Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
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Antoninus Pius war Kaiser des Römischen Reiches 138 bis 161 n. Chr. Er war der Adoptivsohn seines Vorgängers Hadrian. In seiner Herrschaftszeit ereigneten sich keine großen Aufstände. Er starb 161 an einer Krankheit, sein Nachfolger wurden seine Adoptivsöhne Marcus Aurelius und Lucius Verus als Co-Kaiser.

Seine Herrschaftszeit ist bekannt für den Bau des Antoniuswalls, der die Grenze im heutigen Schottland weiter nach Norden verschob.

Geschichte[]

Antoninus' Herrschaft war die friedlichste in der gesamten Geschichte des Prinzipats. Es gab nur einige kleinere Unruhen und Aufstände, einer davon unter den Briganten in Britannien, der jedoch nicht als ernsthaft angesehen wurde. Dennoch entschied sich Antoninus für eine aggressivere Strategie im noch nicht vollständig eroberten Britannien. Er ernannte 139 Quintus Lollius Urbicus zum Gouverneur von Britannien.

Lollius führte einen Feldzug im südlichen Schottland durch, errang einige Siege und begann den Bau des Antoniuswalls, der die grenze vom Firth of Forth zum Firth of Clyde verschob. Der Wall wurde jedoch noch während Antoninus' Herrschaftszeit aufgegeben und die Grenze wieder in den Süden verlegt. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Antoninus' Biograph Pausanias erwähnt in der Historia Augusta einen Krieg in Britannien und ein Relief zeigt vier nackte Gefangene, einer von ihnen enthauptet, was auf tatsächliche Kampfhandlungen hindeutet.

Historiker vermuten, dass Antoninus den Feldzug ins südliche Schottland und den Bau des Walls aus politischen Gründen in Auftrag gab. Die Herausgabe von Münzen, die einen Sieg dort feiern, sollten vermutlich sein Ansehen in der Bevölkerung erhöhen, da seine Herrschaft trotz des lang anhaltenden Friedens dennoch durch Usurpationsversuche bedroht wurde.

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