen Vater gesiegt hat, zusammen mit anderen Handlungen, die ihn als den perfektesten Ritter erweisen. Nach weiteren Abenteuern, in denen er Niederlage und Demütigung erlebt, wird Lancelot ein kurzer Blick auf den Gral erlaubt, da er ein Ehebrecher ist und vom Glauben an Gott abgelenkt wurde durch irdische Ehren, die durch seinen ritterlichen Heldenmut kamen. Statt dessen ist es sein spirituell reiner Sohn, der schlussendlich den Gral erringt. Galahads ebenfalls jungfräuliche Gefährten, Lancelots Cousin Bors der Jüngere und Pellinores Sohn Parzival, erleben dann seinen Aufstieg zum Himmel.

Spätere Jahre und Tod[]

Schlussendlich ist Lancelots Affaire mit Guinevere eine zerstörerische Kraft, die im Vulgate Lancelot glorifiziert und gerechtfertigt wurde, aber zur Zeit der Vulgate Queste verdammt geworden ist. [38] Nach seinem Versagen bei der Gralssuche versucht Lancelot ein keusches Leben zu führen, was Guinevere verärgert, die ihn weg schickt, obwohl sie sich bald wieder versöhnen und ihre Beziehung wieder aufnehmen, wie sie vor Elaine und Galahad war. Als Maleagant versucht, Guineveres Untreue zu beweisen, wird er von Lancelot in einem Urteil durch Kampf getötet. Lancelot rettet die Königin auch vor einer Beschuldigung des Giftmords, als er nach seiner rechtzeitigen Rückkehr als ihr Champion gegen Mador de la Porte kämpft, in einer anderen Episode in Malorys Version. (Alles in allem kämpft er in fünf von den elf solche Duelle, die während dem ganzen Prosa Lancelot stattfinden. [39]) Als die Wahrheit schließlich von Morgan an Artus enthüllt wird, führt dies zum Tod von drei von Gawains Brüdern (Agravain, Gaheris und Gareth), als Lancelot mit seiner Familie und seinen Anhängern erscheint, um Guinevere gewaltsam davor zu retten, auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden, und die Männer abschlachtet, die von Artus geschickt wurden, die Exekution zu bewachen. Dazu gehören auch jene, die unwillig und unbewaffnet gingen (wie es Gareth tat). In Malorys Version wird Agravain von ihm schon früher getötet, während Lancelots blutiger flucht aus Camelot, sowie auch Florent und Lovel, zwei von Gawains Söhnen, die Agravain und Mordred bei ihrem Hinterhalt von Lancelot in Guineveres Kammer begleiteten. Im Mort Artu wird Lancelots eigener, jetzt frei gewordener Sitz an der Tafelrunde dem irischen Ritter Elians gegeben.

Das Massaker an Artus' Verwandten setzt die Ereignisse in Gang, die zum Verrat von Mordred und dem Verschwinden und scheinbaren Tod von Artus führen. Dies wird im Vulgate Mort Artu eingeführt, wo es den großen römischen Krieg der Überlieferungen der Chroniken ersetzt. Zunächst gibt es einen Krieg gegen Lancelots Fraktion durch Artus und den rachsüchtigen Gawain. Sie belagern Lancelot in Joyous Gard für zwei Monate und verfolgen ihn dann mit ihrer Armee nach Gallien (Frankreich bei Malory). Dies führt schließlich zum Verrat an Artus durch Mordred, den Bastardsohn des Königs (und zuvor einer von Lancelots jungen Anhängern), der Artus' Tod fälschlich verkündet, um den Thron für sich selbst zu erobern. Während dessen fordert Gawain Lancelot zwei mal zum Duell heraus. Jedes mal verweigert sich Lancelots aufgrund von Gawains Verzauberung, die ihn zwischen Morgen und Mittag stärker macht. Er schlägt Gawain dann mit Galahads Schwert nieder, verschont aber sein Leben. Doch Gawains Kopfwunde erweist sich dennoch als fatal, als sie sich während dem Krieg mit Mordred in Britannien wieder öffnet. Nachdem er einen verzweifelten Brief von dem sterbenden Gawain erhalten hat, der ihm Vergebung anbietet und um seine Hilfe im Kampf gegen Mordred bittet, eilt Lancelot mit seiner Armee nach Britannien, nur um von Artus Tod auf der Ebene von Salisbury zu hören (die Romanzen-Version der Schlacht von Camlann).

