Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
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  1. Angelsächsische Chronik - 100 v. Chr. bis 400 n. Chr.

  2. Angelsächsische Chronik - 401 bis 700 n. Chr.

  3. Angelsächsische Chronik - 701 bis 1000 n. Chr.

  4. Angelsächsische Chronik - 1001 bis 1154 n. Chr.

Dies sind die Einträge der Angelsächsischen Chronik für die Jahre 1001 bis 1154 n. Chr., dem letzten Eintrag. Die Bedrohung durch die Wikinger ist beendet, doch nun kommen die Normannen unter Wilhelm I der Eroberer, der seinen Anspruch auf den englischen Thron durchsetzen will. Die Zeit der Angelsachsen endet und ein neues Regime kommt an die Macht.

Diese Einträge wurden der Angelsächsischen Chronik bei Projekt Gutenberg entnommen, ins Englische übersetzt von Reverend James Ingram 1823, Dr. J. A. Giles 1847 - die Einträge in Doppelklammern (()) -, und weiter übersetzt ins Deutsche von Nessaia, Gründerin dieser Seite. Eventuelle Fehler oder Unstimmigkeiten sind zu entschuldigen.

Einige der Anmerkungen stammen von Ingram und sind mit Vorsicht zu bewerten. Ingrams Ansichten sind in vielen Fällen altmodisch und sollten nicht als allgemein gültig angesehen werden.

11. Jahrhundert[]

1001 bis 1010[]

1001

  • In diesem Jahr gab es große Aufregung in England als Folge einer Invasion von den Dänen, die Terror und Verwüstung verbreiteten, wohin auch immer sie gingen, plündernd und brennend und das Land verwahrlosend mit solcher Schnelligkeit, dass sie in einem Marsch bis zur Stadt Alton vorstießen; wo das Volk von Hampshire gegen sie kam, und mit ihnen kämpfte. Dort wurde Ethelwerd erschlagen, hoher Steward des Königs, und Leofric von Whitchurch, und Leofwin, hoher Steward des Königs, und Wulfhere, eines Bischofs Thane, und Godwin von Worthy, Sohn von Bischof Elfsy; und von all den Männern, die mit ihnen verbündet waren, einer und achtzig. Von den Dänen wurden dort viel größere Zahl erschlagen, obwohl sie im Besitz des Feldes der Schlacht blieben. Dann zogen sie westwärts, bis sie nach Devonshire kamen; wo Paley kam sie zu treffen mit den Schiffen, die er sammeln konnte; denn er hatte seine Gefolgschaft zu König Ethelred abgeschüttelt, gegen all die Schwüre von Wahrheit und Treue, die er ihm gegeben hatte, sowie den Geschenken, die der König ihm an Häusern und Gold und Silber übergeben hatte. Und sie brannten Teignton und auch viele andere gute Städte, die wir nicht nennen können; und dann wurde Frieden mit ihnen geschlossen. Und sie zogen dann gegen Exmouth, so dass sie in einem mal marschierten, bis sie nach Pin-hoo kamen; wo Cole, hoher Steward des Königs, und Edsy, Reeve des Königs, gegen sie kamen mit der Armee, die sie sammeln konnten. Doch sie wurden dort in die Flucht geschlagen, und dort wurden viele erschlagen, und die Dänen hatten Besitz vom Feld der Schlacht. Und am nächsten Morgen brannten sie das Dorf Pin-hoo nieder, und Clist, und auch viele andere gute Städte, die wir nicht nennen können. Dann kehrten sie wieder nach Osten zurück, bis sie zur Isle of Wight kamen. Am nächsten Morgen brannten sie die Stadt Waltham nieder, und viele andere kleine Städte; bald danach handelten die Menschen mit ihnen und sie schlossen Frieden.
  • ((In diesem Jahr kam die Armee nach Exmouth, und ging dann hinauf zu der Stadt, und kämpfte dort weiterhin kräftig; doch ihnen wurde sehr heftig widerstanden. Dann gingen sie durch das Land, und taten alles, was sie wollten; zerstörten und brannten nieder. Dann wurde eine große Gruppe der Menschen von Devon und Somerset gesammelt, und sie kamen zusammen bei Pen. Und sobald sie die Schlacht begannen, wichen die Menschen: und sie machten dort ein großes Gemetzel, und dann ritten sie über das Land, und ihr letzter Übergriff war noch schlimmer als die anderen zuvor: und sie brachten dann viel Beute mit sich zu ihren Schiffen. Und danach gingen sie zur Isle of Wight, und dort trieben sie sich herum, so wie sie es wollten, und nichts widerstand ihnen: keine Flotte zur See wagte es, sie zu treffen; keine Landmacht, soweit sie auch hinauf gingen. Dann war es auf jede Art eine schwere Zeit, denn sie ließen niemals von ihren bösen Taten ab.))

1002

  • In diesem Jahr stimmten der König und sein Konzil zu, dass Tribut an die Flotte gezahlt werden sollte, und machten Frieden mit ihnen, mit der Bestimmung, dass sie von ihrem Unheil absehen sollten. Dann schickte der König Alderman Leofsy zu der Flotte, der auf das Wort des Königs und seines Konzils Frieden mit ihnen schloss, bei der Bedingung, dass sie Essen und Tribut erhielten; was sie akzeptierten, und ein Tribut wurde gezahlt von 24.000 Pfund. In der Zwischenzeit erschlug Alderman Leofsy Eafy, hohen Steward des Königs; und der König verbannte ihn aus dem Land. Dann, im gleichen Frühling, kam die Lady Elfgive Emma, Richards Tochter, in dieses Land. Und im gleichen Sommer starb Erzbischof Eadulf; und auch, im gleichen Jahr gab der König einen Befehl, all die Dänen zu erschlagen, die in England waren. Dies wurde anscheinend am Messetag von St. Brice getan; denn es wurde dem König erzählt, dass sie ihn für sein Leben verfluchen würden, und danach sein ganzes Konzil, und dann sein Königreich ohne Widerstand haben würden.

1003

  • In diesem Jahr wurde Exeter zerstört, durch den französischen Rüpel Hugh, den die Lady dort zu ihrem Steward ernannt hatte. Und die Armee zerstörte die Stadt ganz, und nahm dort viel Beute. Im gleichen Jahr kam die Armee hoch nach Wiltshire. Dann wurde eine große Streitmacht gesammelt, von Wiltshire und von Hampshire; die bald bereit war auf ihrem Marsch gegen den Feind: und Alderman Elfric sollte sie anführen; doch er brachte seine alten Listen vor, und sobald sie so nahe waren, dass eine Armee die andere sehen konnte, gab er eine Krankheit vor, und begann zu würgen, indem er sagte er wäre krank; und so betrog er die Menschen, die er anführen sollte: wie es gesagt wird, "Wenn der Anführer krank ist, ist die ganze Armee behindert." Als Sweyne sah, dass sie nicht bereit waren, und dass sie sich alle zurück zogen, führte er seine Armee nach Wilton; und sie plünderten und brannten die Stadt nieder. Dann ging er nach Sarum; und dann zurück zum Meer, wo er wusste, dass seine Schiffe waren.

1004

  • In diesem Jahr kam Sweyne mit seine Flotte nach Norwich, plünderte und brannte die ganze Stadt nieder. Dann vereinbarte Ulfkytel mit dem Konzil in East Anglia, dass es besser wäre Frieden zu suchen mit dem Feind, bevor sie dem Land zu viel Schaden zufügten; deshalb, weil sie unerwartet gekommen waren und er keine Zeit gehabt hatte, seine Truppen zusammeln. Dann, unter dem Waffenstillstand, der zwischen ihnen hatte sein sollen, stahl sich die Armee davon von ihren Schiffen, und schlug ihren Weg ein nach Thetford. Als Ulfkytel das bemerkt hatte, schickte er einen befehl, die Schiffe in Stücke zu hauen; doch sie durchkreuzten seinen Plan. Dann sammelte er seine Truppen, so heimlich er konnte. Der Feind kam nach Thetford innerhalb von drei Wochen nachdem sie Norwich geplündert hatten; und, dort eine Nacht bleibend, verwüsteten und brannten sie die Stadt nieder; doch am morgen, als sie zu ihren Schiffen gingen, kam Ulfkytel mit seiner Armee, und sagte, dass sie dort eng zusammen kommen mussten. Und, anscheinend, trafen die beiden Armeen zusammen; und viel Gemetzel geschah auf beiden seiten. Dort wurden viele der Veteranen der Ostangeln erschlagen; doch wenn die Hauptarmee dort gewesen wäre, wäre der Feind nie zu seinen Schiffen zurück gekehrt. Sie sagten sich selbst, dass sie niemals schlechteren Faustkampf gefunden hätten in England, als Ulfkytel ihnen brachte.

1005

  • In diesem Jahr starb Erzbischof Elfric; und Bischof Elfeah folgte ihm auf den Erzbischofssitz. In diesem Jahr war der große Hunger in England, so schwer, dass kein man sich an ähnliches erinnern konnte. Die Flotte ging dieses Jahr von diesem Land nach Dänemark, und nahm einen kurzen Aufschub, bevor sie wieder kamen.

1006

  • In diesem Jahr wurde Elfheah zum Erzbischof geweiht; Bischof Britwald folgte der Diözese von Wiltshire; Wulfgeat wurden all seine Besitztümer entzogen; Wulfeah und Ufgeat wurden die Sicht geraubt; Alderman Elfhelm wurde erschlagen; und Bischof Kenulf [1] verließ sein Leben. Dann, über Mittsommer, kam die dänische Flotte nach Sandwich, und tat was sie gewohnt war; sie soffen und brannten und erschlugen wie sie wollten. Dann befahl der König das ganze Volk von Wessex und von Mercia; und sie hoben die ganze Ernte aus unter Waffen gegen den Feind; doch es nützte nicht mehr als es oftmals zuvor getan hatte. Für all dies ging der Feind wohin auch immer er wollte; und der Feldzug brachte den Menschen mehr Schaden als irgend eine innere oder äußere Streitmacht tun konnte. Als der Winter kam, ging die Armee heim; und der Feind zog sich nach Martinus in ihre Quartiere auf der Isle of Wight zurück, und versorgte sich selbst überall dort mit was er wollte. Dann, um Mittwinter, [2] gingen sie zu ihren bereitgestellten Höfen, durch Hampshire nach Berkshire, nach Reading. Und so taten sie es nach ihrem Brauch, - sie entzündeten ihre Leuchtfeuer, während sie vorstießen. Dann marschierten sie nach Wallingford, das sie vollständig zerstörten, und verbrachte eine Nacht in Cholsey. Dann wandten sie sich entlang Ashdown nach Cuckhamsley-hill, und erwarteten dort besseren Jubel; denn es wurde oft gesagt, dass wenn sie Cuckamsley aufsuchten, würden sie niemals zum Meer kommen. Doch sie gingen auf einem anderen Weg heimwärts. Dann wurde ihre Armee in Kennet gesammelt; und sie kamen dort zur Schlacht, und schlugen bald die englischen Truppen in die Flucht; und danach brachten sie ihre Beute zum Meer. Dort konnten die Menschen von Winchester den üblen und bösartigen Feind sehen, als sie an ihren Toren vorbei zum Meer gingen, ihr Fleisch und Beute über eine Strecke von fünfzig Meilen vom Meer holend. Dann war der König über die Themse nach Shropshire gegangen; und dort legte er seinen Aufenthaltsort während Mittwinter [2] fest. Während dessen war die Angst vor dem Feind so groß, dass kein Mann sich vorstellen konnte, wie man sie aus dem Land vertreiben konnte, oder das Gebiet gegen sie halten konnte; denn sie hatten jedes Shire in Wessex schrecklich gezeichnet mit Feuer und Zerstörung. Dann begann der König ernsthaft mit seinem Konzil zu beraten, was sie alle als am empfehlenswertesten erachteten zur Verteidigung dieses Landes, bevor es vollständig vernichtet war. Dann beschlossen der König und sein Konzil zum Vorteil der ganzen Nation, obwohl sie alle abgeneigt waren es zu tun, dass es notwendig war, den Feind mit einem Tribut zu bestechen. Der König schickte dann zur Armee und befahl es ihnen bekannt zu machen, dass es sein Wunsch war, dass es einen Frieden zwischen ihnen geben sollte, und dass Tribut und Versorgung gegeben werden sollten. Und sie akzeptierten die Bedingungen; und sie wurden in ganz England versorgt.
  • ((In diesem Jahr wurde Elphege zum Erzbischof [von Canterbury] geweiht.))

1007

  • In diesem Jahr wurde der Tribut gezahlt an die gegnerische Armee; das waren 30.000 Pfund. In diesem Jahr wurde auch Edric ernannt zum Alderman über das ganze Königreich der Mercier. Dieses Jahr ging Bischof Elfeah nach Rom für sein Pallium.

1008

  • In diesem Jahr gebot der König, dass Männer schnell Schiffe in ganz England bauen sollten; das bedeutet, ein Mann, der dreihundert und zehn Hides besitzt, eine Galeere oder Barke bereitstellen muss; und ein Mann, der nur acht Hides besitzt, einen Helm und eine Brustplatte finden muss. [3]

1009

  • In diesem Jahr waren die Schiffe bereit, von denen wir zuvor gesprochen haben; und es waren so viele von ihnen wie niemals zuvor in England, zu irgend eines Königs Tagen, wie Bücher uns erzählen. Und sie wurden alle zusammen nach Sandwich gebracht; dass sie dort liegen sollten, und dieses Land gegen jede außenstehende Macht verteidigen. Doch wir hatten noch nicht den Erfolg und die Ehre, dass die Seebewaffnung diesem Land nützlich sein sollte, mehr als es zuvor gewesen war. Es war zu dieser Zeit, oder ein wenig früher, dass Brihtric, Bruder von Alderman Edric, Wulnoth verriet, den Südsächsischen Ritter, Vater von Earl Godwin, an den König; und er ging ins Exil, und köderte die Flotte, bis er zwanzig Schiffe mit sich hatte; mit denen er überall an der Südküste plünderte, und jede Art von Unheil beging. Als es der Flotte gesagt wurde, dass sie ihn leicht erobern konnte, wenn sie nach ihm suchen würde, nahm Brihtric mit sich achtzig Schiffe; und dachte, dass er sich sehr viel Ruhm erwerben würde, indem er Wulnoth in seine Hände bringen würde tot oder lebendig. Doch während sie gegen ihn vorstießen, kam solch ein Wind auf gegen sie, wie kein Mensch zuvor erlebt hatte; der schlug und schubste die Schiffe, und schob sie zum Grund; woraufhin Wulnoth bald kam und sie verbrannte. Als das den verbleibenden Schiffen bekannt wurde, wo der König war, wie es den anderen widerfahren war, war es, als wäre alles verloren. Der König ging heim, mit den Aldermen und dem Adel; und so einfach verließen sie die Schiffe; während die Männer, die in ihnen waren, sie zurück nach London ruderten. Somit erlitten sie einfach das Schicksal aller Menschen, nutzlos gewesen zu sein; auch war der Terror nicht verringert, wie ganz England gehofft hatte. Als dieser Seefeldzug somit beendet war, kam, bald nach Lammas, [4] die beeindruckende Armee des Feindes, genannt Thurkills Armee, nach Sandwich; und bald marschierten sie nach Canterbury; diese Stadt hätten sie schnell erstürmt, wenn sie nicht eher Frieden gewollt hätten; und all die Männer von Ostkent machten Frieden mit der Armee, und gaben ihr 3.000 Pfund für ihre Sicherheit. Die Armee zog bald danach weiter, bis sie zur Isle of Wight kam; und in ganz Sussex und in Hampshire und auch in Berkshire plünderten und brannten sie, wie ES IHR BRAUCH IST. Dann befahl der König, die ganze Bevölkerung zu versammeln, dass Männer standhalten sollten gegen sie an jedem Ort; dennoch marschierten sie, wie es ihnen gefiel. Zu keinem Zeitpunkt hatte der König seinen Marsch vor ihnen begonnen, als sie zu ihren Schiffen zogen, und das ganze Volk war bereit, über sie herzufallen; doch der plan wurde dann durch Alderman Edric durchkreuzt, WIE ES NOCH IMMER IST. Dann nach Martinus [5] gingen sie zurück nach Kent, und wählten ihr Winterquartier an der Themse; bekamen ihre Versorgung von Essex und von den Shires, die am nächsten lagen, auf beiden Seiten der Themse. Und oft kämpften sie gegen die Stadt London; doch Ehre sei Gott, dass sie noch fest steht: und sie erfuhren dort immer schlechtes. Dann nach Mittwinter [2] unternahmen sie einen Feldzug durch Chiltern, und auch nach Oxford; diese Stadt brannten sie nieder, und plünderten auf beiden Seiten der Themse mit ihren Schiffen. Vorgewarnt, dass dort eine Armee versammelt war gegen sie in London, gingen sie hinüber nach Staines; und so waren sie in Bewegung den ganzen Winter, und im Frühling erschienen sie wieder in Kent und reparierten ihre Schiffe.

1010

  • In diesem Jahr kam sie zuvor erwähnte Armee, nach Ostern, nach East Anglia; und ging hinauf nach Ipswich, marschierend bis sie dort hin kamen, wo sie verstanden, dass Ulfcytel mit seiner Armee war. Dies war an dem Tag, der genannt wird der Erste der Himmelfahrt unseres Herrn. Die Ostangeln flohen bald. Cambridgeshire stand fest gegen sie. Dort wurde Athelstan erschlagen, des Königs Verwandter, und Oswy, und sein Sohn, und Wulfric, Sohn von Leofwin, und Edwy, Bruder von Efy, und viele andere gute Thanes, und viele der Bevölkerung. Thurkytel Myrehead begann zuerst die Flucht; und die Dänen blieben Herren des Feldes des Gemetzels. Dort bekamen sie Pferde; und übernahmen danach Besitz von East Anglia, wo sie drei Monate lang plünderten und brannten; und dann stießen sie weiter in die wilden Fens vor, Männer und Vieh erschlagend, und durch die Fens brennend. Thetford brannten sie auch nieder, und Cambridge; und danach gingen sie südwärts zurück zur Themse; und die Reiter ritten zu den Schiffen. Dann gingen sie westwärts nach Oxfordshire, und danach nach Buckinghamshire, und so entlang des Ouse, bis sie nach Bedford kamen, und so weiter nach Temsford, immer niederbrennend, wo sie gingen. Dann gingen sie mit ihrer Beute zu den Schiffen zurück, die sie auf den Schiffen verteilten. Als die Armee des Königs ausziehen sollte, um sie zu treffen, als sie hinauf zogen, gingen sie nach Hause; und als sie im Osten waren, dann war die Armee im Westen verhindert; und als sie im Süden waren, war die Armee im Norden. Dann wurden all die Geheimräte vor dem König versammelt, um zu beraten, wie sie dieses Land verteidigen sollten. Doch was auch immer geraten wurde, es hielt nicht einen Monat stand; und auf lange Sicht gab es keinen Häuptling, der eine Armee sammeln wollte, denn jeder floh, wenn er konnte: kein Shire würde einem anderen beistehen. Vor dem Festtag von St. Andrew [6] kam der Feind nach Northampton und brannte bald die Stadt nieder, und nahm soviel Beute wie er wollte; und kehrte dann über die Themse nach Wessex zurück, und so auch in Cannings-marsh, den ganzen Weg alles niederbrennend. Als sie so weit gezogen waren, wie sie wollten, kamen sie zu Mittwinter [2] zu ihren Schiffen zurück.

1011 bis 1020[]

1011

  • In diesem Jahr schickten der König und sein Konzil nach der Armee und wünschten Frieden; sie versprachen ihr sowohl Tribut als auch Versorgung, unter der Bedingung, dass sie vom Plündern absahen. Sie hatten nun East Anglia überrannt, und Essex, und Middlesex, und Oxfordshire, und Cambridgeshire, und Hertfordshire, und Buckinghamshire, und Bedfordshire, und halb Huntingdonshire, und viel von Northamptonshire; und, im Süden der Themse, ganz Kent, und Sussex, und Hastings, und Surrey, und Berkshire, und Hampshire, und viel von Wiltshire. All dies Desaster widerfuhr uns durch schlechten Rat; dass sie nicht rechtzeitig Tribut anbieten würden oder mit ihnen kämpfen; aber als sie das meiste Unheil angerichtet hatten, dann traten sie in Frieden und Freundschaft mit ihnen ein. Und trotz dieses Friedens, und der Freundschaft, und des Tributs, gingen sie überall hin in Truppen; plündernd und verwüstet und unser armes Volk abschlachtend. In diesem Jahr, zwischen Mariä Geburt [7] und Michaelis, [8] besetzten sie Canterbury, und kamen hinein durch Verrat; denn Elfmar lieferte ihnen die Stadt aus, dessen Leben Erzbischof Elfeah zuvor gerettet hatte. Und dort nahmen sie Erzbischof Elfeah gefangen, und Elfward, des Königs Steward, und Äbtissin Leofruna, und Bischof Godwin; und Abt Elfmar ließen sie entkommen. Und sie nahmen dort all die Männer und Ehemänner und Ehefrauen; und es war keinem Menschen möglich zu sagen, wie viele sie waren; und in der Stadt führen sie danach fort wie sie wollten. Und als sie die ganze Stadt durchsucht hatten, kehrten sie zu ihren Schiffen zurück und führten den Erzbischof mich sich. Dann war er ein Gefangener, er, der er zuvor Anführer von England und dem Christentum gewesen war; - man wird sehen / großes Elend, / wo oft zuvor / große Wonne war, / in der vom Schicksal bestimmten Stadt, / wo zuerst zu uns / das Christentum kam, / und Glückseligkeit vor Gott / und vor der Welt. Und den Erzbischof behielten sie bei sich bis zu der Zeit, als sie ihn zum Märtyrer machten.

1012

  • In diesem Jahr kamen Alderman Edric und all die ältesten Berater von England, Kleriker und Laien, nach London vor Ostern, was dort an den Iden des April stattfand; und dort blieben sie über Ostern, bis der ganze Tribut gezahlt war, der war 48.000 Pfund. Dann an dem Samstag war die Armee sehr aufgewühlt gegen den Bischof; weil er ihnen kein Entgelt versprechen wollte, und verbat, dass irgendjemand irgend etwas für ihn geben sollte. Sie waren auch sehr betrunken; denn es war ihnen Wein aus dem Süden gebracht worden. Dann nahmen sie den Bischof und führten ihn zu ihrer Rednerbühne, am Abend des Sonntags nach Ostern, das war der dreizehnte vor den Kalenden des Mai; und dort töteten sie ihn dann schändlich. Sie überfielen ihn mit Knochen und Hörnern von Ochsen; und einer von ihnen schlug ihm mit einer eisernen Axt auf den Kopf; so dass er hin sank mit dem Schlag, und sein heiliges Blut fiel auf die erde, während seine geheiligte Seele zum Reich Gottes geschickt wurde. Der Körper wurde am Morgen nach London getragen; und die Bischöfe, Ednoth und Elfhun, und die Bewohner, empfingen ihn mit aller Ehre und begruben ihn im Münster St. Paul's; wo Gott nun die Wunder seines heiligen Märtyrers zeigt. Als der Tribut gezahlt war, und die Friedenseide geschworen waren, zerstreute sich die Armee so weit, wie sie zuvor gesammelt worden war. Dann übergaben sie dem König fünf und vierzig der Schiffe des Feindes; und versprachen ihm, dass sie dieses Land verteidigen würden, und er sollte sie füttern und kleiden.

1013

  • In dem Jahr, nachdem Erzbischof Elfeah zum Märtyrer geworden war, ernannte der König Lifing zum Erzbischofssitz von Canterbury. Und im gleichen Jahr, vor dem Monat August, kam König Sweyne mit seiner Flotte nach Sandwich; und sehr bald ging er durch East Anglia zur Humber-Mündung, und so hinauf entlang des Trent, bis er nach Gainsborough kam. Dann unterwarf sich ihm bald Earl Utred, und all die Northumbrier, und all die Menschen von Lindsey, und danach die Menschen der Five Boroughs, und bald danach die ganze Armee im Norden der Watling Street; und Geiseln wurden ihm von jedem Shire gegeben. Als er erkannt hatte, dass alle diese Menschen ihm Untertan waren, befahl er, dass seine Armee Versorgung und Pferde haben sollte; und er ging dann südwärts mit seiner Hauptarmee, seine Schiffe und die Geiseln seinem Sohn Knut übergebend. Und nachdem er über die Watling Street gekommen war, taten sie das größte Unheil, das eine Armee tun konnte. Dann gingen sie nach Oxford; und die Bevölkerung unterwarf sich bald und gab Geiseln; dann nach Winchester, wo sie das gleiche taten. Dann wandten sie sich ostwärts nach London; und viele der Gruppe versanken in der Themse, denn sie hielten sich an keine Brücke. Als er zur Stadt kam, wollte die Bevölkerung sich nicht ergeben; doch sie hielten ihm stand in vollem Kampf, denn darin war König Ethelred, und Thurkill mit ihm. Dann ging König Sweyne danach nach Wallingford; und so über die Themse westwärts nach Bath, wo er mit seiner Armee blieb. Dort hin kam Alderman Ethelmar, und all die westlichen Thanes mit ihm, und alle unterwarfen sich Sweyne, und gaben Geiseln. Als er somit alles erledigt hatte, dann wandte er sich nordwärts zu seinen Schiffen; und die ganze Bevölkerung empfing ihn und sah ihn als ihren König an. Die Bevölkerung von London unterwarf sich ihm danach ebenfalls, und gab Geiseln; denn sie fürchteten, dass er sie auslöschen würde. Dann boten sie Sweyne vollen Tribut und Versorgung für seine Armee während dem Winter; und Thurkill bot das gleiche für die Armee, die in Greenwich lag: abgesehen davon plünderten sie so oft sie wollten. Und als diese Nation weder im Süden noch im Norden widerstehen konnte, blieb König Ethelred einige Zeit mit der Flotte, die in der Themse lag; und die Lady [9] ging danach übers Meer zu ihrem Bruder Richard, begleitet von Elfsy, Abt von Peterborough. Der König schickte Bischof Elfun mit den Ethelings, Edward und Alfred, übers Meer; dass er sie unterweisen solle. Dann ging der König von der Flotte, um Mittwinter, [2] zur Isle of Wight; und blieb dort für die Jahreszeit; wonach er übers Meer zu Richard ging, bei dem er blieb bis zu der Zeit, als Sweyne starb. Während die Lady mit ihrem Bruder in Übersee war, ging Elfsy, Abt von Peterborough, der dort mit ihr war, zu der Abtei genannt Boneval, wo der Körper der Hl. Florentine lag; und fand dort einen elenden Ort, einen elenden Abt und elende Mönche: denn sie waren geplündert worden. Dort kaufte er von dem Abt und von den Mönchen den Körper der Hl. Florentine, alles außer dem Kopf, für 500 Pfund; den, bei seiner Rückkehr nach Hause, er Christus und dem Hl. Petrus übergab.

1014

  • In diesem Jahr beendete König Sweyne seine Tage zu Mariä Lichtmess, [10] dem dritten Tag vor den Nonen des Februar; und im gleichen Jahr wurde Elfwy, Bischof von York, in London geweiht, am Fest der Hl. Juliana. Die Flotte wählte Knute zum König; wonach all die Berater von England, Klerus und Laien, beschlossen, dass sie nach König Ethelred schicken sollten; erklärend, dass ihnen kein Souverän lieber war als ihr natürlicher Herr, wenn er sie besser regieren würde als er zuvor getan hatte. Dann schickte der König seinen Sohn Edward dort hin, mit seinen Boten; die hatten Befehl, all sein Volk zu grüßen und zu sagen, dass er ihr treuer Herr sein würde - besser sein würde in all diesen Dingen, die sie nicht mochten - und dass jedes der Dinge vergeben sein sollte, das gegen ihn gesagt oder getan worden war; sofern sie alle einstimmig und ohne Verrat sich ihm zuwenden würden. Dann wurde vollständige Freundschaft hergestellt in taten und im Vertrag, auf beiden Seiten. Und jeden dänischen König erklärten sie zum Ausgestoßenen für immer von England. Dann kam König Ethelred heim, in der Fastenzeit, [11] zu seinem eigenen Volk; und er wurde dankbar empfangen von ihnen allen. Während dessen, nach dem Tod von Sweyne, saß Knut mit seiner Armee in Gainsborough bis Ostern; und es wurde zwischen ihm und dem Volk von Lindsey beschlossen, dass sie ihn mit Pferden versorgen sollten, und danach alle zusammen ausziehen und plündern würden. Doch König Ethelred mit seiner ganzen Streitmacht kam nach Lindsey, bevor sie bereit waren; und sie plünderten und brannten, und erschlugen all die Männer, die sie erreichen konnten. Knute, der Sohn von Sweyne, zog aus mit seiner Flotte (so waren die elenden Menschen von ihm irregeführt worden) und zog südwärts, bis er nach Sandwich kam. Dort setzte er die Geiseln an Land, die ihm von seinem Vater übergeben worden waren, und schnitt ihre Hände ab und Ohren und ihre Nasen. Abgesehen von all diesen Übeln befahl der König einen Tribut an die Armee, die in Greenwich lag, von 21.000 Pfund. In diesem Jahr, am Abend von Michaelis, [8] kam die große Seeflut, die sich weit über das Land verbreitete, und floss so weit hinauf wie sie niemals zuvor getan hatte, viele Städte überflutend, und eine unzählige Menge von Menschen.

1015

  • In diesem Jahr war das große Konzil in Oxford; wo Alderman Edric Sigferth und Morcar verriet, die ältesten Thanes, die zu den Seven Towns gehörten. Er lockte sie in sein Gemach, wo sie schändlich erschlagen wurden. Dann nahm der König all ihre Besitztümer, und befahl, die Witwe von Sigferth herbeizuholen, und nach Malmsbury zu bringen. Nach einer kurzen Zeit ging Edmund Etheling und nahm sie sich, gegen des Königs willen, und machte sie zu seiner Frau. Dann, vor Mariä Geburt, [7] ging der Etheling nordwestlich in die Five Towns, und plünderte bald allen Besitz von Sigferth und Morcar; und all die Menschen unterwarfen sich ihm. Zur gleichen Zeit kam König Knute nach Sandwich, und ging bald durch ganz Kent nach Wessex, bis er zur Mündung des Frome kam; und dann plünderte er in Dorset, und in Wiltshire, und in Somerset. König Ethelred, währenddessen, lag krank in Corsham; und Alderman Edric sammelte eine Armee dort, und Edmund der Etheling im Norden. Als sie zusammen kamen, plante der Alderman, Edmund den Etheling zu verraten, doch er konnte nicht; wonach sie sich ohne Gefecht trennten, und von ihren Feinden abwichen. Alderman Edric lockte dann vierzig Schiffe vom König, und unterwarf sich Knute. Die Westsachsen unterwarfen sich ebenfalls, und gaben Geiseln, und versorgten die Armee mit Pferden. Und er fuhr dort fort bis Mittwinter. [2]

1016

  • In diesem Jahr kam König Knute mit einer Seestreitmacht von einhundert und sechzig Schiffen, und Alderman Edric mit ihm, über die Themse nach Mercia bei Cricklade; von wo sie nach Warwickshire weiter zogen, während der Mitte des Winters, und dort plünderten, und brannten, und alle erschlugen, die sie trafen. Dann begann Edmund der Etheling, eine Armee zu versammeln, welche, als sie versammelt war, ihm nichts nützen konnte, bis der König dort war und sie die Hilfe der Bewohner von London hatten. Der Feldzug war demnach nutzlos, und jeder Mann ging heim. Danach wurde erneut eine Armee befohlen, unter vollen Strafen, dass jede Person, egal wie fern, aufbrechen sollte; und sie schickten nach dem König in London, und flehten ihn an, zu kommen und die Armee zu treffen mit der Hilfe, die er sammeln konnte. Als sie alle versammelt waren, gelang es nicht mehr, als es oftmals zuvor getan hatte; und als es dem König gesagt wurde, dass diese Personen ihn verraten würden, die ihm helfen sollten, dann verließ er die Armee und kehrte nach London zurück. Dann ritt Edmund der Etheling zu Earl Utred in Northumbria; und jeder Mann nahm an, dass sie König Knut eine Armee sammeln würden; doch sie gingen nach Staffordshire und nach Shrewsbury und nach Chester; und sie plünderten in ihren Teilen und Knut in seinen. Er ging durch Buckinghamshire nach Bedfordshire; von dort nach Huntingdonshire, und so weiter nach Northamptonshire entlang der Fens nach Stamford. Danach nach Lincolnshire. Dann nach Nottinghamshire; und so weiter nach Northumbria gegen York. Als Utred das erkannt hatte, sah er vom Plündern ab und eilte nordwärts, und unterwarf sich aus Notwendigkeit, und all die Northumbrier mit ihm; doch obwohl er Geiseln gab, wurde er dennoch auf den Rat von Alderman Edric erschlagen, und Thurkytel, der Sohn von Nafan, mit ihm. Danach ernannte König Knute Edric zum Earl über Northumbira, wie Utret gewesen war; und dann ging er südwärts einen anderen Weg, ganz nach Westen, bis die ganzen Armee, vor Ostern, zu den Schiffen kam. Während dessen ging Edmund Etheling nach London zu seinem Vater: und nach Ostern ging König Knute mit all seinen Schiffen gegen London: doch es geschah, dass König Ethelred starb, ehe die Schiffe kamen. Er beendete seine Tage am Georgstag; [12] er hatte sein Königreich sehr in Kummer und Trübsal gehalten, solange sein Leben andauerte. Nach seinem Dahinscheiden wählten all die Peers, die in London waren, und die Bürger, Edmund zum König; der mutig sein Königreich verteidigte, während seine Zeit war. Dann kamen die Schiffe nach Greenwich, während der Gang-Days [13], und innerhalb einer kurzen Zeit gingen sie nach London; wo sie in einen tiefen Bach sanken an der Südseite, und ihre Schiffe zur Westseite der Brücke zogen. Danach umgaben sie die Stadt mit einem Graben, so dass kein Mann hinein oder hinaus gehen konnte, und kämpften oft gegen sie: doch die Bürger widerstanden ihnen mutig. König Edmund war zuvor hinaus gegangen und fiel bei den Westsachsen ein, die sich ihm alle unterwarfen; und bald danach kämpfte er mit dem Feind in Penn nahe Gillingham. Er kämpfte eine zweite Schlacht, nach Mittsommer, [2] bei Sherston; wo viel Gemetzel gemacht wurde auf beiden Seiten, und die Anführer selbst kamen zusammen in dem Kampf. Alderman Edric und Aylmer der Liebling halfen der Armee gegen König Edmund. Dann sammelte er seine Truppen das dritte mal, und ging nach London, ganz vom Norden der Themse, und so durch Clayhanger, und befreite die Bürger und trieb den Feind zu seinen Schiffen. Es war innerhalb zweier Nächte danach, dass der König nach Brentfort ging; wo er mit dem Feind kämpfte, und ihn in die Flucht schlug: doch dort ertranken viele der Engländer, durch ihre eigene Achtlosigkeit; die vor der Hauptarmee gingen mit der Absicht zu plündern. Danach ging der König nach Wessex und sammelte seine Armee; doch der Feind kehrte bald nach London zurück und besetzte die Stadt außen herum, und kämpfte stark gegen sie zu Wasser und zu Land. Doch der allmächtige Gott befreite sie. Der Feind ging danach von London mit seinen Schiffen in den Orwell; wo sie hinauf gingen und nach Mercia vorstießen, erschlagend und verbrennend, was auch immer sie übernahmen, wie es ihr Brauch ist; und, nachdem sie sich selbst mit Fleisch versorgt hatten, zogen sie ihre Schiffe und ihre Herden zum Medway. Dann versammelte König Edmund zum vierten mal die ganze englische Nation, und durchwatete die Themse bei Brentford; wonach er nach Kent vorstieß. Der Feind floh vor ihm mit seinen Pferden auf die Insel Shepey; und der König erschlug so viele von ihnen, wie er erreichen konnte. Alderman Edric ging dann, um sich mit dem König in Aylesford zu treffen; denn welche Maßnahme könnte schlechter geraten sein. Der Feind kehrte während dessen nach Essex zurück und stieß nach Mercia vor, alles zerstören, das er übernahm. Alls der König erkannt hatte, dass sie Armee sich näherte, sammelte er zum fünften mal die ganze Englische Nation, und folgte ihnen, und überfiel sie in Essex, in dem Hügelland genannt Assingdon; wo sie wild zusammen kamen. Dann tat Alderman Edric, was er oft zuvor getan hatte - er begann zuerst die Flucht mit den Maisevethians, und betrog so seinen natürlichen Herrn und all das Volk von England. Dort hatte Knut den Sieg, obwohl ganz England gegen ihn kämpfte! Dort wurde dann Bischof Ednoth erschlagen, und Abt Wulsy, und Alderman Elfric, und Alderman Godwin von Lindsey, und Ulfkytel von East Anglia, und Ethelward, der Sohn von Alderman Ethelsy. Und all der Adel der englischen Nation wurde dort ausgelöscht! Nach diesem Kampf ging König Knute hinauf mit seiner Armee nach Glocestershire, wo er sagen hörte, dass König Edmund war. Dann rieten Alderman Edric, und die Berater, die dort versammelt waren, dass die Könige Frieden schließen sollten mit einander, und Geiseln austauschen. Dann trafen sich beide Könige bei Olney, südlich von Deerhurst, und wurden Verbündete und geschworene Brüder. Dort bestätigten sie ihre Freundschaft beide mit Versprechen und mit Eiden, und beschlossen die Bezahlung der Armee. Mit diesem Vertrag trennten sie sich: König Edmund übernahm Wessex, und Knute Mercia und die nördlichen Distrikte. Die Armee ging dann zu ihren Schiffen mit den Dingen, die sie genommen hatte; und die Menschen von London schlossen Frieden mit ihnen, und erkauften ihre Sicherheit, wonach sie ihre Schiffe nach London brachten, und sich selbst mit Winterquartieren darin versorgten. Am Fest des Hl. Andreas [6] starb König Edmund; und er ist begraben mit seinem Großvater Edgar in Gastonbury. Im gleichen Jahr starb Wulfgar, Abt von Abingdon; und Ethelsy übernahm die Abtei.

1017

  • In diesem Jahr übernahm König Knut die ganze Regierung von England, und teilte es in vier Teile: Wessex für sich selbst, East Anglia für Thurkyll, Mercia für Edric, Northumbria für Eric. In diesem Jahr wurde auch Alderman Edric in London erschlagen, und Norman, Sohn von Alderman Leofwin, und Ethelward, Sohn von Ethelmar dem Großen, und Britric, Sohn von Elfege von Devonshire. König Knut verbannte auch Edwy Etheling, den er danach befahl zu erschlagen, und Edwy, König der Knechte; und vor den Kalenden des August gab der König einen Befehl, ihm die Witwe des anderen Königs, Ethelred, die Tochter von Richard, als Ehefrau zu bringen.
  • ((In diesem Jahr wurde Canute zum König gewählt.))

1018

  • In diesem Jahr war die Zahlung des Tributs in ganz England; das war, alles zusammen, zwei und siebzig tausend Pfund, außerdem das was die Bewohner von London zahlten; und das waren zehn tausend fünf hundert Pfund. Die Armee ging dann zum Teil nach Dänemark; und vierzig Schiffe wurden zurück gelassen bei König Knute. Die Dänen und Angeln waren vereinigt in Oxford unter Edgars Gesetz; und dieses Jahr starb Abt Ethelsy in Abingdon, dem Ethelwine nachfolgte.

1019

  • Dieses Jahr ging König Knut mit neun Schiffen nach Dänemark, wo er den ganzen Winter blieb; und Erzbischof Elfstan starb dieses Jahr, der auch Lifing genannt wurde. Er war ein sehr aufrechter Mann sowohl vor Gott als auch vor der Welt.
  • ((Und diesen Winter starb Erzbischof Elfstan [von Canterbury]: er wurde Living genannt; und er war ein sehr fürsorglicher Mann, sowohl zu Gott als auch zur Welt.))

1020

  • In diesem Jahr kam König Knut zurück nach England; und es war dort zu Ostern ein großes Konzil in Cirencester, wo Alderman Ethelward geächtet wurde, und Edwy, König der Knechte. Dieses Jahr ging der König nach Assingdon; mit Earl Thurkyll, und Erzbischof Wulfstan, und anderen Bischöfen, und auch Äbten, und vielen Mönchen mit ihnen; und er befahl dort ein Münster aus Stein und Kalk zu bauen, für die Seelen der Männer, die dort erschlagen worden waren, und gab es seinem eigenen Priester, dessen Name Stigand war; und sie weihten das Münster in Assingdon. Und Ethelnoth der Mönch, der Dekan gewesen war in Christ's Church, wurde im gleichen Jahr an den Iden des November geweiht zum Bischof von Christ's Church von Erzbischof Wulfstan.
  • ((Und bewirkte dort [Canterbury] ein Münster aus Stein und Kalk bauen zu lassen, für die Seelen der Männer, die dort erschlagen worden waren, und gab es an einen seiner Priester, dessen Name war Stigand.))

1021 bis 1030[]

1021

  • In diesem Jahr ächtete König Knut zur Martinsmesse [5] Earl Thurkyll; und Bischof Elfgar, der reichliche Geber von Almosen, starb am Morgen des Weihnachtstages.

