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Bedfordshire in England.

Bedfordshire ist ein County im Osten von England. Es ist ein zeremonielles und historisches County, das von drei zentralisierten Autoritäten abgedeckt wird: Bedford, Central Bedfordshire und Luton.

Geographie[]

Bedfordshire grenzt im Osten und Nordosten an Cambridgeshire, im Norden an Northamptonshire, im Westen an Buckinghamshire und im Südosten und Süden an Hertfordshire. Es ist auf Platz vierzehn der bevölkerungsreichsten Counties von England, wobei über die Hälfte der Bevölkerung in den beiden dicht besiedelsten Gebieten lebt: Luton und Bedford.

Im Süden befindet sich die kalkhaltige Hügelkette, die als die Chiltern Hills bekannt ist. Der Rest ist teil des weiten Wassereinzugsgebiets des Flusses Great Ouse und seiner Nebenflüsse. Die meisten Felsen in Bedfordshire sind Ton und Sandstein mit ein wenig Kalkstein. Der örtliche Ton wurde oft für die Ziegelherstellung benutzt.

Geschichte[]

Angelsächsische Zeit[]

Bei Kempston, [1] Sandy und Luton wurden sächsische Grabstätten aus dem frühen 5. Jh. entdeckt. Alle befanden sich in der Umgebung von alten römischen Städten, was vermuten lässt, dass es sich um die Wohngebiete von sächsischen foederati (Verbündeten) handelte, die von romano-britischen Einwohnern angeheuert wurden, um ihre Städte zu beschützen. [2] Eine Siedlung bei Stratton aus dem 7. Jh. wurde ebenfalls gefunden. [3]

Bis zur Schlacht von Bedcanford (Bedford) 571 war das Gebiet vermutlich Teil einer britischen Enklave. Während dieser Schlacht fügte Cuthwulf den Britonen eine schwere Niederlage zu und eroberte die Städte Eynsham, Aylesbury, Benson und Limbury. [2] Das Gebiet könnte übereinstimmen mit dem der Chilternsetna, das laut der Tribal Hidage 4.000 Hides umfasste.

Während der Heptarchie war das heutige Bedfordshire ein Teil von Mercia. Durch den Vertrag von Wedmore wurde es Teil des Danelag.

Die Wikinger von Bedford wurden 915 von König Edward dem Älteren unterworfen und er erbaute zwei Burhs in Bedford und an jeder Seite des Flusses Ouse. Vier Hundertschaften wurden auf jeder Seite gebildet, um jedes Burh zu unterstützen - Willey, Stodden, Buckelow und Barford im Norden und Redbornstoke, Wixamtree, Biggleswade und Clifton im Süden. Die Grenze im Norden entspricht ungefähr der Wasserscheide zwischen der Nene und dem Ouse und wird auch für die Grenze zwischen dem Gebiet der Wikinger von Bedford und Northampton gehalten. [4]

Die erste Erwähnung des County findet sich 1016, als König Knut der Große "das ganze Shire verwüstete".

Normannische Zeit[]

In Bedfordshire gab es keinen organisierten Widerstand gegen Wilhelm I den Eroberer, und somit zeigt das Domesday Book einen beinahe vollständigen Austausch der englischen durch normannische Landbesitzer.

Bedfordshire litt schwer in dem Bürgerkrieg während der Herrschaft von König Stephen. Die große Rolle der Staatskasse von 1165 zeigt, dass die Quittungen des Shires um zwei Drittel an Wert verloren hatten. Auch im Ersten Krieg der Barone, als Bedford Castle von Falkes de Breauté, einem der königlichen Partisanen erobert wurden, drei mal belagert wurde, bevor es auf Befehl des Königs 1224 zerstört wurde. [1] Während dem Bauernaufstand 1377-81 gab es in Bedfordshire weniger Gewalt als in den benachbarten Counties. Die Annalen von Dunstable erwähnen kurz einen Aufstand in Dunstable und die Forderung nach einer Urkunde und deren Gewährung.

Bis 1191 stand ein Großteil des Counties unter dem Waldgesetz als königlicher Forst. [5]

1638 wurde Ship Money in Bedfordshire ausgehoben und im folgenden Englischen Bürgerkrieg war das County eines derjenigen, die am stärksten gegen den König waren. Clarendon erwähnt, dass Charles I dort weder eine sichtbare Anhängerschaft noch ein festes Quartier hatte.

Bekannte Land besitzende Familien[]

Woburn Abbey, die seit 1547 den Russels gehört, ist der Sitz der Dukes of Bedford, der größten Landbesitzer im County. Die Burgoynes of Sutton, deren Baronie seit 1641 besteht, leben schon seit dem 15. Jh. in Bedfordshire, während die Familie Osborn die Priorei Chicksands besitzt, seit sie 1576 von Peter Osborn gekauft wurde. Sir Phillip Monouy Payne repräsentiert die alte Morioux-Familie von Wootton. Andere Familien des County sind die Crawley von Stockwood nahe Luton, die Brandreths von Houghton Regis und die Orlebars von Hinwick.

Kirchengeschichte[]

Bei der Aufteilung der mercischen Diözese 679 wurde Bedfordshire der neuen Diözese von Dorchester zugewiesen. Es bildete einen Teil der Diözese von Lincoln von 1075 bis 1837 und wurde dann der Diözese von Ely zugewiesen. 1914 wurde die Diözese des Erzdiakons von Bedford, die etwa dem gesamten County entsprach, zur Diözese von St Albans übertragen. [6]

Anmerkungen[]

  1. 1,0 1,1 "Kempston Anglo Saxons". Bedfordshire Libraries
  2. 2,0 2,1 Edgeworth, Matt (2007). "Anglo-Saxon and Medieval Bedfordshire AD 400-1550". Bedfordshire Archaeology
  3. "4.20.28 Stratton, Biggleswade, Bedfordshire, deserted medieval village". Archaeology Review 1996-97
  4. Haslam, Jeremy (2019). "Burhs, burghal territories and 'proto-hundreds' in the English central Midlands in the early tenth century". Academia
  5. Raymond Grant (1991). The royal forests of England
  6. F A Youngs Jr, Guide to the Local Administrative Units of England
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