Es gibt zwei Hauptvarianten von Lancelots Dahinscheiden und in beiden verbringt er seine letzten Jahre zurückgezogen von der Gesellschaft als Eremit. Im Original aus dem Vulgate Mort Artu versorgt Lancelots Teilnahme an einem siegreichen Krieg gegen die jungen Söhne von Mordred und ihren britonischen Anhängern und sächsischen Verbündeten ihn nach der Betrauerung seiner Kameraden mit einer teilweisen Buße für seine frühere Rolle in der Geschichte. [38] Lancelot persönlich tötet den jüngeren von Mordreds Söhnen, nachdem er ihn während der Schlacht bei Winchester durch einen Wald gejagt hat, verschwindet dann aber plötzlich. Die Gesellschaft ablehnend stirbt Lancelot vier Jahre später, nur von Hector, Bleoberis und dem früheren Erzbischof von Canterbury begleitet. Es wird angedeutet, dass er neben dem König und der Königin begraben werden möchte, doch er hatte einige Zeit zuvor einen Schwur geleistet, in Joyous Gard neben Galehaut begraben zu werden, also bittet er darum, dort begraben zu werden, um sein Versprechen zu halten. Im Post-Vulgate werden die Grabstätten und die Körper von Lancelot und Galehaut später von König Mark zerstört, als er Artus' früheres Königreich verwüstet.

Es gibt keinen Krieg mit den Söhnen von Mordred in der Version im Le Morte d'Arthur. [21] Dort gibt Guinevere die Schuld an der Zerstörung der Tafelrunde ihrer ehebrecherischen Beziehung, die der Samen allen Schreckens ist, der danach folgt, und wird Nonne. Sie weigert sich, Lancelot ein letztes mal zu küssen und sagt ihm, dass er in sein Land zurückkehren soll und ihr Gesicht nie wieder sehen wird. Doch statt dessen erklärt Lancelot, dass er ebenfalls ein Leben in Buße führen wird, wenn sie es tut. [40] Lancelot zieht sich in eine Einsiedlerhütte zurück, um Erlösung zu finden, mit acht seiner Verwandten, die sich ihm im mönchischen Leben anschließen, inklusive Hector. Als Mönch führt er später die letzten Riten für Guineveres Körper durch (sie war Äbtissin geworden). In einem Traum war er gewarnt worden, dass sie im Sterben liegt und will sie besuchen, doch Guinevere betet, dass sie stirbt, bevor er erscheint, was auch passiert. Wie sie gesagt hatte, sah er ihr Gesicht niemals lebend wieder. Nach dem Tod der Königin bringen Lancelot und seine Ritter ihren Körper fort, um neben Artus begraben zu werden (am gleichen Ort, an dem auch Gawains Schädel aufbewahrt wird). Die Gesundheit des verzweifelten Lancelot wird dann immer schwächer (tatsächlich berichtet das Le Morte d'Arthur, dass er sogar schon zuvor eine Elle an Größe verloren hatte aufgrund von Fasten und Gebeten). Lancelot stirbt sechs Wochen nach der Königin. Seine acht Gefährten kehren nach Frankreich zurück, um sich um die Angelegenheiten ihrer früheren Ländereien zu kümmern, auf Bitten von Lancelot auf seinem Sterbebett, und gehen danach auf einen Kreuzzug ins Heilige Land, wo sie im Kampf gegen die Sarazenen sterben (Türken bei Malory [41]).

Medien[]

Filme und Serien[]

  • Gespielt von
    • Robert Taylor in Knights of the Round Table (1953)
    • William Russell in The Adventures of Sir Lancelot (1956–1957)
    • Robert Goulet in Camelot (1960)
    • Cornel Wilde in Sword of Lancelot (1963)
    • Franco Nero in Camelot (1967)
    • Luc Simon in Lancelot du Lac (1974)
    • John Cleese in Monty Python and the Holy Grail (1975)
      • Er wird dargestellt als ein peinlicher Ritter, der zu plötzlichen und unkontrollierten Gewaltausbrüchen neigt, in der Szene "Sir Lancelot the Brave" zeigt seinen fehlgeleiteten blutigen Amoklauf, um eine Prinzessin zu retten, die sich als Prinz herausstellt, der eigentlich gar nicht gerettet werden muss. [42]
    • Nicholas Clay in Excalibur (1981)
    • Richard Kiley in einer Episode von The Twilight Zone (1986)
      • Basierend auf der Kurzgeschichte "The Last Defender of Camelot"
    • Richard Gere in First Knight (1995)
    • Sir Loungelot in Blazing Dragons (1996–1998)
    • Jeremy Sheffield in Merlin (1998)
    • Michael Vartan in Die Nebel von Avalon (2001)
    • Ioan Gruffudd in King Arthur (2004)
      • Dort ist er einer von Arthurs Kriegern. Er wird tödlich verwundet, als er die junge Guinevere rettet und den sächsischen Häuptling Cynric während der Schlacht von Mons Badonicus erschlägt.
    • Hank Azaria in Spamalot (2005)
      • In dieser Version ist Lancelot homosexuell und heiratet Prinz Herbert (dargestellt von Christian Borle).
    • Phil Cornwell in King Arthur's Disasters (2005–2006)
    • Thomas Cousseau in Kaamelott (2005–2009)
    • Santiago Cabrera in Merlin (2008–2011)
    • Christopher Tavarez in Avalon High (2010)
    • Sinqua Walls in Once Upon a Time (2012, 2015)
    • Sophie Cookson in Kingsman: the Secret Service (2014)
      • Der Charakter Roxy Morton nutzt in diesem Film und seinem Sequel den Codenamen Lancelot.
    • Dan Stevens in Night at the Museum: Secret of the Tomb (2014)
    • Matt Frewer und Jerry O'Connell in The Librarians (2014)
      • Lancelot ist der Hauptantagonist in der ersten Staffel. Er hat irgendwann nach dem Fall von Camelot durch Magie die Unsterblichkeit erlangt und Jahrhunderte damit verbracht, zu Versuchen, die Ereignisse, die dazu führten, rückgängig zu machen. Als der mysteriöse Dulaque (eine andere Schreibweise von du Lac) führt er die Schlangen-Bruderschaft an, einen Kult, der schon lange versucht, die Mission der Bibliothekare zu behindern, die Magie aus den Händen der Menschen fern zu halten.
    • Martin McCreadie in Transformers: The Last Knight (2017)
    • Lancelot ist der Hauptcharakter in der animierten Serie Wizards: Tales of Arcadia.