1022

  • In diesem Jahr ging König Knut hinaus mit seinen Schiffen zur Isle of Wight. Und Bischof Ethelnoth ging nach Rom; wo er empfangen wurde mit viel Ehre von Benedikt dem prachtvollen Papst, der mit seiner eigenen Hand das Pallium auf ihm ablegte, und mit großem Pomp ihn zum Erzbischof weihte, und ihn segnete, an den Nonen des Oktober. Der Erzbischof vollzog am gleichen Tag mit dem gleichen Pallium die Messe, wie der Papst ihn anwies, wonach er prachtvoll unterhalten wurde vom Papst selbst; und danach mit einem vollen Segen heimwärts reiste. Abt Leofwine, der ungerecht aus Ely vertrieben worden war, war sein Begleiter; und er reinigte sich selbst von allem, was, wie der Papst ihn informierte, ihm zur Last gelegt worden war, nach dem Zeugnis des Erzbischofs und aller Begleiter, die mit ihm waren.
  • ((Und danach mit dem Pallium vollzog er dort [in Rom] die Messe, wie der Papst ihn instruierte: und er feierte danach mit dem Papst; und danach ging er heim mit vollem Segen.))

1023

  • In diesem Jahr kehrte König Knute nach England zurück; und Thurkyll und er wurden versöhnt. Er übergab Dänemark und seinen Sohn in die Obhut von Thurkyll, während er Thurkylls Sohn mit sich nach England nahm. In diesem Jahr starb Erzbischof Wulfstan; und Elfric folgte ihm nach; und Erzbischof Egelnoth segnete ihn in Canterbury. In diesem Jahr gab König Knute in London, im St Paul's Münster, freie Hand an Erzbischof Ethelnoth, Bischof Britwine, und alle Diener Gottes, die mit ihnen waren, dass sie den Erzbischof, St. Elphege, aus dem Grab herausnehmen konnten. Und so taten sie, am sechsten Tag vor den Iden des Juni; und der illustre König und der Erzbischof, und die Diözesenbischöfe und die Earls, und viele, viele andere, sowohl Klerus und Laien, trugen mit dem Schiff seinen heiligen Körper über die Themse nach Southwark. Und dort übergaben sie den heiligen Märtyrer dem Erzbischof und seinen Gefährten; und trugen ihn mit würdigem Pomp und lebhafter Freude nach Rochester. Dort am dritten Tag kam die Dame Emma mit ihrem königlichen Sohn Hardacnute; und sie alle mit viel Majestät, und Glückseligkeit, und Liedern der Lobpreisung, trugen den heiligen Erzbischof nach Canterbury, und brachten ihn so glorreich in die Kirche, am dritten Tag vor den Iden des Juni. Danach, am achten Tag, dem siebzehnten vor den Kalenden des Juli, betteten Erzbischof Ethelnoth, und Bischof Elfsy, und Bischof Britwine, und alle, die da mit ihnen waren, den heiligen Körper von St. Elphege auf der Nordseite des Altares von Christus; zur Ehre Gottes, und zum Ruhm des heiligen Erzbischofs, und zur ewigen Erlösung all jener, die da aufsuchen seinen heiligen Körper täglich mit ernsthaftem Herzen und aller Demut. Möge der Allmächtige Gott Gnade haben mit allen christlichen Männern durch die heilige Fürsprache von Elphege!
  • ((Und er sorgte dafür, dass St. Elpheges Überreste von London nach Canterbury gebracht wurden.))

1025

  • In diesem Jahr ging König Knut nach Dänemark mit einer Flotte zum Holm des heiligen Flusses; wo gegen ihn kamen Ulf und Eglaf, mit einer sehr großen Truppe sowohl zu Land und zur See, von Schweden. Dort wurden sehr viele Männer verloren auf der Seite von König Knut, sowohl von Dänischen und Englischen; und die Schweden hatten Besitz vom Schlachtfeld.

1026

  • In diesem Jahr ging Bischof Elfric nach Rom, und erhielt das Pallium von Papst Johann am zweiten Tag vor den Iden des November.

1028

  • In diesem Jahr ging König Knut von England nach Norwegen mit fünfzig Schiffen bemannt mit englischen Thanes, und vertrieb König Olave von dem Land, das er sich vollständig selbst sicherte.

1029

  • In diesem Jahr kehrte König Knut heim nach England.

1030

  • In diesem Jahr kehrte König Olave nach Norwegen zurück; doch die Menschen versammelten sich gegen ihn, und kämpften gegen ihn; und er wurde dort erschlagen, in Norwegen, von seinem eigenen Volk, und wurde danach kanonisiert. Davor, im gleichen Jahr, starb Hacon der furchtlose Earl, zur See.
  • ((In diesem Jahr kam König Olave erneut nach Norwegen, und die Menschen versammelten sich gegen ihn, und kämpften gegen ihn; und er wurde dort erschlagen.))

1031 bis 1040[]

1031

  • In diesem Jahr kehrte König Knut zurück; und sobald er nach England kam, gab er an Christ's Church in Canterbury den Haven von Sandwich, und alle Rechte, die sich dadurch davon erhoben, auf jeder Seite des Hafens; so dass wenn die Flut am höchsten und vollsten ist, und dort ein Schiff ist, das so nahe wie möglich an Land segelt, und dort ein Mann auf dem Schiff steht mit einer Spitzaxt in seiner Hand, wohin auch immer die große Spitzaxt geworfen werden sollte von dem Schiff, über all das Land sollten die Münster von Christ's Church ihre Rechte ausüben. In diesem Jahr ging König Knute nach Rom; und im gleichen Jahr, sobald er nach Hause zurückkehrte, ging er nach Schottland; und Malcolm, König der Schotten, unterwarf sich ihm, und wurde sein Mann, mit zwei anderen Königen, Macbeth und Jehmar; doch er hielt seine Treuepflicht nur eine kurze Zeit lang - Robert, Graf der Normandy, ging in diesem Jahr nach Jerusalem, wo er starb; und Wilhelm, der danach König von England war, folgte in die Grafschaft, obwohl er ein Kind war.

1032

  • In diesem Jahr erschien das wilde Feuer, wie sich kein Mann jemals zuvor erinnerte, das großen Schaden an vielen Orten anrichtete. Im gleichen Jahr starb Elfsy, Bischof von Winchester; und Elfwin, des Königs Priester, folgte ihm.

1033

  • In diesem Jahr starb Bischof Merewhite in Somersetshire, der begraben ist in Glastonbury; und Bischof Leofsy, dessen Körper in Worcester ruhet, und zu dessen Diözese Brihteh erhoben wurde.

1034

  • In diesem Jahr starb Bischof Etheric, der in Ramsey liegt.

1035

  • In diesem Jahr starb König Knute in Shaftesbury, am zweiten Tag vor den Iden des November; und er ist begraben in Winchester im alten Münster. Er war König über ganz England beinahe zwanzig Winter. Bald nach seinem Hinscheiden gab es ein Konzil aller Adligen in Oxford; worin Earl Leofric, und beinahe all die Thanes nördlich der Themse, und die Seemänner in London Harald zum Gouverneur über ganz England wählten, für sich selbst und seinen Bruder Hardacnute, der in Dänemark war. Earl Godin, und all die ältesten Männer in Wessex, widerstanden dem solange sie konnten; doch sie konnten nichts dagegen tun. Es wurde dann beschlossen, dass Elfgiva, die Mutter von Hardacnute, verbleiben sollte in Winchester mit dem Haushalt des Königs ihres Sohnes. Sie hielten ganz Wessex in ihrer Hand, und Earl Godwin war ihr Hauptmann. Einige Männer sagten von Harald, dass er der Sohn von König Knute und von Elfgive der Tochter von Alderman Elfhelm war; doch dies wurde von vielen Männern für sehr unglaublich gehalten. Er war, dennoch, vollständig König über ganz England. Harald selbst sagte, dass er der Sohn war von Knute und von Elfgive, der Lady von Hampshire; obwohl es nicht wahr war; doch er schickte und befahl von ihr all die besten Schätze zu nehmen, die sie nicht halten konnte, die König Knute besessen hatte; und blieb dennoch weiterhin in der Stadt, so lange sie konnte.

1036

  • In diesem Jahr kam hierher Alfred der unschuldige Etheling, Sohn von König Ethelred, und wünschte seine Mutter zu besuchen, die in Winchester blieb: doch Earl Godwin, und andere Männer, die viel Macht hatten in diesem Land, konnten es nicht ertragen; denn solches Unternehmen war Harald sehr angenehm, obwohl es unrecht war. -- Ihn führte Godwin / und setzte gefahren. / Seine Freunde, die nicht flohen, / erschlugen sie verworren. / und jene, die sie nicht verkauften, / wie geschlachtet Vieh fielen! / Während einige sie verschonten um zu fesseln, / nur um blind zu wandern! / Einige wie Schinken verschnürt, hilflos standen, / während andere sie verfolgten. / Keine düsterere Tat / wurde in unserem Land getan, / seit Engländer Platz machten / den Horden dänischer Rasse. / Doch setzen müssen wir / in Gott unser Vertrauen, / dass unbekümmert wie der Tag / mit Christus sie leben, / der schuldlos starb - / ihres Landes Stolz! / Der Prinz mit Mut traf / bisher jedes grausame Böse; / bis es verfügt wurde, / dass sie ihn führen sollten, / alle gebunden, wie er dann war / ins Moor von Ely-Bury. / Doch bald ihren königlichen Preis / beraubten sie seiner Augen! / Dann brachten sie zu den Mönchen / ihren Gefangen; wo er suchte / eine Zuflucht vor seinen Feinden / bis des Lebens trauriger Abend nahe. / Seinen Körper befahlen dann / diese guten und heiligen Männer, / gemäß seinem Wert, / tief in die geheiligte Erde, / nahe dem Turm, / in der Südecke zu liegen / des westlichen Querschiffs - / seine Seele ruhet mit Christus.
  • ((In diesem Jahr starb König Canute in Shaftesbury, und er ist begraben in Winchester im Alten Münster: und er war König über ganz England beinahe zwanzig Jahre lang. Und kurz nach seinem Hinscheiden gab es ein Treffen des ganzen Witan in Oxford; und Leofric, der Earl, und beinahe all die Thanes nördlich der Themse, und die "lithsmen" in London, wählten Harald als Herrn über ganz England, ihn und seinen Bruder Hardecanute, der in Dänemark war. Und Godwin der Earl und all die Hauptmänner von Wessex widerstanden dem solange sie konnten; doch sie waren nicht in der Lage irgend etwas dagegen zu beeinflussen. Und dann wurde es verfügt, dass Elgive, Hardecanutes Mutter, sollte in Winchester wohnen mit des Königs, ihres Sohnes, Haushalt, und ganz Wessex in seiner Macht halten; und Godwin der Earl war ihr Mann. Einige Männer sagten von Harald dass er der Sohn von König Canute und von Elfgive war, Tochter von Elfelm dem Ealdorman, doch es scheint sehr unwahrscheinlich für viele Männer; und er war dennoch voller König über ganz England.))

1037

  • In diesem Jahr wählten Männer Harald zum König über alles; und liehen Hardacnute im Stich, weil er zu lange in Dänemark war; und dann vertrieben sie seine Mutter Elgiva, die Witwe von König Knute, ohne jedes Mitleid, gegen den tobenden Winter! Sie, die die Mutter von Edward war wie auch von König Hardacnute, suchte dann den Frieden von Balduin von der Südsee. Dann kam sie nach Brügge, über das Meer; und Earl Balduin empfing sie dort gut; und er gab ihr einen Wohnsitz in Brügge, und beschützte sie, und unterhielt sie dort solange sie es nötig hatte. Vor diesem im gleichen Jahr starb Eafy, der außergewöhnliche Dekan von Evesham.
  • ((In diesem Jahr wurde Elfgive vertrieben, König Canutes Witwe; sie war König Hardecanutes Mutter; und sie suchte dann den Schutz von Balduin südlich des Meeres, und er gab ihr eine Wohnung in Brügge, und beschützte und behielt sie, solange sie dort war.))

1038

  • In diesem Jahr starb Ethelnoth, der gute Erzbischof, an den Kalenden des November; und innerhalb einer kleinen Zeit, Bischof Ethelric in Sussex, der zu Gott betete, dass er ihn nicht leben lassen würde nach seinem lieben Vater Ethelnoth; und innerhalb sieben Nächten davon verstarb er ebenfalls. Dann, vor Weihnachten, starb Bischof Brihteh in Worcestershire, und bald nach diesem Bischof Elfric in East Anglia. Dann folgte Bischof Edsy dem Erzbischofssitz, Grimkytel der Diözese von Sussex, und Bischof Lifing der von Worcestershire und Gloucestershire.
  • ((In diesem Jahr starb Ethelnoth, der gute Erzbischof, an den Kalenden des November, und kurz danach, Ethelric, Bischof in Sussex, und dann vor Weihnachten, Briteagus, Bischof in Worcestershire, und bald danach, Elfric, Bischof in East Anglia.))

1039

  • In diesem Jahr geschah der schreckliche Wind; und Bischof Britmar starb in Lichfield. Die Waliser erschlugen Edwin, Bruder von Earl Leofric, und Thurkil, und Elfget, und viele gute Männer mit ihnen. In diesem Jahr kam auch Hardacnute nach Brügge, wo seine Mutter war.
  • ((In diesem Jahr starb König Harald in Oxford, am sechzehnten vor den Kalenden des April, und er wurde begraben in Westminster. Und er regierte England vier Jahre und sechzehn Wochen; und in seinen Tagen wurden sechzehn Schiffe in Zahlung behalten, zu einer Rate von acht Mark für jeden Ruderer, so wie es zuvor in den Tagen von König Canute getan worden war. Und im gleichen Jahr kam König Hardecanute nach Sandwich, sieben Tage vor Mittsommer. [2] Und er wurde bald anerkannt sowohl von Englischen als auch von Dänen; obwohl seine Berater es danach schmerzlich vergolten, wenn sie anordneten, dass zweiundsiebzig Schiffe in Zahlung behalten werden sollten, zu einer Rate von acht Mark für jeden Ruderer. Und im gleichen Jahr ging das Maß Weizen hinauf auf fünfundfünfzig Pence, und noch weiter.))

1040

  • In diesem Jahr starb König Harald in Oxford, am sechzehnten vor den Kalenden des April; und er wurde begraben in Westminster. Er regierte England vier Jahre und sechzehn Wochen; und in seinen Tagen wurde Tribut gezahlt an sechzehn Schiffe, zur Rate von acht Mark für jeden Ruderer, wie es zuvor getan wurde zu König Knuts Tagen. Im gleichen Jahr schickten sie nach Hardacnute in Brügge, in der Annahme, dass sie es gut machten; und er kam danach nach Sandwich mit sechzig Schiffen, sieben Nächte vor Mittsommer. [2] Er wurde bald empfangen sowohl von den Angeln und Dänen, obwohl seine Berater danach schwer dafür bezahlten. Sie befahlen einen Tribut für zweiundsechzig Schiffe, zu einer Rate von acht Mark für jeden Ruderer. Dann wurden von ihm alle entfremdet, die ihn zuvor erwünscht hatten; da er nichts königliches gestaltete während seiner ganzen Regierung. Er befahl den toten Harald auszugraben und in einen Graben zu werfen. In diesem Jahr stieg das Maß Weizen auf fünfundfünfzig Pence, und sogar weiter. In diesem Jahr ging Erzbischof Edsy nach Tom.
  • ((In diesem Jahr wurde der Tribut gezahlt; das waren einundzwanzig tausend Pfund und neunundneunzig Pfund. Und danach zahlten sie an zweiunddreißig Schiffe, elf tausend und achtundvierzig Pfund. Und, im gleichen Jahr, kam Edward, Sohn von König Ehelred, hierher an Land, von Weal-land; er war Bruder von König Hardecanute: sie waren beide Söhne von Elfgive; Emma, die Tochter war von Earl Richard.))

1041 bis 1050[]

1041

  • In diesem Jahr wurde der Tribut gezahlt an die Armee; das waren 21.099 Pfund; und danach an zweiunddreißig Schiffe, 11.048 Pfund. In diesem Jahr befahl Hardacunte auch ganz Worcestershire zu verwüsten, auf Bericht der beiden Diener seines Haushaltes, die den schweren Tribute eintrieben. Diese menschen erschlugen sie in der Stadt innerhalb des Münster. Früh in diesem gleichen Jahr kam Edward, der Sohn von König Ethelred, hierher an Land, von Weal-land nach Madron. Er war der Bruder von König Hardacnute, und war aus diesem Land vertrieben worden für viele Jahre: doch er war dennoch verschworen als König, und blieb in seines Bruders Hof, während er lebte. Sie waren beide Söhne von Elgive Emma, die die Tochter war von Earl Richard. In diesem Jahr betrog Hardacnute auch Eadulf, unter der Maske der Freundschaft. Er war auch verbündet mit ihm durch Heirat. In diesem Jahr wurde Egelric zum Bischof von York geweiht, am dritten Tag vor den Iden des Januar.
  • ((In diesem Jahr starb König Hardecanute in Lambeth, am sechsten vor den Iden des Juni: und er war König über ganz England zwei Jahre, denen zehn Tage fehlten; und er ist begraben im Alten Münster in Winchester mit König Canute seinem Vater. Und seine Mutter, für seine Seele, gab dem Neuen Münster den Kopf von St. Valentine dem Märtyrer. Und bevor er begraben wurde, wählten alle Menschen Edward als König in London: möge er es in der Zeit halten, die Got ihm gewähren möge! Und das ganze Jahr war eine sehr schwere zeit, in vielen Dingen und anderem, sowohl aufgrund schlechter Jahreszeiten bis zu den Früchten der Erde. Und so viel Vieh verstarb in dem Jahr wie kein Mensch vorher sich erinnerte, sowohl durch verschiedene Krankheiten als auch durch Stürme. Und in dieser gleichen Zeit starb Elsinus, Abt von Peterborough; und dann wurde Arnwius der Mönch zum Abt gewählt, weil er ein sehr guter Mann war und von großer Einfachheit.))

1042

  • In diesem Jahr starb König Hardacnute in Lambeth, während er trinkend stand: er fiel plötzlich zur Erde mit einem gewaltigen Krampf; doch jene, die nahe zur Hand waren nahmen ihn auf; und er sprach kein Wort danach, sondern starb am sechsten Tag vor den Iden des Juni. Er war König von ganz England zwei Jahre, denen zehn Nächte fehlten; und er ist begraben im alten Münster in Winchester mit König Knute seinem Vater. Und seine Mutter gab für seine Seele dem neuen Münster den Kopf des Hl. Valentine dem Märtyrer: und bevor er begraben war wählten alle Menschen Edward zum König in London. Und sie empfingen ihn als ihren König, wie es natürlich war; und er regierte so lange Gott es ihm gewährte. Das ganze Jahr war die Jahreszeit sehr schwer in vieler und verschiedener Hinsicht: sowohl von der Unbarmherzigkeit des Wetters und von dem Verlust der Früchte der Erde. Mehr Vieh starb dieses Jahr, als irgend jemand sich erinnern kann, entweder von verschiedenen Krankheiten, oder von der Härte des Wetters. Zu dieser gleichen Zeit starb Elfsinus, Abt von Peterborough; und sie wählten Arnwy, einen Mönch, zu ihrem Abt; denn er war ein sehr guter und fürsorglicher Mann.

1043

  • In diesem Jahr wurde Edward in Winchester zum König geweiht, früh am Ostertag, mit viel Pomp. Dann war Ostern am dritten Tag vor den Nonen des April. Erzbischof Edsy weihte ihn, und ermahnte ihn vor allen Menschen gut. Und Stigand der Priester wurde zum Bischof über die Ostangeln geweiht. Und in diesem Jahr, vierzehn Nächte vor der Messe von St. Andrew, [6] wurde dem König geraten, dass er und Ear Leofric und Earl Godwin und Earl Siward mit ihren Gefolgsleuten von Gloucester nach Winchester reiten sollten, unerwartet durch die Lady; und sie beraubten sie all der Schätze die sie hatte; die waren gewaltig; denn sie war zuvor sehr hart gegen den König ihren Sohn, und tat weniger für ihn als er wünschte, bevor er König war, und auch seit dem: doch sie ließen zu, dass sie danach dort blieb. Und bald danach verlangte der König alle Länder zu untersuchen, die seine Mutter in ihren Händen hatte, und nahm von ihr alles das sie hatte in Gold und in Silber und zahllose Dinge; denn sie hatte es zuvor zu fest gegen ihn gehalten. Bald danach wurde Stigand seines Bischofssitzes enthoben; und sie nahmen alles, das er hatte, in ihre Hände für den König, denn er war der naheste im Konzil seiner Mutter; und sie handelte wie er riet, wie Männer vermuteten.
  • ((In diesem Jahr wurde Edward in Winchester zum König geweiht am ersten Tag von Ostern. Und in diesem Jahr, vierzehn Tage vor Andrews Messe, wurde dem König geraten von Gloucester zu reiten, und Leofric der Earl, und Godwin der Earl, und Sigwarth [Siward] der Earl, mit ihren Gefolgsleuten, nach Winchester, die Lady [Emma] zu überraschen; und sie beraubten sie all der Schätze, die sie besaß, die sie ihnen nicht berichtet hatte, denn zuvor war sie sehr hart mit dem König ihrem Sohn gewesen; sofern sie weniger für ihn getan hatte als er wollte, bevor er König war, und auch seitdem: und sie ließen zu, dass sie danach dort blieb. In diesem Jahr nahm König Edward die Tochter [[[Edith von Wessex|Edgitha]]] von Godwin dem Earl als seine Frau. Und im gleichen Jahr starb Bischof Brithwin, und er hielt den Bischofssitz achtunddreißig Jahre, das war der Bischofssitz von Sherborne, und Herman des Königs Priester, folgte auf den Bischofssitz. Und in diesem Jahr wurde Wulfric zum Abt von St. Augustines geweiht zu Weihnachten, an St. Stephens Messetag, [14] auf Veranlassung des Königs, und nach Bericht seiner großen Gebrechlichkeit, von Abt Elfstun.))

1044

  • In diesem Jahr trat Erzbischof Edsy wegen Gebrechlichkeit von seinem Sitz zurück und weihte Siward, Abt von Abingdon, zum Bischof dort, mit der Erlaubnis und Rat des Königs und Earl Godwin. Es war wenigen anderen Männern bekannt, bevor es getan war; weil der Erzbischof fürchtete, dass ein anderer Mann es erbitten oder kaufen würde, dem er schlechter trauen könnte und der entgegenkommender wäre als er, wenn es vielen Männern bekannt wäre. in diesem Jahr gab es sehr großen Hunger in ganz England, und das Corn war so teuer, wie sich kein Mann jemals erinnern konnte; so dass das Maß Weizen auf sechzig Pence stieg und noch weiter. Und im gleichen Jahr ging der König nach Sandwich mit fünfunddreißig Schiffen; und Athelstan, der Kirchenvorsteher, wurde Nachfolger der Abtei von Abingdon, und Stigand kehrte auf seinen Bischofssitz zurück. Im gleichen Jahr nahm König Edward auch Edgitha zur Frau, die Tochter von Earl Godwin, zehn Nächte vor Mariä Lichtmess. [10] Und im gleichen Jahr starb Britwold, Bischof von Wiltshire, am zehnten Tag vor den Kalenden des Mai; diesen Bischofssitz hielt er achtunddreißig Winter; das war der Bischofssitz von Sherborn. Und Herman, des Königs Priester, folgte auf den Bischofssitz. In diesem Jahr wurde Wulfric zum Abt von St. Agustines geweiht, zu Weihnachten, am Messetag von St. Stephen, [14] durch des Königs Veranlassung und der von Abt Elfstan, aufgrund seiner großen Gebrechlichkeit.
  • ((In diesem Jahr starb Living, Bischof in Devonshire, und Leoftic folgte dorthin; er war des Königs Priester. Und in diesem gleichen Jahr starb Elfstan, Abt von St. Augustines, am dritten vor den Nonen des Juli. Und in diesem gleichen Jahr wurde Osgod Clapa geächtet.))

1045

  • In diesem Jahr starb Elfward, Bischof von London, am achten Tag vor den Kalenden des August. Er war zuvor Abt von Evesham, und förderte dieses Kloster sehr, während er dort war. Er ging dann nach Ramsey, und beendete dort sein leben: und Mannie wurde zum Abt gewählt, er wurde geweiht am vierten Tag vor den Iden des August. In diesem Jahr wurde Gunnilda, eine Frau von Rang, eine Verwandte von König Knute, vertrieben, und wohnte danach in Brügge eine lange Zeit, und ging dann nach Dänemark. König Edward sammelte während dem Jahr eine große Flotte in Sandwich, während der Bedrohung durch Magnus von Norwegen; doch sein Streit mit Sweyne in Dänemark hielt ihn davon ab, hier her zu kommen.
  • ((In diesem Jahr starb Grimkytel, Bischof in Sussex, und Heca, des Königs Priester, folgte ihm dorthin. Und in diesem Jahr starb Alwyn, Bischof von Winchester, am vierten vor den Kalenden des September; und Stigand, Bischof des Nordens [Flandern], folgte ihm dorthin. Und in dem gleichen Jahr zog Sweyn der Earl aus nach Balduins Ländereien nach Brügge und blieb dort den ganzen Winter; und dann im Sommer zog er aus.))

1046

  • In diesem Jahr starb Lifting, der eloquente Bischof, am zehnten Tag vor den Kalenden des April. Er hatte drei Bischofssitze; einen in Devonshire, einen in Cornwall und einen anderen in Worcestershire. Dann folgte Leofric, der war des Königs Priester, nach Devonshire und nach Cornwall, und Bischof Aldred nach Worcestershire. In diesem Jahr starb Elfwine, Bischof von Winchester, am vierten Tag vor den Kalenden des September; und Stigand, Bischof von Norfolk wurde zu seiner Diözese erhoben. Zuvor im gleichen Jahr starb Grimkytel, Bischof von Sussex; und er liegt in Christ-church, in Canterbury. Und Heca, des Königs Priester, folgte auf den Bischofssitz. Sweyne schickte auch hierher, und erfragte die Hilfe von fünfzig Schiffen gegen Magnus, König der Norweger; doch es wurde für unweise gehalten von allen Menschen, und es wurde verhindert, denn dieser Magnus hatte eine große Flotte: und er vertrieb Sweyne und gewann mit viel Gemetzel das Land. Die Dänen gaben ihm dann viel Geld, und empfingen ihn als König. Im gleichen Jahr starb Magnus. Im gleichen Jahr ging auch Earl Sweyne zu Balduins Ländern, nach Brügge; und blieb dort den ganzen Winter. Im Sommer reiste er ab.
  • In diesem Jahr ging Earl Sweyne nach Wales; und Griffin, König der nördlichen Männer mit ihm; und Geiseln wurden ihm geliefert. Als er heim zurückkehrte, befahl er ihm die Äbtissin von Leominster zu verschaffen; und er hatte sie solange es ihm gefiel, wonach er sie heim gehen ließ. In diesem gleichen Jahr wurde Osgod Clapa geächtet, der Stallmeister, vor Mittwinter. [2] Und im gleichen Jahr, nach Mariä Lichtmess, [10] kam der starke Winter, mit Frost und mit Schnee, und mit allen Arten von schlechtem Wetter; so dass es keinen lebenden Menschen gab, der sich an einen so schweren Winter wie diesen erinnern konnte, sowohl durch Verlust an Männern und durch Verlust an Vieh; wahrhaftig, Vögel und Fische verschieden durch viel Kälte und Hunger.
  • ((In diesem Jahr starb Brithwin, Bischof in Wiltshire, und Hermann wurde ernannt zu seinem Sitz. In diesem Jahr versammelte König Edward eine große Schiffsflotte in Sandwich, nach Bericht durch die Bedrohung von Magnus in Norwegen: doch sein und Sweyns Kampf in Dänemark hinderte sein Kommen hier her. In diesem Jahr starb Athelstan, Abt von Abingdon, und Sparhawk, Mönch von St Edmund's-bury, folgte ihm. Und in diesem gleichen Jahr starb Bischof Siward, und Erzbischof Eadsine übernahm erneut den ganzen Bischofssitz. Und in diesem gleichen Jahr kamen Lothen und Irling mit fünfundzwanzig Schiffen nach Sandwich, und machten dort unaussprechliche Beute, in Männern und in Gold und in Silber, so dass kein Mann weiß, wie viel es alles war. und sie gingen dann nach Thanet, und wollten dort das gleiche tun; doch die Landbevölkerung widerstand ihnen heftig, und verweigerte ihnen sowohl Landung als auch Wasser; und schlug sie dann gänzlich in die Flucht. Und sie begaben sich dann selbst nach Essex, und dort verwüsteten sie, und nahmen Männer, und Besitz, und wasimmer sie finden konnten. Und sie begaben sich dann östlich in Balduins Land, und dort verkauften sie, was sie geplündert hatten; und danach gingen sie ihren Weg nach Osten, woher sie zuvor gekommen waren. In diesem Jahr war die Große Synode in St. Remi's [Rheins]. Dort war Leo der Papst, und der Erzbischof von Burgund [Lyons], und der Erzbischof von Besancon, und der Erzbischof von Treves, und der Erzbischof von Rheims; und viele Männer, sowohl Klerus und Laien. Und König Edward schickte dorthin Bischof Dudoc [von Wells], und Wulfric, Abt von St. Augustine's, und Abt Elfwin [von Ramsey], das sie es dem König bekannt machen könnten, was dort für das Christentum beschlossen werden sollte. Und in diesem gleichen Jahr ging König Edward nach Sandwich mit einer großen Flotte. Und Sweyn der Earl, Sohn von Godwin dem Earl, kam nach Bosham mit sieben Schiffen; und er verlangte des Königs Schutz, und ihm wurde versprochen, dass er allem würdig sein sollte, das er zuvor besessen hatte. Dann behaupteten Harald der Earl, sein Bruder, und Beorn der Earl, dass er der Dinge nicht würdig sein sollte, die der König ihnen gewährt hatte: doch ein Schutz von vier Tagen wurde ihm gewährt, um zu seinen Schiffen zu gehen. Dann widerfuhr es während dessen, dass dem König zu Ohren kam, dass feindliche Schiffe westwärts lagen, und plünderten. Dann ging Godwin der Earl westlich mit zwei der Schiffe des Königs; das eine kommandierte Harald der Earl, und das andere Tosty sein Bruder; und zweiundvierzig der Schiffe des Volkes. Dann wurde Harald der Earl von des Königs Schiff entfernt, das Harald der Earl zuvor kommandiert hatte. Dann gingen sie westlich nach Pevensey, und lagen dort Wettergebunden. Daraufhin, nach zwei Tagen, kam Sweyn der Earl dort hin, und sprach mit seinem Vater, und mit Beorn dem Earl, und erbat von Beorn, das er mit ihm zum König in Sandwich gehen würde, und ihm zur Freundschaft des Königs verhelfe: und er garantierte es. Dann ging er, als wenn sie zum König gehen würden. Dann, während sie ritten, dann erbat Sweyn von ihm, dass sie mit ihm zu seinen Schiffen gehen würden: er sagte, dass seine Seemänner gehen würden, wenn er nicht so schnell wie möglich dort hin kommen würde. Dann gingen sie beide, wo seine Schiffe lagen. Als sie dort hin kamen, dann bat Sweyn der Earl ihn, dass er mit ihm an Bord gehen würde. Er weigerte sich heftig, solange bis seine Seemänner ihn gefangen nahmen, und ihn ins Boot warfen, und ihn banden, und zum Schiff ruderten, und ihn dort an Bord brachten. Dann zogen sie die Segel hoch und eilten westlich nach Exmouth, und hatten ihn bei sich, bis sie ihn erschlugen: und sie nahmen den Körper und begruben ihn in einer Kirche. Und dann kamen seine Freunde und Litsmen [?] von London, und nahmen ihn auf, und brachten ihn nach Winchester zum Alten Münster, und er ist dort begraben mit König Canute seinem Onkel. Und Sweyn ging dann östlich zu Balduins Land, und saß dort den ganzen Winter in Brügge, mit seinem vollen Schutz. Und im gleichen Jahr starb Eadnoth [II.] Bischof [von Dorchester] vom Norden und Ulf wurde zum Bischof gemacht.))

1047

  • In diesem Jahr starb Athelstan, Abt von Abingdon, am vierten Tag vor den Kalenden des April; und Sparhawk, Mönch von St. Edmundsbury, folgte ihm. Ostertag war dann am dritten Tag vor den Nonen des April; und es gab auch in ganz England einen sehr großen Verlust an Männern in diesem Jahr. Im gleichen Jahr kamen nach Sandwich Lothen und Irling, mit fünfundzwanzig Schiffen, und plünderten und nahmen unzählbare Beute, in Männern und in Gold, und in Silber, so dass kein Mann weiß, was es alles war; und gingen dann über Thanet, und wollten dort das gleiche tun; doch das Landvolk widerstand ihnen heftig, und widerstand ihnen sowohl zu Land und See, und schlug sie dann in die Flucht. Sie begaben sich dann nach Essex, wo sie plünderten und Männer nahmen, und was immer sie finden konnten, wonach sie ostwärts zu Balduins Land abreisten, und nachdem sie dort die Beute verwahrt hatten, die sie erhalten hatten, kehrten sie östlich zu dem Ort zurück, woher sie zuvor gekommen waren.
  • ((In diesem Jahr starb Living der eloquente Bischof, am zehnten vor den Kalenden des April, und er hatte drei Bischofssitze; einen in Devonshire, und in Cornwall, und in Worcester. Dann folgte Leofric nach Devonshire und nach Cornwall, und Bischof Aldred nach Worcester. Und in diesem Jahr wurde Osgod, der Stallmeister, geächtet: und Magnus [König von Norwegen] gewann Dänemark. In diesem Jahr war ein großes Konzil in London, während der Fastenzeit, [11] und neun Schiffe von Kahnführern wurden entladen, und fünf blieben zurück. In diesem gleichen Jahr kam Sweyn der Earl nach England. Und im gleichen Jahr war die große Synode in Rom, und König Edward schickte dorthin Bischof Heroman und Bischof Aldred; und sie kamen dorthin am Osterabend. Und danach hielt der Papst eine Synode in Cervelli, und Bischof Ulf kam dorthin; und beinahe hätten sie seinen Stab gebrochen, wenn er nicht sehr große Geschenke gemacht hätte; denn er wusste nicht wie er seine Pflicht so gut erfüllen konnte, wie er sollte. Un in diesem Jahr starb Erzbischof Eadsine, am vierten vor den Kalenden des November.))

1048

  • In diesem Jahr kam Sweyne zurück nach Dänemark; und Harald, der Onkel von Magnus, ging nach Norwegen beim Tod von Magnus, und die Nordmänner unterwarfen sich ihm. Er schickte eine Gesandtschaft des Friedens in dieses Land, wie es auch Sweyne von Dänemark tat, und bat König Edward um Seehilfe zu der Menge von mindestens fünfzig Schiffen; doch alle Menschen verweigerten es. In diesem Jahr war dort auch ein Erdbeben, an den Kalenden des Mai, in vielen Orten; in Worcester, in Wick und in Derby, und anderswo weit über England; mit sehr großem Verlust durch Krankheit von Menschen und Vieh über ganz England; und das wilde Feuer in Derbyshire und anderswo verursachte viel Schaden. Im gleichen Jahr plünderte der Feind Sandwich, und die Isle of Wight, und erschlug die besten Männer, die dort waren; und König Edward und die Earls zogen aus nach ihnen mit ihren schiffen. Im gleichen Jahr trat Bischof Siward von seinem Bischofssitz zurück wegen Gebrechlichkeit, und zog sich nach Abingdon zurück; wonach Erzbischof Edsy den Bischofssitz übernahm; und er starb innerhalb von acht Wochen nach diesem, am zehnten Tag vor den Kalenden des November.
  • ((In diesem Jahr war der schwere Winter: und in diesem Jahr starb Alwyn, Bischof von Winchester, und Bischof Stigand wurde zu seiner Diözese erhoben. Und davor, im gleichen Jahr, starb Grinketel, Bischof in Sussex, und Heca der Priester folgte auf den Bischofssitz. Und Sweyn schickte auch hierher, Hilfe erbittend gegen Magnus, König von Norwegen; dass fünfzig Schiffe zu seiner Hilfe geschickt werden sollten. Doch es schien nicht ratsam für alle Menschen: und es wurde dann verhindert durch den Grund, dass Magnus eine große Schiffsflotte hatte. Und er vertrieb dann Sweyn, und gewann mit viel Männergemetzel das Land: und die Dänen zahlten ihm viel Geld und erkannten ihn als König an. Und im gleichen Jahr starb Magnus. In diesem Jahr ernannte König Edward Robert, von London, Erzbischof von Canterbury, während der Fastenzeit. [11] Und in der gleichen Fastenzeit ging er nach Rom für sein Pallium: und der König gab den Bischofssitz von London an Sparhafoc, Abt von Abingdon; und der König gab die Abtei von Abingdon an Bischof Rodulf, seinen Verwandten. Dann kam der Erzbischof von Rom einen Tag vor St. Peters Messeabend, [15] und betrat seinen Erzbischofssitz in Christ's Church an St. Peters Messetag und kurz danach ging er zum König. Dann kam Abt Sparhafoc zu ihm mit des Königs Erlass und Siegel, damit er ihn zum Bischof von London weihe. Dann weigerte sich der Erzbischof und sagte, dass der Papst es ihm verboten hätte. Dann ging der Abt erneut zum Erzbischof für diesen Zweck, und wünschte dort episkopale Weihung; und der Erzbischof verweigerte ihn weiterhin, und sagte, dass der Papst es ihm verboten hätte. Dann ging der Abt nach London, und besetzte den Bischofssitz, den der König ihm zuvor gewährt hatte, mit seiner ganzen Genehmigung, allen Sommer und den Herbst. Und dann kam Eustace [Earl of Boulogne] von Übersee kurz nach dem Bischof, und ging zum König, und sprach mit ihm das, was er dann wollte, und ging dann heimwärts. Als er nach Canterbury kam, östlich, dann nahm er dort Erfrischung, und seine Männer, und ging nach Dover. Als er einige Meilen oder mehr weit war, an dieser Seite von Dover, legte er seine Brustplatte an, und so taten all seine Gefährten, und ging nach Dover. Als sie dorthin kamen, wollten sie sich dort einquartieren, wo es ihnen gefiel. Dann kam einer seiner Männer und wollte in dem Haus eines Hausbesitzers bleiben gegen dessen Willen, und verwundete den Hausbesitzer; und der Hausbesitzer erschlug den anderen. Dann bestieg Eustace sein Pferd und seine Gefährten die ihren; und sie gingen zu dem Hausbesitzer und erschlugen ihn innerhalb seiner eigenen Wohnung; und sie gingen hinauf in die Stadt, und erschlugen, sowohl darin als auch außen, mehr als zwanzig Männer. Und die Stadtbewohner erschlugen neunzehn Männer auf der anderen Seite, und verwundeten sie wussten nicht wie viele Männer. und Eustace entkam mit ein paar Männern, und ging erneut zum König, und machte ihm bekannt, zum Teil, wie sie verfahren waren. Und der König wurde sehr erzürnt über die Stadtbewohner. Und der König schickte Godwin den Earl, und befahl ihm nach Kent zu gehen in einer feindlichen Art nach Dover: denn Eustace hatte es dem König erscheinen lassen, dass es mehr der Fehler der Stadtbewohner gewesen war als seiner: doch dies war nicht so. Und der Earl wollte dem Überfall nicht zustimmen, denn er war abgeneigt, sein eigenes Volk zu verletzen. Dann schickte der König nach seinen Beratern, und befahl ihnen nach Gloucester zu kommen, nahe der Nachmesse von St. Mary. Da hatten die Waliser ein Schloss in Herefordshire errichtet unter den Menschen von Sweyn dem Earl, und verursachten jede Art von Schaden und Schande gegenüber den Männern des Königs dort, soviel sie konnten. Dann kam Godwin der Earl, und Sweyn der Earl, und Harald der Earl, zusammen nach Beverstone, und viele Männer mit ihnen, damit sie zu ihrem königlichen Herrn gehen könnten, und zu all den Peers, die mit ihm versammelt waren, damit sie den Rat des Königs haben könnten und seine Hilfe, und von all diesem Konzil, wie sie des Königs Schande rächen könnten, und die der ganzen Nation. Dann kamen die Waliser ihnen bei dem König zuvor, und beschuldigten die Earls, so dass sie ihm nicht unter die Augen kommen könnten; denn sie sagten, dass sie dort hin gekommen wären, um den König zu verraten. Dorthin war Siward der Earl [von Northumbria] gekommen und Leofric der Earl [von Mercia], und viele Menschen mit ihnen, aus dem Norden, zum König; und es wurde dem Earl Godwin und seinen Söhnen bekannt gemacht, dass der König und die Männer, die mit ihm waren, sich berieten, sie betreffend: und sie stellten sich auf der anderen Seite entschieden auf, obwohl es ihnen missfiel, dass sie gegen ihren königlichen Herrn stehen sollten. Dann entschieden die Peers auf jeder Seite, dass jede Art von Bösem verschwinden sollte: und der König gab den Frieden von Gott und seine volle Freundschaft auf beiden Seiten. Dann entschieden der König und seine Peers, dass ein Konzil aller Adligen abgehalten werden sollte zum zweiten mal in London zur Herbsttagundnachtgleiche; und der König ordnete an, die Armee auszurufen, sowohl nördlich als auch südlich der Themse, alles was in irgend einer Art bedeutend war. Dann erklärten sie Sweyn den Earl als vogelfrei und riefen Godwin den Earl und Harald den Earl in das Konzil, so schnell sie es bewirken konnten. Als sie dort hin gekommen waren, wurden sie in das Konzil berufen. Dann forderte er freies Geleit und Geiseln, so dass er unverraten zu dem Konzil kommen könnte und davon fort. Dann verlangte der König alle Thanes, die die Earls zuvor gehabt hatten: und sie gewährten ihm alles zur freien Verfügung. Dann schickte der König erneut nach ihnen, und befahl ihnen, dass sie mit zwölf Männern zum Konzil des Königs kommen sollten. Dann forderte der Earl erneut freies Geleit und Geiseln, dass er sich selbst gegen jedes dieser Dinge verteidigen könnte, die ihm zur Last gelegt wurden. Dann wurden die Geiseln ihm verweigert; und ihm wurde freies Geleit zugesichert für fünf Nächte, um aus dem Land zu gehen. Und dann gingen Godwin der Earl und Sweyn der Earl nach Bosham, und hoben ihre Schiffe aus, und brachten sich selbst nach Übersee, und suchten Balduins Schutz, und blieben dort den ganzen Winter. Und Harald der Earl ging westlich nach Irland, und wurde dort den ganzen Winter unter des Königs Schutz gestellt. Und kurz nachdem dies geschehen war, schaffte der König die Lady aus dem Weg, die zu seiner Königin geweiht worden war [[[Edith von Wessex|Editha]]] und ließ alles von ihr nehmen, was sie besaß, an Land und an Gold und an Silber und an allen Dingen, und lieferte sie ihrer Schwester in Wherwell aus. Und Abt Sparhafoc wurde dann von dem Bischofssitz von London vertrieben, Und William, des Königs Priester, wurde dort geweiht. Und dann wurde Odda zum Earl über Devonshire ernannt, und über Somerset, und über Dorset, und über die Waliser. Und Algar, der Sohn von Leofric dem Earl, wurde zu der Grafschaft ernannt, die Harald zuvor gehalten hatte.))

