Geschichte der Britischen Monarchie Wiki

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Die Lage von Fortriu, Alba und Dal Riata im mittelalterlichen Schottland, wie Historiker sie heute vermuten.

Fortriu war ein piktisches Königreich, das zwischen dem 4. und 10. Jh. existierte und oft als Synonym für das Piktenland an sich genommen wird.

Name[]

Die Bevölkerung von Fortriu hinterließ keine Schriftzeichen und der Name, den sie sich gaben, ist unbekannt. Die Gruppe wurde zum ersten mal im späten 4. Jh. von Ammianus Marcellinus erwähnt, der sie mit dem lateinischen Wort Verturiones bezeichnete. Rhys entschlüsselte dies später mit verturio, walisisch gwerthyr, was Festung bedeutet und vermutete, dass das Wort von dem Britonischen vertera stammt und vermutlich übersetzt "Menschen der Festung" bedeutete. Rekonstruiert aus dem piktischen lautete das Wort möglicherweise Uerteru.

Eine altirische Version des Namens erscheint in den Annalen von Ulster und späteren Quellen, die von rex Fortrenn ("der König von Fortriu") und la firu Fortrenn ("die Männer von Fortriu"), sowie maigh fortrenn ("die Ebene von Fortriu") sprechen. Die Angelsächsische Chronik und andere Quellen aus dem 6. bis 8. Jh. wie Beda sprechen von den Waerteras.

Geographie[]

Den Überlieferungen zufolge befand sich das Königreich im mittleren Schottland, das Kernland möglicherweise in Strathearn. Doch im letzten Jahrhundert wurde dies ein Streitthema unter den Gelehrten. Woolf merkte an, dass die einzige Basis für diese Behauptung ist, dass bei Strathearn die Männer von Fortriu an einer Schlacht teilgenommen hatten. Dies ist kein überzeugender Grund, denn es gibt ein Strathearn im Norden und eines im Süden und weiterhin wurde eine Schlacht zwangsläufig im Gebiet eines der Gegner ausgetragen und außerhalb dem der anderen. Die Angelsächsische Chronik erklärt, dass Fortriu nördlich des Mounth war [1], in einem Gebiet, das vom Hl. Columba besucht wurde. Ein langes Gedicht namens The Prophecy of Berchan, das möglicherweise im 12. Jh. geschrieben wurde, und behauptet, eine Prophezeiung zu sein, erklärte, dass Dub mac Mael Coluim, König von Schottland, auf der Ebene von Fortriu getötet wurde. Eine weitere Quelle, die Chronik der Könige von Alba, deutet an, dass Dub in Forres getötet wurde, einem Ort in Moray. Zusätzlich dazu bestätigt die Chronik von Melrose, dass Dub von den Männern von Moray in Forres getötet wurde.

Die Prophezeiung von Berchan besagt, dass "Mac Bethad, der glorreiche König von Fortriu, [Schottland] übernehmen wird". Da Macbeth, König von Schottland, möglicherweise Mormaer of Moray war, bevor er den Thron bestieg, ist es möglich, dass Fortriu und Moray im Mittelalter für die gleiche Gegend gehalten wurden. Weiterhin wird Fortriu in der De Situ Albanie als eines der sieben antiken piktischen Königreiche bezeichnet.

Es kann nur wenig Zweifel geben, dass Fortriu im nördlichen Schottland lag. Andere Pikten-Gelehrte, wie Fraser sehen es inzwischen als gesichert an, dass Fortriu im Norden lag, um Moray und das Östliche Ross, wo sich die meisten frühen piktischen Monumente befinden. Somit ist es dieses Gebiet, in dem die vereinigten Königreiche der Pikten ihren Ursprung hatten, und möglicherweise das südliche Piktenland nach der Vertreibung der Northumbrier durch König Bridei III mac Beli in der Schlacht von Dun Nechtain 685 eroberten.

Fortrius Lage nördlich des Mounth verstärkt die Wichtigkeit der Wikinger. Der Einfluss der Nordmänner auf den Norden war größer als im Süden, und im Norden eroberten die Wikinger tatsächlich Gebiete und setzten sich permanent dort fest. Die Erschaffung von Alba bzw. dem Königreich Schottland aus Piktenland, üblicherweise in Verbindung mit einer Eroberung durch Kenneth I mac Alpin 843, kann in diesem Kontext möglicherweise besser verstanden werden.

Es scheint, dass eine Entdeckung, die Oliver Curran, ein nordirischer Historiker, machte, dass ein Stamm der Fortriu sich auch in Newry im nördlichen Irland befand: laut einer Übersetzung aus dem 18. Jh. von Ptolemäus' Karte von Irland sieht man sie im Gebiet, das mit Voluntii markiert ist, das laut Curran mit den Cruithne gleichzusetzen ist. Es ist noch nicht bekannt, ob dies andere Gelehrte überzeugen wird. Es haben sich auch piktische Zeichen in Dumfries und Galloway gefunden und unzählige Schnitzereien auf einem Weg durch Galloway, die eine Migrationsroute nach Irland vermuten lassen.

Anmerkungen[]

  1. Eine Hügelkette im nordöstlichen Schottland, in Verbindung mit den Grampian Mountains, die einen Großteil der Schottischen Highlands bedecken.
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