Literatur[]

  • T. H. White - The Once and Future King (1958) stellt Lancelot ganz anders dar als sein ursprüngliches Bild in den Legenden. Er ist sehr hässlich und introvertiert und hat Schwierigkeiten damit, mit Menschen umzugehen.
  • In Roger Zelaznys Kurzgeschichte "The Last Defender of Camelot" (1979) stirbt der magisch unsterbliche Lancelot schließlich, als er Morgana hilft, die Welt im 20. Jh. vor dem wahnsinnigen Merlin zu retten.
  • In Marion Zimmer Bradleys Roman The Mists of Avalon (1982), ist Lancelet is anderer Name von Galahad, dem entfremdeten Sohn von Viviane, der Dame vom See. Er ist ein gutaussehender und großer Krieger sowie der Cousin des Hauptcharakters Morgaine, in den sie sich als junge Frau verliebt. Er selbst ist bisexuell und liebt sowohl Gwenhwyfar als auch Artus.
  • Lancelot ist ein Hauptcharakter in Bernard Cornwells The Warlord Chronicles Roman-Trilogie (1995–1997). In dieser Version wird er als ein selbstbezogener, narzistischer und alberner Prinz des verlorenen Königreichs Benoic dargestellt, das er verließ, während es fränkische Barbaren zerstörten. Um den Thron von Dumnonia zu besteigen verschwört er sich mit Guinevere gegen Artus, löst eine christliche Rebellion aus und läuft zu den einfallenden Sachsen über. Er wird von seinem eigenen Halbbruder Galahad und dem Erzähler Derfel (der seine Tochter aufgrund von Lancelots Machenschaften verloren hat) gehängt. Lancelots schimmernde Darstellung in den Legenden wird als Beeinflussung der Geschichten dargestellt, die von den Barden erzählt werden, die seine Mutter angeheuert hat.
  • Der Roman Clothar the Frank (2003) von Jack Whyte wird aus der Perspektive von Lancelot erzählt. Er folgt seinen Reisen, beginnend als Junge bis zu seiner Ankunft in Camelot und seinem Treffen mit Merlyn und Arthur Pendragon.
  • Lancelot erscheint in der Fate/Zero und dessen Anime-Verfilmung (2011) als der Diener "Berserker", gespielt von Ryōtarō Okiayu/Kyle Herbert und auch in dem dazugehörigen Spiel Fate/Grand Order als Berserker, aber auch als Saber Class Servant.
  • Giles Kristian's Roman Lancelot (2018) ist eine originale Nacherzählung von Lancelots Geschichte.
  • In dem Comic-Roman Cursed von Frank Miller und Tom Wheeler ist Lancelot ein gewalttätiger christlicher Fanatiker, bekannt als "der Weinende Mönch". In der Netflix Adaption wird er von Daniel Sharman gespielt.
  • Lancelot erscheint in Nakaba Suzukis The Seven Deadly Sins, dort ist er der Sohn von Ban und der Feenkönigin Elaine. [43]

Videospiele[]

  • Age of Empires II: The Age of Kings
  • Du Lac & Fey: Dance of Death (2019)
    • Ein Abenteuer-Videospiel, das im Victorianischen London spielt. Lancelot ist ein Unsterblicher.
  • Sonic and the Black Knight (2009)