1049

  • In diesem Jahr versammelte der Kaiser eine unzählige Armee gegen Balduin von Brügge, denn er hatte den Palast von Nimeguen zerstört, und wegen vieler anderer unhöflicher Handlungen, die er gegen ihn getan hatte. Die Armee war gewaltig, die er zusammengerufen hatte. Da war Leo, der Papst von Rom, und der Patriarch, und viele andere große Männer von verschiedenen Provinzen. Er schickte auch zu König Edward, und erbat von ihm Seehilfe, dass er ihm nicht erlauben würde übers Wasser zu entkommen. woraufhin er nach Sandwich ging, und dort mit einer großen Seemacht lag, bis der Kaiser alles hatte, das er von Balduin wünschte. Dorthin kam auch Earl Sweyne zurück, der von diesem Land nach Dänemark gegangen war, und dort seine Sache ruinierte mit den Dänen. Er kam hier her unter einem Vorwand, sagend, dass er sich wieder dem König unterwerfen würde, und sein Mann sein würde; und er bat Earl Beorn ihm zu helfen, und gab ihm Land, um ihn anzulocken. Doch Harald, sein Bruder, und Earl Beorn, widerstanden, und wollten ihm nichts von dem geben, was der König ihnen gegeben hatte. Der König verweigerte ihm auch alles. Woraufhin Sweyne sich zu seinen Schiffen in Bosham zurück zog. Dann, nach der Abmachung zwischen dem Kaiser und Balduin, gingen viele Schiffe heim, und der König blieb in Sandwich zurück mit ein paar Schiffen. Earl Godwin segelte auch zweiundvierzig Schiffe von Sandwich nach Pevensey, und Earl Beorn ging mit ihm. Dann erlaubte der König allen Merciern, nach Hause zu gehen, und das taten sie. Dann wurde dem König gesagt, dass Osgod in Ulps lag mit neununddreißig Schiffen; woraufhin der König nach den Schiffen schickte, die er noch erreichen konnte, die zuvor heim gesegelt waren, doch noch immer bei the Nore lagen. Dann holte Osgod seine Frau von Brügge; und sie gingen wieder zurück mit sechs Schiffen; doch der Rest zog gegen Essex, nach Eadulf's-ness, und plünderte dort, und kehrte dann zu ihren Schiffen zurück. Doch dort kam über sie ein starker wind, so dass sie alle verloren waren bis auf vier Personen, die danach in Übersee erschlagen wurden. Während Earl Godwin und Earl Beorn bei Pevensey lagen mit ihren Schiffen, kam Earl Sweyne mit einer angeblichen Bitte zu Earl Beorn, der seines Onkels Sohn war, dass er sein Gefährte sein würde bis zum König in Sandwich, und seine Verfassung mit ihm besser; er fügte hinzu, dass er ihm Eide schwören würde, und ihm gegenüber wahrhaftig wäre. Woraufhin Beorn beschloss, dass er ihn nicht aufgrund ihrer Verwandtschaft betrügen würde. Deshalb nahm er drei Gefährten mit sich und sie ritten nach Bosham, wo seine Schiffe lagen, als ob sie nach Sandwich weiterreisen würden; doch sie banden ihn plötzlich und führten ihn zu den Schiffen, und gingen dann mit ihm nach Dartmouth, wo sie ihn erschlagen und tief begraben ließen. Er wurde danach gefunden, und Harald sein Cousin holte ihn dort, und brachte ihn nach Winchester, zum alten Münster, wo er ihn begrub mit König Knute, seinem Onkel. Dann erklärten der König und die ganze Armee Sweyne zum Ausgestoßenen. Kurz davor bekämpften die Männer von Hastings und darum seine beiden Schiffe mit ihren Schiffen, und erschlugen all die Männer, und brachten die Schiffe nach Sandwich zum König. Acht Schiffe hatte er, bevor er Beorn verriet; danach verließen sie ihn alle bis auf zwei; woraufhin er ostwärts zu den Ländern von Balduin ging, und dort den ganzen Winter in Brügge blieb, in voller Sicherheit. Im gleichen Jahr kamen von Irland sechsunddreißig Schiffe an die walisische Küste, und begingen dort Freveltaten mit der Hilfe von Griffin, dem walisischen König. Die Menschen wurden bald gegen sie versammelt, und dort war auch mit ihnen Bischof Eldred, doch sie hatten zu wenig Hilfe und der Feind kam von ihnen unerwartet sehr früh am Morgen, und erschlug an dem Ort viele gute Männer; doch die anderen brachen aus mit dem Bischof. Dies geschah am vierten Tag vor den Kalenden des August. In diesem Jahr starb der gute Bischof Ednoth in Oxfordshire; und Oswy, Abt von Thomey; und Wulfnoth, Abt von Westminster; und König Edward gab den Bischofssitz, den Ednoth hatte, an Ulf seinen Priester, doch es bekam ihm schlecht; und er wurde von ihm vertrieben, denn er handelte dort nicht wie ein Bischof, so dass es uns nun beschämt, mehr zu sagen. Bischof Siward starb auch, der in Abingdon liegt. In diesem gleichen Jahr nahm König Edward neun Schiffe aus der Bezahlung; und die Mannschaften gingen fort, und gingen fort mit all den Schiffen, nur fünf Schiffe zurücklassend, für die der König zwölf Monate Bezahlung befahl. Im gleichen Jahr gingen die Bischöfe Hereman und Aldred zum Papst in Rom auf des Königs Drängen. In diesem Jahr wurde auch das große Münster in Rheims geweiht, in der Anwesenheit von Papst Leo und dem Kaiser. Dort war auch eine große Synode in St. Remy; zu der war anwesend Papst Leo, mit den Erzbischöfen von Burgund, von Besancon, von Treves und von Rheims; und viele weise Männer dazu, sowohl Klerus als auch Laien. Eine große Synode wurde dort gehalten, den Dienst Gottes respektierend, auf Anraten vom Hl. Leo dem Papst. Es ist schwer all die Bischöfe zu erkennen, die dort hin kamen, und auch Äbte. König Edward schickte dorthin Bischof Dudoc, und Abt Wulfric, von St. Augustine's, und Elfwin, Abt von Ramsey, mit der Absicht, dass sie dem König berichten sollten, was dort betreffend des Christentums beschlossen wurde. In diesem gleichen Jahr kam Earl Sweyne nach England.
  • ((In diesem Jahr kam Sweyn wieder nach Dänemark, und Harald, Onkel von Magnus, ging nach Norwegen nachdem Magnus tot war; und die Nordmannen erkannten ihn an: und er schichte hierher zu Land betreffend Frieden. Und Sweyn schickte auch von Dänemark, und bat König Edward um die Hilfe seiner Schiffe. Es sollten mindestens fünfzig Schiffe sein: doch alle Menschen waren dagegen. Und in diesem Jahr war da auch ein Erdbeben, an den Kalenden des Mai, in vielen Orten in Worcester, und in Wick, und in Derby, und anderswo; und da war auch eine große Sterblichkeit unter den Menschen, und Pest unter dem Vieh: und mehr noch, das Wildfeuer tat viel böses in Derbyshire und anderswo.))

1050

  • In diesem Jahr kehrten die Bischöfe heim von Rom; und Earl Sweyne bekam seine Strafe der Ächtung aufgehoben. Im gleichen Jahr starb Edsy, Erzbischof von Canterbury, am vierten Tag vor den Kalenden des November; und auch im gleichen Jahr Elfric, Erzbischof von York, am elften vor den Kalenden des Februar, ein sehr ehrwürdiger Mann und weise, und sein Körper liegt in Peterborough. Dann hatte König Edward ein Treffen des Großen Konzils in London, Mitte der Fastenzeit, [11] zu dem er Robert den Franken ernannte, der zuvor Bischof von London war, zum Erzbischof von Canterbury; und er ging, während der gleichen Fastenzeit, nach Rom für sein Pallium. Der König gab während dessen die Diözese von London an Sparhawk, Abt von Abingdon, doch sie wurde wieder von ihm genommen, bevor er geweiht wurde. Der König gab auch die Abtei von Abingdon an Bischof Rodulph seinen Cousin. Im gleichen Jahr nahm er alle Kahnführer aus der Bezahlung. Der Papst hielt wieder ein Konzil, in Vercelli; und Bischof Ulf kam dort hin, wo ihm beinahe sein Stab zerbrochen wurde, hätte er nicht mehr Geld bezahlt, denn er konnte seine Pflichten nicht so gut ausführen, wie er sollte. Im gleichen Jahr schaffte König Edward das Danegeld ab, das König Ethelred erhoben hatte. Das war im neununddreißigsten Jahr, nachdem es begonnen hatte. Dieser Tribut belästigte alle Menschen von England so lange wie es davor geschrieben ist; und es wurde immer bezahlt vor anderen Erhebungen, die wahllos erhoben wurden und viele Männer verärgerten.
  • ((Hierher kam auch Sweyn der Earl, der zuvor von seinem Land nach Dänemark gegangen war, und der sich dort selbst mit den Dänen ruiniert hatte. Er kam hier her mit falschen Angaben; sagend, dass er dem König wieder untertan sein würde. Und Beorn der Earl versprach ihm, dass er ihm helfen würde. Dann, nach der Versöhnung des Kaisers und von Balduin, gingen viele der Schiffe heim, und der König blieb in Sandwich zurück mit ein paar Schiffen; und Godwin der Earl ging auch mit zweiundvierzig Schiffen von Sandwich nach Pevensey, und Beorn der Earl ging mit ihm. Dann wurde es dem König bekannt gemacht, dass Osgood in Ulps lag mit neununddreißig Schiffen; und der König schickte nach den Schiffen, die zuvor heim gegangen waren, dass er sie nach ihm schicken konnte. Und Osgod holte seine Frau von Brügge und sie gingen zurück mit sechs Schiffen. Und die anderen landeten in Sussex [[[Essex]]] in Eadulf-ness, und verursachten dort Schaden, und gingen wieder zu ihren Schiffen: und dann kam ein starker Wind gegen sie, so dass sie alle zerstört wurden, mit Ausnahme von vier, deren Mannschaft in Übersee erschlagen wurde. Während Godwin der Earl und Beorn der Earl in Pevensey lagen, dann kam Sweyn der Earl, und bat Beorn den Earl, mit Heuchelei, der seines Onkels Sohn war, das er sein Gefährte bis zum König in Sandwich sein sollte, und seine Angelegenheiten mit ihm verbessern. Er ging dann, wegen dem Wert der Beziehung, mit drei Gefährten, mit ihm; und er führte ihn dann gegen Bosham, wo seine Schiffe lagen: und sie banden ihn dann, und führten ihn an Bord. Dann ging er mit ihm nach Dartmouth, und befahl ihn dort zu erschlagen, und tief zu begraben. Danach wurde er gefunden und nach Winchester gebracht und begraben mit Canute seinem Onkel. Kurz davor bekämpften die Männer von Hastings und darum zwei seiner Schiffe mit ihren Schiffen; und erschlugen all die Männer, und brachten die Schiffe nach Sandwich zum König. Acht schiffe hatte er, bevor er Beorn betrog; nachdem ihm all das widerfahren war, keines außer zwei. Im gleichen Jahr erschienen im Welsh Axa, von Irland, sechsunddreißig Schiffe, und verursachten dort Schaden, mit der Hilfe von Griffin dem walisischen König. Die Menschen versammelten sich gegen sie; Bischof Aldred [von Worchester] war auch dort mit ihnen; doch sie hatten zu wenig Macht. Und sie kamen unerwartet über sie am sehr frühen Morgen; und dort erschlugen sie viele gute Männer, und die anderen entkamen mit dem Bischof: dies wurde getan am vierten vor den Kalenden des August. In diesem Jahr starb in Oxfordshire Oswy, Abt von Thorney, und Wulfnoth, Abt von Westminster; und Ulf der Priester wurde zum Pastor des Bischofssitzes ernannt, den Eadnoth gehalten hatte; doch er wurde danach vertrieben; denn er tat nichts bischöfliches dort: so dass es uns nun beschämt, mehr davon zu erzählen. Und Bischof Siward starb: er liegt in Abingdon. Und in diesem Jahr wurde das große Münster in Rheims geweiht: dort war Papst Leo [IX] und der Kaiser [Heinrich III]; und dort hielten sie eine große Synode betreffend dem Dienst an Gott. St Leo der Papst saß der Synode vor: es ist schwer ein Wissen zu haben über die Bischöfe, die dort hin kamen, und wie viele Äbte: und deshalb wurden aus diesem Land zwei geschickt - von St. Augustine's und von Ramsey.))

1051 bis 1060[]

1051

  • In diesem Jahr kam Erzbischof Robert hierher übers Meer mit seinem Pallium von Rom, einen Tag vor St Peter's Eve: und er nahm seinen erzbischöflichen Sitz in Christ-church am St. Peter's Day, [15] und ging bald danach zum König. Dann kam Abt Sparhawk zu ihm mit des Königs Erlass und Siegel, mit der Absicht dass er ihn zum Bischof von London weihen sollte; doch der Erzbischof weigerte sich, sagend, dass der Papst es ihm verboten hatte. Dann ging der Abt wieder zum Erzbischof aus dem gleichen Grund, und forderte dort bischöfliche Weihung; doch der Erzbischof verweigerte es stur, wiederholend dass der Papst es ihm verboten hatte. Dann ging der Abt nach London und saß auf dem Bischofssitz, den der König ihm zuvor gegeben hatte, mit seiner ganzen Erlaubnis, den ganzen Sommer und den Herbst. Dann während dem gleichen Jahr kam Eustace, der die Schwester von König Edward zur Frau hatte, von Übersee, bald nach dem Bischof, und ging zum König; und nachdem er mit ihm gesprochen hatte, was immer ihm gefiel, ging er dann heimwärts. Als er östlich nach Canterbury kam, nahm er dort eine Mahlzeit, und auch seine Männer; wonach er nach Dover weiter zog. Als er eine Meile oder mehr auf dieser Seite von Dover war, zog er seinen Brustpanzer an; und so taten es all seine Gefährten: und sie zogen weiter nach Dover. Als sie dort hin kamen, suchten sie sich Quartier, wo auch immer es ihnen gefiel. Dann kam einer seiner Männer, und wollte in dem Haus des Herrn einer Familie wohnen gegen dessen Willen; doch nachdem er den Herrn des Hauses verwundet hatte, wurde er von dem anderen erschlagen. Dann war Eustace schnell auf seinem Pferd, und seine Gefährten auf ihren; und nachdem sie zu dem Herrn der Familie gegangen waren, erschlugen sie ihn an seinem eigenen Herd; dann gingen sie hinauf in den Gemeindebezirk, und erschlugen sowohl darin als auch draußen mehr als zwanzig Männer. Die Stadtbewohner erschlugen neunzehn Männer auf der anderen Seite, und verwundeten mehr, doch sie wussten nicht wie viele. Eustace entkam mit ein paar Männern, und ging wieder zum König, ihm zum Teil erzählend, wie sie verfahren waren. Der König war sehr verärgert über die Stadtbewohner, und schickte Earl Godwin fort, ihm befehlend, nach Kent zu gehen, mit Feindseligkeit nach Dover. Denn Eustace hatte dem König erzählt, dass die Schuld der Stadtbewohner größer war als seine. Doch es war nicht so: und der Earl wollte dem Feldzug nicht zustimmen, denn er war unwillig, seine eigenen Leute zu zerstören. Dann schickte der König nach seinem ganzen Rat und befahl ihnen, nach Gloucester zu kommen nahe der Nachmesse von St. Mary. Während dessen nahm es sich Godwin sehr zu Herzen, dass in seiner Grafschaft solch eine Sache passieren sollte. Woraufhin er Truppen in seiner ganzen Grafschaft zu sammeln begann, und Earl Sweyne, sein Sohn, in seiner; und Harald, sein anderer Sohn, in seiner Grafschaft: und sie versammelten alle in Gloucestershire, in Langtree, eine große und unzählbare Armee, alle bereit für den Kampf gegen den König; bis Eustace und seine Männer ihnen gefesselt ausgeliefert wurden, und auch die Franzosen, die in dem Schloss waren. Dies wurde getan sieben Nächte vor der letzten Messe von St. Mary, als König Edward in Gloucester saß. Wonach er nach Earl Leofric schickte, und nördlich nach Earl Siward, und ihr Gefolge zusammen rief. Zuerst kamen sie zu ihm mit mäßiger Hilfe; doch als sie herausfanden, wie es im Süden war, dann schickten sie nach Norden durch ihre ganzen Grafschaften, und befahlen eine Große Streitmacht zur Hilfe ihres Herrn. So tat es Ralph auch in seiner Grafschaft. Dann kamen sie alle nach Gloucester zur Hilfe des Königs, obwohl es spät war. So einstimmig waren sie alle in der Verteidigung des Königs, dass sie Godwins Armee aufsuchen würden, wenn der König es wünschte. Doch einige verhinderten das; denn es war sehr unweise, dass sie zusammen kommen sollten; denn in den beiden Armeen war beinahe alles, das am edelsten war in England. Deshalb verhinderten sie es, dass sie das Land nicht der Gnade unserer Feinde überlassen würden, während wir beschäftigt waren mit einem zerstörerischen Konflikt zwischen uns selbst. Dann wurde es geraten, das sie Geiseln zwischen einander austauschen sollten. Und sie gaben Proklamationen heraus in ganz London, wohin all die Menschen gerufen wurden überall, vom nördlichen Ende in Siwards Grafschaft, und in Leofrics, und auch anderswo; und Earl Godwin musste auch dort hin kommen mit seinen Söhnen zu einer Konferenz; sie kamen bis nach Southwark, und wirklich viele mit ihnen von Wessex; doch seine Armee schwand stetig mehr und mehr; denn sie liefen über zum König all die Thanes, die zu Earl Harald seinem Sohn gehörten, und ächteten Earl Sweyne seinen anderen Sohn. Als es deshalb nicht seinen Zwecken dienlich sein konnte zu einer Konferenz zu kommen gegen den König und gegen die Armee die mit ihm war, ging er in der Nacht davon. Am Morgen hielt der König einen Rat ab, und erklärte ihn geächtet, mit seiner ganzen Armee; ihn selbst und seine Ehefrau, und all seine drei Söhne - Sweyne und Tosty und Grith. Und er ging nach Süden nach Thorney, mit seiner Frau und Sweyne seinem Sohn und Tosty und seiner Frau, eine Cousine von Balduin von Brügge, und seinem Sohn Grith. Earl Harald mit Leofwine ging nach Bristol in dem Schiff, das Earl Sweyne zuvor vorbereitet und bereit gestellt hatte für sich selbst; und der König schickte Bischof Aldred von London mit seinem Gefolge, mit Befehlen ihn dort zu überwältigen ehe er zum Schiff kam. Doch sie konnten entweder nicht oder wollten nicht: und er zog dann aus von der Mündung des Avon; doch er geriet in solch nachteiliges Wetter, dass er davon kam mit Schwierigkeiten, und große Verluste erlitt. Er ging dann weiter nach Irland, sobald es das Wetter erlaubte. In der Zwischenzeit hatten die Waliser ein Schloss in Herefordshire gefertigt, im Gebiet von Earl Sweyne, und brachten so viel Verletzung und Schande auf des Königs Männer dort, wie sie konnten. Dann kam Earl Godwin und Earl Sweyne und Earl Harald, zusammen in Beverstone, und viele Männer mit ihnen; mit der Absicht, dass sie zu ihrem natürlichen Herrn gehen könnten, und zu all den Peers, die mit ihm versammelt waren; um des Königs Rat und Hilfe zu haben, und die all der Peers, wie sie die Beleidigung rächen könnten, die dem König angetan worden war und der ganzen Nation. Aber die Waliser waren davor beim König und verrieten die Earls, so dass ihnen nicht erlaubt wurde ihm unter die Augen zu kommen; denn sie erklärten, dass sie vor hatten dort hin zu kommen um den König zu betrügen. Dort waren nun versammelt vor dem König Earl Siward und Earl Leofric und viele Menschen mit ihnen aus dem Norden: und es wurde Earl Godwin und seinen Söhnen erzählt, dass der König und die Männer, die mit ihm waren, einen Rat gegen sie beginnen würden; doch sie bereiteten sich fest darauf vor, zu widerstehen, obwohl sie unwillig waren, gegen ihren natürlichen Herrn vorzugehen. Dann rieten die Peers auf beiden seiten, dass sie von aller Feindseligkeit Abstand nehmen sollten: und der König gab Gottes Frieden und seine volle Freundschaft jeder Partei. Dann beschlossen der König und sein Konzil, dass es ein zweites Mal eine Generalversammlung all der Adligen in London geben sollte, zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche; und der König befahl eine Armee aus dem Süden und Norden der Themse, die beste, die es jemals gab. Dann wurde Earl Sweyne zum Geächteten erklärt; und Earl Godwin und Earl Harald wurden zum Konzil gerufen so bald sie kommen konnten. Als sie dort hin kamen und vor das Konzil zitiert wurden, forderten sie Sicherheit und Geiseln, dass sie zum Konzil kommen und von dort gehen konnten ohne Verrat. Der König forderte dann all die Thanes, die die Earls hatten; und sie übergaben sie alle in seine Hände. Dann schickte der König erneut nach ihnen, und befahl ihnen mit zwölf Männern zum Rat des Königs zu kommen. Dann wünschte der Earl erneut Sicherheit und Geiseln, damit er einzeln antworten konnte auf die Dinge, die ihm zur Last gelegt wurden. Doch die Geiseln wurden verweigert; und ein Waffenstillstand von fünf Nächten wurde ihm erlaubt, um aus dem Land abzureisen. Dann gingen Earl Godwin und Earl Sweyne nach Bosham, und brachten ihre Schiffe hinaus und gingen nach Übersee, den Schutz von Balduin suchend; und dort blieben sie den ganzen Winter. Earl Harald ging westwärts nach Irland, und war dort den ganzen Winter in der Sicherheit des Königs. Es war von Thorney, dass Godwin und jene, die bei ihm waren, nach Brügge gingen, in Balduins Land, auf einem Schiff, mit so viel Beute, wie sie darin für jeden Mann verwahren konnten. Jeder Mann hätte es wundervoll gedacht, der zu dieser Zeit in England war, wenn irgend jemand davor gesagt hätte, dass es so enden würde! Denn er war zuvor zu solcher Höhe erhoben worden, dass er den König regierte und ganz England; seine Söhne waren Earls, und des Königs Lieblinge; und seine Tochter verheiratet und vereinigt mit dem König. Bald nachdem dies stattgefunden hatte, entließ der König die Lady, die zu seiner Königin geweiht worden war, und befahl, alles von ihr zu nehmen, dass sie hatte an Land und an Gold und an Silber und an allen Dingen; und übergab sie der Fürsorge seiner Schwester in Wherwell. Bald danach kam Earl Wilhelm von Übersee mit einem großen Gefolge von Franzosen; und der König unterhielt ihn und viele seiner Gefährten, wie es ihm geeignet erschien, und ließ ihn wieder abreisen. Dann wurde Abt Sparhawk von seinem Bischofssitz in London vertrieben; und William, des Königs Priester, wurde dort hin eingesetzt. Dann wurde Oddy zum Earl über Devonshire ernannt, und über Somerset, und über Dorset, und über Wales; und Algar, der Sohn von Earl Leofric, wurde erhoben zu der Grafschaft, die Harald zuvor besessen hatte.
  • ((In diesem Jahr starb Eadsine, Erzbischof von Canterbury; und der König gab an Robert den Franzosen, der zuvor Bischof von London gewesen war, den Erzbischofssitz. Und Sparhafoc, Abt von Abingdon, folgte auf den Bischofssitz von London; und er wurde danach von ihm genommen, bevor er geweiht war. Und Bischof Heroman und Bischof Aldred gingen nach Rom.))

1052

  • In diesem Jahr, am zweiten Tag vor den Nonen des März, starb die gealterte Lady Elfgiva Emma, die Mutter von König Edward und von König Hardacnute, die Witwe von König Ethelred und von König Knute; und ihr Körper liegt in dem alten Münster mit König Knute. Zu dieser Zeit plünderte Griffin, der walisische König, in Herefordshire bis er sehr nahe an Leominster kam; und sie versammelten sich gegen ihn sowohl die Landsmänner und die Franzosen von dem Schloss; und dort wurden erschlagen viele gute Männer von den Engländern, und auch von den Franzosen. Dies war an dem gleichen Tag dreizehn Jahre nachdem Edwin mit seinen Gefährten erschlagen worden war. Im gleichen Jahr rieten der König und sein Konzil, dass Schiffe ausgeschickt werden sollten nach Sandwich, und dass Earl Ralph und Earl Odda dort als Anführer ernannt werden sollten. Dann ging Earl Godwin hinaus aus Bruges mit seinen Schiffen nach Ysendyck; und segelte fort an dem Tag vor Mittsommerabend, [2] bis er zu dem Ness kam der südlich von Romney ist. Als es den Earls außerhalb Sandwich zugetragen wurden, gingen sie hinaus zu den anderen Schiffen; und eine Landstreitmacht wurde auch befohlen hinaus gegen die Schiffe. Während dessen hatte Earl Godwin Warnung erhalten, und ging nach Pevensey: und das Wetter war so stürmisch, dass die Earls nicht erfahren konnten, was aus Earl Godwin geworden war. Doch Earl Godwin ging dann wieder hinaus, bis er nach Bruges kam; und die anderen Schiffe kehrten zurück nach Sandwich. Dann wurde befohlen, dass die Schiffe zurück nach London gehen sollten, und dass andere Earls und andere Kapitäne über sie ernannt werden sollten. Doch es wurde so lange verschoben, dass die Flotte vollständig desertierten; und sie alle gingen heim. Als Earl Godwin das verstanden hatte, zog er seine Segel und seine Schiffe hinaus: und sie [Earl Godwin und seine Mannschaft] gingen nach Westen zur Isle of Wight; und dort landend plünderten sie so lange, dass die Menschen ihnen so viel gaben, wie sie von ihnen verlangten. Dann zogen sie nach Westen, bis sie nach Portland kamen, wo sie landeten und so viel Schaden anrichteten wie sie nach Möglichkeit tun konnten. Während dessen war Harald von Irland mit neun Schiffen ausgezogen, und kam hinauf nach Potlock mit seinen Schiffen zur Mündung des Severn, nahe der Grenzen von Somerset und Devonshire, und plünderte dort viele. Das Landvolk sammelte sich gegen ihn, sowohl aus Somerset und aus Devonshire: doch er schlug sie in die Flucht, und erschlug dort mehr als dreißig gute Thanes, neben anderen; und ging bald danach nach Penwithstert, wo viele Menschen gegen ihn versammelt waren; doch er machte nicht halt, um sich mit Fleisch zu versorgen, und ging hinauf und erschlug an dem Ort eine große Zahl der Menschen - eroberte an Vieh, an Männern, und an Geld, was immer er konnte. Dann ging er ostwärts zu seinem Vater; und sie gingen beide zusammen ostwärts [16], bis sie zur Isle of Wight kamen, wo sie eroberten, was immer vorher zurückgelassen worden war. Dann gingen sie nach Pevensey, und nahmen mit sich so viele Schiffe, wie dort hin gegangen waren, und zogen so weiter, bis sie zu dem Ness kamen; [17] dort bekamen sie all die Schiffe, die in Romney, und in Hithe, und in Folkestone waren. Dann befahl König Edward, vierzig Schmacks [18] fertig zu machen, die viele Wochen bei Sandwich lagen, um Earl Godwin zu beobachten, der während dem Winter in Bruges war; aber er kam dennoch zuerst hierher an Land, sodass er ihrer Aufmerksamkeit entging. Und während er sich in diesem Land aufhielt, rief er zu sich all die kentischen Männer, und all die Bootsmänner von Hastings, und von überall an der Seeküste, und all die Männer von Essex und Sussex und Surrey, und viele andere daneben. Dann sagten sie alle, dass sie mit ihm leben oder sterben wollten. Als die Flotte, die in Sandwich lag, Nachrichten über Godwins Expedition erhalten hatte, setzten sie alle Segel nach ihm; doch er entkam ihnen, und brachte sich selbst dort hin, wohin immer er wollte; und die Flotte kehrte nach Sandwich zurück, und so heimwärts nach London. Als Godwin erfahren hatte, dass die Flotte, die in Sandwich war, heim gegangen war, ging er erneut zurück zur Isle of Wight, und lag dort an der Seeküste so lange, dass sie zusammen kamen - er und sein Sohn Earl Harald. Doch sie taten keinen großen Schaden, nachdem sie zusammen gekommen waren; außer dass sie Fleisch nahmen, und zu sich lockten all das Landvolk an der Seeküste und auch aufwärts im Land. Und sie zogen gegen Sandwich, immer alle Bootsmännern zu sich lockend, die sie trafen; und sie kamen nach Sandwich mit einer wachsenden Armee. Sie steuerten dann ostwärts rund nach Dover, und landeten dort, nahmen so viele Schiffe und Geiseln wie sie wollten, und kehrten so nach Sandwich zurück, wo sie das gleiche taten; und Männer überall gaben ihnen Geiseln und Versorgungen, wo immer sie sie benötigten. Dann zogen sie zum Nore, und so gegen London; aber einige von den Schiffen landeten auf der Insel von Shepey, und machten viel Schaden dort; wonach sie nach Milton Regis steuerten, und es ganz niederbrannten, und dann gegen London zogen nach den Earls. Als sie nach London kamen, lag dort der König und alle seine Earls, um sie zu treffen, mit fünfzig Schiffen. Die Earls [[[Godwin, Earl of Wessex|Godwin]] und sein Sohn Harald] schickten dann nach dem König, betend, dass sie jeder jene Dinge bekommen würden, die unrecht von ihnen genommen worden waren. Doch der König weigerte sich eine Weile; so lange, dass die Menschen, die mit dem Earl waren, sehr aufgebracht waren gegen den König und gegen seine Leute, so dass der Earl selbst mit Schwierigkeit sie beruhigte. Als König Edward das verstanden hatte, dann schickte er aufwärts nach mehr Hilfe; doch sie kamen sehr spät. Und Godwin setzte sich selbst dauerhaft vor London mit seiner Flotte, bis er nach Southwark kam; wo er einige Zeit blieb, bis die Flut hinauf kam. Zu diesem Zeitpunkt plante er auch mit den Bürgern, dass sie beinahe alles tun sollten, das er wollte. Als er diese ganze Expedition arrangiert hatte, dann kam die Flut; und sie lichteten bald die Anker und segelten durch die Brücke an der Südseite. Die Landtruppe kam während dessen hinauf, und stellte sich selbst bei the Strand auf; und sie bildeten eine Angel mit den Schiffen gegen die Nordseite, als wenn sie die Schiffe des Königs um geben wollten. Der König hatte auch eine große Landstreitmacht auf seiner Seite, zusätzlich zu seiner Schiffsbesatzung: doch die meisten von ihnen waren abgeneigt, mit ihren eigenen Verwandten zu kämpfen - denn dort war wenig anderes von großer Wichtigkeit, nur Engländer auf beiden Seiten; und sie waren auch unwillig, dass dieses Land ausländischen Menschen mehr preisgegeben werden sollte, weil sie einander zerstörten. Dann wurde es entschieden, dass weise Männer zwischen ihnen ausgetauscht werden sollten, die den Frieden auf jeder Seite abmachen sollten. Godwin ging hinauf und Harald sein Sohn, und ihre Flotte, so viele wie sie es für angemessen hielten. Dann schritt Bischof Stigand mit Gottes Hilfe voran, und die weisen Männer sowohl innerhalb und außerhalb der Stadt; die verlangten, dass Geiseln auf beiden Seiten gegeben werden sollten. Und so taten sie es. Als Erzbischof Robert und die Franzosen das erfahren hatten, nahmen sie Pferde; und einige gingen westlich zu Pentecost Castle, einige nördlich zu Roberts Schloss. Erzbischof Robert und Bischof Ulf, mit ihren Begleitern, gingen hinaus bei Eastgate, erschlugen oder verstümmelten viele junge Männer, und begaben sich selbst zu Eadulf's-ness; wo er sich selbst an Bord eines verrückten Schiffes begab, und auf einmal über das Meer ging, sein Pallium und alle Christenheit hier an Land zurücklassend, wie Gott bestimmt hatte, denn er hatte eine Ehre erhalten, welche Gott ablehnte. Dann wurde ein generelles Konzil verkündet außerhalb Londons; und all die Earls und die besten Männer in dem Land waren bei dem Konzil. Dort nahm Earl Godwin seine Bürde auf, und befreite sich selbst dort vor seinem Lord König Edward, und vor der ganzen Nation; bewies, dass er unschuldig war an dem Verbrechen, das ihm vorgeworfen wurde, und seinem Sohn Harald und all seinen Kindern. Und der König gab dem Earl und seinen Kindern, und all den Männern die mit ihm waren, seine volle Freundschaft, und die ganze Grafschaft, und alles, das er zuvor besessen hatte; und er gab der Lady alles, was sie zuvor gehabt hatte. Erzbischof Robert wurde vollständig zum Ausgestoßenen erklärt, mit all den Franzosen; denn sie hatten kurz die Uneinigkeit zwischen Earl Godwin und dem König erwirkt: und Bischof Stigand folgte auf den Erzbischofssitz in Canterbury. Bei dem Konzil gaben sie deshalb Godwin rechtmäßig seine Grafschaft, so voll und so frei, wie er sie zuvor besessen hatte; und seinen Söhnen auch alles, das sie zuvor besessen hatten; und seiner Frau und seiner Tochter so voll und so frei, wie sie es zuvor hatten. Und sie festigten die volle Freundschaft zwischen ihnen, und bestimmten gute Gesetze zu allen Menschen. Dann ächteten sie alle Franzosen - die zuvor schlechte Gesetzte eingesetzt hatten, und unrechtes Gericht gesprochen hatten, und schlechten Rat in dieses Land gebracht hatten - mit Ausnahme so vieler, wie sie beschlossen, dass der Könige sie mit sich haben sollte, die ihm gegenüber wahrhaftig waren, und all seinem Volk. Es war mit Schwierigkeit, dass Bischof Robert, und Bischof William, und Bischof Ulf, mit den Franzosen entkamen, die mit ihnen waren, und so über das Meer gingen. Earl Godwin und Harald und die Königin saßen an ihren Plätzen. Sweyne war zuvor von Bruges nach Jerusalem gegangen, und starb auf seinem Weg heim in Konstantinopel, zu Michaelmas. [8] Es war an dem Montag nach dem Fest von St. Mary, dass Godwin mit seinen Schiffen nach Southwark kam: und an dem Morgen danach, an dem Dienstag, wurden sie wieder vereinigt, wie es hier zuvor aufgezeichnet wurde. Godwin erkrankte dann kurz nachdem er hinauf gekommen war, und kehrte zurück. Aber er machte insgesamt zu wenig Entschädigung von Gottes Besitz, den er von vielen Orten beschafft hatte. Zur gleichen Zeit legte Arnwy, Abt von Peterborough, seine Abtwürde in voller Gesundheit nieder; und gab sie dem Mönch Leofric, mit des Königs Erlaubnis und der der Mönche; und der Abt Arnwy lebte danach acht Winter. Der Abt Leofric vergoldete das Münster, so dass es Gildenborough genannt wurde; und es wuchs dann sehr viel an Land und an Gold und an Silber.
  • ((In diesem Jahr starb Alfric, Erzbischof von York, ein sehr gläubiger Mann, und weise. Und im gleichen Jahr verwarf König Edward den Tribut, den König Ethelred zuvor erhoben hatte: das war in dem neununddreißigsten Jahr, nachdem er es begonnen hatte. Diese Steuer peinigte die ganze englische Nation so lange Zeit, wie es geschrieben worden ist; dass zuvor immer andere Steuern verschieden gezahlt wurden, und womit die Menschen offenbar gepeinigt waren. Im gleichen Jahr landete Eustace [Graf von Boulogne] in Dover: er hatte König Edwards Schwester zur Frau. Dann gingen seine Männer unüberlegt zu Quartieren, und sie erschlugen einen bestimmten Mann der Stadt; und ein anderer Mann der Stadt ihren Gefährten; so dass dort sieben seiner Gefährten lagen. Und so viel Schaden wurde dort getan auf beiden Seiten, von Pferden und auch von Waffen, bis sich die Menschen versammelten: und dann flohen sie, bis sie zum König nach Gloucester kamen, und er gab ihnen Schutz. Als Godwin, der Earl, erfahren hatte, dass solche Dinge in seiner Grafschaft geschehen sein sollten, begann er Menschen in seiner ganzen Grafschaft zu versammeln, [19] und Sweyn, der Earl, sein Sohn, in seinem, und Harald, sein anderer Sohn, in seiner Grafschaft; und sie alle versammelten sich in Gloucestershire, bei Langtree, eine große Streitmacht, und zahllos, alle bereit für die Schlacht gegen den König, bis Eustace aufgegeben worden wäre, und seine Männer in ihre Hände gegeben worden wären, und auch die Franzosen, die in dem Schloss waren. Dies wurde getan sieben Tage vor der letztgenannten Messe von St. Mary. Dann saß König Edward in Gloucester. Dann schickte er nach Leofric dem Earl [of Mercia] und nördlich nach Siward dem Earl [of Northumbria] und bat um ihre Truppen. Und dann kamen sie zu ihm; erst mit durchschnittlicher Hilfe, aber nachdem sie wussten, wie es dort war, im Süden, dann schickten sie nach Norden in ihre ganze Grafschaft, und ließen eine große Streitmacht für die Hilfe ihres Herrn versammeln; und Ralph, auch, über seine Grafschaft: und dann kamen sie alle nach Gloucester, um dem König zu helfen, obwohl es zu spät sein könnte. Dann waren sie alle so einig in der Meinung mit dem König, dass sie Godwins Truppen gesucht hätten, wenn der König es so gewollt hätte. Dann dachten einigen von ihnen, dass es eine große Torheit wäre, dass sie die Schlacht suchen sollten; denn dort waren beinahe alle, die am edelsten waren in England, in den beiden Armeen, und sie dachten, dass sie das Land unseren Feinden preisgeben würden, und große Zerstörung unter uns selbst. Dann rieten sie, dass gegenseitig Geiseln gegeben werden sollten; und sie ernannten eine Frist in London, und dorthin wurden die Menschen berufen, aus diesem ganzen nördlichen Ende, in Siwards Grafschaft, und in Leofrics, und auch anderswo; und Godwin, der Earl, und seine Söhne, sollten dorthin mit ihrer Verteidigung kommen. Dann kamen sie nach Southwark, und eine große Vielzahl mit ihnen, aus Wessex; doch diese Gruppe verringerte sich immer mehr, je länger sie blieben. Und sie gaben Bittgesuche an den König von all den Thanes, die unter Harald waren, dem Earl, seinem Sohn; und dann ächteten sie Sweyn, den Earl, seinen anderen Sohn. Dann gefiel es ihm nicht, mit einer Verteidigung zu kommen, um den König zu treffen, und um die Armee zu treffen, die mit ihm war. Dann ging er bei Nacht davon; und der König hielt am Morgen ein Konzil, und, zusammen mit der ganzen Armee, erklärte ihn zu einem Geächteten, ihn und all seine Söhne. Und er ging nach Süden nach Thorney, und seine Frau, und Sweyn sein Sohn, und Tosty und seine Frau, Baldwins Verwandte aus Bruges, und Grith sein Sohn. Und Harald, der Earl, und Leofwine, gingen nach Bristol in dem Schiff, das Sweyn, der Earl, zuvor für sich selbst bereit gemacht hatte, und versorgten sich dort. Und der König Schickte Bischof Aldred [von Worcester] nach London mit einer Streitmacht; und sie sollten ihn dort überwältigen, wenn er mit dem Schiff käme: doch sie konnten nicht oder sie wollten nicht. Und er zog aus von Avonmouth, und traf auf solch schweres Wetter, dass er mit Schwierigkeit davon kam; und dort erlitt er viel Schaden. Dann ging er weiter nach Irland, wo gutes Wetter kam. Und Godwin, und jene, die mit ihm waren, gingen von Thorney nach Bruges, zu Baldwins Land, in einem Schiff, mit so vielen Schätzen wie sie darin für jeden Mann unterbringen konnten. Es sollte jeden Mann gewundert haben, der in England war, ob irgendjemand zuvor das gesagt hätte, dass es so hätte enden sollen; denn er war bis dahin zu diesem Grad erhöht worden, als ob er den König und ganz England regierte; und seine Söhne waren Earls und des Königs Lieblinge, und seine Tochter heiratete und vereinigte sich mit dem König: sie wurde gebracht nach Wherwell, und sie brachten sie der Äbtissin. Dann, bald, kam Wilhelm, der Graf [von der Normandie], von Übersee, mit einer großen Gruppe von Franzosen; und der König empfing ihn, und so viele von seinen Gefährten, wie es ihm gefiel; und ließ ihn wieder fort. In diesem gleichen Jahr wurde an Wilhelm, den Priester, der Bischofssitz von London gegeben, der zuvor an Sparhafoc gegeben worden war.))
  • ((In diesem Jahr starb Elfgive, die Lady, Witwe von König Ethelred und von König Canute, am zweiten vor den Nonen des März. Im gleichen Jahr plünderte Griffin, der walisische König, in Herefordshire, bis er sehr nahe an Leominster kam; und sie versammelten sich gegen ihn, sowohl die Landsmänner als auch die Franzosen des Schlosses, und dort wurden erschlagen von den Engländern sehr viele gute Männer, und auch von den Franzosen; das war an dem gleichen Tag, an dem, dreizehn Jahre zuvor, Eadwine erschlagen worden war von seinen Gefährten.))
  • ((In diesem Jahr starb Elgive Emma, König Edwards Mutter und König Hardecanutes. Und in diesem gleichen Jahr bestimmte der König, und sein Konzil, dass Schiffe nach Sandwich ziehen sollten; und sie setzten Ralph, den Earl, und Odda, den Earl [of Devon] als Anführer dorthin. Dann ging Godwin, der Earl, aus von Bruges mit seinen Schiffen nach Ysendyck, und verließ es einen Tag vor Mitsommer-Messeabend, so dass er nach Ness kam, was südlich von Romney ist. Dann kam es zum Wissen der Earls in Sandwich; und sie gingen dann hinaus nach den anderen Schiffen, und eine große Landstreitmacht wurde befohlen hinaus gegen die Schiffe. Dann während dessen wurde Godwin, der Earl, gewarnt und dann ging er nach Pevensey; und das Wetter war sehr ernsthaft, so dass die Earls nicht erfahren konnten, was aus Godwin, dem Earl, geworden war. Und dann ging Godwin, der Earl, erneut hinaus, bis erneut nach Bruges kam; und die anderen Schiffe kehrten wieder nach Sandwich zurück. Und dann wurde es bestimmt, dass die Schiffe erneut nach London zurückkehren sollten, und dass andere Earls und Kommandanten ernannt werden sollten zu den Schiffen. Dann wurde es so lange verschoben, dass die Schiffstruppen alle abreisten, und alle von ihnen gingen heim. Als Godwin, der Earl, das erfahren hatte, dann zog er seine Segel hoch und seine Flotte, und ging dann direkt zur Isle of Wight, und dort landete er und plünderte so lange dort, bis die Menschen ihnen so viel gewährten, wie sie ihnen auferlegten. Und dann gingen sie westwärts, bis sie nach Portland kamen, und dort landeten sie, und taten Schaden, so viel sie anrichten konnten. Dann kam Harald aus Irland mit neun Schiffen; und landeten dann in Porlock, und dort waren viele Menschen gegen ihn versammelt; doch er versagte nicht darin, sich selbst zu Versorgen. Er zog weiter, und erschlug dort eine große Zahl der Menschen, und nahm an Vieh, und an Männern, und an Besitz wie es ihm gefiel. Er ging dann ostwärts zu seinem Vater; und dann gingen sie beide westwärts, bis sie zur Isle of Wight kamen, und nahmen dort, was noch für sie verblieben war. Und dann gingen sie danach nach Pevensey, und kamen davon mit so vielen Schiffen, wie sie benötigten, und so weiter bis er nach Ness kam, und bekam all die Schiffe, die waren in Romney, und in Hythe, und in Folkstone. Und dann gingen sie nach Osten nach Dover, und landeten dort, und nahmen dort Schiffe und Geiseln, so viele wie sie wollten, und gingen so weiter nach Sandwich und taten dort das gleiche; und überall wurden ihnen Geiseln gegeben, und Versorgung, was immer sie verlangten. Und dann gingen sie nach North-mouth, und so gegen London; und einige von den Schiffen gingen nach Sheppey, und taten dort viel Schaden, und machten sich auf den Weg nach King's Milton, und das brannten sie ganz nieder, und machten sich dann auf den Weg nach London nach den Earls. Als sie nach London kamen, lag dort der König und all die Earls dort gegen sie, mit fünfzig Schiffen. Dann schickten die Earls nach dem König, und forderten von ihm, dass sie für wert befunden werden würden von all den Dingen, die ungerecht von ihnen genommen worden waren. Doch dann widerstand der König für eine Weile; so lange, bis die Menschen mit dem Earl sehr gegen den König eingenommen waren und gegen seine Menschen, so dass der Earl selbst mit Schwierigkeit die Menschen beruhigte. Dann schaltete sich der Bischof Stigand ein mit Gottes Hilfe, und die weisen Männer sowohl innerhalb der Stadt als auch außerhalb; und sie bestimmten, dass Geiseln auf jeder Seite festgelegt werden sollten: und so wurde es getan. Als Erzbischof Robert und die Franzosen das erfahren hatten, nahmen sie ihre Pferde und gingen, einige nach Westen nach Pentecost's Castle, einige nach Norden zu Roberts Schloss. Und Erzbischof Robert und Bischof Ulf gingen hinaus aus East-gate, und ihre Gefährten, und erschlugen und verletzten anders viele junge Männer, und machten sich auf den Weg gegen Eadulf's-ness; und dort begab er sich selbst in ein verrücktes Schiff, und ging direkt über das Meer, und ließ sein Pallium und alle Christenheit hier an Land, so wie Gott es wollte, sosehr wie er zuvor die Würde erhalten hatte, so wie Gott es nicht haben wollte. Dann gab es dort ein großes Konzil verkündet außerhalb London: und all die Earls und die Anführer, die in diesem Land waren, waren bei dem Konzil. Dort trug Godwin seine Verteidigung vor, und rechtfertigte sich, vor König Edward seinem Lord, und vor allen Menschen des Landes, dass er Schuldlos war an dem, was gegen ihn vorgebracht worden war, und gegen Harald seinen Sohn, und all seine Kinder. Und der König gab dem Earl und seinen Kindern seine volle Freundschaft, und die ganze Grafschaft, und alles, das er zuvor besessen hatte, und all den Männern, die mit ihm waren. Und der König gab der Lady [[[Edith von Wessex|Editha]]] alles, das sie zuvor besessen hatte. Und sie erklärten Erzbischof Robert vollständig zum Ausgestoßenen, und all die Franzosen, weil sie so viel aus dem Streit zwischen Godwin, dem Earl, und dem König gemacht hatten. Und Bischof Stigand erhielt den Erzbischofssitz von Canterbury. In dieser gleichen Zeit verließ Arnwy, Abt von Peterborough, die Abtei, in guter Gesundheit, und gab sie an Leofric, den Mönch, mit Zustimmung des Königs und der Mönche; und Abt Arnwy lebte danach acht Jahre. Und Abt Leofric (bereicherte) dann das Münster, so dass es genannt wurde Golden-borough. Dann wuchs es stark, an Land und an Gold und an Silber.))
  • ((Und ging so zu der Isle of Wight, und nahm dort all die Schiffe, die von irgend einem Nutzen sein konnten, und Geiseln, und brachte sich selbst so nach Osten. Und Harald war gelandet mit neun Schiffen in Porlock, und erschlug dort viele Menschen, und nahm Vieh und Männer und Besitz und ging seinen Weg nach Osten zu seinem Vater, und sie beide gingen nach Romney, nach Hythe, nach Folkstone, nach Dover, nach Sandwich, und immer nahmen sie all die Schiffe die sie fanden, die von irgend einem Nutzen sein konnten, und Geiseln, alles während sie weiter zogen; und gingen dann nach London.))

