Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
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Earconberht I König des frühmittelalterlichen Kent und regierte vom 20. Januar 640 bis zum 14. Juli 664.

Geschichte[]

Bei Seiner Thronbesteigung war Earconberht möglicherweise erst sechzehn Jahre alt, vielleicht etwas älter, und Historiker vermuten, dass seine Mutter bei seiner Geburt starb. Die der Kentish Royal Legend lässt vermuten, dass Earconberht der jüngere Sohn von Eadbald von Kent war, und seinem älteren Bruder Eormenred vorgezogen wurde, wobei einige Historiker vermuten, dass sie gemeinsam regierten. Der Chronist Roger of Wendover behauptet, dass Earconberht seinen Bruder vom Thron verdrängte.

Earconberht war der erste sächsische König, der als Christ aufgezogen wurde und bei seiner Thronbesteigung befahl, dass die heidnischen Götzen in ganz Kent zerstört werden sollen. Er stärkte die Gesetze seines Großvaters, [1] um zu sichern, dass seine Verordnungen auch ernst genommen werden würden, und gab seine königliche Zustimmung zur Beaufsichtigung des Fastens zur Fastenzeit. Tatsächlich ächtete er das Heidentum in Kent, obwohl verschiedene kleine Enklaven sich halten konnten, wie Namen von Städten wie Woodnesborough bei Canterbury zeigen.

Earconberht ernannte 653 den ersten sächsischen Erzbischof von Canterbury nach dem Tod von Honorius, dem letzten der Gefährten von Augustinus von Canterbury. Dieser Mann war Frithuwine von Wessex, der den Namen Deusdedit annahm. Er verbündete sich mit East Anglia und heiratete Seaxburg von Ely, die Tochter von König Anna von East Anglia. [2]

Seine Einhaltung der Fastenzeit brachte mit sich Konflikte über die strenge Datierung von Ostern. Da die römische und die keltische Kirche die Zeit von Ostern durch unterschiedliche Berechnungen erreichte, bedeutete das, dass Ostern manchmal zwei mal in einem Jahr gefeiert wurde. Dies führte dazu, dass Oswiu von Northumbria die Synode von Whitby einberief, um festzulegen, welchem Ritus man nun folgen würde. Earconbehrt schickte Deusdedit dort hin, der eindeutig die römische Methode vorzog und seinen Standpunkt klar machte.

Kurz nach Whitby starb Deusdedit an einer Seuche und es scheint, dass Earconberht von der gleichen Krankheit dahingerafft wurde. Er kann erst in seinen Vierzigern gewesen sein und starb am gleichen Tag, wie der Erzbischof. Die Seuche scheint äußerst weit verbreitet gewesen zu sein in England, denn im gleichen Jahr starben auch Swithhelm von Essex und viele weitere Menschen.

Man kann sagen, dass Kent während seiner Herrschaft sich zu einem blühenden Königreich entwickelte, wobei Farmen und Marktflecken zu Dörfern und Städten wurden. Die meisten der lange bestehenden Dörfer in Kent können auf die Mitte des 7. Jh. datiert werden.

Earconberhts Nachfolger wurde sein Sohn Ecberht I. Seine Witwe Seaxburg von Ely ging in das Kloster, das sie während ihrer Herrschaft in Minster auf der Insel Sheppey gegründet hatte.

Stammtafel[]

  1. Eormenric (✝ 580)
    1. Ricola ⚭ Sledda von Essex
    2. Aethelberht I (580-616) ⚭ | Bertha von Franken; ⚭ || NN
      1. | ♔ Eadbald (616-640) ⚭ NN (Stiefmutter); ⚭ || Emma von Austrasien
        1. || ♔ Earconberht (640-664) ⚭ Seaxburg von Ely
          1. EormenhildWulfhere von Mercia
          2. ⛪ Eorcengota von Faremoutier
          3. Ecberht I (664-673)
          4. Hlothhere (673-685)
        2. || ♔ Eormenred (640-vor 664) ⚭ Oslava
          1. Aethelred (✝ 664)
          2. Aethelberht (✝ 664)
        3. || ⛪ Eanswith von Folkstone
      2. | Aethelwald (?)
      3. | Aethelburg von Kent ⚭ ♔ Edwin von Northumbria

Anmerkungen[]

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