Anmerkungen[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Bruce, Christopher W. (1998). The Arthurian Name Dictionary
  2. Littleton, C. S.; Malcor, Linda A. (2000). From Scythia to Camelot: A Radical Reassessment of the Legends of King Arthur, the Knights of the Round Table, and the Holy Grail
  3. Anderson, G. (2004). King Arthur in Antiquity
  4. Anscombe, Alfred (1913), "The Name of Sir Lancelot du Lake", The Celtic Review
  5. Anscombe, Alfred (1913), "Sir Lancelot du Lake and Vinovia", The Celtic Review
  6. 6,0 6,1 Johnson, Flint (14 August 2002). The British Sources of the Abduction and Grail Romances
  7. International Arthurian Society (1981). Bulletin bibliographique de la Société internationale arthurienne
  8. Hughes, David (2007). The British Chronicles
  9. Ashley, Mike (2012). The Mammoth Book of British Kings and Queens
  10. Keegan, Simon (17 May 2016). Pennine Dragon
  11. Goulven Péron, "La légende de Lancelot du Lac en Anjou". Les Cahiers du Baugeois, (2012)
  12. William Farina, Chretien de Troyes and the Dawn of Arthurian Romance (2010)
  13. Elizabeth Archibald, Anthony Stockwell Garfield Edwards, A Companion to Malory (1996)
  14. Bruckner, Matilda Tomaryn (2003) "Redefining the Center: Verse and Prose Charrette." In A Companion to the Lancelot-Grail Cycle
  15. Schultz, James A. (1991). "Ulrich von Zatzikhoven". In Lacy, Norris J., The New Arthurian Encyclopedia
  16. Cooper, Helen (2006). "Lancelot's Wives". Arthuriana
  17. Arthurian Literature in the Middle Ages : A Collaborative History ed. Roger Sherman Loomis (1959)
  18. Fulton, Helen (23 November 2011). A Companion to Arthurian Literature
  19. MacBain, Danielle Morgan (1993). The Tristramization of Malory's Lancelot
  20. Raabe, Pamela (1987). Chretien's Lancelot and the Sublimity of Adultery
  21. 21,0 21,1 Pyle, Howard (1993). King Arthur and the Knights of the Round Table
  22. Joe, Jimmy. "Grail Legends (Perceval's Tradition)". timelessmyths.com. 2018
  23. Brandsma, Frank (1998). "Lancelot". In Gerritsen, Willem P.; van Melle, Anthony G.; Guest, Tanis (trans.) (eds.). A Dictionary of Medieval Heroes
  24. "Lanceloet en het hert met de witte voet auteur onbekend, vóór 1291, Brabant". www.literatuurgeschiedenis.nl
  25. Radulescu, R. (2004). "‘Now I take uppon me the adventures to seke of holy thynges’: Lancelot and the Crisis of Arthurian Knighthood." In B. Wheeler (Ed.), Arthurian Studies in Honour of P.J.C. Field
  26. 26,0 26,1 Lacy, Norris J. (2010). Lancelot-Grail: Lancelot, pt. I
  27. Lacy, Norris J. (Ed.) (1995). Lancelot–Grail: The Old French Arthurian Vulgate and Post-Vulgate in Translation, Volume 3 of 5
  28. Arthurian Literature XXV. 2008
  29. Kibler, William W. (22 July 2010). The Lancelot-Grail Cycle: Text and Transformations
  30. Lacy, Norris J. (2010). Lancelot-Grail: Lancelot, pt. III
  31. "Highlights in the Story". www.lancelot-project.pitt.edu
  32. Sunderland, Luke (14 April 2010). "Metaphor, Metonymy and Morality: The Vulgate Cycle". Old French Narrative Cycles: Heroism between Ethics and Morality
  33. "BnF – La légende du roi Arthur". expositions.bnf.fr
  34. Plummer, John F. (1996). "Frenzy and Females: Subject Formation in Opposition to The Other in the Prose "Lancelot"". Arthuriana
  35. Jesmok, Janet (2007). "The Double Life of Malory's Lancelot du Lake". Arthuriana
  36. Medievalists.net (2017). "Will the Real Guinevere Please Stand Up?". Medievalists.net
  37. Ashley, Mike (2005). The Mammoth Book of King Arthur
  38. 38,0 38,1 Dover, Carol (2003). A Companion to the Lancelot-Grail Cycle
  39. King, David S. (2016). "Victories Foretelling Disgrace: Judicial Duels in the Prose Lancelot". South Atlantic Review
  40. Umland, Samuel J (1996). The Use of Arthurian Legend in Hollywood Film: From Connecticut Yankees to Fisher Kings
  41. Roland, Meg (2006). "Arthur and the Turks". Arthuriana
  42. "The Tale of Sir Lancelot". Creative Analytics. 16 November 2015
  43. "Seven Deadly Sins Gets New One-shot on Ban and Eliane's Son Lancelot". animenewsandfacts.com
Advertisement