1053

  • Zu dieser Zeit war der große Wind, in der Messenacht von St. Thomas; [20] der verursachte viel Schaden überall. und den ganzen Mittwinter [2] war auch so viel Wind. Es wurde dieses Jahr beschlossen, Rees zu erschlagen, den Bruder des walisischen Königs, weil er Schaden verursachte; und sie brachten seinen Kopf nach Gloucester am Abend des zwölften Tages. In diesem gleichen Jahr, vor Allerheiligen, starb Wulfsy, Bischof von Lichfield; und Godwin, Abt von Winchcomb; und Aylward, Abt von Glastonbury; alle innerhalb eines Monats. Und Leofwine, Abt von Coventry, nahm den Bischofssitz in Lichfield; Bischof Aldred die Abtei in Wichcomb; und Aylnoth nahm die Abtei in Glastonbury. Im gleichen Jahr starb Elfric, Bruder von Odda, in Deerhurst; und sein Körper ruht in Pershore. In diesem Jahr war der König in Winchester, zu Ostern; und Earl Godwin mit ihm, und Earl Harold sein Sohn, und Tosty. Am Tag nach Ostern saß er mit dem König bei Tisch; als er plötzlich hinunter gegen die Fußschiene sank, der Sprache und all seiner Stärke entzogen. Er wurde in die Kammer des Königs gebracht; und sie vermuteten, dass er dahinscheiden würde: aber es war nicht so. Er fuhr fort, ohne Sprache und Hilflos bis zum Donnerstag; als er sein Leben beendete, am siebzehnten vor den Kalenden des Mai; und er wurde begraben in Winchester im alten Münster. Earl Harald, sein Sohn, nahm die Grafschaft, die sein Vater zuvor gehabt hatte, und alles, das sein Vater besessen hatte; während Earl Elgar die Grafschaft nahm, die Harald zuvor besessen hatte. Die Waliser erschlugen in diesem Jahr viele der Wächter der Engländer in Westbury. In diesem Jahr gab es keinen Erzbischof in diesem Land: doch Bischof Stigand hielt die Diözese von Canterbury in Christ Church, und Kinsey die von York. Leofwine und Wulfwy gingen über das Meer, und ließen sich dort zu Bischöfen weihen. Wulfwy nahm den Bischofssitz, den Ulf hatte, während er lebte und im Exil war.
  • ((In diesem Jahr war der große Wind an Thomas's Messenacht, und ach den ganzen Mittwinter gab es sehr viel Wind; und es wurde bestimmt, dass Rees, des walisischen Königs Bruder, erschlagen werden sollte, weil er Schaden verursacht hatte; und sein Kopf wurde nach Gloucester gebracht am Zwölfttagsabend. Und im gleichen Jahr, vor Allerheiligen, starb Wulfsy, Bischof von Lichfield, und Godwin, Abt von Winchcomb, und Egelward, Abt von Clastonbury, alle innerhalb eines Monats, und Leofwine folgte auf den Bischofssitz von Lichfield, und Bischof Aidred [von Worcester] nahm die Abtei in Winchcomb, und Egelnoth folgte in die Abtei in Glastonbury. Und im gleichen Jahr starb Elfric, Oddas Bruder in Deorhurst; und sein Körper ruhet in Pershore. Und im gleichen Jahr starb Godwin der Earl; und er fiel krank, als er saß mit dem König in Winchester. Und Harald sein Sohn folgte in die Grafschaft, die sein Vater zuvor gehalten hatte; und Elgar, der Earl, folgte in die Grafschaft, die Harald zuvor gehalten hatte.))
  • ((In diesem Jahr starb Godwin, der Earl, am siebzehnten vor den Kalenden des Mai, und er ist begraben in Winchester, im Alten Münster; und Harald, der Earl, sein Sohn, folgte ihm in die Grafschaft, und zu allem, was sein Vater gehalten hatte: und Elgar, der Earl, folgte in die Grafschaft, die Harald zuvor gehalten hatte.))

1054

  • In diesem Jahr starb Leo der heilige Papst, in Rom: und Victor wurde gewählt zum Papst an seiner statt. Und in diesem Jahr war ein so großer Verlust an Vieh, wie man sich nicht für viele Winter zuvor erinnern konnte. In diesem Jahr ging Earl Siward mit einer großen Armee gegen Schottland, die bestand sowohl aus Meer- und Landtruppen; und kämpfte mit den Schotten, er schlug den König Macbeth in die Flucht; erschlugen all die besten im Land; und führten dann viel Ausbeute davon, so wie kein Mann zuvor je erhalten hatte. Viele fielen auch auf seiner Seite, sowohl Dänen als auch Engländer; sogar sein eigener Sohn, Osborn, und seiner Schwester Sohn, Sihward: und viele seiner Housecarls, und auch die des Königs, wurden erschlagen an diesem Tag, welcher war der des Siebenschläfers. In diesem gleichen Jahr ging Bischof Aldred südlich über das Meer nach Sachsen, nach Köln, in des Königs Auftrag; wo er unterhalten wurde mit großem Respekt von dem Kaiser, er wohnte dort gut ein Jahr und erhielt Geschenke nicht nur vom Hof, sondern von dem Bischof von Köln und vom Kaiser. Er beauftragte Bischof Leofwine, das Münster in Evesham zu weihen; und es wurde geweiht im gleichen Jahr, am sechsten vor den Iden des Oktober. In diesem Jahr starb auch Osgod Clapa plötzlich in seinem Bett, als er zur Ruhe lag.
  • ((In diesem Jahr ging Siward der Earl mit einer großen Armee nach Schottland, sowohl mit einer Schiffsmacht und mit einer Landmacht, und kämpfte gegen die Schotten, und schlug in die Flucht König Macbeth, und erschlug alle, die die Häuptlinge waren im Land, und führte dann viel Beute davon, so wie kein Mann zuvor sie je erhalten hatte. Doch sein Sohn Osborn, und seiner Schwester Sohn Siward, und einige seiner Housecarls, und auch von des Königs, wurden dort erschlagen, am Tag des Siebenschläfers. Im gleichen Jahr ging Bischof Aldred nach Köln, übers Meer, in des Königs Auftrag; und er wurde dort empfangen mit viel Ehrerbietung vom Kaiser [Heinrich III], und dort wohnte er wohl bald ein Jahr; und jeder gab ihm Unterhaltung, sowohl der Bischof von Köln und der Kaiser. Und er entließ Bischof Leofwine [von Lichfield], das Münster zu weihen in Evesham am sechsten vor den Iden des Oktober. In diesem Jahr starb Osgod plötzlich in seinem Bett. Und in diesem Jahr starb St. Leo der Papst; und Victor wurde gewählt zum Papst an seiner statt.))

1055

  • In diesem Jahr starb Earl Siward in York; und sein Körper liegt innerhalb des Münsters in Galmanho, [21] das er selbst befohlen hatte zu bauen und zu weihen, im Namen von Gott und von St. Olave, zur Ehre von Gott und zu all seinen Heiligen. Erzbischof Kinsey holte sein Pallium von Papst Victor. Dann, innerhalb einer kleinen Zeit danach, wurde ein generelles Konzil in London einberufen, sieben Nächte vor Mitte der Fastenzeit; [11] zu dem Earl Elgar, Sohn von Earl Leofric, geächtet wurde beinahe ohne jede Schuld; weil es gegen ihn gesagt wurde, dass er der Verräter am König und an all den menschen des Landes war. Und er wurde deshalb angeklagt vor allen, die dort versammelt waren, doch das Verbrechen, das ihm zur Last gelegt wurde, war unabsichtlich. Der König gab jedoch die Grafschaft, die Earl Siward zuvor gehabt hatte, an Tostig, Sohn von Earl Godwin. Woraufhin Earl Elgar Griffins Gebiet in Nord-Wales aufsuchte; woraufhin er nach Irland ging, und dort gab man ihm eine Flotte von achtzehn Schiffen, neben seinen eigenen; und dann kehrte er nach Wales zurück zu König Griffin mit der Bewaffnung, der ihn freundschaftlich empfing. Und sie versammelten eine große Streitmacht mit den Iren und den Walisern: und Earl Ralph sammelte eine große Armee gegen sie in der Stadt von Hereford; wo sie sich trafen; doch ehe ein Speer geworfen wurde, flohen die Engländer, weil sie auf Pferden waren. Der Feind machte dann dort ein großes Gemetzel - über vierhundert oder fünfhundert Männer; sie auf der anderen Seite keinen. Sie gingen dann zu der Stadt, und brannten sie vollständig nieder; und das große Münster [22] auch, das der ehrwürdige Bischof Athelstan hatte erbauen lassen, das plünderten sie und entzogen es seiner Reliquien und [Reef], und von allen Dingen, die dort waren; und die Menschen erschlugen sie, und führten einige davon. Dann wurde eine Armee aus allen Teilen von England sehr nahe versammelt; [23] und sie kamen nach Gloucester: wo sie nicht sehr weit gegen die Waliser stürmten, und dort einige Zeit lagerten. Und Earl Harald ließ einen Wall graben um die Stadt während dieser Zeit. Während dessen begannen Männer von Frieden zu sprechen; und Earl Harald und jene, die mit ihm waren, kamen nach Bilsley, wo Freundlichkeit und Freundschaft zwischen ihnen entstanden. Das Urteil der Gesetzlosigkeit gegen Earl Elgar wurde zurückgenommen; und sie gaben ihm alles, das zuvor von ihm genommen worden war. Die Flotte kehrte nach Chester zurück, und erwartete dort ihre Bezahlung, die Elgar ihnen versprach. Das Gemetzel war am neunten vor den Kalenden des November. im gleichen Jahr starb Tremerig, der walisische Bischof, bald nach der Plünderung; der war Bischof Athelstans Stellvertreter, nachdem er gebrechlich geworden war.
  • ((In diesem Jahr starb Siward der Earl in York, und er liegt in Galmanho, in dem Münster, das er selbst erbauen ließ, und in Gottes und Olaves Namen weihte. Und Tosty folgte in die Grafschaft, die er gehalten hatte. Und Erzbischof Kynsey [von York] holte sein Pallium von Papst Viktor. Und bald danach wurde Elgar der Earl geächtet, Sohn von Leofric dem Earl, beinahe ohne Schuld. Doch er ging nach Irland und nach Wales, und verschaffte sich selbst dort eine große Streitmacht, und ging so nach Hereford: doch dort kam gegen ihn Ralph der Earl, mit einer großen Armee, und mit einem geringen Konflikt schlug er sie in die Flucht, und erschlug viele Menschen bei der Flucht: und sie gingen dann nach Hereford-Hafen, und dort plünderten sie, und brannten das große Münster nieder, das Bischof Athelstan erbaut hatte, und erschlugen die Priester im Münster, und viele noch dazu, und nahmen all die Schätze darin, und trugen sie davon mit sich. Und als sie das allermeiste Böse getan hatten, wurde dieser Rat beschlossen: dass Elgar der Earl wieder aufgenommen werden sollte, und seine Grafschaft erhalten sollte, und alles, das von ihm genommen worden war. Diese Plünderung geschah am 9. vor den Kalenden des November. Im gleichen Jahr starb Tremerin der walisische Bischof [von St. David's] bald nach der Plünderung: und er war Bischof Athelstans Gehilfe, seit dieser gebrechlich geworden war.))
  • ((In diesem Jahr starb Siward der Earl: und dann wurde eine große Versammlung einberufen, sieben Tage vor Mitt-Lent; und sie ächteten Elgar den Earl, weil es ihm vorgeworfen wurde, dass er ein Verräter am König war und an all den Menschen des Landes. Und er machte ein Geständnis davon vor all den Männern die dort versammelt waren; doch das wort entkam ihm ungewollt. Und der König gab die Grafschaft an Tostig, Sohn von Earl Godwin, die Siward der Earl zuvor gehalten hatte. Und Elgar der Earl suchte Griffins Schutz in Nord-Wales. Und in diesem Jahr brannten Griffin und Elgar St. Ethelberts Münster nieder, und die ganze Stadt von Hereford.))

1056

  • In diesem Jahr legte Bischof Egelric seinen Bischofssitz in Durham nieder, und zog sich ins Münster Peterborough zurück; und sein Bruder Egelwine folgte ihm. Der ehrwürdige Bischof Athelstan starb am vierten vor den Iden des Februar; und sein Körper liegt in Hereford. Ihm folgte Leofgar, der war Earl Haralds Messepriester. Er trug seinen Ranzen in seiner Priesterwürde, bis er ein Bischof war. Er gab sein geweihtes Salböl und seinen Stab auf - seine geistlichen Waffen - und nahm seinen Speer und sein Schwert, nach seiner Bischofswürde; und so marschierte er ins Feld gegen Griffin den walisischen König. [24] Doch er wurde dort erschlagen, und seine Priester mit ihm, und Elnoth der Sheriff, und viele andere gute Männer mit ihnen; und der Rest floh. Dies war acht Nächte vor Mittsommer. [2] Es ist schwierig, all den Ärger und die Wanderungen zu beschreiben, das marschieren und den Hunger, das Fallen von Männern, und auch von Pferden, das die ganze Armee der Engländer erlitt, bis Earl Leofric, und Earl Harald, und Bischof Eldred, kamen zusammen und machten Frieden zwischen ihnen; so dass Griffin Eide schwor, dass er ein standhafter und treuer Vizekönig für König Edward sein würde. Dann nahm Bischof Eldred den Bischofssitz, den Leofgar zuvor elf Wochen und vier Tage gehalten hatte. Im gleichen Jahr starb Cona der Kaiser; und Earl Odda, dessen Körper liegt in Pershore, und der vor seinem Ende als Mönch anerkannt wurde; das war am zweiten vor den Kalenden des September; ein guter Mann und tugendhaft und wahrhaft edel.

1057

  • In diesem Jahr kam Edward Etheling, Sohn von König Edmund, in dieses Land, und starb kurz danach. Sein Körper ist begraben in St. Pauls Münster in London. Er war der Brudersohn von König Edward. König Edmund wurde Eisenseite genannt für seinen Heldenmut. Diesen Etheling hatte König Knut nach Ungarn geschickt, um ihn zu verraten; doch dort wuchs er in der Anerkennung guter Männer, was Gott ihm gewährte und es bekam ihm wohl; so dass er die Cousine des Kaisers zur Ehe erhielt, und durch sie schöne Nachkommen hatte. Ihr Name war Agatha. Wir wissen nicht, aus welchem Grund es getan wurde, dass er seinen Verwandten sehen sollte, König Edward. Ach! das war eine reuevolle Zeit, und verletzend für die ganze Nation - dass er sein Leben so schnell beendete, nachdem er nach England gekommen war, zum Unglück der elenden Menschen. Im gleichen Jahr starb Earl Leofric, am zweiten vor den Kalenden des Oktober; der war sehr weise vor Gott, und auch vor der Welt; und der begünstigte seine ganze Nation. Er liegt in Coventry: und sein Sohn Elgar nahm sein Gebiet. In diesem Jahr starb Earl Ralph, am zwölften vor den Kalenden des Januar; und liegt in Peterborough. Es starb auch Bischof Heca, in Sussex; und Egelric wurde auf seine Diözese erhoben. In diesem Jahr starb auch Papst Viktor; und Stephen wurde zum Papst gewählt, der war Abt von Monut Cassino.
  • ((In diesem Jahr kam Edward Etheling, König Edmunds Sohn, hierher ins Land, und starb bald danach, und sein Körper ist begraben in St. Pauls Münster in London. Und Papst Victor starb, und Stephan [IX] wurde zum Papst gewählt: er war Abt von Mont-Cassino. Und Leofric der Earl starb, und Elgar sein Sohn erbte die Grafschaft, die der Vater zuvor gehalten hatte.))

1058

  • In diesem Jahr wurde Earl Elgar verbannt: doch er kam bald zurück durch Zwang, durch Griffins Hilfe: und eine bewaffnete Flotte kam von Norwegen. Es ist mühsam zu erzählen, wie es alles auseinander fiel. In diesem gleichen Jahr weihte Bischof Aldred die Münster-Kirche in Gloucester, die er selbst erhoben hatte, [25] zur Ehre von Gott und St. Peter; und ging dann nach Jerusalem [26] mit solcher Würde wie kein Mann vor ihm getan hatte, und begab sich dort selbst zu Gott. Ein würdiges Geschenk bot er auch dem Grab unseres Herrn; das war ein goldener Kelch im Wert von fünf Mark, von sehr wundervoller Arbeit. Im gleichen Jahr starb Papst Stefan; und Benedikt wurde zum Papst ernannt. Er schickte hinterher das Pallium an Bischof Stigand; der als Erzbischof Egelric, einen Mönch in Christ Church, zum Bischof von Sussex weihte; und Abt Siward zum Bischof von Rochester.
  • ((In diesem Jahr starb Papst Stefan, und Benedikt wurde zum Papst geweiht: der gleiche schickte danach zu Land ein Pallium an Erzbischof Stigand. Und in diesem Jahr starb Heca, Bischof von Sussex; und Erzbischof Stigand ordinierte Algeric, einen Mönch in Christchurch, zum Bischof von Sussex, und Abt Siward zum Bischof von Rochester.))

1059

  • In diesem Jahr wurde Nicholas zum Papst gewählt, der Bischof von Florenz gewesen war; und Benedikt wurde vertrieben, der zuvor Papst gewesen war. In diesem Jahr wurde auch der Kirchturm in Peterborough geweiht, am sechzehnten vor den Kalenden des November.

1060

  • In diesem Jahr war ein großes Erdbeben zu Martinus, [5] und König Heinrich starb in Frankreich. Kinsey, Erzbischof von York, starb am elften vor den Kalenden des Januar; und er liegt in Peterborough. Bischof Aldred folgte der Diözese, und Walter der von Herefordshire. Dudoc starb auch, der Bischof war von Somersetshire; und Gisa der Priester wurde an seiner statt ernannt.

1061 bis 1070[]

1061

  • In diesem Jahr ging Bischof Aldred nach Rom für sein Pallium; das er erhielt durch die Hände von Papst Nicholas. Earl Tosty und seine Frau gingen auch nach Rom; und der Bischof und der Earl trafen sich mit großen Schwierigkeiten, als sie nach Hause zurückkehrten. Im gleichen Jahr starb Bischof Godwin in St. Martin, am siebenten vor den Iden des März; und im gleichen Jahr starb Wulfric, Abt von St. Augustine's, in der Osterwoche, am vierzehnten vor den Kalenden des Mai. Papst Nicholas starb auch; und Alexander wurde zum Papst gewählt, der war Bischof von Lucca. Als die Nachricht zum König kam, dass der Abt Wulfrich tot war, wählte er Ethelsy, einen Mönch des Alten Münsters, ihm nachzufolgen; der Erzbischof Stigand folgte, und am Messetag des Hl. Augustinus zum Abt in Windsor geweiht wurde.
  • ((In diesem Jahr starb Dudoc, Bischof von Somerset, und Giso folgte ihm. Und im gleichen Jahr starb Godwin, Bischof von St. Martin's, am siebenten vor den Iden des März. Und im gleichen Jahr starb Wulfric, Abt von St. Augustine's, innerhalb der Osterwoche, am vierzehnten vor den Kalenden des Mai. Als die Nachricht zum König kam, dass Abt Wulfric sie verlassen hatte, dann wählte er Ethelsy den Mönch dorthin, vom Alten Münster, der dann Erzbischof Stigand folgte, und zum Abt von Windsor geweiht wurde, am Messetag des Hl. Augustinus.))

1063

  • In diesem Jahr ging Earl Harald, nach Mittwinter, [2] von Gloucester nach Rhyddlan; das gehörte Griffin: und diesen Wohnort brannte er nieder, mit seinen Schiffen und all dem Tauwerk, das dazu gehörte; und schlug ihn in die Flucht. Dann in den Gang-Days [13] ging Harald mit seinen Schiffen von Bristol nach Wales; wo er einen Vertrag mit dem Volk machte, und sie gaben ihm Geiseln. Tosty stießt während dessen mit einer Landstreitmacht gegen sie, und plünderte das Land. Doch im Herbst des gleichen Jahres wurde König Griffin erschlagen, an den Nonen des August, von seinen eigenen Männern, während dem Krieg, den er mit Earl Harald führte. Er war König über die ganze walisische Nation. Und sein Kopf wurde zu Earl Harald gebracht; der ihn zum König schickte, mit seines Schiffes Kopf, und der Takelage dazu. König Edward übergab das Land an seine beiden Brüder, Blethgent und Rigwatle; die Eide schwören und dem König Geiseln gaben und dem Earl, dass sie ihm gegenüber treu sein würden in allen dingen, bereit ihm überall zu Wasser und zu Land zu helfen, und ihm solchen Tribut zahlen würden für das Land, wie lange zuvor an andere Könige gezahlt worden war.
  • ((Dieses Jahr ging Harald der Earl und sein Bruder Tosty der Earl, sowie mit einer Landtruppe als auch einer Schiffstruppe nach Wales, und sie unterwarfen das Land; und die Menschen lieferten ihnen Geiseln, und unterwarfen sich; und gingen danach und erschlugen ihren König Griffin, und brachten Harald seinen Kopf: und er ernannte einen anderen König für sie.))

1065

  • In diesem Jahr, vor Lammas, [4] befahl Earl Harald seinen Männern, in Portskeweth in Wales zu bauen. Aber als er begonnen hatte, und viel Material gesammelt hatte, und dachte, König Edward dort zu haben zur Jagd, sogar als alles bereit war, kam Caradoc, Sohn von Griffin, mit der ganzen Gruppe, die er bekommen konnte, und erschlug beinahe alle, die dort bauten; und sie eroberten das Material, das dort bereit stand. Wüssten wir nicht, wer zu erst diese niederträchtige Tat befohlen hätte. Dies wurde getan am Messetag des Hl. Bartholomäus. [27] Bald nach diesem versammelten sich all die Thanes in Yorkshire und in Northumberland in York, und ächteten ihren Earl Tosty; erschlugen all die Männer seines Clans, die sie erreichen konnten, sowohl Dänen als auch Engländer; und nahmen all seine Waffen in York, mit Gold und Silber, und all sein Geld, das sie irgendwo finden konnten. Dann schickten sie nach Morkar, Sohn von Earl Elgar, und wählten ihn zu ihrem Earl. Er ging nach Süden mit all seiner Grafschaft, und mit Nottinghamshire und Derbyshire und Lincolnshire, bis er nach Northampton kam; wo sein Bruder Edwin kam, ihn zu treffen, mit den Männern, die in seiner Grafschaft waren. Viele Britonen kamen auch mit ihm. Harald traf sie dort auch; an den sie eine Botschaft an König Edward aussprachen, und schickten auch Boten mit ihm, und fragten, dass sie Morcar als ihren Earl haben sollten. Dies gewährte der König; und schickte Harald zurück zu ihnen, nach Northampton, am Abend von St. Simon und St. Judas; [28] und verkündete ihnen das gleiche, und bestätigte es von Hand, und erneuerte die Gesetze von Knute. Aber die Nordmänner verursachten viel Schaden in Northampton, während er mit ihrer Botschaft ging: entweder erschlugen sie Männer, und verbrannten Häuser und Korn; oder nahmen all das Vieh, an das sie herankommen konnten; was auf viele Tausende hinauslief. Viele hundert Männer nahmen sie auch, und führten sie mit sich nach Norden; so dass nicht nur diese Grafschaft, auch andere nahe bei ihr schlimm waren für viele Winter. Dann gingen Earl Tosty und seine Frau, und alle, die mit ihm handelten, nach Süden über das Meer mit ihm zu Earl Baldwin; der empfing sie alle: und sie waren dort den ganzen Winter. Um Mittwinter [2] kam König Edward nach Westminster, und ließ das Münster dort weihen, das er selbst zur Ehre Gottes erbaut hatte, für St. Peter und alle Heiligen Gottes. Dieses Kirchen-Heiligen war am Tag der Unschuldigen Kinder. [29] Er starb am Abend des Zwölfttages; und er wurde begraben am Zwölfttag im gleichen Münster; wie es hiernach gesagt wird. Hier schickte König Edward, der Angeln Herr, seine standfeste Seele zu Christus. In das Königreich von Gott einen heiligen Geist! Er war hier in der Welt eine Weile geblieben, in der königlichen Menge weisen Konzils. Vier und zwanzig Winter handhabte er das Zepter frei, Wohlstand verteilte er. In den Gezeiten der Gesundheit regierte der jugendliche Monarch, Nachwuchs von Ethelred!, seine Untertanen gut; die Waliser und die Schotten, und die Britonen auch, der Angeln und Sachsen Verwandtschaft von Alters her. Er wurde als der erste im Rang verstanden, dass zu Edward ganz der edle König all die hochrangigen Männer hielten. [30] Unbekümmert ja war der harmlose König; obwohl er lange war des Landes beraubt, blieb im Exil weit auf der Erde; als Knute überkam die Sippe von Ethelred, und die Dänen hielten das teure Königreich von Engle-Land. Acht und zwanzig Winter verteilten sie Wohlstand. Dann kam heraus frei in seine Kammern, in königlicher Ordnung, gut, rein und mild, Edward der Edle; von seinem Land verteidigt - von Land und Menschen. Bis plötzlich der bittere Tod kam und dieser König so geliebt von der Erde gerissen wurde. Engel trugen seine aufrichtige Seele in das Licht des Himmels. Doch der besonnene König hatte das Reich hochgeborenen Männern überlassen - Harald selbst, dem edlen Earl; der in jeder Jahreszeit treu hörte und sich unterwarf seinem Herrn, in Wort und Tat; noch gab er irgend jemandem, was er von dem König der Nation wollen könnte. in diesem Jahr wurde auch Earl Harald zum König geweiht; doch er genoss wenig Ruhe darin in der Zeit, die er das Königreich hielt.
  • ((Und das Gemetzel war am Messetag von St. Bartholomew. [27] Und dann, nach Michaelmas, [8] gingen all die Thanes in Yorkshire nach York, und erschlugen dort alle von Earl Tostys Haushaltsdienern, von denen sie vielleicht gehört haben, und nahmen seine Schätze: und Tosty war dann in Britford mit dem König. Und dann, sehr bald danach, war ein großes Konzil in Northampton; und dann in Oxford am Tag von Simon und Judas. [28] Und dort war Harald der Earl, und wollte ihre Versöhnung erreichen, wenn er konnte, doch er konnte nicht: denn seine ganze Grafschaft verließ ihn einig und ächtete ihn, und alle, die mit ihm die Gesetzlosigkeit hochhielten, denn er beraubte Gott zuerst, und beraubte all jene, über die er die Macht von Leben und von Land hatte. Und sie nahmen sich dann selbst Morkar zum Earl; und Tosty ging dann über das Meer, und seine Frau mit ihm, zu Baldwins Land, und sie nahmen ihre Winterresidenz in St. Omer's.))

1066

  • In diesem Jahr kam König Harald von York nach Westminster, an dem Ostern nach dem Mittwinter, [2] als der König (Edward) starb. Ostern war dann an dem sechzehnten Tag vor den Kalenden des Mai. Dann war in ganz England solch ein Zeichen zu sehen, wie es kein Mann zuvor gesehen hatte. Einige Männer sagen, dass es der Kometenstern war, den andere als den Langhaarigen Stern bezeichnen. Er erschien zuerst an dem Abend genannt "Litania major", das ist am achten vor den Kalenden des Mai; und schien so die ganze Woche. Bald danach kam Earl Tosty von Übersee auf die Isle of Wight, mit einer so großen Flotte, wie er sie bekommen konnte; und er wurde dort versorgt mit Geld und Lebensmitteln. Dann zog er weiter, und beging Ausschreitungen überall an der Seeküste, wo er landen konnte, bis er nach Sandwich kam. Als es König Harald, der in London war, gesagt wurde, dass sein Bruder Tosty nach Sandwich gekommen war, sammelte er eine so große Truppe, Marine und militärisch, wie kein König zuvor in diesem Land gesammelt hatte; denn es wurde glaubwürdig berichtet, dass Earl Wilhelm von der Normandie, König Edwards Cousin, hierher kommen und dieses Land erobern würde; genau wie es danach geschah. Als Tosty verstanden hatte, dass König Harald auf dem Weg nach Sandwich war, reiste er dann ab, und nahm einige der Bootsmänner mit ihm, willige und unwillige, und ging nach Norden zum Humber mit sechzig Schiffen; wo er plünderte in Lindsey, und dort erschlug viele gute Männer. Als die Earls Edwin und Morkar das erfahren hatten, kamen sie dorthin, und vertrieben ihn von dem Land. Und die Bootsmänner verließen ihn. Dann ging er nach Schottland mit zwölf Smacks [18]; und der König der Schotten unterhielt ihn, half ihm mit Versorgung; und er blieb dort den ganzen Sommer. Dort traf ihn Harald, König von Norwegen, mit dreihundert Schiffen. Und Tosty unterwarf sich ihm, und wurde sein Mann. [31] Dann kam König Harald [von England] nach Sandwich, wo er seine Flotte erwartete; denn es war lange, bevor sie gesammelt werden konnte: doch als sie versammelt war, ging er zur Isle of Wight, und lag dort den ganzen Sommer und den Herbst. Dort war auch eine Landstreitmacht überall an der See, obwohl sie am Ende nichts nützte. Es war nun Mariä Geburt, [7] als die Bereitstellung der Männer begann; und kein Mann konnte sie dort länger halten. Sie durften deshalb nach Hause gehen: und der König ritt hinauf und die Schiffe wurden nach London gefahren; doch viele starben, bevor sie dorthin kamen. Als die Schiffe heim gekommen waren, dann kam Harald, König von Norwegen, nördlich in den Tine, unerwartet, mit einer großen See-Streitmacht - keiner kleinen; das könnte sein, mit dreihundert Schiffen oder mehr; und Earl Tosty kam mit ihm mit all jenen, die er bekommen hatte; genau wie sie zuvor gesagt hatten: und sie beide gingen dann hinauf mit der ganzen Flotte entlang dem Ouse gegen York.
  • Als es König Harald im Süden gesagt wurde, nachdem er von den Schiffen gekommen war, dass Harald, König von Norwegen, und Earl Tosty hinauf gekommen waren nahe York, dann zog er nach Norden Tag und Nacht, sobald er seine Armee sammeln konnte. Doch ehe König Harald dort hin kommen konnte, hatten die Earls Edwin und Morkar aus ihren Grafschaften eine Streitmacht gesammelt, so groß sie konnten, und kämpften mit dem Feind. Sie machten auch ein großes Gemetzel; doch es wurde eine große Anzahl der englischen Menschen erschlagen und ertränkt und in die Flucht geschlagen: und die Nordmänner hatten den Besitz des Schlachtfelds. Dann nach dem Kampf gingen Harald, König von Norwegen und Earl Tosty nach York hinein mit so vielen Anhängern, wie sie es für nötig hielten; und nachdem sie Geiseln und Güter von der Stadt beschafft hatten, zogen sie zu ihren Schiffen und erklärten volle Freundschaft, unter der Bedingung, dass alle mit ihnen nach Süden gehen würden und dieses Land erobern. Während dessen kam Harald, König der Engländer, mit seiner ganzen Armee, am Sonntag, nach Tadcaster; wo er seine Flotte sammelte. Dann zog er am Montag durch York. Doch Harald, König von Norwegen, und Earl Tosty mit ihren Truppen waren von ihren Schiffen über York hinaus nach Stanfordbridge gegangen; denn man hatte ihnen zu verstehen gegeben, dass sie dort Geiseln aus dem ganzen Shire erhalten würden. Dort hin kam Harald, König der Engländer, über die Brücke, ohne dass sie es wussten; und sie schlossen sich dort zusammen und kämpften den ganzen Tag lang sehr schwer. Dort wurde erschlagen Harald der Hellharige, König von Norwegen, und Earl Tosty, und eine Vielzahl von Menschen mit ihnen, sowohl Normannen [Normans] als auch Engländer; und die Normannen, die übrig waren, flohen vor den Engländern, die sie scharf verfolgend erschlugen; bis einige zu ihren Schiffen kamen, einige wurden ertränkt, einige verbrannt und somit vielfältig zerstört; so dass nur wenig übrig blieb: und die Engländer hatten den Besitz des Feldes. Doch es gab einen der Norweger, der dem englischen Volk widerstand, so dass sie die Brücke nicht überqueren konnten, noch den Sieg vervollständigen. Ein Engländer zielte auf ihn mit einem Speer, doch es erreichte nichts. Dann kam ein anderer unter die Brücke, der ihn schrecklich aufspießte unter seinem Kettenpanzer. Und Harald, König der Engländer, kam dann über die Brücke, gefolgt von seiner Armee; und dort machten sie ein großes Gemetzel, sowohl von den Norwegern als auch von den Flamen. Doch Harald ließ des Königs Sohn, Edmund, heim nach Norwegen gehen mit all den Schiffen. Er gab auch Schonung an Olave, den Sohn des norwegischen Königs, und an ihre Bischöfe und an den Earl von den Orkneys, und an all jene, die in den Schiffen geblieben waren; die dann zu unserem König gingen und Eide gaben, dass sie immer Treue und Freundschaft mit diesem Land halten würden. Woraufhin der König sie heim gehen ließ mit vierundzwanzig Schiffen. Diese beiden großen Schlachten wurden ausgetragen innerhalb von fünf Nächten. Während dessen kam Graf Wilhelm hinauf von der Normandie nach Pevensey am Abend von Michaelmas; [8] und bald nachdem seine Landung erfolgt war erbauten sie eine Burg im Hafen von Hastings. Dies wurde dann König Harald berichtet; und er versammelte eine große Armee und kam, ihn zu treffen an der Mündung von Appledore. Wilhelm jedoch kam gegen ihn unversehens, ehe seine Armee versammelt war; doch der König, dennoch, traf auf ihn mit den Männern, die ihn unterstützen wollten: und es gab ein großes Gemetzel auf beiden Seiten. Dort wurde erschlagen König Harald und Leofwin sein Bruder und Earl Girth sein Bruder, mit vielen guten Männern: und die Franzosen eroberten das Schlachtfeld, das Gott ihnen gewährte für die Sünden der Nation. Erzbischof Aldred und die Gemeinde von London wollten dann das Kind König Edgar zum König, denn er erschien ihnen ganz selbstverständlich; und Edwin und Morkar versprachen ihnen, dass sie mit ihnen kämpfen würden. Doch je schneller das geschehen sollte, so wurde es von Tag zu Tag später und schlimmer; und am Ende verging alles. Diese Schlacht wurde gekämpft am Tag von Papst Calixtus: und Graf Wilhelm kehrte nach Hastings zurück und wartete dort um zu erfahren, ob das Volk sich ihm unterwerfen würde. Doch als er herausfand, dass sie nicht zu ihm kommen würden, zog er hinauf mit seiner ganzen Armee, die übrig geblieben war und die seit dem übers Meer zu ihm gekommen war, und verwüstete all das Land, das er überrannte, bis er nach Berkhampstead kam; wo Erzbischof Aldred kam, ihn zu treffen, mit Kind Edgar und den Grafen Edwin und Morkar, und all den besten Männern von London; die sich dann zwangsläufig unterwarfen, als der größte Schaden getan war. Es war sehr schlecht beraten, dass sie nicht vorher so getan hatten, im Wissen, dass Gott die Dinge nicht bessern würde aufgrund unserer Sünden. Und sie gaben ihm Geiseln und machten Eide: und er versprach ihnen, dass er ihnen ein treuer Herr sein würde; doch während dessen plünderten sie, wohin auch immer sie gingen. Dann am Mittwintertag [2] weihte ihn Erzbischof Aldred zum König in Westmister und gab ihm Besitz mit den Büchern Christi und schwor ihm auch, bevor er die Krone auf sein Haupt setzte, dass er diese Nation so gut regieren würde wie jeder vor ihm es bestens getan hatte, wenn sie ihm treu sein würden. Dennoch erlegte er den Männern sehr schwere Tribute auf und ging zur Fastenzeit übers Meer in die Normandie, mit sich nehmend Erzbischof Stigand und Abt Aylnoth von Glastonbury und das Kind Edgar und die Grafen Edwin, Morkar und Waltheof, und viele andere gute Männer von England. Bischof Odo und Graf Wilhelm lebten danach hier und fertigten Burgen überall in diesem Land und belästigten die elenden Menschen; und seit dem hat sich das böse sehr gesteigert. Möge das Ende gut sein, wenn Gott will! In dem gleichen Unternehmen war Leofric, Abt von Peterborough; der dort erkrankte und heim kam und bald darauf starb, an der Nacht von Allerheiligen. Gott ehre seine Seele! In seinen Tagen war alles glückselig und alles gut in Peterborough. Er wurde geliebt von allen; so dass der König St. Peter und ihm gab die Abtei in Burton und die in Coventry, die der Graf Leofric, der sein Onkel war, vorher gebaut hatte; mit der von Croyland und der von Thorney. Er tat so viel gutes für das Münster von Peterborough, in Gold und in Silber und in Gewändern und in Land, wie es keiner vor ihm getan hatte, noch irgendwer nach ihm. Doch jetzt war aus Gilden-borough eine elende Gemeinde geworden. [32] Die Mönche wählten dann Provost Brand zu ihrem Abt, denn er war ein sehr guter Mann, und sehr weise; und sie schickten ihn zu Edgar Etheling, denn das Landvolk nahm an, dass er er König sein sollte: und der Etheling empfing ihn gern. Als König Wilhelm davon hörte, war er sehr erzürnt, und sagte, dass der Abt ihn zurückgewiesen hätte: doch gute Männer gingen zwischen sie und versöhnten sie; denn der Abt war ein guter Mann. Er gab dem König vierzig Mark in Gold für seine Versöhnung; und er lebte nur noch eine kurze Zeit danach - nur drei Jahre. Danach kam alle Verderbnis und alles Böse über das Münster. Gott hab Gnade!
  • ((In diesem Jahr starb König Edward, und Harald der Earl erbte das Königreich, und hielt es für vierzig Wochen und einen Tag. Und in diesem Jahr kam Wilhelm, und gewann England. Und in diesem Jahr wurde Christ-Church [Canterbury] niedergebrannt. Und in diesem Jahr erschien ein Komet am vierzehnten vor den Kalenden des Mai.))
  • ((... und dann ging er [Tosty] dort hin und verursachte Schaden überall an der Meeresküste, wo er landen konnte, bis hin nach Sandwich. Dann wurde es König Harald bekannt gemacht, der in London war, dass Tosty, sein Bruder, nach Sandwich gekommen war. Dann versammelte er eine so große Schiffsflotte und auch eine Landarmee, wie kein König vor ihm hier im Land versammelt hatte, denn es war ihm wahrhaftig gesagt worden, dass Wilhelm der Graf aus der Normandie, König Edwards Verwandter, hier her kommen und dieses Land unterwerfen würde: alles wie es danach geschah. Als Tosty erfuhr, dass König Harald auf seinem Weg nach Sandwich war, ging er von Sandwich und nahm einige von den Bootsmännern mit sich, einige freiwillig und einige unfreiwillig; und zog dann nördlich in den Humber, und wütete dort in Lindsey und erschlug dort viele gute Männer. Als Edwin der Graf und Morcar der Graf das erfahren hatten, kamen sie dort hin und vertrieben ihn aus dem Land. Und er ging dann nach Schottland: und der König der Schotten beschützte ihn und half ihm mit Versorgungsgütern; und dort blieb er den ganzen Sommer. Dann kam König Harald nach Sandwich, und wartete dort auf seine Flotte, denn es war lange, bevor sie versammelt werden konnte. Und als seine Flotte versammelt war, ging er auf die Isle of Wight und lag dort den ganzen Sommer und den Herbst; und eine Landarmee wurde überall am Meer bereit gehalten, doch am Ende hatte es keinen Vorteil. Als es der Abend von Mariä Geburt [7] war, war die Verpflegung der Männer aufgebraucht und niemand konnte sie länger dort halten. Dann wurde es den Männern erlaubt, heim zu gehen und der König Ritt hinauf und die Schiffe wurden nach London geschickt; und viele starben, bevor sie dort hin kamen. als die Schiffe dann die Heimat erreicht hatten, dann kam König Harald aus Norwegen, nördlich in den Tyne und unerwartet, mit einer sehr großen Schiffsflotte, und keiner kleinen; das könnte sein, oder mehr. Und Tosty der Graf kam zu ihm mit allem, das er erlangt hatte, alles wie sie es vorher vereinbart hatten; und dann gingen sie beide, mit der ganzen Flotte, den Ouse entlang hoch nach York. Dann wurde dies König Harald im Süden bekannt gemacht, als er von einem Schiff gekommen war, dass Harald König von Norwegen und Tosty der Graf nahe York gelandet waren. Dann ging er nach Norden, Tag und Nacht, so schnell er seine Truppen sammeln konnte. Dann, bevor König Harald dort hin kommen konnte, dann sammelten Edwin der Graf und Morcar der Graf von ihren Grafschaften eine große Armee, so wie sie sie zusammenbekommen konnten; und sie kämpften gegen die Armee und machten großes Gemetzel: und da wurden viele der englischen Männer erschlagen und ertränkt und in die Flucht geschlagen; und die Nordmänner hatten den Besitz des Platzes des Gemetzels. Und dieser Kampf fand statt zur Nachtwache von St. Matthew dem Apostel und es war Mittwoch. Und dann, nach dem Kampf, gingen Harald, König von Norwegen, und Tosty der Graf nach York, mit so vielen Menschen, wie es ihnen angemessen erschien. Und sie lieferten ihnen Geiseln von der Stadt und halfen ihnen mit Verpflegungen; und so gingen sie dann zu ihren Schiffen und sie stimmten einem vollen Frieden zu, so dass sie alle mit ihm nach Süden gehen würden, und dieses Land unterwerfen. Dann, während diesem, kam Harald, König der Angeln, mit all seinen Truppen, an dem Sonntag, nach Tadcaster und zog dort seine Armee zusammen und ging dann am Montag durch York; und Harald, König von Norwegen, und Tosty der Graf und ihre Truppen waren von ihren Schiffen Hinter York nach Stanfordbridge gegangen, denn es war ihnen dort mit Sicherheit versprochen worden, dass dort, aus dem ganzen Shire, ihnen Geiseln gebracht werden sollten, um sie dort zu treffen. Dann kam Harald, König der Engländer, gegen sie, unerwartet, über die Brücke, und dort begannen sie die Schlacht und sehr heftig, für eine lange Zeit des Tages, ging das Kämpfen: und dort war Harald, König von Norwegen, und Tosty der Graf erschlagen und zahllose der Menschen mit ihnen, sowohl von den Nordmännern als auch von den Engländern: und die Nordmänner flohen vor den Engländern. Dann war dort einer der Norweger, der den englischen Menschen widerstand, so dass sie die Brücke nicht überqueren konnten, noch den Sieg erringen. Dann zielte ein Engländer auf ihn mit einem Speer, doch erreichte nichts; und dann kam ein anderer unter die Brücke und durchbohrte ihn schrecklich innerlich unter dem Kettenhemd. Dann kam Harald, König der Engländer, über die Brücke und seine Armee vorwärts mit ihm, und machte dort großes Gemetzel, sowohl von Norwegern als auch Flamen. Und des Königs Sohn, Edmund, ließ Harald heim gehen nach Norwegen, mit all den Schiffen.))
  • ((In diesem Jahr wurde das Münster in Westminster geweiht, am Tag des Kindermords von Betlehem. [29] Und König Edward starb am Abend des Zwölften Tags; und er wurde begraben am Zwölften Tag in der neu geweihten Kirche von Westminster. Und Harald der Graf folgte in das Königreich von England, so wie es der König ihm versprochen hatte, und Männer hatten ihn auch dort hin gewählt; und er wurde gekrönt zum König am Zwölften Tag. Und in diesem gleichen Jahr, in dem er König wurde, zog er aus mit einer Flotte gegen Wilhelm [Graf der Normandie]; und in dieser Zeit kam Tosty der Graf in den Humber mit sechzig Schiffen. Edwin der Graf kam mit einer Landarmee und vertrieb ihn; und die Bootsmänner verließen ihn. Und er ging nach Schottland mit zwölf Schiffen; und Harald, der König von Norwegen, traf ihn mit dreihundert Schiffen und Tosty unterwarf sich ihm; und sie beide gingen auf den Humber, bis sie nach York kamen. Und Morcar der Graf und Edwin der Graf kämpften gegen sie; und der König der Norweger hatte den Sieg. Und es wurde König Harald bekannt gemacht, wie es dort gemacht worden war und passiert war; und er kam dort hin mit einer großen Armee von englischen Männern und traf ihn bei Stanfordbridge und erschlug ihn und den Grafen Tosty, und überkam kühn die ganze Armee. Und in der Zeit landete Wilhelm der Graf bei Hastings, am Tag des Hl. Michael: [8] und Harald kam aus dem Norden und kämpfte gegen ihn, bevor seine ganze Armee zusammen gekommen war: und dort fiel er und seine zwei Brüder, Girth und Leofwin; und Wilhelm unterwarf dieses Land. Und er kam nach Westminster und Erzbischof Aldred weihte ihn zum König, und Männer zahlten ihm Tribut, lieferten ihm Geiseln und kauften danach ihr Land. Und dann war Leofric, Abt von Peterborough, auf der gleichen Reise; und dort erkrankte er und kam heim und war tot bald darauf, in der Nacht zu Allerheiligen; Gott sei seiner Seele gnädig! In diesen Tagen war alles glückselig und alles gut in Peterborough; und er war allen Menschen lieb, so dass der König ihm und St. Peter die Abtei bei Burton gab, und die von Coventry, die Leofric der Graf, der sein Onkel war, zuvor gebaut hatte, und die von Crowland, und die von Thorney. Und er übergab so viel von gutem dem Münster von Peterborough, an Gold und an Silber und an Kleidung und an Land, wie niemals jemand vor ihm getan hatte, noch nach ihm. Danach wurde Golden-borough eine elende Gemeinde. [32] Dann wählten die Mönche als Abt Brand den Provost, aus dem Grund, dass er ein sehr guter Mann war und sehr weise, und schickten ihn dann zu Edgar dem Etheling, aus dem Grund, dass die Menschen des Landes annahmen, dass er König werden sollte: und der Etheling gewährte es ihm dann freundlich. Als König Wilhelm davon hörte, dann war er sehr zornig und sagte, dass der Abt ihn abgelehnt hatte. Dann gingen gute Männer zwischen sie und versöhnten sie, aus dem Grund, dass der Abt ein guter Mann war. Dann gab er dem König vierzig Mark von Gold für eine Versöhnung; und dann danach lebte er eine kleine Weile, aber nur drei Jahre. Danach kam jeder Kummer und alles Böse zum Münster. Gott sei ihm gnädig!))

1067

  • In diesem Jahr kam der König wieder zurück nach England am Tag des Hl. Nicholas; [33] und am gleichen Tag wurde die Kirche von Christus in Canterbury niedergebrannt. Bischof Wulfwy starb auch und ist begraben in seiner Diözese in Dorchester. Das Kind Edric und die Britonen waren unruhig in diesem Jahr und kämpften mit der Burg bei Hereford und fügten ihnen viel Schaden zu. Der König erlegte dem elenden Volk in diesem Jahr eine schwere Abgabe auf; doch, dennoch, führte seine Männer immer zum Plündern in dem ganzen Land, das sie durchzogen; und dann marschierte er nach Devonshire und belagerte die Stadt von Exeter achtzehn Tage. Dort wurden viele von seiner Armee erschlagen; er hatte ihnen gutes versprochen und verhielt sich schlecht; und die Bewohner übergaben die Stadt, denn die Thanes hatten sie betrogen. In diesem Sommer reiste das Kind Edgar ab, mit seiner Mutter Agatha, und seinen zwei Schwestern, Margaret und Christina, und Merle-Sweyne, und vielen guten Männern mit ihnen; und kam nach Schottland unter den Schutz von König Malcolm, der sie alle unterhielt. Dann begann König Malcolm nach der Schwester des Kindes zu verlangen, Margaret, als seine Frau; doch er und all seine Männer verweigerten es lange; und sie selbst war auch dagegen, und sagte, dass sie weder ihn haben wollte noch irgend einen anderen, wenn die Oberste Macht es gewähren würde, dass sie in ihrer Jungfernschaft den mächtigen Herrn zufriedenstellen könnte mit einem fleischlichen Herzen, in diesem kurzen Leben, in reiner Enthaltsamkeit. Der König jedoch, drängte ihren Bruder ernsthaft, bis er mit Ja antwortete. Und tatsächlich wagte er nichts anderes; denn sie waren in dieses Königreich gekommen. So dass es dann erfüllt wurde, wie Gott es lange schon vorhergesagt hatte; und anders konnte es nicht sein; da er selbst in seinem Evangelium sagt: dass "nicht einmal ein Spatz auf den Boden fallen kann, ohne sein Wissen". Der allwissende Schöpfer weiß lange vorher, was er für sie getan haben würde; denn sie sollte den Ruhm von Gott in diesem Land erhöhen, den König fort führen vom falschen Weg, beugen ihn und sein Volk zusammen zu einem besseren Weg, und die schlechten Bräuche unterdrücken, der die Nation zuvor gefolgt war: alles, was sie danach tat. Der König empfing sie daher, auch wenn es gegen ihren Willen war, und war erfreut von ihren Manieren, und dankte Gott, der in seiner Macht ihm so eine Gefährtin gegeben hatte. Er besann sich weise, denn er war ein umsichtiger Mann, und wandte sich Gott zu und wies alle Unreinheit zurück; anscheinend, wie es der Apostel Paulus, der Lehrer allen Adels, gesagt hat: "Salvabitur vir infidelis per mulierem fidelem; sic et mulier infidelis per virum fidelem", und so weiter, das ist in unserer Sprache: "Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt und die ungläubige Frau ist durch ihren gläubigen Mann geheiligt." [34] Diese zuvor erwähnte Königin führte danach viele nützliche Taten aus in diesem Land zum Ruhme Gottes, und auch auf ihren königlichen Ländereien verhielt sie sich gut, wie es ihre Natur war. Von einer treuen und edlen Art war sie entsprungen. Ihr Vater war Edward Etheling, Sohn von König Edmund. Edmund war der Sohn von Ethelred; Ethelred der Sohn von Edgar; Edgar der Sohn von Edred; und so weiter in dieser königlichen Linie: und ihre mütterliche Verwandtschaft geht zurück auf den Kaiser Heinrich, der die Oberherrschaft über Rom hatte. In diesem Jahr zog aus Githa, Haralds Mutter, und die Ehefrauen vieler guter Männer mit ihr, zu dem flachen Hügel, und verbrachten dort einige Zeit; und reisten dann ab übers Meer nach St. Omer. An diesem Ostern kam der König nach Winchester; und Ostern war dann an dem zehnten vor den Kalenden des April. Bald darauf kam die Dame Matilda hier her in dieses Land; und Erzbischof Eldred weihte sie zur Königin in Westminster am Pfingstsonntag. Dann wurde es dem König gesagt, dass die Menschen im Norden sich versammelt hatten, und sich gegen ihn erheben würden, wenn er kam. Daraufhin ging er nach Nottingham und erbaute dort eine Burg; und zog so weiter nach York, und erbaute dort zwei Burgen; und das gleiche in Lincoln, und überall in diesem Gebiet. Dann gingen Earl Gospatric und die besten Männer nach Schottland. Während dessen kam einer von Haralds Söhnen von Irland mit einer Flotte in die Mündung des Avon, unbemerkt, und plünderte bald das ganze Gebiet; danach gingen sie nach Bristol und würden die Stadt gestürmt haben; doch die Menschen widerstanden ihnen mutig. Als sie nichts von der Stadt erlangen konnten, gingen sie zu ihren Schiffen mit der Beute, die sie durch Plünderung erlangt hatten; und dann zogen sie gegen Somersetshire und zogen dort hinauf; und Ednoth, Oberstallmeister, kämpfte mit ihnen; doch er wurde dort erschlagen, und viele gute Männer auf beiden seiten; und jene, die zurück blieben, reisten dann ab.

1068

  • In diesem Jahr gab König Wilhelm Earl Robert die Grafschaft über Northumberland; doch die Landsmänner griffen ihn in der Stadt von Durham an, und erschlugen ihn, und neunhundert Männer mit ihm. Bald darauf kam Edgar Etheling mit all den Northumbiern nach York; und die Stadtbevölkerung machte einen Vertrag mit ihm: doch König Wilhelm kam aus dem Süden überraschend über sie mit einer großen Armee und schlug sie in die Flucht, und erschlug an dem Ort jene, die nicht entkommen konnten; was viele hundert Männer waren; und plünderte die Stadt. Das Münster von St. Peter entweihte er und alle anderen Orte plünderte er auch und stampfte sie nieder; und der Etheling ging wieder zurück nach Schottland. Danach kamen Haralds Söhne aus Irland, gegen Mittsommer, [2] mit vierundsechzig Schiffen in die Mündung des Taft, wo sie ungehindert landeten: und Earl Breon kam unerwartet gegen sie mit einer großen Armee und kämpfte mit ihnen, und erschlug dort all die besten Männer, die in der Flotte waren; und die anderen, die eine kleine Truppe waren, entkamen zu den Schiffen: und Haralds Söhne gingen wieder zurück nach Irland.

1069

  • In diesem Jahr starb Aldred, Erzbischof von York; und er ist dort begraben, in seiner Diözese. Er starb am Tag von Protus und Hyacinthus, [35] nachdem er die Diözese mit viel Würde zehn Jahre lang besessen hatte, von denen nur fünfzehn Wochen fehlten. Bald danach kamen aus Dänemark drei der Söhne von König Sweyne mit zweihundert und vierzig Schiffen, zusammen mit Earl Esborn und Earl Thurkill, in den Humber; wo sie getroffen wurden von dem Kind Edgar, und Earl Waltheof, und Merle-Sweyne, und Earl Gospatric mit den Northumbriern, und all den Landsmännern; sie ritten und marschierten ganz fröhlich mit einer riesigen Armee: und so zogen alle einheitlich nach York; wo sie die Burg stürmten und zerstörten, und darin unzählige Schätze gewannen; dort viele hundert Franzosen erschlugen, und viele mit ihnen zu den Schiffen führten; doch ehe die Schiffsmänner dort hin kamen, hatten die Franzosen die Stadt niedergebrannt, und auch das heilige Münster von St. Peter hatten sie vollständig geplündert, und mit Feuer zerstört. Als der König dies hörte, ging er dann nach Norden mit all den Truppen, die er sammeln konnte, den ganzen Shire plündernd und verwüstend; während die Flotte den ganzen Winter im Humber lag, wo der König nicht zu ihnen kommen konnte. Der König war in York am Weihnachtstag, und so den ganzen Winter an Land, und kam nach Winchester zu Ostern. Bischof Egelric, der in Peterborough war, wurde in diesem Jahr betrogen, und nach Westminster geführt; und sein Bruder Egelwine wurde geächtet. In diesem Jahr starb auch Brand, Abt von Peterborough, am fünften vor den Kalenden des Dezember.

1070

  • In diesem Jahr kam Landfranc, der Abt von Caen war, nach England; und nach ein paar Tagen wurde er Erzbischof von Canterbury. Er wurde geweiht am vierten vor den Kalenden des September in seiner eigenen Diözese von acht Bischöfen, seinen Weihbischöfen. Die anderen, die nicht da waren, erklärten durch Boten und Briefe, warum sie nicht dort sein konnten. Im gleichen Jahr kam Thomas, der zum Bischof von York gewählt wurde, nach Canterbury, um dort geweiht zu werden nach dem alten Brauch. Doch als Landfranc die Bestätigung seines Gehorsams verlangte mit einem Eid, weigerte er sich; und sagte, dass er es nicht tun würde. Woraufhin Erzbischof Landfranc wütend war, und die Bischöfe bat, dort hingekommen waren auf Erzbischof Landfrancs Befehl, um den Dienst zu vollziehen, und all die Mönche, sich zu entkleiden. Und dann auf seinen Befehl taten sie so. Thomas reiste deshalb dieses mal ohne Weihung ab. Bald darauf geschah es, dass der Erzbischof Landfranc nach Rom ging, und Thomas mit ihm. Als sie dort hin kamen, und über andere Dinge gesprochen hatten, über die sie zu sprechen gewünscht hatten, dann begann Thomas seine Rede: wie er nach Canterbury gekommen war und wie der Erzbischof die Unterwerfung von ihm verlangt hatte mit einem Eid; doch er lehnte ihn ab. Dann begann der Erzbischof Landfranc mit klarer Deutlichkeit zu zeigen, dass er das, was er gefordert hatte, mit Recht gefordert hatte; und mit starken Argumenten bestätigte er das gleiche vor dem Papst Alexander, und vor dem ganzen Konzil, das dort versammelt war; und so gingen sie heim. Danach kam Thomas nach Canterbury; und alles, das der Erzbischof von ihm erwartete, erfüllte er demütig, und erhielt danach die Weihung. In diesem Jahr einigte sich Earl Waltheof mit dem König; doch zu Pfingsten des gleichen Jahres befahl der König, alle Klöster in England plündern zu lassen. Im gleichen Jahr kam König Sweyne von Dänemark in den Humber; und die Landsmänner kamen ihn zu treffen, und machten einen Vertrag mit ihm; glaubend, dass er das Land überrennen würde. Dann kamen nach Ely Christien, der dänische Bischof, und Earl Osbern, und die dänischen Domestiken mit ihnen; und das englische Volk aus all den Sumpfgebieten kam zu ihnen; glaubend, dass sie all das Land gewinnen sollten. Dann hörten die Mönche von Peterborough sagen, dass ihre eigenen Männer das Münster plündern würden; namentlich Hereward und seine Gruppe: denn sie verstanden, dass der König die Abtei einem französischen Abt gegeben hatte, dessen Name war Thorold; - dass er ein sehr ernster mann war, und dann mit all seinen Franzosen nach Stamford kommen sollte. Nun gab es dort einen Kirchenvorsteher, dessen Name war Yware; der fort nahm bei Nacht alles, was er konnte, Testamente, Messgewänder, die Roben des Chormeisters, und [reefs], und solch andere kleine Dinge, was auch immer er konnte; und ging früh, vor dem Tag, zum Abt Thorold; ihm sagend, dass er seinen Schutz suchte, und ihn darüber informierend, wie die Geächteten nach Peterborough kamen, und dass er alles auf den Rat der Mönche hin getan hatte. Früh an dem Morgen kamen all die Geächteten mit vielen Schiffen, und versuchten das Münster zu betreten; doch die Mönche widerstanden, so dass sie nicht herein kommen konnten. Dann setzten sie es in Brand, und verbrannten all die Häuser der Mönche, und die ganze Stadt außer einem Haus. Dann kamen sie hinein durch Feuer am [Bull-hithe] Tor; wo die Mönche sie trafen, und sie um Frieden ersuchten. Doch sie akzeptierten nichts. Sie gingen in das Münster, kletterten auf das Heilige Kreuz, nahmen das Diadem vom Kopf unseres Herrn, alles aus purem Gold, und ergriffen die Leiste, die unter seinen Füßen war, die ganz aus rotem Gold war. Sie kletterten den Kirchturm hinauf, brachten den Tisch herunter, der dort versteckt war, der ganz aus Gold und Silber war, ergriffen zwei goldene Schreine, und neun von Silber, und nahmen mit sich fünfzehn große Kruzifixe, von Gold und von Silber; kurz, sie ergriffen dort so viel Gold und Silber, und so viele Schätze, an Geld, an Gewändern, und an Büchern, so wie kein Mann einem anderen berichten konnte; und sagten, dass sie es aus ihrer Zuneigung zum Münster taten. Danach gingen sie zu ihren Schiffen, zogen weiter nach Ely und deponierten dort den ganzen Schatz. Die Dänen, glaubend, dass sie die Franzosen überwältigen könnten, vertrieben all die Mönche; sie ließen nur einen dort, dessen Name war Leofwine Lang, der krank in der Krankenstube lag. Dann kam Abt Thorold und acht mal zwanzig Franzosen mit ihm, alle voll bewaffnet. Als er dort hin kam, fand er alles darin und draußen vom Feuer verschlungen, mit Ausnahme der Kirche; doch die Geächteten waren alle bei der Flotte, wissend, dass er dort hin kommen würde. Dies wurde getan am vierten Tag vor den Nonen des Juni. Die beiden Könige, Wilhelm und Sweyne, waren jetzt versöhnt; und die Dänen zogen aus von Ely mit all den zuvor erwähnten Schätzen, und trugen sie mit sich fort. Doch als sie in die Mitte des Meeres kamen, kam ein gewaltsamer Sturm, und verstreute all die Schiffe, in denen der Schatz war. Einige gingen nach Norwegen, einige nach Irland, einige nach Dänemark. Alles, was letzteres erreichte, bestand aus dem Tisch, und einigen Schreinen, und einigen Kruzifixen, und vielen der anderen Schätze; war sie in eine Stadt des Königs brachten, genannt --, und es dort alles in der Kirche deponierten. Danach durch ihre eigene Sorglosigkeit, und durch ihre Betrunkenheit, wurde in einer Nacht die Kirche und alles, was darin war, vom Feuer verschlungen. So war das Münster von Peterborough verbrannt und geplündert. Allmächtiger Gott hab Gnade mit ihnen durch seine große Göttlichkeit. So kam der Abt Thorold nach Peterborough; und die Mönche kehrten auch zurück, und vollzogen den Dienst an Christi in der Kirche, die zuvor eine ganze Woche ohne jeglichen Ritus gestanden hatte. Als Bischof Aylric das hörte, exkommunizierte er all die Männer, die die böse Tat vollzogen hatten. Es gab eine große Hungersnot in diesem Jahr: und im Sommer kam die Flotte in den Norden vom Humber in die Themse, und lag dort zwei Nächte, und zog danach weiter nach Dänemark. Earl Baldwin starb auch, und sein Sohn Arnulf folgte in die Grafschaft. Graf Wilhelm, in Übereinstimmung mit dem König der Franken, sollte sein Beschützer werden; doch Graf Robert kam und erschlug seinen Verwandten Arnulf und den Earl, schlug den König in die Flucht, und erschlug viele Tausend seiner Männer.

1071 bis 1080[]

1071

  • In diesem Jahr brachen Graf Edwin und Graf Morkar aus, [36] und wanderten unstet herum in Wäldern und in Feldern. Dann ging Graf Morkar nach Ely mit dem Schiff; doch Graf Edwin wurde verräterisch erschlagen von seinen eigenen Männern. Dann kam Bischof Aylwine, und Siward Barn, und viele hundert Männer mit ihnen, nach Ely. Als König Wilhelm das hörte, befahl er dann eine Schiffsflotte und eine Landarmee und besetzte das Land rings herum, und erbaute eine Brücke, und ging hinein; und die Flotte zur gleichen Zeit auf der Seeseite. Und die Geächteten unterwarfen sich dann alle; das war Bischof Aylwine, und Graf Morkar, und alle, die mit ihnen waren; mit Ausnahme von Hereward allein, und all jene, die sich ihm anschließen wollten, die er triumphierend hinaus führte. Und der König nahm ihre Schiffe, und Waffen, und viele Schätze; und all die Männer beseitigte er, wie er es für angebracht hielt. Bischof Aylwine schickte er nach Abingdon, wo er Anfang des Winters starb.

1072

  • In diesem Jahr führte König Wilhelm eine Seestreitmacht und eine Landstreitmacht nach Schottland, und belagerte das Land an der Seeseite mit Schiffen, während er seine Landstreitmacht an den Tweed führte; [37] doch er fand nichts dort von irgend einem Wert. König Malcolm jedoch kam und schloss Frieden mit König Wilhelm, und gab Geiseln, und wurde sein Mann; woraufhin der König heim kehrte mit seiner ganzen Armee. In diesem Jahr starb Bischof Aylric. Er war zum Bischof von York geweiht worden; doch diese Diözese war unrechtmäßig von ihm genommen wurden, und er hatte dann den Bischofssitz von Durham erhalten; den er so lange gehalten hatte, wie es ihm gefiel, ihn jedoch danach niedergelegt hatte, und sich ins Münster von Peterborough zurückgezogen hatte; wo er noch zwölf Jahre lang lebte. Danach gewann König Wilhelm England, dann nahm er ihn von Peterborough und schickte ihn nach Westminster; wo er an den Iden des Oktober starb, und er ist dort begraben, im Münster, in der Vorhalle von St. Nicholas.

1073

  • In diesem Jahr führte König Wilhelm eine Armee, Engländer und Franzosen, über das Meer, und gewann den Distrikt von Maine; den die Engländer sehr stark verletzten, indem sie die Weinberge zerstörten, die Städte verbrannten und das Land verwüsteten. Doch sie unterwarfen es vollständig unter die Hand von König Wilhelm, und danach kehrten sie heim nach England.

1074

  • In diesem Jahr ging König Wilhelm über das Meer in die Normandie; und Kind Edgar kam aus Flandern nach Schottland am Tag von St. Grimbalds; [38] wo König Malcolm und seine Schwester Margaret ihn mit viel Pomp empfingen. Zur gleichen Zeit schickte Philip, der König von Frankreich, einen Brief an ihn, und bat ihn, zu ihm zu kommen, und er wollte ihm das Schloss von Montreuil geben; dass er danach täglich seine Feinde belästigen könnte. Was dann? König Malcolm und seine Schwester Margaret gaben ihm und seinen Männern große Geschenke, und viele Schätze; Leder verziert mit Purpur, mit Fell gefütterte Umhänge aus [martin-skin], [39] aus [grey-skin], [40] und aus Hermelin-Leder, Altartücher und Gefäße mit Gold und Silber; und geleitete ihn und seine Mannschaft mit großer Zeremonie aus seinem Reich. Doch auf ihrer Reise befiel sie Übel; denn als sie auf See gingen, kam über sie so raues Wetter, und die stürmische See und der starke Wind trieben sie so gewaltsam an die Küste, dass all ihre Schiffe zerbrachen, und sie auch selbst mit Schwierigkeit an Land kamen. Ihr Schatz ging beinahe vollständig verloren, und einige seiner Männer wurden auch von den Franzosen gefangen genommen; doch er selbst und seine besten Männer kehrten wieder nach Schottland zurück, einige reisten hart zu Fuß, und einige schlecht beritten. Dann riet König Malcolm ihnen, zu König Wilhelm übers Meer zu schicken, um seine Freundschaft zu erbitten, was er tat; und der König gab sie ihm, und schickte nach ihm. Erneut gaben deshalb König Malcolm und seine Schwester ihn und all einen Männern unzählige Geschenke, und erneut geleiteten sie sehr prächtig aus dem Reich. Der Sheriff von York kam, sie in Durham zu treffen, und ging den ganzen Weg mit ihnen; er befahl, Fleisch und Futter für sie finden zu lassen in jeder Burg, in die sie kamen, bis sie über das Meer zum König kamen. Dann empfing König Wilhelm ihn mit viel Pracht; und er war danach an seinem Hof und genoss jene Rechte, wie sie ihm nach dem Gesetz zustanden.

1075

  • In diesem Jahr gab König Wilhelm Earl Ralph die Tochter von William Fitz-Osborne zur Frau. Dieser gleiche Ralph war britisch auf der Seite seiner Mutter; doch sein Vater, dessen Name auch Ralph war, war englisch; und geboren in Norfolk. Der König gab daher seinem Sohn die Grafschaft von Norfolk und Suffolk; und er führte die Braut dann nach Norwich. Dort war dieses Braut-Ale, die Quelle des Leids der Männer. [There was that bride-ale The source of man's bale] [41] Dort war Earl Roger, und Earl Waltheof, und Bischöfe, und Äbte; die dort beschlossen, dass sie den König aus dem Reich vertreiben würden. Doch es wurde bald dem König in der Normandie erzählt, wie es beschlossen war. Es war Earl Roger und Earl Ralph, die die Autoren des Plans waren; und die die Britonen angelockt hatten, und ostwärts nach Dänemark schickten nach einer Flotte, um ihnen beizustehen. Roger ging westwärts in seine Grafschaft, und sammelte seine Leute dort, zu des Königs Ärger, wie er dachte; doch es war zum großen Nachteil von ihm selbst. Er wurde jedoch davon abgehalten. Ralph wollte auch in seiner Grafschaft weiter gehen mit seinen Leuten; doch die Männer der Burg, die in England waren und auch die Menschen des Landes kamen gegen ihn, und hielten ihn davon ab, irgend etwas zu tun. Er entkam jedoch zu den Schiffen in Norwich. [42] Und seine Frau war in der Burg; die sie hielt, bis Frieden mit ihr geschlossen wurde; wann sie aus England abzog, mit all ihren Männern, die sich ihr anzuschließen wünschten. Der König kam danach nach England, und ergriff Earl Roger, seinen Verwandten, und steckte ihn ins Gefängnis. Und Earl Waltheof ging übers Meer und verriet sich selbst; doch er bat um Vergebung und stellte Geschenke als Lösegeld bereit. Der König jedoch, ließ ihn leicht davon kommen, bis er [Waltheof] nach England kam; wo er ihn ergreifen ließ. Bald danach kamen aus Osten von Dänemark zweihundert Schiffe, darin waren zwei Kapitäne, Cnute Swainson und Earl Hacco; doch es drängte sie nicht danach, einen Kampf mit König Wilhelm zu beginnen. Sie gingen eher nach York, und brachen ein ins Münster von St. Peter, und nahmen darin viel Beute, und gingen so davon. Sie zogen nach Flandern über das Meer; doch sie alle verstarben, die darin eingeweiht waren; das waren der Sohn von Earl Hacco, und viele andere mit ihm. In diesem Jahr starb die Dame Edgitha, die die Witwe von König Edward, ihrem Herrn, war. Und der König war dann in Westminster, zu Mittwinter; wo all die Britonen verdammt wurden, die bei der Hochzeit in Norwich gewesen waren. Einige wurden bestraft mit Blendung; einige wurden aus dem Land vertrieben; und einige wurden nach Skandinavien verschleppt. So wurden die Verräter von König Wilhelm unterworfen.

1076

  • In diesem Jahr starb Sweyne, König von Dänemark; und Harald sein Sohn übernahm den Thron. Und der König gab der Abtei von Westminster an Abt Vitalis, der Abt von Bernay gewesen war. In diesem Jahr wurde auch Earl Waltheof geköpft in Winchester, am Messetag der Hl. Petronilla; [43] und sein Körper wurde nach Croyland getragen, wo er begraben liegt. König Wilhelm ging nun über das Meer, und führte seine Armee in die Bretagne, und belagerte das Schloss von Dol; doch die Bretonen verteidigten es, bis der König aus Frankreich kam; woraufhin Wilhelm von dort abzog, wo er Männer und Pferde verloren hatte, und viele seiner Schätze.

1077

  • In diesem Jahr wurden der König der Franken und Wilhelm, König von England, wieder versöhnt. Doch dies hielt nur eine kurze Zeit an. In diesem Jahr wurde London niedergebrannt, eine Nacht vor Mariä Himmelfahrt, [44] so schrecklich wie es niemals zuvor geschehen war, seit es erbaut worden war. In diesem Jahr wurde der Mond verdunkelt drei Nächte vor Mariä Lichtmess; [10] und im gleichen Jahr starb Aylwy, der stolze Abt von Evesham, am vierzehnten Tag vor den Kalenden des März, am Messetag der Hl. Juliana; [45] und Walter wurde ernannt zum Abt an seiner Stelle; und Bischof Herman starb auch, am zehnten Tag vor den Kalenden des März, der war Bischof in Berkshire, und in Wiltshire, und in Dorsetshire. In diesem Jahr gewann König Malcolm auch die Mutter von Malslaythe ... und all seine besten Männer, und all seine Schätze, und sein Vieh; und er selbst konnte nicht leicht entkommen ... In diesem Jahr war auch der trockene Sommer; und Wildfeuer kamen auf in vielen Shires, und verbrannten viele Kleinstädte; und auch viele Großstädte wurden davon ruiniert.

1079

  • In diesem Jahr desertierte Robert, der Sohn von König Wilhelm, von seinem Vater zu seinem Onkel Robert in Flandern; weil sein Vater ihn nicht seine Grafschaft in der Normandie regieren lassen wollte; die er selbst, und auch König Philip mit seiner Erlaubnis, ihm gegeben hatte. Die besten Männer, die im Land waren, hatten ihm auch Eide der Gefolgschaft geschworen, und ihn als ihren Herrn angenommen. In diesem Jahr kämpfte Robert deshalb mit seinem Vater, ohne die Normandie, bei einer Burg genannt Gerberoy; und verwundete ihn an der Hand; und sein Pferd, auf dem er saß, wurde unter ihm getötet; und er, der ihm ein anderes brachte, wurde dort gleich mit einem Pfeil getötet. Das war Tookie Wiggodson. Viele wurden dort erschlagen und auch gefangen genommen. Sein Sohn Wilhelm wurde dort auch verwundet; doch Robert kehrte nach Flandern zurück. Wir werden hier jedoch keine weiteren Verletzungen berichten, die er seinem Vater beibrachte. In diesem Jahr kam König Malcolm aus Schottland nach England, zwischen den beiden Feiertagen der Hl. Maria, mit einer großen Armee, die Northumberland plünderte, bis sie an den Tine kamen, und viele hundert Männer erschlugen, und viele Münzen mit nach Hause nahmen, und Schätze, und Männer in Gefangenschaft.

1080

  • In diesem Jahr wurde Bischof Walker in Durham erschlagen, auf einem Konzil; und einhundert Männer mit ihm, Franzosen und Flamen. Er selbst wurde in Lorrain geboren. Dies taten die Northumbrier im Monat Mai. [46]

1081 bis 1090[]

1081

  • In diesem Jahr führte der König eine Armee nach Wales, und befreite dort viele hunderte von Männern.

1082

  • In diesem Jahr verhaftete der König Bischof Odo; und in diesem Jahr gab es auch eine große Hungersnot.

1083

  • In diesem Jahr erhob sich der Tumult in Glastonbury zwischen dem Abt Thurstan und seinen Mönchen. Er fand zuerst statt von des Abtes Mangel an Weisheit, dass er seine Mönche in vielen Dingen fehlleitete. Doch die Mönche meinten es gut mit ihm; und sagten ihm, dass er sie richtig leiten sollte, und sie lieben, und sie würden treu und untergeben sein ihm gegenüber. Der Abt jedoch wollte nichts davon hören; sondern schlecht sie behandeln, und behandelte sie schlechter. Eines Tages ging er Abt in das Kapitelhaus und sprach gegen die Mönche, und versuchte sie zu fehlzuleiten; und schickte nach einigen Laienbrüdern, und sie kamen voll bewaffnet in das Kapitelhaus über die Mönche. Dann waren die Mönche sehr verängstigt ihnen gegenüber, und wussten nicht, was sie tun sollten, doch sie schossen vor, und einige rannten in die Kirche, und schlossen die Türen hinter sich. Doch sie folgten ihnen in das Münster, und entschlossen sich, sie hinaus zu zerren, wenn sie nicht hinaus kommen wollten. Ein grauenvolles Ding geschah an diesem Tag. Die Franzosen brachen in den Chor ein, und schleuderten ihre Waffen gegen den Altar, wo die Mönche waren; und einige von den Rittern gingen hinauf ins Obergeschoss, und schossen ihre Pfeile unaufhörlich hinunter gegen das Heiligtum; so dass in das Kruzifix, das über dem Altar stand, viele Pfeile einschlugen. Und die elenden Mönche lagen über dem Altar, und einige krochen darunter, und riefen Gott aufrichtig an, seine Gnade erbittend, da sie keine von den Händen der Männer erwarten konnten. Was können wir sagen, außer dass sie weiter ihre Pfeile schossen; während die anderen die Türen aufbrachen, und herein kamen, und einige Mönche erschlugen, und viele darin verwundeten; so dass das Blut vom Altar auf die Stufen kam, und von den Stufen auf den Boden. Drei dort wurden tot geschlagen und achtzehn verwundet. Und in diesem gleichen Jahr verschied Matilda, Königin von König Wilhelm, am Tag nach Allerheiligen. Und in dem gleichen Jahr auch, nach Mittwinter, [2] verhängte der König eine große und schwere Abgabe auf ganz England; das war auf jedes Hide von Land zwei und siebzig Pence.

1084

  • In diesem Jahr starb Wulfwold, Abt von Chertsey, am dreizehnten Tag vor den Kalenden des Mai.

1085

  • In diesem Jahr berichteten Männer, und versicherten von der Wahrheit, dass Cnute, König von Dänemark, Sohn von König Sweyne, hier her kam, und entschlossen war, dieses Land zu gewinnen, mit der Hilfe von Robert, Graf von Flandern; denn Knut hatte Roberts Tochter. Als Wilhelm, König von England, der sich zu dieser Zeit in der Normandie befand (denn er besaß sowohl England als auch die Normandie), dies erfahren hatte, ging er nach England mit einer so großen Armee aus Pferd und Fuß, aus Frankreich und der Bretagne, wie niemals zuvor dieses Land heimgesucht hatte; so dass Männer wunderten, wie dieses Land all diese Truppen füttern konnte. Doch der König ließ die Armee für sich selbst sorgen in all diesem Land unter seinen Untertanen, die sie verpflegten, jeder nach seinem Anteil an Land. Männer erlitten viel Elend in diesem Jahr; und der König verursachte die Verwüstung des Landes an der Meeresküste; dass, wenn seine Feinde hinauf kämen, sie nichts haben würden, das sie so einfach erobern könnten. Doch als der König von der Tatsache erfahren hatte, dass seine Feinde verhindert waren und ihren Feldzug nicht weiterführen konnten, dann ließ er einige von der Armee in ihr eigenes Land gehen; doch einige hielt er in diesem Land über den Winter. Dann, zu Mittwinter, [2] war der König in Glocester mit seinem Konzil, und hielt dort seinen Hof fünf Tage lang. Und danach hatten der Erzbischof und Klerus eine Synode drei Tage lang. Dort wurde Mauritius gewählt zum Bischof von London, William von Norfolk, und Robert von Cheshire. Diese waren alle des Königs Kleriker. Danach hatte der König ein großes Treffen, und sehr tiefe Beratungen mit seinem Konzil, über dieses Land; wie es bewohnt war, und von welcher Art von Männern. Dann schickte er seine Männer nach ganz England in jeden Shire; trug ihnen auf, herauszufinden "Wie viele Hunderte von Hides in dem Shire waren, welches Land der König selbst hatte, und welches Vieh auf dem Land; oder welche Abgaben er haben sollte aus dem Shire in jedem Jahr." Und er trug ihnen auch auf, es schriftlich aufzuzeichnen, "wie viel Land seine Erzbischöfe hatten, und seine Diözesenbischöfe, und seine Äbte, und seine Grafen;" und auch wenn ich weitschweifig und langatmig bin, "Was oder wie viel jeder Mann hatte, der ein Landbesitzer in England war, entweder an Land oder an Vieh, und wie viel Geld es wert war." So streng, tatsächlich, trug er ihnen auf, es herauszufinden, dass dort kein einziges Hide war, noch ein Yard an Land, nein, mehr noch (es ist schändlich zu sagen, obwohl er es nicht schändlich fand, es zu tun), nicht einmal ein Ochse oder eine Kuh, noch ein Schwein blieb übrig, das nicht niedergeschrieben war in seinem Erlass. Und all die aufgezeichneten Einzelheiten wurden danach zu ihm gebracht.

1086

  • In diesem Jahr trug der König seine Krone, und hielt seinen Hof, in Winchester zu Ostern; und er arrangierte es so, dass er zu Pfingsten in Westminster war, und schlug seinen Sohn Heinrich dort zum Ritter. Danach zog er so weiter, dass er zu Lammas [4] in Sarum war; wo er sich mit seinen Beratern traf; und all die Landsmänner, die von irgend einer Bedeutung waren in ganz England, wurden dieses Mannes Vasallen, wie sie dort waren; und sie alle beugten sich vor ihm und wurden seine Männer und schworen ihm Eide der Gefolgschaft, dass sie ihm gegen alle anderen Männer treu wären. Danach zog er weiter zur Isle of Wight; denn er wollte in die Normandie gehen, und so tat er es dann auch; doch tat er es, wie es für ihn üblich war; er sammelte eine sehr große Summe von seinem Volk, wo immer er irgend eine Forderung stellen konnte, ob mit Recht oder anders. Dann ging er in die Normandie; und Edgar Etheling, der Verwandte von König Edward, rebellierte gegen ihn, denn er erhielt nicht viel Ehre von ihm; doch möge der Allmächtige Gott ihm Ehre geben danach. Und Christina, die Schwester des Etheling, ging in das Kloster von Rumsey, und erhielt den heiligen Schleier. Und im gleichen Jahr gab es eine sehr schwere Jahreszeit, und ein geplagtes und sorgenvolles Jahr in England, eine Viehpest, und Korn und Früchte waren im Stillstand, und so viel Wechselhaftigkeit im Wetter, wie ein Mann es sich nicht leicht ausdenken kann; so schrecklich war der Donner und Blitz, dass er viele Männer tötete; und es wurde ständig schlimmer und schlimmer mit den Menschen. Möge Gott der Allmächtige es bessern, wenn es nach seinem Willen ist.

1087

  • Nach der Geburt unseres Herrn und Erlösers Christus, eintausend und siebenundachtzig Winter; in dem einen und zwanzigsten Jahr nachdem Wilhelm begonnen hatte, England zu regieren und zu leiten, wie Gott es ihm gewährt hatte, gab es eine sehr schwere und pestilente Jahreszeit in diesem Land. Solch eine Krankheit kam über die Menschen, dass nahezu jeder Mann sich in der größten Erkrankung befand, das ist, in der Diarrhö; und dass so schrecklich, dass viele Männer starben an dieser Erkrankung. Danach kam, durch die Schlechtigkeit des Wetters, wie wir es zuvor erwähnt haben, eine so große Hungersnot über ganz England, dass viele hundert Männer starben einen elenden Tod durch Hunger. Ach! wie elend und wie kläglich diese Zeit war! Wenn die armen Elenden nahezu alle vorzeitig im Tod danieder lagen, und danach kam scharfer Hunger, und tötete sie noch obendrein! Wer wird nicht von Gram erfasst in so einer Lage? oder wer ist so hartherzig, nicht zu weinen über solches Unglück? Doch solche Dinge passieren für die Sünden des Volkes, dass sie Gott und die Rechtschaffenheit nicht lieben. So war es in diesen Tagen, dass wenig Rechtschaffenheit in diesem Land war bei keinem Mann, doch bei den Mönchen allein, wo immer sie sich gut verhielten. Der König und die führenden Männer liebten viel, und überviel, die Habsucht an Gold und an Silber; und scherten sich nicht, wie sündig es geworden war, solange es zu ihnen kam. Der König verpachtete sein Land zu einer so hohen Rate, wie er nur irgend konnte; dann kam eine andere Person, und bot mehr als der vorherige gegeben hatte, und der König gab es dem Mann, der ihm mehr geboten hatte. Dann kam der dritte, und bot noch mehr; und der König ließ es dem Manne geben, der ihm am meisten von allen geboten hatte: und er kümmerte sich nicht, wie sündig die Stewards es bekommen hatten von elenden Männern, noch wie viele gesetzlose Taten sie taten; doch je mehr die Männer über ein gerechtes Gesetz sprachen, desto gesetzloser handelten sie. Sie erhoben ungerechte Gebühren, und viele andere ungerechte Dinge taten sie, die schwer zu glauben sind. Und auch in dem gleichen Jahr, vor der Ernte, wurde das heilige Münster von St. Paul, der bischöfliche Sitz in London, vollständig niedergebrannt, mit vielen anderen Münstern, und der größte Teil, und der reichste der ganzen Stadt. So also, etwa um die gleiche Zeit, wurde nahezu jeder führende Hafen in ganz England vollständig verbrannt. Ach! kläglich und bedauerlich war das Schicksal des Jahres, das so viel Unglück brachte. Im gleichen Jahr auch, vor der Himmelfahrt der Hl. Maria, [44] ging König Wilhelm von der Normandie nach Frankreich mit einer Armee, und führte Krieg gegen seinen eigenen Lehnsherren Philip, den König, und erschlug viele seiner Männer, und verbrannte die Stadt Mante, und all die heiligen Münster, die in der Stadt waren; und zwei heilige Männer, die Gott dienten, und das Leben von Einsiedlern führten, wurden darin verbrannt. Nachdem dies geschehen war, kehrte König Wilhelm in die Normandie zurück. Beklagenswert war das, was er getan hatte; doch noch beklagenswerteres befiel ihn. Wie noch beklagenswerter? Er wurde krank und es schmerzte ihn schrecklich. Was soll ich sagen? Der verschlagene Tod, der weder reich noch arm verschont, holte ihn ebenfalls. Er starb in der Normandie, am nächsten Tag nach dem Tag der Geburt der Hl. Maria, [7] und er wurde begraben in Caen im Münster des Hl. Stephen, das er zuvor erbaut hatte, und danach beschenkt mit vielen Geschenken. Ach! wie falsch und wie unsicher ist das Wohl dieser Welt! Er, der zuvor ein reicher König gewesen war, und Herr vieler Länder, hatte dann von all seinem Land nicht mehr als einen Platz von sieben Fuß! und er, der weiland eingehüllt war in Gold und Edelsteine, lag dort bedeckt mit mit Moder! Er hinterließ drei Söhne; der älteste, genannt Robert, der war Graf in der Normandie nach ihm; der zweite, genannt Wilhelm, der trug die Krone nach ihm in England; und der dritte, genannt Heinrich, dem sein Vater einen riesigen Schatz hinterließ. Wenn irgend jemand zu erfahren wünscht, was für eine Art man er war, oder welche Ehre er hatte, oder von wie vielen Lords er der Herr war, dann werden wir über ihn schreiben, so gut wir ihn verstehen: wir, die wir oft auf ihn schauten, und einige Zeit an seinem Hof lebten. Dieser König Wilhelm also, über den wir sprechen, war ein sehr weiser Mann und sehr reich; prächtiger und mächtiger als irgend einer seiner Vorgänger gewesen war. Er war milde zu den guten Männern, die Gott liebten, und über alle Maßen streng zu den Männern, die seinen Willen missachteten. An dem gleichen Ort, wo Gott ihm gewährt hatte, dass er England erhalten sollte, ließ er ein mächtiges Münster erbauen, und setzte Mönche dort hin, und stattete es gut aus. In seinen Tagen wurde das große Kloster in Canterbury erbaut, und auch viele viele andere in ganz England. Dieses Land war sehr gut gefüllt mit Mönchen, die ihre Leben nach den Regeln des Hl. Benedikt ausführten. Doch solches war der Zustand der Christenheit in dieser Zeit, dass jeder man dem folgte, was zu seinem Beruf gehörte - [he that would]. Er war auch sehr würdevoll. Drei mal trug er seine Krone jedes Jahr, so oft er in England war. Zu Ostern trug er sie in Winchester, zu Pfingsten in Westminster, zu Mittwinter [2] in Glocester. Und dann waren bei ihm all die reichen Männer aus ganz England; Erzbischöfe und Diözesenbischöfe, Äbte und Earls, Thanes und Ritter. So streng war er auch und hitzig, dass es keinen Mann danach drängte, gegen seinen Willen zu handeln. Er hatte Grafen in seinem Gewahrsam, die gegen seinen Willen handelten. Bischöfe vertrieb er aus ihren Bischofssitzen, und Äbte aus ihren Abteien, und Thanes ins Gefängnis. Schließlich verschonte er nicht seinen eigenen Bruder Odo, der ein sehr reicher Bischof in der Normandie war. In Baieux war sein Kirchenstuhl; und er war der erste Mann von allen, des Königs Ansehen zu steigern. Er hatte eine Grafschaft in England; und wenn der König in der Normandie war, so war er der mächtigste Mann in diesem Land. Ihn sperrte er im Gefängnis ein. Doch von allen Dingen soll nicht vergessen werden, dass er guten Frieden machte in diesem Land; so dass ein Mann, egal von welcher Bedeutung, durch dieses Königreich gehen konnte mit seiner Brust voll Gold. Kein Mann wagte einen anderen zu erschlagen, wie viel übles der ihm auch angetan hatte; und wenn irgend ein Grobian bei einer Frau lag gegen ihren Willen, so verlor er bald das Glied, mit dem er gespielt hatte. Er regierte wahrlich über England; und prüfte es so gründlich durch seine Fähigkeit, dass es keine Hide von Land gab in England, von dem er nicht wusste, wer es besaß, oder was es wert war, und schrieb es danach nieder in seinem Buch. Das Land der Britonen war in seiner Macht; und er fertigte Burgen dort; und regierte Anglesey obendrein. Und so unterwarf er auch Schottland mit seiner großen Stärke. Und die Normandie, die war sein Heimatland; doch er regierte auch über die Grafschaft genannt Maine; und wenn er zwei Jahre länger gelebt hätte, hätte er Irland gewonnen durch seinen Mut, und ohne irgendwelche Waffen. Sicherlich hatten Männer in seiner Zeit viel Ungemach, und sehr viele Sorgen. Burgen ließ er Männer bauen, und jämmerlich sich abrackern die Armen. Der König selbst war sehr unnachgiebig; und erpresste von seinen Untertanen viele Mark von Gold, und viele hundert Pfund Silber; die er von seinem Volk nahm, mit wenig Notwendigkeit, durch Recht und durch Unrecht. Er war der Habsucht verfallen, und liebte die Gier über alles. Er machte viele Wildparks; und er schuf Gesetze darüber; so dass wer auch immer einen Hirsch erschlug, oder eine Hindin, seines Augenlichts entzogen werden sollte. So verbat er den Männern, die Hirsche zu töten und auch die Wildschweine; und er liebte das große Rotwild, als wäre er ihr Vater gewesen. Gleichermaßen verfügte er über die Hasen, dass sie frei sein sollten. Seine Reichen Männer bejammerten es, und die armen Männer zitterten davor. Doch er war so streng, dass er sich nicht um ihrer aller Hass kümmerte; denn sie mussten allesamt dem Willen des Königs folgen, wenn sie leben wollten, oder Land haben, oder Besitz, oder sogar seinen Frieden. Ach! dass irgend ein Mann annehmen sollte, sich selbst so aufzublasen, und sich rühmen über alle Menschen. Möge der Allmächtige Gott seine Seele gnädig sein, und ihm die Vergebung seiner Sünden gewähren! Diese Dinge haben wir ihn betreffend geschrieben, sowohl gutes als auch böses; dass Männer das gute wählen mögen nach ihrer Gutartigkeit, und vor all dem bösen fliehen sollen, und auf dem Weg gehen sollen, der uns zum Königreich des Himmels führt. Viele Dinge können wir schreiben, die in diesem gleichen Jahr geschehen sind. So war es in Dänemark, dass die Dänen, eine Nation, die zuvor als die wahrhaftigste von allen angesehen wurde, zu der größten Unwahrheit gedrängt wurde, und zu dem größten Verrat, der jemals geschehen konnte. Sie wählten und beugten sich König Cnute, und schworen ihm Eide, und erschlugen ihn danach heimtückisch in einer Kirche. Es geschah auch in Spanien, dass die Heiden kamen und Überfälle machten auf die Christen, und sich viel des Landes untertan machten. Doch der König der Christen, Alphonzo mit Namen, schickte überall hin in jedes Land, und erbat Hilfe. Und sie kamen zu seiner Unterstützung aus jedem Land, das christlich war; und sie gingen und erschlugen oder vertrieben all das heidnische Volk, und gewannen ihr Land zurück, durch Gottes Unterstützung. In diesem Land auch, in dem gleichen Jahr, starben viele reiche Männer; Stigand, Bischof von Chichester, und der Abt von St. Augustine, und der Abt von Bath, und der Abt von Pershore, und der Herr von ihnen allen, Wilhelm, König von England, von dem wir zuvor gesprochen haben. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn, genannt Wilhelm auch wie der Vater, das Königreich, und wurde geweiht zum König von Erzbischof Landfranc in Westminster, und öffnete das Schatzhaus, und die Schätze, die sein Vater gesammelt hatte, an Gold und an Silber und an Vasen und an Tüchern und an Juwelen und an vielen anderen wertvollen Dingen, die schwer aufzuzählen sind. Dann tat der König, wie sein Vater ihn gebeten hatte, bevor er tot war; er verteilte dort die Schätze für seines Vaters Seele an jedes Kloster, das in England war; für einige zehn Mark von Gold, für einige sechs, für jede Hochlandkirche sechzig Pence. Und in jeden Shire wurden geschickt einhundert Pfund an Geld, um sie unter den armen Menschen zu verteilen für seine Seele. Und ehe er verschied, bat er, dass sie all die Männer entlassen sollten, die im Gefängnis waren unter seiner Macht. Und der König war zu Mittwinter [2] in London.

1088

  • In diesem Jahr war dieses Land sehr aufgewühlt und gefüllt mit großem Verrat; so dass die reichsten Franzosen, die in diesem Land waren, ihren Lord den König verraten würden, und seinen Bruder Robert zum König haben wollten, der war Graf in der Normandie. In dieser Art wurde zuerst Bischof Odo angeheuert, und Bischof Gosfrith, und Wilhelm, Bischof von Durham. So sehr handelte der König nach dem Bischof [Odo], dass ganz England nach seinem Rat sich verhielt, und wie er es wollte. Und der Bischof wollte an ihm handeln, wie Judas Iscariot es an unserem Herrn getan hatte. Und Graf Roger war auch von dieser Fraktion; und viele Menschen waren mit ihm, alles Franzosen. Diese Verschwörung wurde in der Fastenzeit [11] geschlossen. Sobald Ostern kam, zogen sie aus, und verwüsteten, und brannten, und zerstörten des Königs Höfe; und sie entzogen dem Land all die Männer, die in des Königs Dienst waren. Und jeder von ihnen ging zu seiner Burg, und bemannte sie, und versorgte sie so gut er konnte. Bischof Gosfrith, und Robert der Friedensbrecher, gingen nach Bristol, und plünderten es, und brachten die Beute zu der burg. Danach zogen sie aus der Burg und plünderten Bath, und all das Land darum herum; und den ganzen Bezirk von Berkeley verwüsteten sie. Und die Männer, die die ältesten waren von Hereford, und den ganzen Shire unverzüglich, und die Männer von Shropshire, mit vielen Menschen von Wales, kamen und plünderten und brannten in Worcestershire, bis sie kamen zu der Stadt selbst, die sie in Brand zu stecken beabsichtigten, und dann zu plündern das Münster, und des Königs Burg in ihre Hände zu bringen. Der würdige Bischof Wulfstan, der diese Dinge sah, war sehr erregt in seinem Kopf, denn ihm war die Aufsicht über die Burg anvertraut. Dennoch gingen seine angestellten Menner aus der Burg mit wenigen Begleitern, und, durch Gottes Gnade und des Bischofs Verdienste, erschlugen oder nahmen gefangen fünfhundert Männer, und schlugen all die anderen in die Flucht. Der Bischof von Durham tat all den Schaden, den er konnte im ganzen Norden. Roger war der Name von einem von ihnen [den Verschwörern]; der in die Burg von Norwich stürmte, und tat das schlimmste von allen über all das Land. Hugh war auch einer, der nichts besseres tat, weder in Leicestershire noch in Northamptonshire. Der Bischof Odo war einer, wenn auch von der gleichen Familie, aus der der König selbst abstammte, ging nach Kent in seine Grafschaft, und plünderte sie schwer; und nachdem er die Länder des Königs und des Erzbischofs auch verwüstet hatte, brachte er die Beute in seine Burg in Rochester. Als der König all diese Dinge erfahren hatte, und welchen Verrat sie gegen ihn begingen, war er in seinem Verstand sehr erregt. Er schickte dann nach Engländern, beschrieb ihnen seine Bedürfnisse, erbat ernsthaft ihre Unterstützung und versprach ihnen die besten Gesetze, die es jemals in diesem Land gegeben hatte; jede unrechte Schuld verbat er, und gab den Männern zurück ihre Wälder und Jagdgebiete. Doch es hielt nicht lange an. Die Engländer jedoch kamen zur Unterstützung des Königs ihres Herrn. Sie zogen gegen Rochester, mit der Absicht, den Bischof Odo in ihren Besitz zu bringen; denn sie dachten, wenn sie ihn hätten, der der Anführer der Verschwörung war, könnten sie um so besser all die anderen in ihren Besitz bringen. Sie kamen dann zu der Burg bei Tunbridge; und dort waren in der Burg die Ritter von Bischof Odo, und viele andere, die entschlossen waren, gegen den König auszuhalten. Doch die Engländer zogen vor, und brachen in die Burg ein, und die Männer, die darin waren, einigten sich mit dem König. Der König mit seiner Armee zog gegen Rochester. Und sie nahmen an, dass der Bischof darin war; doch es wurde dem König bekannt gemacht, dass der Bischof zur Burg von Pevensea gegangen war. Und der König mit seiner Armee zog ihm nach, und belagerte die Burg mit einer sehr großen Truppe ganze sechs Wochen. In dieser Zeit Sammelte der Graf der Normandie, Robert, des Königs Bruder, eine sehr beachtliche Truppe, und dachte zu gewinnen England mit der Unterstützung jener Männer, die in diesem Land gegen den König waren. Und er schickte einige seiner Männer in dieses Land, mit der Absicht, selbst ihnen zu folgen. Doch die Engländer, die das Meer bewachten, wurden einiger dieser Männer ansichtig, und erschlugen sie, und ertränkten mehr, als irgend ein Mann sagen kann. Als die Verpflegung danach jenen innerhalb der Burg ausging, ersuchten sie ernstlich um Frieden, und gaben sich selbst an den König; und der Bischof schwor, dass er England verlassen würde, und nie mehr in dieses Land kommen würde, außer der König schickte nach ihm, und dass er die Burg in Rochester aufgeben würde. Gerade als der Bischof kam mit der Absicht, die Burg auszugeben, und der König seine Männer mit ihm gesandt hatte, erhoben sich die Männer, die in der Burg waren, und nahmen den Bischof und des Königs Männer und steckten sie ins Gefängnis. In der Burg waren einige sehr gute Ritter; Eustace der Jüngere, und die drei Söhne von Graf Roger, und all die bestgeborenen Männer, die in diesem Land oder in der Normandie waren. Als der König diese Sache erfahren hatte, dann zog er aus mit der Armee, die er dort hatte, und schickte nach ganz England. Und bat jeden Mann, der treu war, dass er zu ihm kommen sollte, französisch und englisch, von Seehäfen und vom Hochland. Dann kamen zu ihm viele Menschen; und er ging nach Rochester, und belagerte die Burg, bis die, die darin waren, einverstanden waren, und die Burg aufgaben. Der Bischof Odo mit den Männern, die in der Burg waren, gingen übers Meer, und der Bischof verließ somit den Rang, den er in diesem Land hatte. Der König schickte danach eine Armee nach Durham, und erlaubte es ihr, die Burg zu belagern, und der Bischof stimmte zu, und gab die Burg auf, und gab seinen Bischofssitz auf und ging in die Normandie. Viele Franzosen verließen auch ihre Ländereien, und gingen übers Meer; und der König gab ihre Ländereien den Männern, die ihm treu ergeben waren.

1089

  • In diesem Jahr verließ der ehrwürdige Vater und Gönner der Mönche, Erzbischof Landfranc, sein Leben; aber wir hoffen, dass er zum Himmlischen Königreich gegangen ist. Es gab auch in ganz England viel erd-aufwühlen am dritten Tag vor den Iden des August, und es war ein sehr spätes Jahr im Korn, und in jeder Art von Frucht, so dass viele Männer ihr Korn um Martinmas [5] ernteten, und sogar später.

1090

  • Ankündigung XIII. Nachdem diese Dinge nun erledigt waren, ganz wie wir es bereits zuvor gesagt haben, vom König, und von seinem Bruder und von diesen Männern, überlegte der König, wie er seine Rache an seinem Bruder Robert üben konnte, ihn größtmöglich bedrängen, und die Normandie von ihm gewinnen konnte. Und tatsächlich durch sein Geschick, oder durch Bestechung, gelangte er in den Besitz der Burg bei St. Valeri, und von dem Hafen; und so gelangte er in den Besitz von der bei Albemarle. Und darin setzte er seine Ritter; und sie beschädigten das Land mit verwüsten und brennen. Danach gelangte er in den Besitz von mehr Burgen in dem Land; und darin wohnten seine Reiter. Als der Graf der Normandie, Robert, dies erfahren hatte, dass seine geschworenen Männer ihn verließen, und ihre Burgen aufgaben, um ihm zu schaden, dann schickte er zu seinem Herrn, Philip, König der Franken; und er kam in die Normandie mit einer großen Armee, und der König und der Graf mit einer riesigen Truppe belagerten die Burg, worin die Männer des Königs von England waren. Doch der König Wilhelm von England schickte zu Philip, König der Franken; und er, für Gotteslohn, oder für seinen großen Schatz, verließ so seinen Untertan den Graf Robert und sein Land; und kehrte wieder nach Frankreich zurück und hinterließ sie so. Und während diese Dinge geschahen, wurde dieses Land sehr unterdrückt von rechtlosen Eintreibungen [von Geld] und von vielen anderen Unglücken.

1091 bis 1100[]

1091

  • In diesem Jahr hielt der König Wilhelm seinen Hof zu Weihnachten in Westminster, und danach ging er zu Lichtmess [10] fort, zum Ärgernis seines Bruders, aus England in die Normandie. Während er dort war, fand ihre Versöhnung statt, unter der Bedingung, dass der Graf Feschamp in seine Hände geben würde, und die Grafschaft von Ou, und Cherbourg; und zusätzlich dazu, dass des Königs Männer in den Burgen sicher sein sollten, die sie gegen den Willen des Grafen gewonnen hatten. Und der König versprach ihm im Gegenzug diese vielen [Burgen], die ihr Vater zuvor gewonnen hatte, und auch jene zu bestrafen, die gegen den Grafen rebelliert hatten, und auch alles, das sein Vater darüber hinaus hatte, mit Ausnahme dessen, das er dem König gegeben hatte, und all dessen, das in England gewesen war, bevor der Graf sein Land verloren hatte, dass er es durch diesen Vertrag wiederhaben sollte, und dass der Graf in England gerade so viel haben sollte, wie es in dieser Übereinkunft festgeschrieben war. Und wenn der Graf ohne einen Sohn aus rechtmäßiger Ehe sterben würde, sollte der König der Erbe der ganzen Normandie sein; und durch die Wirkung dieses gleichen Vertrages, wenn der König starb, sollte der Earl der Erbe von ganz England sein. Auf diesen Vertrag schworen zwölf der besten Männer auf des Königs Seite, und zwölf auf des Earls, auch wenn er nur eine kleine Zeit danach bestand hatte. Inmitten dieses Vertrages wurde Edgar Etheling der Ländereien entzogen, die der Graf ihm zuvor erlaubt hatte zu besitzen; und er ging heraus aus der Normandie zu dem König, seiner Schwester Ehemann, in Schottland, und zu seiner Schwester. Während der König Wilhelm fort war aus England, kam der König Malcolm von Schottland hier her nach England, und überrannte einen großen Teil davon, bis die guten Männer, die dieses Land regierten, eine Armee gegen ihn schickten und ihn zurücktrieben. Als der König Wilhelm in der Normandie davon hörte, dann bereitete er seine Abreise vor und kam nach England, und sein Bruder, der Graf Robert, mit ihm; und er gab bald einen Befehl heraus eine Truppe zu sammeln sowohl zur See als auch Militärisch; doch die Seetruppe, ehe sie nach Schottland kommen konnte, verging beinahe elendiglich, ein paar Tage vor Michaelmass. [8] Und der König und sein Bruder zogen vorwärts mit der Landstreitmacht; doch als der König Malcolm hörte, dass sie entschlossen waren, ihn mit einer Armee zu suchen, ging er mit seiner Truppe aus Schottland nach Lothaine in England, und blieb dort. Als der König Wilhelm sich näherte mit seiner Armee, vermittelten zwischen ihnen Graf Robert, und Edgar Etheling, und machten so den Frieden der Könige, dass der König Malcolm zu unserem König kam, und Gefolgschaft schwor, all den Gehorsam versprechen, den er zuvor seinem Vater gezeigt hatte; und dass bestätigte er mit einem Eid. Und der König Wilhelm versprach ihm Land und in allen Dingen, was er zuvor unter seinem Vater gehabt hatte. In dieser Übereinkunft war auch Edgar Etheling vereinigt mit dem König. Und die Könige reisten dann mit viel Zufriedenheit ab; doch dies hielt nur eine kleine Zeit lang an. Und der Graf Robert verweilte dort die ganze Zeit bis Weihnachten mit dem König, und in dieser Zeit fand er nur wenig Wahrheit in ihrer Übereinkunft; und zwei Tage vor den Gezeiten nahm er ein Schiff auf der Isle of Wight, und ging in die Normandie, und Edgar Etheling mit ihm.

1092

  • In diesem Jahr ging der König Wilhelm mit einer großen Armee nördlich nach Carlisle, und stellte die Stadt wieder her, und richtete das Schloss auf und vertrieb Dolphin, der vorher das Land regiert hatte, und setzte seine eigenen Männer in dem Schloss ein, und kehrte dann wieder südwärts zurück. Und eine große Zahl von ländlichen Menschen mit Ehefrauen und mit Vieh schickte er hier her, um dort zu wohnen und das Land zu beackern.

1093

  • In diesem Jahr, während der Fastenzeit, [11] war der König Wilhelm in Glocester so krank, dass er von allen als tot berichtet wurde. Und in seine Krankheit machte er gute Versprechen, um sein Leben auf den rechten Weg zu bringen; den Frieden zu gewähren und den Schutz für die Kirchen Gottes, und niemals wieder sie mit Gebühren zu belegen; nichts als gerechte Gesetze in seinem Volk zu haben. Die Erzdiözese von Canterbury, die zuvor in seinen eigenen Händen gewesen war, übergab er an Anselm, der zuvor Abt von Bec gewesen war; an Robert seinen Kanzler den Bischofssitz von Lincoln; und an viele Minister gab er Land; doch das nahm er danach fort, als es ihm besser ging, und annullierte all die guten Gesetze, die er uns zuvor versprochen hatte. Danach schickte der König von Schottland nach ihm, und forderte die Erfüllung des Vertrages, der ihm versprochen worden war. Und der König Wilhelm rief ihn nach Glocester, und schickte ihm Geiseln nach Schottland; und Edgar Etheling danach und die Männer kehrten zurück, die brachten ihn mit großer Würde zum König. Doch als er zum König kam, konnte er nicht würdig angesehen werden weder von unseres Königs Rede, noch von den Bedingungen, die ihm zuvor versprochen worden waren. Aus diesem Grund trennten sie sich daher mit großer Unzufriedenheit, und der König Malcolm kehrte nach Schottland zurück. Und bald nachdem er heim gekommen war, versammelte er seine Armee und kam verheerend nach England mit mehr Feindseligkeit, als es sich für ihn ziemte; und Robert, der Graf von Northumberland, umzingelte ihn ohne sein Wissen mit seinen Männern, und erschlug ihn. Morel von Barnborough erschlug ihn, der war des Grafen Steward, und ein Tauffreund von König Malcolm. Mit ihm wurde auch erschlagen Edward sein Sohn; der nach ihm hatte König werden sollen, wenn er gelebt hätte. Als die gute Königin Margaret dies hörte - dass ihr sehr geliebter Herr und Sohn so verraten worden waren, war sie in ihrem Verstand beinahe tödlich verwirrt. Sie ging mit ihren Priestern zur Kirche, und vollzog ihre Riten, und betete vor Gott, dass sie den Geist aufgeben möge. Und die Schotten wählten dann Dufenal zum König, Malcolms Bruder, und vertrieben all die Engländer, die zuvor mit dem König Malcolm gewesen waren. Als Duncan, König Malcolms Sohn, all das gehört hatte, was stattgefunden hatte (er war dann an des König Wilhelms Hof, denn sein Vater hatte ihn als eine Geisel zum Vater unseres Königs gegeben und so lebte er dort danach), kam er zum König, und schwor solche Gefolgschaft, wie der König es forderte aus seinen Händen; und so mit seiner Erlaubnis ging er nach Schottland, mit all der Unterstützung, die er von Engländern und Franzosen erhalten konnte, und entzog seinem Onkel Dufenal das Königreich, und wurde als König empfangen. Doch die Schotten sammelten danach einige Truppen und erschlugen nahezu all seine Männer; und er selbst mit einigen wenigen konnte entkommen. Danach wurden sie versöhnt, unter der Bedingung, dass er niemals wieder Engländer oder Franzosen in das Land bringen würde.

1094

  • In diesem Jahr hielt der König Wilhelm seinen Hof zu Weihnachten in Glocester; und Boten kamen zu ihm dort hin von seinem Bruder Robert von Normandie; die sagten, dass sein Bruder allen Frieden und Bedingungen zurückwies, bis der König all das erfüllen würde, das sie in dem Vertrag ausgearbeitet hatten; und nannte ihn Verleugner und Wahrheitsmangelnd, bis er sich an den Vertrag halten würde, oder dort hin ging und sich selbst dort erklären würde, wo der Vertrag zuvor geschlossen und auch beschworen worden war. Dann ging der König nach Hastings zu Lichtmess; [10] und während er dort blieb, das Wetter abwartend, ließ er aushöhlen das Münster bei Battel, und entzog Herbert Losang, dem Bischof von Thetford, seinen Stab; und danach gegen Mitte der Fastenzeit [11] ging er übers Meer in die Normandie. Nachdem er dort hin gekommen war, sagten er und sein Bruder Robert, der Graf, dass sie zusammenkommen sollten in Frieden (und so taten sie es), und versöhnt werden sollten. Danach kamen sie zusammen mit den gleichen Männern, die zuvor den Vertrag geschlossen hatten, und ihn auch durch Eide bestätigt hatten; und all die Schuld daran, den Vertrag gebrochen zu haben, schoben sie dem König zu; doch er wollte dies nicht bekennen, noch sich an den Vertrag halten; und aus diesem Grund trennten sie sich mit viel Unzufriedenheit. Und der König gewann danach die Burg bei Bures, und nahm des Grafen Männer darin gefangen; einige von jenen schickte er hier her in dieses Land. Andererseits gewann der Graf, mit der Hilfe des Königs von Frankreich, die Burg bei Argence, und nahm darin Roger of Poitou gefangen, und siebenhundert von des Königs Rittern mit ihm; und danach die bei Hulme; und oftmals brannte bereitwillig jeder von ihnen die Städte der anderen nieder, und nahm auch Männer gefangen. Dann schickte der König hier her in dieses Land, und befahl zwanzigtausend Engländern, in die Normandie überzusetzen zu seiner Hilfe; doch als sie zum Meer kamen, hatten sie den Befehl, zurückzukehren, und zu des Königs Vorteil die Gebühren zu zahlen, die sie genommen hatten; was ein halbes Pfund war pro Mann; und das taten sie. Und der Graf ging danach, mit dem König von Frankreich, und mit allen, die er versammeln konnten, durch die Mitte der Normandie gegen Ou, wo der König Wilhelm war, und wollte ihn dort belagern; und so zogen sie vor, bis sie nach Luneville kamen. Dort wurde der König von Frankreich durch List abgebracht; und so verstreute sich danach die ganze Armee. Während dieser Dinge schickte der König Wilhelm nach seinem Bruder Heinrich, der in der Burg bei Damfront war; doch weil er nicht durch die Normandie kommen konnte mit Sicherheit, schickte er Schiffe nach ihm, und Hugh, Earl of Chester. Als sie jedoch nach Ou hätten gehen sollen, wo der König war, gingen sie nach England und kamen nach Hamton, am Abend des Festes Allerheiligen, und blieben danach dort; und zu Weihnachten waren sie in London. In diesem gleichen Jahr versammelten sich auch die Waliser, und mit den Franzosen, die in Wales waren oder in der Nachbarschaft, und offiziell ihr Land besetzt hatten, begannen sie Krieg, und brachen in viele Festungen und Burgen ein, und erschlugen viele Männer. Und als ihre Anhänger sich vermehrt hatten, teilten sie sich in größere Gruppen auf. Mit einem Teil von ihnen kämpfte Hugh, Earl of Shropshire, und schlug sie in die Flucht. Dennoch ließ der andere Teil von ihnen kein Übel aus, das sie begehen konnten. In diesem Jahr fingen die Schotten auch ihren König ein, Duncan, und erschlugen ihn; und danach, zum zweiten mal, nahmen sie seinen Onkel Dufenal zum König, durch dessen Instruktionen und Rat er verraten worden war zum Tode.

1095

  • In diesem Jahr war der König Wilhelm die ersten vier Tage von Weihnachten in Whitsand, und nach dem vierten Tag kam er hier her und landete in Dover. Und Heinrich, des Königs Bruder, blieb in diesem Land bis zur Fastenzeit, [11] und ging dann übers Meer in die Normandie, mit vielen Schätzen, im Auftrag des Königs, gegen ihren Bruder, Graf Robert, und kämpfte hin und wieder gegen den Grafen, und tat ihm viel Schaden, sowohl an Land als auch an Männern. Und dann zu Ostern hielt der König seinen Hof in Winchester; und der Graf Robert von Northumberland wollte nicht zum Hof kommen. Und der König war sehr erregt mit Ärger über ihn dafür, und schickte nach ihm, und befahl ihm hart, wenn er des Schutzes wert sein wollte, dass er zu Pfingsten an den Hof kommen sollte. In diesem Jahr war Ostern an dem achten Tag vor den Kalenden des April; und zu Ostern, in der Nacht des Festes des Hl. Ambrose, das ist, der zweite vor den Nonen des April, wurden beinahe im ganzen Land und beinahe die ganze Nacht unzählige und mannigfaltige Sterne gesehen, die vom Himmel fielen; nicht einer oder zwei, sondern so dicht in Folge, dass kein Mann es zählen konnte. Danach zu Pfingsten war der König in Windsor, und sein ganzes Konzil mit ihm, mit Ausnahme des Earl of Northumberland; denn der König wollte ihm keine Geiseln geben noch ihm wahrhaftig sagen, dass er kommen und gehen könnte mit Sicherheit. Und der König befahl daher seiner Armee, und ging gegen den Earl nach Northumberland; und bald nachdem er dort hin gekommen war, gewann er viele und beinahe alle die besten des Clans des Earl in einer Festung, und nahm sie in Gewahrsam; und die Burg bei Tinemouth besetzte er, bis er sie gewonnen hatte, und des Earls Bruder darin, und alle die mit ihm waren; und ging danach nach Bamborough, und belagerte den Grafen darin. Doch als er König sah, dass er es nicht gewinnen konnte, dann befahl er seinen Männern, eine Burg vor Bamborough zu machen und nannte sie in seiner Sprache "Malveisin", das ist in englisch "böser Nachbar". Und er befestigte sie schwer mit seinen Männern, und ging danach nach Süden. Dann, bald nachdem der König nach Süden gegangen war, ging der Graf in einer Nacht aus Bamborough gegen Tinemouth; doch die, die in der neuen Burg waren, wussten von ihm, und gingen ihm nach, und kämpften mit ihm, und verwundeten ihn, und nahmen ihn danach gefangen. Und von jenen, die mit ihm waren, erschlugen sie einige, und nahmen einige lebend gefangen. Unter diesen Dingen wurde es dem König bekannt gemacht, dass die Waliser in Wales in eine Burg eingebrochen waren genannt Montgomery, und die Männer von Earl Hugh erschlagen hatten, die sie hätten halten sollen. Daher gab er den Befehl, sofort eine neue Truppe auszuheben, und nach Michaelmas [8] ging er nach Wales, und bewegte seine Truppen, und ging durch das ganze Land, so dass die Armee zu Allerheiligen in Snowdon zusammenkam. Doch die Waliser gingen immer vor ihnen in die Berge und die Moore, dass kein Mann zu ihnen kommen konnte. Der König ging dann heim; denn er sah, dass er in diesem Winter nichts mehr tun konnte. Als der König wieder heim kam, gab er Befehl, den Grafen Robert von Northumberland gefangen zu nehmen, und ihn nach Bamborough zu bringen, und seine beiden Augen herauszunehmen, außer dass diejenigen darin die Burg aufgeben würden. Seine Frau hielt sie, und Morel, der war Steward, und auch sein Verwandter. Durch dies wurde die Burg dann aufgegeben; und Morel war dann an des Königs Hof; und durch ihn wurden viele des Klerus und der Laien unterworfen, die mit ihrem Rat hatten gegen den König konspiriert. Der König hatte vor dieser Zeit befohlen, einige von ihnen ins Gefängnis zu bringen, und ließ es danach sehr streng in seinem ganzen Land verkünden, "Dass alle, die Land des Königs hielten, wenn sie seines Schutzes wert sein wollten, zum Hof kommen sollten zu der genannten Zeit". Und der König befahl, dass der Graf Robert nach Windsor gebracht werden sollte, und dort in der Burg festgehalten werden. Auch in diesem gleichen Jahr, gegen Ostern, kam des Papstes Nuntius hier her in dieses Land. Dies war Bischof Walter, ein Mann von einem sehr guten Leben, aus der Stadt von Albano; und am Tag von Pfingsten im Auftrag von Papst Urban gab er Erzbischof Anselm sein Pallium, und er empfing ihn in seinem erzbischöflichen Sitz in Canterbury. Und Bischof Walter blieb danach in diesem Land einen großen Teil des Jahres; und Männer schickten dann durch ihn den Peterspfennig, was sie viele Jahre lang nicht mehr getan hatten. In diesem gleichen Jahr auch war das Wetter sehr ungewöhnlich; als Resultat daraus waren in diesem ganzen Land die Früchte der Erde reduziert auf eine dürftige Ernte.

1096

  • In diesem Jahr hielt der König Wilhelm seinen Hof zu Weihnachten in Windsor; und Wilhelm Bischof von Durham starb dort am Neujahrstag; und an der Oktave von Epiphanias [6.-13. Januar] waren der König und all seine Berater in Salisbury. Dort forderte Geoffry Bainard William of Ou heraus, des Königs Verwandten, darauf beharrend, dass er sich an der Verschwörung gegen den König beteiligt hatte. Und er kämpfte mit ihm, und überkam ihn im Einzelkampf; und nachdem er besiegt war, gab der König den Befehl, seine Augen auszustechen, und ihn danach zu entmannen; und seinen Steward, Wilhelm mit Namen, der war der Sohn seiner Stiefmutter, befahl der König an einem Galgen zu erhängen. Dann wurden auch Eoda, Earl of Champagne, des Königs Schwiegersohn, und vielen anderen, ihre Ländereien entzogen; während einige nach London geführt wurden, und dort getötet. In diesem Jahr auch, zu Ostern, gab es einen großen Aufruhr in dieser ganzen Nation und vielen anderen, wegen Urban, der zum Papst erklärt worden war, obwohl er keinerlei Diözese in Rom hatte. Und eine riesige Menge gingen fort mit ihren Frauen und Kindern, dass sie Krieg mit den Heiden machen konnten. Durch diese Expedition wurden der König und sein Bruder, Earl Robert, versöhnt; so dass der König übers Meer ging und die ganze Normandie von ihm kaufte, unter der Bedingung, dass sie wieder vereinigt werden sollten. Und der Earl reiste danach ab; und mit ihm der Graf von Flandern, und der Graf von Boulogne, und auch viele andere Männer von Rang. Und der Graf Robert, und die, die mit ihm gingen, verbrachten den Winter in Apulien; doch von den Menschen, die über Ungarn gingen, vergingen viele elendig dort und auf dem Weg. Und viele schleppten sich kläglich und von Hunger zerfressen nach Hause bei Beginn des Winters. Dies war ein Jahr von sehr schweren Zeiten in ganz England, sowohl durch die vielzähligen Abgaben als auch durch den langwierigen Hunger, der diese Erde im Verlauf des Jahres sehr bedrückte. In diesem Jahr schickten auch die obersten Männer, die dieses Land besaßen, hin und wieder Truppen nach Wales, und viele Männer waren davon schwer betroffen, was zu keinen Ergebnissen führte sondern zur Zerstörung von Menschen und Verschwendung von Geld.

1097

  • In diesem Jahr war der König Wilhelm zu Weihnachten in der Normandie; und danach gegen Ostern setzte er in dieses Land über; denn er wollte seinen Hof in Winchester abhalten; doch er war wettergebunden bis zum Osterabend, als er zuerst in Arundel landete; und aus diesem Grund hielt er seinen Hof in Windsor. Und danach ging er mit einer großen Armee nach Wales, und drang schnell ein in dieses Land mit seinen Truppen, durch einige von den Walisern, die zu ihm gekommen waren und seine Führer waren; und er blieb in diesem Land von Mittsommer [2] beinahe bis August, und erlitt viele Verluste dort an Männern und an Pferden, und auch an vielen anderen Dingen. Die Waliser, nachdem sie gegen den König rebelliert hatten, wählten unter sich viele Älteste aus; einer von ihnen wurde genannt Cadwgan, der war der würdigste unter ihnen, der Brudersohn von König Griffin. Und als der König sah, dass er nichts weiter tun konnte nach seinem Willen, kehrte er erneut in dieses Land zurück; und bald darauf ließ er seine Männer Burgen an den Grenzen erbauen. Dann am Fest des Hl. Michael, [8] dem vierten Tag vor den Nonen des Oktober, erschien ein ungewöhnlicher Stern, am Abend scheinend, und bald eilig wieder untergehend. Er wurde gesehen südwestlich, und der Strahl, der von ihm abstand, wurde für sehr lang gehalten, südöstlich scheinend. Und er erschien auf diese Weise beinahe die ganze Woche. Viele Männer nahmen an, dass es ein Komet war. Bald danach erbaut Erzbischof Anselm von Canterbury seinen Abschied vom König (obwohl es entgegen den Wünschen des Königs war, wie Männer annahmen) und ging übers Meer; denn er dachte, dass Männer in diesem Land nur wenig nach dem Gesetz taten und nach seinen Anweisungen. Und der König ging danach zu St Michaelmas [8] übers Meer in die Normandie; doch während er auf gutes Wetter wartete, tat sein Hof in dem Land, wo sie langen, den meisten Schaden, den jemals Hof oder Armee in einem freundlichen und friedlichen Land getan haben konnten. Dies war in allen dingen ein sehr schwieriges Jahr, und über alle Maßen mühselig von der Schlechtigkeit des Wetters, sowohl wenn Männer versuchten, das Land zu beackern, und danach die Früchte ihrer Arbeit zu ernten; und von ungerechten Abgaben ließen sie niemals ab. Viele Counties auch, die durch Arbeit an London beschränkt waren, wurden schmerzlich bedrängt aufgrund der Mauer, die sie um den Tower bauten, und die Brücke, die beinahe schwimmend war, und die Arbeit an der Halle des Königs, die sie in Westminster bauten; und viele Männer vergingen dadurch. Auch in diesem gleichen Jahr, bald nach Michaelmas, ging Edgar Etheling mit einer Armee durch des Königs Hilfe nach Schottland, und mit harten Kämpfen gewann das Land, und vertrieb den König Dufnal; und sein Neffe Edgar, der war Sohn von König Malcolm und von Margaret der Königin, den ernannte er dort zum König in Gefolgschaft von dem König Wilhelm; und danach kehrte er wieder nach England zurück.

1098

  • In diesem Jahr zu Weihnachten war der König Wilhelm in der Normandie; und Walkelin, Bischof von Winchester, und Baldwin, Abt von St. Edmunds, reisten beide innerhalb dieser Gezeiten ab. [47] Und in diesem Jahr starb auch Turold, Abt von Peterborough. Im Sommer dieses Jahres quoll auch in Finchamstead in Berkshire ein Teich mit Blut, wie viele wahrhaftige Männer sagten, die es gesehen haben sollten. Und Earl Hugh wurde in Anglesey erschlagen von fremden Piraten, [48] und sein Bruder Robert wurde sein Erbe, wie er es zuvor mit dem König ausgemacht hatte. Vor Michaelmas [8] war der Himmel von solch einem Farbton, als würde er brennen, beinahe die ganze Nacht. Dies war ein sehr unruhiges Jahr durch mannigfaltige Zumutungen; und von den ausgiebigen Regenfällen, die das ganze Jahr nicht aufhören wollten, verschwand beinahe aller Ackerbau in den Marschen.

1099

  • In diesem Jahr war König Wilhelm zu Mittwinter [2] in der Normandie, und kam zu Ostern hier zu Land, und zu Pfingsten hielt er Hof das erste mal in seinem neuen Gebäude in Westminster; und dort gab er den Bischofssitz von Durham an Ranulf seinen Kaplan, der sein Konzil in ganz England lange geführt und regiert hatte. Und bald danach ging er über das Meer, und vertrieb den Earl Elias aus Maine, das er unter seine Herrschaft zurückführte, und kehrte so zu Michaelmas [8] zurück in dieses Land. In diesem Jahr entsprang auch, am Fest von St. Martin, [5] eine Meeresflut zu solcher Höhe, und verursachte so viel Schaden, dass kein Mann sich erinnern konnte, dass es jemals zuvor geschehen war. Und dies war der erste Tag des neuen Mondes. Und Osmond, Bischof von Salisbury, starb im Advent.

1100

  • In diesem Jahr hielt der König Wilhelm seinen Hof zu Weihnachten in Glocester, und zu Ostern in Winchester, und zu Pfingsten in Westminster. Und zu Pfingsten wurde in Berkshire in einer gewissen Stadt Blut gesehen, das aus der Erde kam; wie viele sagten, die es gesehen haben sollten. Und danach an dem Morgen nach Lammas [4] wurde er König Wilhelm erschossen auf der Jagd, von einem Pfeil von seinen eigenen Männern, und danach nach Winchester gebracht, und in der Kathedrale begraben. Dies war in dem dreizehnten Jahr nachdem er die Regierung übernommen hatte. Er war sehr hart und streng über dieses Land und seine Männer, und mit all seinen Nachbarn; und sehr außergewöhnlich; und durch den Rat böser Männer, die ihm immer zustimmten, und durch seine eigene Habsucht ermüdete er immer diese Nation mit einer Armee, und mit ungerechten Abgaben. Denn in seinen Tagen fiel alles Recht zu Boden, und jedes Übel erhob sich vor Gott und vor der Welt. Gottes Kirche demütigte er; und all die Bischofssitze und Abteien, deren Älteste fielen in diesen Tagen, verkaufte er entweder gegen eine Gebühr, oder hielt sie in seinen eigenen Händen, und verlieh sie für eine bestimmte Summe; denn er wollte der Erbe jedes Mannes sein, sowohl vom Klerus und auch von den Laien; so dass am Tag, an dem er fiel, er in seinen eigenen Händen den Erzbischofssitz von Canterbury hatte, mit dem Bischofssitz von Winchester, und dem von Salisbury, und elf Abteien, alle verliehen für eine Summe; und (obwohl ich vielleicht ermüdend bin) alles, das abscheulich war für Gott und rechtschaffene Männer, all das war gebräuchlich in diesem Land in seiner Zeit. Und dafür wurde er verabscheut von beinahe seinem ganzen Volk, und war abscheulich zu Gott, wie sein Ende bezeugt: - denn er verschied in der Mitte seiner Ungerechtigkeit, ohne jegliche Macht für Reue oder Entschädigung für seine Taten. An dem Donnerstag wurde er erschlagen; und am Morgen danach begraben; und nachdem er begraben war, wählten die Staatsmänner, die dann am nächsten waren, seinen Bruder Heinrich zum König. Und er gab sofort den Bischofssitz von Winchester an William Giffard; und ging danach nach London; und an dem Sonntag danach, vor dem Altar in Westminster, versprach er Gott und dem ganzen Volk, all die ungerechten Akte zu annullieren, die während seines Bruder Zeit stattgefunden hatten, und die besten Gesetze aufrecht zu erhalten, die gültig waren in jedes Königs Tagen vor ihm. Und danach weihte der Bischof von London, Maurice, ihn zum König; und alle in diesem Land unterwarfen sich ihm, und schworen Eide, und wurden seine Männer. Und der König, bald darauf, durch den Rat jener, die um ihn waren, erlaubte es Männern, den Bischof Ranulf of Durham zu nehmen und ihm in den Tower of London zu bringen, und ihn dort festzuhalten. Dann, vor Michaelmas, [8] kam der Erzbischof Anselm von Canterbury hierher in dieses Land; wie der König Heinrich, durch den Rat seiner Minister, nach ihm geschickt hatte, denn er war aus diesem Land gegangen aufgrund der großen Ungerechtigkeiten, die der König Wilhelm ihm angetan hatte. Und bald danach nahm der König sich zur Frau Maud, Tochter von Malcolm, König von Schottland, und von Margaret, der guten Königin, der Verwandten von König Edward, und von der rechten königlichen Rasse von England. Und am Tag des Festes des Hl. Martin [5] wurde sie ihm öffentlich gegeben mit viel Prunk in Westminster, und der Erzbischof Anselm verheiratete sie mit ihm, und weihte sie danach zur Königin. Und der Erzbischof Thomas of York starb bald darauf. Während der Erntezeit dieses gleichen Jahres kam auch der Earl Robert heim in die Normandie, und der Graf Robert von Flandern, Eustace, Graf von Boulogne, von Jerusalem. Und sobald der Graf Robert in die Normandie kam, wurde er fröhlich empfangen von all seinem Volk; mit Ausnahme der Burgen, die mit des König Heinrichs Männern besetzt waren. Gegen sie hatte er viele Kämpfe und Mühen.

12. Jahrhundert[]

1101 bis 1110[]

1101

  • In diesem Jahr zu Weihnachten hielt der König Heinrich seinen Hof in Westminster, und zu Ostern in Winchester. Und bald danach waren die führenden Männer in diesem Land in einer Verschwörung gegen den König; zum Teil von ihrer eigenen großen Untreue und auch durch den Grafen Robert von der Normandie, der mit Feindseligkeit die Invasion dieses Landes anstrebte. Und der König schickte danach Schiffe aus aufs Meer, um seinen Bruder zu behindern und aufzuhalten; doch einige von ihnen fielen in der Zeit der Not zurück, und wandten sich ab vom König, und unterwarfen sich dem Grafen Robert. Dann zu Mittsommer [2] ging der König hinaus nach Pevensey mit all seinen Truppen gegen seinen Bruder, und erwartete ihn dort. Doch in der Zwischenzeit kam der Graf Robert hinauf nach Portsmouth zwölf Nächte vor Lammas; [4] und der König mit all seinen Truppen kam gegen ihn. Doch die führenden Männer vermittelten zwischen ihnen, und beruhigten die Brüder unter der Bedingung, "dass der König all das behalten sollte, das er durch eigene Stärke hielt in der Normandie gegen den Earl; und dass alle dann in England ihre Ländereien zurück erhalten sollten, die sie zuvor durch den Grafen verloren hatten, und Graf Eustace sollte auch all sein väterliches Erbe zurückerhalten in diesem Land; und dass der Graf Robert jedes Jahr aus England dreitausend Mark an Silber erhalten sollte; und besonders, dass welcher auch immer von den Brüdern, der den anderen überlebte, Erbe von ganz England und auch von der Normandie sein sollte, außer der Verstorbene hinterließe einen Erben aus rechtmäßiger Ehe." Und diese zwölf Männer vom höchsten Rang auf beiden Seiten bestätigten es dann mit einem Eid. Und der Graf verblieb danach in diesem Land bis nach Michaelmas; [8] und seine Männer verursachten viel Schaden wohin auch immer sie gingen, während dass der Earl in diesem Land blieb. In diesem Jahr brach auch der Bischof Ranulf zu Lichtmess [10] während der Nacht aus dem Tower of London aus, wo er in Verwahrung war, und ging in die Normandie; hauptsächlich durch dessen Plan und Anstiftung suchte der Graf Robert in diesem Jahr dieses Land mit Feindseligkeit heim.

1102

  • In diesem Jahr, am Tag von Jesu Geburt, war der König Heinrich in Westminster und zu Ostern in Winchester. Und bald darauf erhob sich ein Streit zwischen dem König und dem Grafen Robert of Belesme, der in diesem Land die Grafschaft Shrewsbury besaß, die sein Vater Graf Roger zuvor gehabt hatte, und viel Land dazu, sowohl auf dieser Seite und über das Meer. Und der König ging und belagerte die Burg bei Arundel; doch als er sie nicht leicht gewinnen konnte, erlaubte er Männern, Burgen davor zu erbauen, und füllte sie mit seinen Männern; und danach mit seiner ganzen Armee ging er nach Bridgenorth und blieb dort, bis er die Burg hatte, und entzog dem Grafen Robert sein Land, und entzog ihm alles, das er hatte in England. Und der Graf ging danach übers Meer, und die Armee kehrte danach heim. Dann war der König danach zu Michaelmas [8] in Westminster; und all die führenden Männer in diesem Land, Klerus und Laien. Und der Erzbischof Anselm hielt eine Synode des Klerus; und dort entwickelten sie viele Kanons, die zur Christenheit gehörten. Und vielen, Franzosen und Engländern, entzog man dort Stab und Würden, welche sie entweder durch Unrechtmäßigkeit erhalten oder in Unehren gehalten hatten. Und in diesem gleichen Jahr, in der Woche des Festes von Pfingsten, kamen Diebe, einige aus der Auvergne, einige aus Frankreich, und einige von Flandern, und brachen ein in das Münster von Peterborough, und ergriffen darin viel Besitz an Gold und an Silber; namentlich Kreuze und Kelche und Kerzenhalter.

1103

  • In diesem Jahr, zu Mittwinter, [2] war der König Heinrich in Westminster. Und bald darauf reiste der Bischof William Giffard aus diesem Land ab; denn er wollte nicht gegen das Recht seine Haube akzeptieren aus den Händen des Erzbischofs Gerard von York. Und dann zu Ostern hielt der König seinen Hof in Winchester, und danach ging der Erzbischof Anselm von Canterbury nach Rom, wie es zwischen ihm und dem König beschlossen worden war. In diesem Jahr kam auch der Graf Robert von der Normandie, um mit dem König in diesem Land zu sprechen; und ehe er abreiste, verzieh er dem König Heinrich die dreitausend Mark, die er durch Vertrag ihm jedes Jahr geben musste. In diesem Jahr auch in Hamstead in Berkshire wurde Blut von der Erde [aufsteigen] gesehen. Dies war ein sehr katastrophales Jahr in diesem Land, durch mannigfaltige Zumutungen, und durch Viehpest, und Mangel an Erträgen, nicht nur an Korn, sondern von jeder Art an Frucht. Auch am Morgen, dem Messetag von St. Laurence, verursachte der Wind so viel Schaden hier an Land gegen alle Früchte, wie kein Mann sich jemals erinnern konnte. In diesem gleichen Jahr starb Matthias, Abt von Peterborough, der nicht länger als ein Jahr lebte, nachdem er Abt geworden war. Nach Michaelmas, [8] am zwölften Tag vor den Kalenden des November, wurde er in voller Prozession als Abt empfangen; und an dem gleichen Tag des nächsten Jahres war er tot in Glocester, und dort begraben.

1104

  • In diesem Jahr zu Weihnachten hielt der König Heinrich seinen Hof in Westminster, und zu Ostern in Winchester, und zu Pfingsten wieder in Westminster. Dieses Jahr war der erste Tag von Pfingsten an den Nonen des Juni; und am Dienstag danach wurden vier Kreise zu Mittag um die Sonne gesehen, von einem weißen Farbton, jeder beschrieben unter den anderen, als wären sie abgemessen. Alle, die dies sahen, wunderten sich; denn sie erinnerten sich an nichts solches zuvor. Danach wurden versöhnt der Graf Robert von der Normandie und Robert de Belesme, dem der König zuvor seine Ländereien entzogen und ihn aus England vertrieben hatte; und durch ihre Versöhnung wurden der König von England und der Graf der Normandie Gegner. Und der König schickte sein Volk über das Meer in die Normandie; und die führenden Männer in diesem Land empfingen sie, und mit Verrat an ihrem Herrn, dem Grafen, brachten sie in ihren Burgen unter, woraufhin sie viele Greueltaten begingen an dem Grafen durch Plündern und verbrennen. In diesem Jahr ging auch William, Earl of Moreton, von diesem Land in die Normandie; doch nachdem er gegangen war, handelte er gegen den König; denn der König entzog ihn und nahm ihm all das, was er hier in diesem Land hatte. Es ist nicht leicht, den Kummer zu beschreiben in diesem Land, den es erlitt durch verschiedene und mannigfaltige Missstände und Zumutungen, die niemals versiegten oder nachließen; und wohin auch immer der König ging, dort erhielten seine Begleiter die Erlaubnis, sein elendes Volk zu quälen und zu unterdrücken; und während all dem passierten oftmals Verbrennungen und Totschlag. All dies wurde getan zum Missfallen Gottes, und zum Verdruss dieses unglücklichen Volkes.

1105

  • In diesem Jahr, zu Nativity, hielt der König Heinrich seinen Hof in Windsor; und danach zur Fastenzeit [11] ging er über das Meer in die Normandie gegen seinen Bruder Earl Robert. Und während er dort blieb, gewann er von seinem Bruder Caen und Baieux; und beinahe all die Schlösser und die Hauptleute in diesem Land wurden unterworfen. Und danach zur Ernte kehrte er hier her zurück; und das, was er in der Normandie gewonnen hatte, blieb danach in Frieden und Unterwerfung zu ihm; mit Ausnahme das, was irgendwo nahe dem Earl William of Moretaine war. Dies forderte er oft so stark er konnte für den Verlust seiner Ländereien in diesem Land. Und dann vor Weihnachten kam Robert de Belesme hierher zum König. Dies war ein sehr verhängnisvolles Jahr in diesem Land, durch Verlust von Früchten, und durch die mannigfaltigen Abgaben, die niemals aufhörten, bevor der König hinüber [nach Normandie] ging, oder während er dort war, oder nachdem er wieder zurückgekommen war.

1106

  • In diesem Jahr war der König Heinrich am Tag von Jesu Geburt in Westminster, und hielt dort seinen Hof; und in dieser gleichen Jahreszeit ging Robert de Belesme unversöhnt vom König aus dessen Land in die Normandie. Danach, vor der Fastenzeit, [11] war der König in Northampton; und der Graf Robert sein Bruder kam dort hin von der Normandie zu ihm; und weil der König ihm das nicht zurückgeben wollte, was er von ihm in der Normandie genommen hatte, trennten sie sich in Feindschaft; und der Graf ging bald wieder zurück übers Meer. In der ersten Woche der Fastenzeit, an dem Freitag, was der vierzehnte vor den Kalenden des März war, erschien am Abend ein ungewöhnlicher Stern; und eine lange Zeit danach wurde er jeden Abend eine weile lang Scheinen gesehen. Der Stern erschien im Südwesten; er war nur klein und dunkel; doch der Lichtschweif, der von ihm ab stand, war sehr hell, und erschien wie ein riesiger Strahl, der nach Nordosten schien; und einige Abende wurde dieser Strahl gesehen, als würde er sich selbst vorwärts bewegen gegen den Stern. Einige sagten, dass sie mehr von solchen ungewöhnlichen Sternen sahen zu dieser Zeit; doch wir schreiben nicht mehr vollständig darüber, denn wir sahen es nicht selbst. In der Nacht vor dem Letzten Abendmal unseres Herrn, das ist der Donnerstag vor Ostern, wurden zwei Monde am Himmel gesehen vor Tag, der eine im Osten, und der andere im Westen, beide voll; und es war der vierzehnte Tag des Mondes. Zu Ostern war der König in Bath, und zu Pfingsten in Salisbury; denn er wollte seinen Hof nicht halten, wenn er in Übersee war. Danach, und vor August, ging der König übers Meer in die Normandie; und beinahe alle, die in diesem Land waren, unterwarfen sich seinem Willen, mit Ausnahme von Robert de Belesme und dem Earl of Moretaine, und ein paar anderen der führenden Personen, die es noch mit dem Grafen der Normandie hielten. Aus diesem Grund zog der König danach mit einer Armee vor, und belagerte eine Burg des Earl of Moretaine, genannt Tenerchebrai. Während der König die Burg belagerte, kam der Graf Robert der Normandie am Abend von Michaelmas gegen den König mit seiner Armee, und mit ihm Robert of Belesme, und William, Earl of Moretaine, und alle, die mit ihnen sein wollten; doch die Stärke und der Sieg waren des Königs. Dort wurde der Graf der Normandie gefangen genommen, und der Earl of Moretaine, und Robert of Stutteville, und danach nach England geschickt, und in Gewahrsam genommen. Robert of Belesme wurde dort in die Flucht geschlagen, und William Crispin wurde gefangen genommen, und viele andere mehr. Edgar Etheling, der eine kurze Zeit davor vom König zum Grafen übergegangen war, wurde auch dort gefangen genommen, ihn ließ der König danach ungestraft gehen. Dann ging der König über all das, was in der Normandie war, und regelte es nach seinem Willen und Ermessen. In diesem Jahr gab es auch schwere und sündige Konflikte zwischen dem Kaiser von Sachsen und seinem Sohn, und in der Mitte dieser Konflikte fiel der Vater, und der Sohn folgte in das Kaiserreich.

1107

  • In diesem Jahr zu Weihnachten war der König Heinrich in der Normandie; und, nachdem er das Land nach seinem Willen geordnet und bereinigt hatte, kam er danach hier her in der Fastenzeit, [11] und hielt zu Ostern seinen Hof in Windsor, und zu Pfingsten in Westminster. Und danach am Anfang des August war er erneut in Westminster, und vergab dort und regelte die Bischofssitze und Abteien in England oder der Normandie, die ohne Älteste oder Pastoren waren. Von diesen gab es so viele, dass es keinen Mann gibt, dass jemals so viele zusammen vergeben worden waren. Und zu dieser gleichen Gelegenheit, folgte unter denen, die Abteien erhielten, Ernulf, der zuvor Prior in Canterbury gewesen war, als Abt in Peterborough. Dies war beinahe über sieben Jahre nachdem der König Heinrich das Königreich übernommen hatte, und das ein und vierzigste Jahr, seit die Franken dieses Land regierten. Viele sagen, dass sie allerlei Male im Mond sahen in diesem Jahr, und dass seine Kugel sich gegen die Natur vergrößerte und verkleinerte. In diesem Jahr starb Maurice, Bischof von London, und Robert, Abt von St. Edmund's Bury, und Richard, Abt von Ely. In diesem Jahr starb auch der König Edgar in Schottland, an den Iden des Januar, und Alexander sein Bruder folgte in das Königreich, wie der König Heinrich es ihm gewährte.

1108

  • In diesem Jahr war König Heinrich zur Geburt unseres Herrn in Westminster, und zu Ostern in Winchester, und zu Pfingsten wieder in Westminster. Danach, vor August, ging er nach Normandie. Und Philip, der König von Frankreich, starb an den Nonen des August, und sein Sohn Ludwig erbte das Königreich. Und es gab danach viele Unruhen zwischen dem König von Frankreich und dem König von England, während der letztere in der Normandie blieb. In diesem Jahr starb auch der Erzbischof Girard of York, vor Pfingsten, und Thomas wurde danach dort hin ernannt.

1109

  • In diesem Jahr war der König Heinrich zu Weihnachten und zu Ostern in der Normandie; und vor Pfingsten kam er in dieses Land, und hielt seinen Hof in Westminster. Dort wurden die Bedingungen vollständig festgelegt, und die Eide geschworen dafür, seine Tochter [49] dem Kaiser zu geben. [50] In diesem Jahr gab es sehr häufige Stürme von Donner, und sehr gewaltige; und der Erzbischof Anselm von Canterbury starb am elften Tag vor den Kalenden des April; und der erste Tag von Ostern war an "Litania Major".

1110

  • In diesem Jahr hielt der König Heinrich seinen Hof zu Weihnachten in Westminster, und zu Ostern war er in Marlborough, und zu Pfingsten hielt er seinen Hof das erste mal in New Windsor. Dieses Jahr vor der Fastenzeit [11] schickte der König seine Tochter mit mannigfaltigen Schätzen übers Meer, und gab sie dem Kaiser. In der fünften Nacht in dem Monat Mai erschien der Mond strahlend hell am Abend, und danach schwand sein Licht nach und nach, so dass, sobald die Nacht kam, es so vollständig verschwunden war, dass weder Licht noch Kugel noch irgend etwas von ihm zu sehen war. Und so ging es beinahe bis zum Tag, und dann erschien er scheinend voll und hell. Er war an diesem Tag vierzehn Tage alt. Die ganze Nacht lang war der Himmel sehr klar, und die Sterne am ganzen Himmel schienen sehr hell. Und die Früchte der Bäume wurden in dieser Nacht schwer gezwickt von Frost. Danach, im Monat Juni, erschien ein Stern nordöstlich, und sein Schweif stand vor ihm gegen Südwesten. So wurde er gesehen viele Nächte; und als die Nacht voran ging, als er höher stieg, wurde er gesehen, wie er zurück ging gegen Nordwesten. In diesem Jahr verloren ihre Ländereien Philip of Braiose, und William Mallet, und William Bainard. In diesem Jahr starb auch Earl Elias, der das Maine hielt und König Heinrich Steuern schuldete; und nach seinem Tod erhielt es der Graf von Anjou, und hielt es gegen den König. Dies war ein sehr verhängnisvolles Jahr in diesem Land, durch die Abgaben, die der König erhielt für die Mitgift seiner Tochter, und durch die Schlechtigkeit des Wetters, durch die die Früchte der Erde sehr beschädigt wurden, und die Erträge der Bäume in diesem ganzen Land beinahe vollständig vergingen. In diesem Jahr begannen Männer zum ersten mal an dem neuen Münster in Chertsey zu arbeiten.

1111 bis 1120[]

1111

  • In diesem Jahr trug der König Heinrich seine Krone nicht zu Weihnachten, nicht zu Ostern, nicht zu Pfingsten. Und im August ging er über das Meer nach Normandie, wegen der Tumulte die einige hatten mit ihm wegen der Grenzen von Frankreich, und kurz wegen dem Grafen von Anjou, der Maine gegen ihn hielt. Und nachdem er hierher zurückgekommen war, taten sie viele Verschwörungen und Niederbrennen und Verheerungen zwischen einander. In diesem Jahr starb der Graf Robert von Flandern, und sein Sohn Balduin folgte ihm dorthin [in die Grafschaft]. In diesem Jahr war der Winter sehr lang, und die Jahreszeit schwer und ernst; und durch das waren die Früchte der Erde zutiefst beschädigt, und es gab die größte Pest von Vieh, an die sich irgend ein Mann erinnern konnte.

1112

  • In diesem Jahr blieb der König Heinrich in der Normandie wegen den Tumulten die er hatte mit Frankreich, und mit dem Grafen von Anjou, der das Maine gegen ihn hielt. Und während er dort war, entzog er die Ländereien dem Graf von Evreux und William Crispin, und vertrieb sie aus der Normandie. Philip von Braoise gab er seine Ländereien zurück, dem sie zuvor entzogen worden waren; und Robert of Belesme ließt er verhaften, und ins Gefängnis stecken. Dies war ein sehr gutes Jahr, und sehr fruchtbar, im Wald und auf dem Feld; doch es war eine sehr schwere Zeit und sorgenvoll, durch eine ernste Sterblichkeit unter den Menschen.

1113

  • In diesem Jahr war der König Heinrich am Tag von Christi Geburt und zu Ostern und zu Pfingsten in der Normandie. Und danach, im Sommer, schickte er hierher Robert of Belesme in das Schloss in Wareham, und er selbst kam bald danach hierher in dieses Land.

1114

  • In diesem Jahr hielt der König Heinrich seinen Hof am Tag von Christi Geburt in Windsor, und hielt keinen anderen Hof danach im ganzen Jahr. Und zu Mittsommer [2] ging er mit einer Armee nach Wales; und die Waliser kamen und machten Frieden mit dem König. Und er ließ Männer Burgen darin erbauen. Und danach, im September, ging er übers Meer in die Normandie. In diesem Jahr, im letzten Teil des Mai, wurde ein ungewöhnlicher Stern gesehen mit einem langen Schweif, der viele Nächte schien. In diesem Jahr gab es auch eine so große Ebbe während den Gezeiten überall an einem Tag, wie kein Mann je zuvor erlebt hatte; so dass Männer reitend und laufend über die Themse kamen, östlich der London Bridge. In diesem Jahr gab es sehr gewaltsame Winde im Monat Oktober; doch es war übermäßig rau in der Nacht der Oktave des Hl. Martin; [5] und das zeigte sich überall in Stadt und Land. In diesem Jahr gab der König auch den Erzbischofssitz von Canterbury an Ralph, der zuvor Bischof von Rochester war; und Thomas, Erzbischof von York, starb; und Turstein folgte dort hin, der war zuvor des Königs Kaplan. Um diese gleiche Zeit ging der König ans Meer, und wollte darüber gehen, doch das Wetter hielt ihn davon ab; dann während dessen schickte er seinen Erlass zum Abt Ernulf von Peterborough, und trug ihm auf, dass er schnell zu ihm kommen wollte, denn er wollte mit ihm über eine interessante Angelegenheit sprechen. Als er zu ihm kam, ernannte er ihn zum Bischofssitz von Rochester; und die Erzbischöfe und Bischöfe und der ganze Adel, die in England waren, stimmten dem König zu. Und er widerstand lange, doch es führte zu nichts. Und der König trug dem Erzbischof auf, dass er ihn nach Canterbury führen, und ihn zum Bischof weihen sollte, ob er wollte oder nicht. Dies wurde getan in der Stadt genannt Bourne am siebzehnten Tag vor den Kalenden des Oktober. Als die Mönche von Peterborough davon hörten, fühlten sie größere Sorge, als sie jemals zuvor erlebt hatten; denn er war ein sehr guter und lebenswerter Mann, und tat viel gutes darin und darum während er dort geblieben war. Gott der Allmächtige steh ihm bei. Bald darauf gab der König die Abtei an einen Mönch aus Sieyes, dessen Name war John, durch die dringende Bitte des Erzbischofs von Canterbury. Und bald danach schickten ihn der König und der Erzbischof von Canterbury nach Rom nach des Erzbischofs Pallium; und einen Mönch auch mit ihm, dessen Name war Warner, und der Erzdiakon John, der Neffe des Erzbischofs. Und sie reisten schnell dort hin. Dies wurde getan an dem siebenten Tag vor den Kalenden des Oktober, in der Stadt die genannt wird Rowner. Und an diesem gleichen Tag ging der König an Bord eines Schiffes in Portsmouth.

1115

  • In diesem Jahr war der König Heinrich am Tag von Christi Geburt in der Normandie. Und während er dort war, plante er, dass all die führenden Männer in der Normandie seinem Sohn Wilhelm, den er von seiner Königin hatte, Gehorsam und Gefolgschaft schwören sollten seinem. Und danach, im Monat Juli, kehrte er in dieses Land zurück. In diesem Jahr war der Winter so schwer, mit Schnee und mit Frost, dass kein Mann, der lebte, sich an einen schwereren erinnern konnte; als Resultat daraus gab es eine große Zerstörung von Vieh. In diesem Jahr schickte Papst Paschalis das Pallium in dieses Land zu Ralph, Erzbischof von Canterbury; und er erhielt es mit großer Verehrung in seinem erzbischöflichen Kirchensitz in Canterbury. Es wurde hier her gebracht von Rom durch Abt Anselm, der war der Neffe von Erzbischof Anselm, und den Abt John von Peterborough.

1116

  • In diesem Jahr war der König Heinrich am Tag der Geburt von Jesu Christi in St. Albans, wo er die Einweihung des Klosters erlaubte; und zu Ostern war er in Odiham. Und dort war auch in diesem Jahr ein sehr langwieriger Winter, stark und lang, für Vieh und für alle Dinge. Und der König ging bald nach Ostern über das Meer in die Normandie. Und dort gab es viele Verschwörungen und Raubüberfälle, und Burgen erobert zwischen Frankreich und der Normandie. Der Großteil dieser Unruhen war, weil der König Heinrich seinem Neffen beistand, Theobald de Blois, der in einen Krieg verwickelt war gegen seinen Herrn, Ludwig, den König von Frankreich. Dies war ein sehr ärgerliches und zerstörerisches Jahr ohne Respekt für die Früchte der Erde, durch den übermäßigen Regen, der fiel bald nach dem Anfang des August, und Männer bis Lichtmess [10] plagte und verwunderte. Dieses Jahr war auch so mangelhaft in der Mast, wie es niemals zuvor in diesem Land oder in Wales gehört worden war. Dieses Land und Nation wurde dieses Jahr auch oft und schwer geplagt durch die Zünfte, die der König nahm sowohl in den Bezirken als auch außerhalb. In diesem gleichen Jahr wurde das ganze Kloster von Peterborough vom Feuer verschlungen, und all die Gebäude, mit Ausnahme des Kapitelhauses und des Schlafhauses, und damit auch der größte Teil der Stadt. All dies geschah an einem Freitag, der der zweite Tag vor den Nonen des August war.

1117

  • In diesem ganzen Jahr blieb der König Heinrich in der Normandie, aufgrund der Feindseligkeit des Königs von Frankreich und seiner anderen Nachbarn. Und im Sommer kamen der König von Frankreich und der Graf von Flandern mit ihm mit einer Armee in die Normandie. Und nachdem sie dort eine Nacht geblieben waren, kehrten sie im Morgen zurück ohne Kämpfe. Doch die Normandie war sehr stark betroffen sowohl durch die Abgaben und durch die Armeen, die der König Heinrich sammelte gegen sie. Diese Nation wurde auch schwer unterdrückt durch die gleichen Dinge, namentlich durch mannigfaltige Abgaben. In diesem Jahr auch, in der Nacht der Kalenden des Dezember, waren ungewöhnliche Stürme mit Donner und Blitzen und Regen und Hagel. Und in der Nacht des dritten Tages vor den Iden des Dezember war der Mond, während einer langen Zeit der Nacht, als wäre er mit Blut bedeckt. Und an der Oktave des Hl. Johannes des Evangelisten, [51] war das große Erdbeben in der Lombardei; von dessen Erschütterung fielen viele Münster, und Türme und Häuser, und verursachten den Menschen viel Schaden. Dies war ein sehr verdorbenes Jahr für Korn, durch die Regen, die kaum schwanden für beinahe das ganze Jahr. Und der Abt Gilbert von Westminster starb an dem achten Tag vor den Iden des Dezember; und Faritz, Abt von Abingdon, an dem siebenten Tag vor den Kalenden des März. Und in diesem gleichen Jahr ...

1118

  • Dieses ganze Jahr über blieb der König Heinrich in der Normandie aufgrund des Krieges mit dem König von Frankreich und dem Grafen von Anjou, und dem Grafen von Flandern. Und der Graf von Flandern wurde verwundet in der Normandie, und ging so verwundet nach Flandern. Durch diesen Krieg war der König sehr erschöpft, und er verlor sehr viel Land und Geld. Und seine eigenen Männer betrübten ihn am meisten, die sich oft von ihm abwandten, und ihn verrieten; und zu seinen Feinden übergingen und ihnen ihre Burgen übergaben, zur Verletzung und Enttäuschung des Königs. All dies brachte England von ganzem Herzen durch die mannigfaltigen Sorgen, die dieses ganze Jahr lang nicht abbrachen. In diesem Jahr, in der Woche von Epiphanias, [52] gab es an einem Abend eine große Menge Blitze, und danach ungewöhnlichen Donner. Und die Königin Matilda starb in Westminster an den Kalenden des Mai; und wurde dort begraben. Und der Graf Robert von Mellent starb auch in diesem Jahr. In diesem Jahr auch, am Fest des Hl. Thomas, [20] gab es einen so übermäßig gewaltigen Wind, dass kein Mann, der noch lebte, sich an einen größeren erinnern konnte; und das wurde überall gesehen an Häusern und auch an Bäumen. In diesem Jahr starb auch Papst Paschalis; und Johann von Gaeta folgte ihm auf den Papststuhl, dessen anderer Name war Gelasius.

1119

  • In diesem ganzen Jahr blieb König Heinrich weiter in der Normandie; und er war sehr verwundert durch die Feindseligkeit des Königs von Frankreich, und auch von seinen eigenen Männern, die mit Verrat von ihm desertierten, und oftmals bereitwillig ihn betrogen; bis die beiden Könige zusammen kamen in der Normandie mit ihren Truppen. Dort wurde der König von Frankreich in die Flucht geschlagen, und all seine besten Männer gefangen genommen. Und danach kehrten viele von König Heinrichs Männern zu ihm zurück, und einigten sich mit ihm, die zuvor, mit ihren Kastellanen, gegen ihn gewesen waren. Und einige der Burgen nahm er mit großer Stärke ein. In diesem Jahr ging Wilhelm, der Sohn von König Heinrich und Königin Matilda, in die Normandie zu seinem Vater, und es wurde ihm dort übergeben, und ihm zur Ehefrau angetraut, die Tochter des Grafen von Anjou. Am Abend der Messe des Hl. Michael [8] gab es viel Erdbeben in einigen Orten in diesem Land; doch das meiste davon in Glocestershire und Worcestershire. In diesem gleichen Jahr starb der Papst Gelasius, auf dieser Seite der Alpen, und wurde begraben in Clugny. Und nach ihm wurde der Erzbischof von Wien zum Papst gewählt, dessen Name war Calixtus. Er kam danach, am Festtag des Hl. Lukas des Evangelisten, [53] nach Frankreich nach Rheims, und hielt dort ein Konzil. Und der Erzbischof Turstin von York ging dort hin; und, weil er gegen das Recht, und gegen den erzbischöflichen Stuhl in Canterbury, und gegen des Königs Willen, dort seine Haube aus den Händen des Papstes erhielt, belegte der König ihn mit einem Interdikt, so dass er nicht nach England zurückkehren konnte. Und so verlor er seinen Erzbischofssitz, und ging mit dem Papst nach Rom. In diesem Jahr starb auch der Graf Balduin von Flandern an den Wunden, die er in der Normandie erhalten hatte. Und nach ihm folgte in die Grafschaft Karl, der Sohn seines Onkels von der Vaterseite, der war Sohn von Cnute, dem heiligen König von Dänemark.

1120

  • In diesem Jahr wurden der König von England und der König von Frankreich versöhnt; und nach ihrer Versöhnung stimmten alle Männer des Königs Heinrich mit ihm in der Normandie überein, wie auch der Graf von Flandern und der Graf von Ponthieu. Von dieser Zeit an behandelte der König Heinrich seine Burgen und sein Land in der Normandie nach seinem Willen; und kam so vor Advent in dieses Land. Und bei dieser Reise ertranken des Königs beide Söhne, Wilhelm und Richard, und Richard, Earl of Chester, und Ottuel sein Bruder, und viele von des Königs Haushalt, Stewards, und Kämmerer, und Diener, und Männer verschiedener Wohnstätten; und mit ihnen eine zahllose Menge sehr unvergleichbaren Volkes dazu. Schmerzlich war ihr Tod für ihre Freunde in zweifacher Hinsicht: eines, dass sie so plötzlich dieses Leben verloren hatten; die andere, dass wenige ihrer Körper danach irgendwo gefunden wurden. In diesem Jahr kam das Licht zum Grab des Herrn in Jerusalem zwei mal; einmal an Ostern, und das andere Mal zu Maria Himmelfahrt, [44] wie verlässliche Personen sagen, die dort hin kamen. Und der Erzbischof Turstin von York wurde durch den Papst wieder versöhnt mit dem König, und kam in dieses Land, und erhielt seinen Bischofssitz zurück, obwohl es dem Erzbischof von Canterbury sehr lästig war.

1121 bis 1130[]

1121

  • In diesem Jahr war der König Heinrich zu Weihnachten in Bramton, und danach, vor Lichtmess, [10] wurde ihm in Windsor Athelis zur Frau gegeben; die bald danach zur Königin geweiht wurde, sie war Tochter des Herzogs von Louvain. Und der Mond wurde verfinstert in der Nacht der Nonen des April, als er zwei Wochen alt war. Und der König war zu Ostern in Berkley; und danach zu Pfingsten hielt er einen vollen Hof in Westminster; und danach im Sommer ging er mit einer Armee nach Wales. Und die Waliser kamen gegen ihn; und nach des Königs Willen einigten sie sich mit ihm. In diesem Jahr kam der Graf von Anjou aus Jerusalem in sein Land; und bald danach schickte er hier her, seine Tochter zu holen, die Wilhelm zur Frau gegeben worden war, des Königs Sohn. Und in der Nacht des Abends von "Natalis Domini" war ein sehr gewalttätiger Wind in diesem ganzen Land, und das konnte in vielen Dingen deutlich gesehen werden.

1122

  • In diesem Jahr war der König Heinrich zu Weihnachten in Norwich, und zu Ostern in Northampton. Und in der Fastenzeit [11] davor, brannte die Stadt Glocester: während die Mönche ihre Messe sangen, und der Diakon das Evangelium begonnen hatte, "Praeteriens Jesus", in diesem gleichen Moment kam das Feuer aus dem oberen Teil des Kirchturms, und brannte das ganze Münster, und all die Schätze, die darin waren; mit Ausnahme von ein paar Büchern und drei Messgewändern. Das war an dem achten Tag vor den Iden des März. Und danach, am Dienstag nach Palmsonntag, war ein sehr gewalttätiger Wind am elften Tag vor den Kalenden des April; nach diesem kamen viele Zeichen nah und fern in England, und viele Geister wurden gesehen und gehört. Und in der achten Nacht vor den Kalenden des August war ein sehr gewaltiges Erdbeben in ganz Somersetshire, und in Glocestershire. Bald danach, am sechsten Tag vor den Iden des September, was der Festtag der Hl. Maria war, gab es einen sehr starken Wind vom ersten Teil des Tages bis in die Tiefe der Nacht. In diesem gleichen Jahr starb Ralph, der Erzbischof von Canterbury; das war an dem dreizehnten Tag vor den Kalenden des November. Danach gab es viele Schiffer auf dem Meer, und auf dem Frischwasser, die sagten, dass sie im Nordosten, auf Höhe der Erde, ein Feuer groß und breit sahen, das wiederum zunahm an Länge bis hoch zum Himmelsgewölbe; und das Himmelsgewölbe tat sich auf in vier Teile und kämpfte dagegen, als ob es das Feuer löschen wollte; und das Feuer wuchs dennoch bis hinauf zum Himmel. Das Feuer sahen sie bei Tagesanbruch; und es dauerte, bis es überall Licht war. [54] Das war am siebenten Tag vor den Iden des Dezember.

1123

  • In diesem Jahr war der König Heinrich in der Weihnachtszeit in Dunstable, und dort kamen zu ihm die Gesandten des Grafen von Anjou. Und dann ging er nach Woodstock; und seine Bischöfe und sein ganzer Hof mit ihm. Dann geschah es an einem Mittwoch, das war der vierte Tag vor den Iden des Januar, dass der König in seinen Hirsch-Pferch ritt; der Bischof Roger von Salisbury an einer Seite von ihm, und der Bischof Robert Bloet von Lincoln an der anderen Seite von ihm. Und sie ritten dort hin und unterhielten sich. Dann sank der Bischof von Lincoln nieder und sagte zu dem König, "Mein Herr König, ich sterbe." Und der König stieg von seinem Pferd und hob ihn zwischen seine Arme und ließ Männer ihn heim zu seinem Gasthof tragen. Dort war er bald tot; und sie trugen ihn nach Lincoln mit großer Verehrung, und begruben ihn vor dem Altar von St. Mary. Und der Bischof von Chester, dessen Name war Robert Pecceth, begrub ihn. Bald darauf schickte der König seinen Erlass nach ganz England, und gebot all seinen Bischöfen und seinen Äbten und seinen Thanes, dass sie zu seiner Versammlung [wittenmoot] kommen sollten an Lichtmess [10] nach Glocester, um ihn zu treffen; und so taten sie. Als sie dort versammelt waren, dann gebot der König ihnen, dass sie für sich selbst einen Erzbischof von Canterbury wählen sollten, wen immer sie wollten, und er würde es bestätigen. Dann sprachen die Bischöfe unter einander, und sagten, dass sie niemals einen Mann aus dem klösterlichen Orden als Erzbischof über sich haben wollten. Und sie gingen alle zusammen zum König und erbaten ernsthaft, dass sie aus dem klerikalen Orden wählen durften, wen immer sie zum Erzbischof wollten. Und der König gewährte es ihnen. Dies wurde alles abgestimmt zuvor, durch den Bischof von Salisbury, und durch den Bischof von Lincoln, ehe er tot war; denn sie liebten niemals die Herrschaft der Mönche, sondern waren immer gegen Mönche und ihre Herrschaft. Und der Prior und die Mönche von Canterbury, und all die anderen Personen des Klösterlichen Ordens, die dort waren, widerstanden dem ganze zwei Tage; doch es brachte nichts: denn der Bischof von Salisbury war stark und handhabte ganz England und stand ihnen entgegen mit all seiner Macht und Stärke. Dann wählten sie einen Kleriker, namens William of Curboil. Er war Kanonikus eines Klosters genannt Chiche. Und sie brachten ihn vor den König; und der König gab ihm den Erzbischofssitz. Und all die Bischöfe empfingen ihn; doch beinahe all die Mönche, und die Earls, und die Thanes, die dort waren, protestierten gegen ihn. Um die gleiche Zeit reistem des Grafen Boten in Feindschaft vom König ab, rücksichtslos gegenüber seiner Gunst. In der gleichen Zeit kam ein Legat aus Rom, dessen Name war Heinrich. Er war Abt des Klosters von St. John of Angeli; und er kam für den Peterspfennig. Und er sagte zum König, dass es gegen das Recht war, dass Männer einen Kleriker über Mönche setzen sollten; und daher hatten sie zuvor rechtmäßig einen Erzbischof in ihrem Kapitel gewählt. Doch der König wollte es nicht ungeschehen machen, Um des Bischofs von Salisbury willen. Dann ging der Erzbischof, bald danach, nach Canterbury; und wurde dort empfangen, auch wenn es gegen ihren willen war; und er wurde dort bald zum Bischof geweiht vom Bischof von London, und dem Bischof Ernulf von Rochester, und dem Bischof William Girard von Winchester, und dem Bischof Bernard of Wales, und dem Bischof Roger von Salisbury. Dann, Anfang der Fastenzeit, [11] ging der Erzbischof nach Rom, für sein Pallium; und mit ihm ging der Bischof Bernard von Wales; und Sefred, Abt von Glastonbury; und Anselm, Abt von St. Edmund's bury; und John, Erzdiakon von Canterbury; und Gifard, der war des Königs Hofkaplan. Zur gleichen Zeit ging der Erzbischof Thurstan von York nach Rom, auf Geheiß des Papstes, und kam dort hin drei Tage bevor der Erzbischof von Canterbury kam, und wurde dort mit viel Verehrung empfangen. Dann kam der Erzbischof von Canterbury, und war dort volle sieben Nächte, ehe er ein Gespräch mit dem Papst bekommen konnte. Das war, weil der Papst ihm zu verstehen geben wollte, dass er den Erzbischofssitz gegen die Mönche des Münsters erhalten hatte, und gegen das Recht. Doch das überzeugte Rom, was die ganze Welt überzeugt; das ist Gold und Silber. Und der Papst erweichte sich, und gab ihm sein Pallium. Und der Erzbischof (von York) schwor ihm Unterwerfung, in all den Dingen, die der Papst ihm eingab, bei den Köpfen des Hl. Petrus und des Hl. Paulus; und der Papst schickte ihn dann Heim mit seinem Segen. In der Zeit, in der der Erzbischof außer Landes war, gab der König den Bischofssitz von Bath an den Kanzler der Königin, dessen Name war Godfrey. Er war geboren in Louvain. Das war zu Mariä Verkündigung [55] in Woodstock. Bald danach ging der König nach Winchester, und war die ganze Osterzeit da. Und während er da war, gab er den Bischofssitz von Lincoln an einen Kleriker namens Alexander. Er war der Neffe des Bischofs von Salisbury. Dies tat er alles zugunsten des Bischofs. Dann ging der König danach nach Portsmouth, und blieb dort die ganze Pfingstwoche. Dann, sobald er einen guten Wind hatte, ging er hinüber in die Normandie; und während dessen überließ er ganz England der Führung und Verwaltung des Bischofs Roger von Salisbury. Dann war der König das ganze Jahr in der Normandie. Und viel Feindseligkeit erhob sich zwischen ihm und seinen Thanes; so dass der Graf Waleram von Mellent, und Hamalric, und Hugh von Montfort, und William of Romare, und viele andere, von ihm gingen, und ihre Burgen gegen ihn hielten. Und der König widersetzte sich ihnen stark: und in diesem gleichen Jahr gewann er von Waleram seine Burg von Pont-Audemer, und von Hugh die von Montfort; und seit dem, je länger er blieb, desto mehr eilte er. In diesem gleichen Jahr, bevor der Bischof von Lincoln zu seiner Diözese kam, wurde beinahe die ganze Gemeinde Lincoln verbrannt, und unzählige Menschen, Männer und Frauen, wurden verzehrt: und so viel Schaden wurde dort angerichtet, wie keine Mann einem anderen beschreiben konnte. Das war am vierzehnten Tag vor den Kalenden des Juni.

1124

  • Dieses ganze Jahr war der König Heinrich in der Normandie. Das war vor der großen Feindseligkeit, die er mit dem König Ludwig von Frankreich hatte, und mit dem Grafen von Anjou, und am meisten mit seinen eigenen Männern. Dann geschah es, am Tag von Mariä Verkündigung, [55] dass der Graf Waleram von Mellent von einer seiner Burgen genannt Belmont zu einer anderen ging, genannt Watteville. Mit ihm ging der Steward des Königs von Frankreich, Amalric, und Hugh der Sohn von Gervase, und Hugh of Montfort, und viele andere gute Ritter. Dann kamen gegen sie des Königs Ritter aus all den Burgen, die darum herum waren, und kämpften mit ihnen, und schlugen sie in die Flucht, und nahmen den Grafen Waleram, und Hugh, den Sohn von Gervase, und Hugh of Montfort, und fünf und zwanzig andere Ritter gefangen, und brachten sie zum König. Und der König verurteilte den Grafen Waleram, und Hugh, den Sohn von Gervase, zu strenger Bewachung in der Burg bei Rouen; doch Hugh of Montfort schickte er nach England, und befahl ihn mit starken Fesseln in der Burg in Glocester zu sichern. Und von den anderen schickte er so viele, wie es ihm gefiel, nach Norden und Süden in seine Burgen in Gefangenschaft. Danach ging der König, und gewann all die Burgen des Grafen Waleram, die in der Normandie waren, und all die anderen, die seine Feinde gegen ihn hielten. All diese Feindseligkeit ging auf das Konto des Sohnes des Grafen Robert von der Normandie, namens Wilhelm. Dieser gleiche Wilhelm hatte zur Frau genommen die jüngere Tochter von Fulke, Graf von Anjou: und aus diesem Grund hielten es der König von Frankreich und all die Grafen mit ihm, und all die reichen Männer; und sagten, dass der König seinen Bruder Robert fälschlich in Gefangenschaft hielt, und vertrieben seinen Sohn Wilhelm unrechtmäßig aus der Normandie. In diesem gleichen Jahr waren die Jahreszeiten sehr ungünstig in England für Korn und alle Früchte; so dass zwischen Weihnachten und Lichtmess [10] Männer die Saat von Weizen verkauften, das ist zwei Samenkörbe für sechs Schilling; und die Gerste, das ist drei Samenkörbe für sechs Schilling auch; und den Ackersamen von Hafer, das ist vier Samenkörbe für vier Schilling. Das war, weil das Korn selten war; und der Penny war so verschnitten, dass ein Mann, der ein Pfund hatte, auf dem Markt nicht zwölf Pence dafür für irgend etwas eintauschen konnte. In diesem gleichen Jahr starb der gesegnete Bischof Ernulf von Rochester, der zuvor Abt gewesen war in Peterborough. Das war an den Iden des März. Und danach starb der König Alexander von Schottland, am neunten Tag vor den Kalenden des Mai. Und David sein Bruder, der war Earl of Northamptonshire, folgte in das Königreich; und hatte zusammen das Königreich von Schottland und die Grafschaft in England. Und am neunzehnten Tag vor den Kalenden des Januar starb der Papst von Rom, dessen Name war Calixtus, und Honorius folgte auf den Papststuhl. In diesem gleichen Jahr, nach dem Messetag von St. Andrew, [6] und vor Weihnachten, hielten Ralph Basset und des Königs Thanes einen Witan in Leicestershire, in Huncothoe, und hängten dort mehr Diebe als jemals zuvor geschehen war; das ist, in einer kurzen Zeit, vier und vierzig Männer zusammen; und entzogen sechs Männer ihrer Augen und ihrer Hoden. Viele wahre Männer sagten, dass dort mehrere waren, die sehr ungerecht litten; doch unser Großer Allmächtiger Gott, der alles sieht und jedes Geheimnis kennt, sieht auch, dass die elenden Menschen unterdrückt werden mit aller Rechtlosigkeit. Zuerst werden sie ihres Eigentums beraubt, und dann werden sie erschlagen. Ein sehr schweres Jahr war dies. Der Mann, der irgend einen Besitz hatte, wurde dessen beraubt durch gewaltsame Gruppen und gewalttätige Mobs. Der Mann, der nichts hatte, verhungerte.

1125

  • In diesem Jahr schickte der König Heinrich, vor Weihnachten, von der Normandie nach England, und verfügte, dass all die Münzmacher, die in England waren, verstümmelt werden sollten an ihren Gliedmaßen; das war, dass sie jeder von ihnen die rechte Hand verlieren sollten, und ihre Hoden darunter. Dies war, weil der Mann, der ein Pfund hatte, nicht einen Penny auf dem Markt auslegen konnte. Und der Bischof Roger von Salisbury schickte durch ganz England, und gebot ihnen allen, dass sie zu Weihnachten nach Winchester kommen sollten. Als sie dort hin kamen, wurden sie einer nach dem anderen ergriffen, und jeder der Rechten Hand und der Hoden entzogen. All dies wurde in der Zwölftnacht getan. Und das war alles in perfekter Gerechtigkeit, denn sie hatten das ganze Land erledigt mit der großen Menge von geringwertigen Münzen, die sie alle gekauft hatten. In diesem gleichen Jahr schickte der Papst von Rom in dieses Land einen Kardinal, Namens John of Crema. Er kam zuerst zum König in die Normandie, und der König empfing ihn mit viel Verehrung. Er begab sich dann selbst zum Erzbischof William von Canterbury; und er führte ihn nach Canterbury; und er wurde dort empfangen mit großer Ehrerbietung, und feierlicher Prozession. Und er sang die hohe Messe am Ostertag am Altar von Christi. Danach ging er durch ganz England, zu all den Bischofssitzen und Abteien, die in diesem Land waren; und in allen wurde er mit Respekt empfangen. Und alle gaben ihm viele und reiche Geschenke. Und danach hielt er sein Konzil in London volle drei Tage, am Geburtstag der Hl. Maria [7] im September, mit Erzbischöfen, und Diözesenbischöfen, und Äbten, den gelehrten und den liederlichen; und erlegte ihnen die gleichen Gesetze auf, die Erzbischof Anselm zuvor auferlegt hatte, und viele mehr, doch es führte nur zu wenig. Dann ging er über das Meer kurz nach Michaelmas, [8] und so nach Rom; und (mit ihm) der Erzbischof William von Canterbury, und der Erzbischof Thurstan von York, und der Bischof Alexander von Lincoln, und der Bischof J. von Lothian, und der Abt G. von St. Albans; und dort wurden sie empfangen vom Papst Honorius mit großem Respekt; und blieben dort den ganzen Winter. In diesem gleichen Jahr gab es auch eine so große Flut am Tag des Hl. Laurence, dass viele Städte und Männer überwältigt wurden, und Brücken zusammenbrachen, und Korn und Wiesen überall verdorben; und Hunger und Schwäche bei Menschen und bei Vieh; und bei allen Früchten solche Unzeitmäßigkeit, wie sie nicht für viele Jahre zuvor gekannt worden war. Und in diesem gleichen Jahr starb Abt John von Peterborough, am zweiten Tag vor den Iden des Oktober.

1126

  • In diesem ganzen Jahr war der König Heinrich in der Normandie - alles bis nach der Ernte. Dann kam er in dieses Land, zwischen Mariä Geburt [7] und Michaelmas. [8] Mit ihm kam die Königin, und seine Tochter, die er zuvor dem Kaiser Heinrich von Lorrain zur Frau gegeben hatte. Und er brachte mit sich den Earl Waleram, und Hugh, den Sohn von Gervase. Und den Earl schickte er nach Bridgenorth in Gefangenschaft: und dann schickte er ihn danach nach Wallingfort; und Hugh nach Windsor, den er befahl in starken Banden zu halten. Dann nach Michaelmas kam David, der König der Schotten, von Schottland in dieses Land; und der König Heinrich empfing ihn mit großer Ehrerbietung; und er blieb das ganze Jahr in diesem Land. In diesem Jahr ließ der König seinen Bruder Robert von dem Bischof Roger von Salisbury nehmen, und übergab ihn an seinen Sohn Robert, Earl of Glocester, und ließt ihn nach Bristol führen, und dort in das Schloss bringen. Das wurde alles getan durch den Rat seiner Tochter, und durch David, den König der Schotten, ihren Onkel.

1127

  • In diesem Jahr hielt der König Heinrich seinen Hof zu Weihnachten in Windsor. Da war David der König der Schotten, und all die führenden Männer, die in England waren, gelehrt und liederlich. Und dort verpflichtete er die Erzbischöfe, und Bischöfe, und Äbte, und Earls, und all die Thanes, die dort waren, zu schwören, dass sie England und die Normandie nach seinen Tagen in die Hände seiner Tochter Athelicia geben würden, die zuvor die Frau des Kaisers von Sachsen gewesen war. Danach schickte er sie in die Normandie; und mit ihr ging ihr Bruder, Robert, Earl of Glocester, und Brian, Sohn des Earl Alan Fergan; und er ließ sie den Sohn des Grafen von Anjou heiraten, dessen Name war Geoffry Martel. All die Franzosen und Engländer jedoch, missbilligten das; doch der König tat es, um die Gefolgschaft des Grafen von Anjou zu haben, und um Hilfe zu haben gegen seinen Neffen Wilhelm. In der Fastenzeit [11] dieses gleichen Jahres wurde der Graf Karl von Flandern erschlagen in einer Kirche, wie er dort lag und zu Gott betete, vor dem Altar, in der Mitte der Messe, von seinen eigenen Männern. Und der König von Frankreich brachte Wilhelm, den Sohn des Grafen der Normandie, und gab ihm die Grafschaft; und die Menschen dieses Landes akzeptierten ihn. Dieser gleiche Wilhelm hatte zuvor zur Frau genommen die Tochter des Grafen von Anjou; doch sie wurden danach geschieden aufgrund zu enger Blutsverwandtschaft. Dies war alles durch den König Heinrich von England. Danach nahm er zur Frau die Schwester der Ehefrau des Königs von Frankreich; und aus diesem Grund gab ihm der König die Grafschaft von Flandern. In diesem gleichen Jahr gab er die Abtei von Peterborough an einen Abt namens Henry of Poitou, der in seinen Händen seine Abtei von St. John of Angeli behielt; doch all die Erzbischöfe und Bischöfe sagten, dass es gegen das Recht war, und dass er nicht zwei Abteien unter sich haben konnte. Doch der gleiche Henry gab dem König zu verstehen, dass er seine Abtei aufgrund der Großen Feindseligkeit, die in dem Land war, aufgegeben hatte; und das tat er durch den Rat und die Veranlassung des Papstes von Rom, und durch die des Abtes von Clugny, und weil er der Legat des Peterspfennigs war. Aber dennoch, es war nicht so; denn er würde beide unter sich behalten; und tat so so lange wie es Gottes Wille war. Er war in seinem klerikalen Status Bischof von Soissons; danach Mönch von Clugny; und dann Prior im gleichen Kloster. Danach wurde er Prior von Sevigny; und dann, weil er ein Verwandter des Königs von England war, und des Grafen von Poitou, gab ihm der Graf die Abtei von St. John's Angeli. Danach, durch sein großes Geschick, erhielt er den Erzbischofssitz von Besancon; und hatte ihn unter sich drei Tage; danach verlor er ihn gerechterweise, denn er hatte ihn zuvor unrechtmäßig eingenommen. Danach beschaffte er sich den Bischofssitz von Saintes; das war fünf Meilen von seiner Abtei. Diesen hatte er beinahe eine ganze Woche unter sich; doch der Abt von Clugny brachte ihn davon ab, wie er es zuvor mit Besancon getan hatte. Dann besann er sich, dass, wenn er sich schnell in England einnisten könnte, er all seinen Willen bekommen könnte. Weshalb er den König ersuchte, und ihm sagte, dass er ein alter Mann war - ein vollständig gebrochener Mann - dass er die große Ungerechtigkeit und die große Feindseligkeit nicht ertragen konnte, die in ihrem Land waren; und dann, durch seine eigenen Bemühungen, und durch die all seiner Freunde, ersuchte er ernsthaft und ausdrücklich um die Abtei Peterborough. Und der König sorgte für ihn, denn er war sein Verwandter, und weil er die erste Person war, einen Eid zu schwören und zu Bezeugen, als der Sohn des Grafen der Normandie und die Tochter des Grafen von Anjou geschieden wurden aufgrund zu enger Blutsverwandtschaft. Solchermaßen erbärmlich wurde die Abtei fort gegeben, zwischen Weihnachten und Lichtmess, [10] in London; und so ging er mit dem König nach Winchester, und dann kam er nach Peterborough, und dort wohnte er gleich so, wie eine Drohne in einem Bienenstock wohnt. Denn so wie die Drohne alles, was die Bienen [zum Bienenstock] bringen, annagt und fortzerrt, so tat er es. - Alles, was er nehmen konnte, darin und darum, von gelernten und liederlichen, schickte er über das Meer; und nichts gutes tat er dort - noch ließ er gutes dort. Haltet niemanden für unwürdig und dass wir nicht die Wahrheit sprechen; denn es war voll bekannt im ganzen Land: dass sobald er hier her kam, was on dem Sonntag war, wenn Männer singen "Exurge quare o D --- etc." sofort darauf, sahen und hörten mehrere Personen viele Jäger jagen. Die Jäger waren schwärzlich, und riesig, und hässlich; und ihre Hunde waren alle schwärzlich, und breitäugig, und hässlich. Und sie ritten auf schwärzlichen Pferden, und schwärzlichen Böcken. Dies wurde gesehen in dem gleichen Wildgehege in der Stadt von Peterborough, und in all den Wäldern von der gleichen Stadt nach Stamford. Und die Mönche hörten das Horn blasen, das sie in der Nacht bliesen. Verlässliche Männer, die sie in der Nacht beobachteten, sagten, dass sie dachten, es könnten wohl über zwanzig oder dreißig Hornbläser gewesen sein. Dies wurde gesehen und gehört von der Zeit, in der er hier her kam, die ganze Fastenzeit [11] bis hin zu Ostern. Dies war sein Eintrag; von seinem Ausgang können wir bisher noch nichts sagen. Gott behüte.

1128

  • In diesem ganzen Jahr war der König Heinrich in der Normandie, aufgrund der Feindseligkeiten, die zwischen ihm und seinem Neffen waren, dem Grafen von Flandern. Doch der Graf wurde verwundet in einem Kampf durch einen Bauernburschen; und so verwundet ging er in das Kloster von St. Bertin; wo er bald ein Mönch wurde, lebte noch fünf Tage danach, starb dann, und wurde dort begraben. Gott Ehe seine Seele. Das war an dem sechsten Tag vor den Kalenden des August. In diesem gleichen Jahr starb der Bischof Radulph Passeflambard von Durham; und wurde dort begraben an den Nonen des September. Und in diesem gleichen Jahr ging der zuvor gesagte Abt Henry heim in sein eigene Münster in Poitou durch des Königs Veranlassung. Er gab dem König zu verstehen, dass er das Münster aufgeben würde, und das Land, und mit ihm in England leben würde, und in dem Kloster von Peterborough. Doch es war dennoch nicht so. Er tat dies, weil er dort sein wollte, durch seine schlauen Listen, waren es ein Jahr oder mehr, und kam danach erneut. Möge Gott der Allmächtige seine Gnade über diesen elenden Ort erstrecken. In diesem gleichen Jahr kam von Jerusalem Hugh of the Temple zu dem König in die Normandie; und der König empfing ihn mit viel Ehre, und gab ihm reiche Geschenke in Gold und in Silber. Und danach schickte er ihn nach England; und dort wurde er empfangen von allen guten Männern, die ihm alle Geschenke gaben, und in Schottland auch; und durch ihn schickten sie nach Jerusalem viel Reichtum in Gold und in Silber. Und er lud das Volk ein nach Jerusalem; und dorthin gingen mit ihm und ihm nach mehr Menschen, als jemals zuvor getan hatten, seit diese erste Reise war in den Tagen von Papst Urban. Doch es führte zu nichts; denn er sagte, dass ein mächtiger Krieg ausgebrochen war zwischen den Christen und den Heiden; doch als sie dort hin kamen, dann war es nichts als Pacht. So jämmerlich war alles, das Menschen sich plagten.

1129

  • In diesem Jahr schickte der König nach England nach dem Grafen Waleram, und nach Hugh, dem Sohn von Gervase. Und sie gaben Geiseln für sie. Und Hugh ging heim in sein eigenes Land in Frankreich; doch Waleram blieb bei dem König: und der König gab ihm all sein Land mit Ausnahme seiner Burg. Danach kam der König nach England während der Erntezeit; und der Graf kam mit ihm: und sie wurden so gute Freunde, wie sie zuvor Feinde gewesen waren. Bald danach, durch des Königs Rat, und durch seine Genehmigung, schickte der Erzbischof William von Canterbury nach ganz England, und forderte Bischöfe und Äbte und Erzdiakone und all die Priore, Mönche und Kanoniker, die in all den Zellen in England waren, und alle die Pflege und Aufsicht über das Christentum hatten, dass sie alle zu Michaelmas nach London kommen sollten, und dort sprechen sollte von Gottes Rechten. Als sie dort hin kamen, dann begann die Volksversammlung an einem Montag, und ging ohne Unterbrechung bis zum Freitag. Als es alles herausgekommen war, dann fand sich, dass alles um die Ehefrauen der Erzdiakone ging, und um die Ehefrauen der Priester; dass sie sie verlassen sollten bis zum Tag der Messe von St. Andrew; [6] und der, der das nicht tun wollte, sollte seine Kirche verlassen, und sein Haus, und sein Heim, und niemals mehr dort hin zurück gerufen werden. Dies forderte der Erzbischof Wilhelm von Canterbury, und all die Diözesenbischöfe, die dann in England waren, doch der König entließ sie alle nach Hause. Und so gingen sie heim; und all die Anordnungen führten zu nichts. Alle hielten ihre Frauen durch des Königs Anordnung, wie sie es zuvor getan hatten. In diesem gleichen Jahr starb der Bischof William Giffard von Winchester; und wurde dort begraben, am achten Tag vor den Kalenden des Februar. Und der König Heinrich gab den Bischofssitz nach Michaelmas [8] an den Abt Henry of Glastonbury, seinen Neffen, und er wurde zum Bischof geweiht von dem Erzbischof William von Canterbury am fünfzehnten Tag vor den Kalenden des Dezember. In diesem gleichen Jahr starb Papst Honorius. Bevor er noch tot war, wurden zwei Päpste gewählt. Der eine hieß Peter, der war Mönch in Clugny, und war geboren von den reichsten Männern von Rom; und mit ihm hielten es jene von Rom, und der Herzog von Sizilien. Der andere war Gregor: er war ein Kleriker, und wurde aus Rom vertrieben von dem anderen Papst, und von seinen Verwandten. Mit ihm hielt es der Kaiser von Sachsen, und der König von Frankreich, und der König Heinrich von England, und all jene auf dieser Seite der Alpen. Nun war dort solch eine Teilung in der Christenheit, wie es sie niemals zuvor gegeben hatte. Möge Christus sein elendes Volk erhören. in diesem gleichen Jahr, in der Nacht der Messe von St. Nicholas, [33] kurz vor Tag, gab es ein großes Erdbeben.

1130

  • In diesem Jahr wurde das Kloster von Canterbury eingeweiht von dem Erzbischof William, am vierten Tag vor den Nonen des Mai. Dort waren die Bischöfe John of Rochester, Gilbert Universal von London, Henry of Winchester, Alexander of Lincoln, Roger von Salisbury, Simon of Worcester, Roger of Coventry, Geoffry of Bath, Evrard of Norwich, Sigefrith of Chichester, Bernard of St. David's, Owen of Evreux in Normandy, John of Sieyes. Am vierten Tag nach diesem war der König Heinrich in Rochester, als die Stadt beinahe vom Feuer verschlungen wurde; und der Erzbischof William weihte das Kloster von St. Andrews, und die zuvor genannten Bischöfe mit ihm. Und der König Heinrich ging übers Meer in die Normandie zur Erntezeit. In diesem Jahr kam der Abt Henry of Angeli nach Ostern nach Peterborough, und sagte, dass er das Kloster gänzlich aufgegeben hatte. Nach ihm kam der Abt von Clugny, Peter mit Namen, nach England auf des Königs Veranlassung; und wurde empfangen von allen, wohin auch immer er kam, mit viel Respekt. Nach Peterborough kam er; und dort versprach der Abt Henry ihm, dass er ihm das Münster von Peterborough verschaffen würde, dass es Untertan von Clugny wäre. Doch wie es in den Sprichwörtern heißt, "The hedge abideth, that acres divideth." Möge Gott der Allmächtige ihre bösen Absichten vereiteln. Bald darauf ging der Abt von Clugny heim in sein Land. In diesem Jahr wurde Angus erschlagen von der Armee der Schotten, und es wurde eine große Vielzahl erschlagen mit ihm. Es war Gottes Kampf, der ihn heimsuchte, denn er war ein Eidbrecher.

1131 bis 1140[]

1131

  • In diesem Jahr, nach Weihnachten, an einer Montag Nacht, zum ersten Schlaf, war der Himmel in der nördlichen Hemisphäre, als wäre er aus brennendem Feuer; so dass alle, die es sahen, so bestürzt waren, wie niemals zuvor. Das war am dritten Tag vor den Iden des Januar. In diesem gleichen Jahr gab es so eine große Viehpest, wie es sie niemals zuvor in der Erinnerung der Menschen von England gegeben hatte. Das war an reinem Vieh und an Schweinen; so dass in einer Stadt, wo zehn Pflüge gingen, oder zwölf, nicht einer übrig blieb: und der Mann, der zweihundert oder dreihundert Schweine hatte, keines übrig hatte. Danach vergingen die Hühnervögel; dann verringerte sich das Fleisch, und der Käse, und die Butter. Möge Gott es bessern, wenn es sein Wille ist. Und der König Heinrich kam Heim nach England vor der Ernste, nach dem Messetag von St. Peter "ad vincula". In diesem gleichen Jahr ging der Abt Henry, vor Ostern, von Peterborough über das Meer in die Normandie, und sprach dort mit dem König, und sagte ihm, dass der Abt von Clugny zu ihm zu kommen wünsche, und ihm die Abtei von Angeli übergeben wollte, wonach er heim gehen könnte mit seiner Erlaubnis. Und so ging er heim in sein eigenes Münster, und blieb dort sogar bis zum Mittsommertag. [2] Und am nächsten Tag nach dem Fest von St. John wählten die Mönche als einen Abt einen von ihnen, brachten ihn in die Kirche in Prozession, sangen "Te Deum laudamus", läuteten die Glocken, setzten ihn auf den Thron des Abtes, taten ihm alle Ehren, wie sie es ihrem Abt tun sollten: und der Graf, und all die führenden Männer, und die Mönche des Münsters, vertrieben den anderen Abt Henry aus dem Kloster. Und sie hatten es nötig: denn in fünf und zwanzig Wintern hatten sie niemals einen guten Tag erlebt. Hier verließen ihn all seine mächtigen Listen. Nun gebührte es ihm, dass er sich verkriechen sollte in seiner Haut in jede Ecke, wenn vielleicht dort ein unruhiges Reißen war, wodurch er einmal mehr Christus und alle christlichen Menschen betrügen würde. Dann zog er sich nach Clugny zurück, wo er so fest gehalten wurde, dass er sich nicht nach Osten oder Westen bewegen konnte. Der Abt von Clugny sagte, dass sie durch ihn das Münster von St. John verloren hatten, und durch seine große Versoffenheit. Dann konnte er sie nicht besser entschädigen; doch er versprach ihnen, und schwor Eide auf das heilige Kreuz, dass wenn er nach England zurückkehren könnte, er ihnen das Münster von Peterborough beschaffen könnte; so dass er dort hin den Prior von Clugny setzen sollte, mit einem Kirchenvorsteher, einem Schatzmeister, und einem Sakristan: und all die Dinge, die innerhalb des Münsters waren und darum, sollte er für sie beschaffen. So reiste er nach Frankreich ab; und blieb dort das ganze Jahr. Christus erbarme dich der elenden Mönche von Peterborough, und dieses elenden Ortes. Nun brauchen sie die Hilfe von Christus und des ganzen christlichen Volkes.

1132

  • In diesem Jahr kam König Heinrich in dieses Land. Dann kam Abt Henry, und verriet die Mönche von Peterborough an den König, denn er wollte dieses Münster Clugny unterstellen; so dass der König recht gut gefangen war, und schickte nach den Mönchen. Doch durch die Gnade Gottes, und durch den Bischof von Salisbury, und den Bischof von Lincoln, und die anderen reichen Männer, die dort waren, wusste der König, dass er es mit Verrat zu tun hatte. Als er nicht mehr tun konnte, dann wollte er, dass sein Neffe der Abt von Peterborough sein sollte. Doch Christus verhinderte das. Nicht sehr lange danach geschah es, dass der König nach ihm schickte, und ihn die Abtei von Peterborough aufgeben ließ, und ihn dazu brachte das Land zu verlassen. Und der König gab die Abtei einem Prior von St. Neot's, genannt Martin, der kam an St. Peters Messetag mit großem Pomp in das Münster.

1135

  • In diesem Jahr ging der König Heinrich über das Meer zu Lammas; [4] und am nächsten Tag, als er auf seinem Schiff schlief, verdunkelte sich der Tag über allen Ländern, und die Sonne war, als wäre sie ein drei Nächte alter Mond, und die Sterne über ihm zum Mittag. Männer waren sehr verwundert und entsetzt, und sagten, dass ein großes Ereignis danach geschehen würde. Und so tat es; denn in diesem gleichen Jahr war der König tot, am Tag nach dem Messetag von St. Andrew, [6] in der Normandie. Dann war dort bald Trübsal in dem Land; denn jeder Mann, der wollte, raubte bald den anderen aus. Dann nahmen seine Söhne und seine Freunde seinen Körper, und brachten ihn nach England, und begruben ihn in Reading. Ein guter Mann war er gewesen; und es gab eine große Furcht vor ihm. Kein Mann wagte es, einem anderen schlechtes an zu tun in seiner Zeit. Frieden hatte er gemacht für Mann und Tier. Über den, der so seine Last an Gold und Silber zur Schau stellt, wagte kein Mann, etwas anderes als gutes zu sagen. [56] Während dessen war sein Neffe nach England gekommen, Stephen von Blois. Er kam nach London, und die Menschen von London empfingen ihn, und schickten nach dem Erzbischof William Curboil, und weihten ihn zum König am Mittwintertag. [2] In dieses Königs Zeit war alles Zwietracht und Böses und Raub; denn gegen ihn erhoben sich bald die reichen Männer, die Verräter waren; und zuerst von allen Baldwin de Redvers, der hielt Exeter gegen ihn. Doch der König belagerte es; und danach willigte Baldwin ein. Dann übernahmen die anderen, und hielten ihre Burgen gegen ihn; und David, König von Schottland, ging nach Wessington gegen ihn. Dennoch gingen ihre Boten zwischen ihnen hin und her;und sie kamen zusammen, und einigten sich, doch es führte zu nichts.

1137

  • In diesem Jahr ging der König Stephen über das Meer in die Normandie, und wurde dort empfangen; und das beinhaltete, dass er alles sein sollte, was sein Onkel gewesen war; und weil er seinen Schatz hatte: doch er verteilte ihn, und verstreute ihn törichterweise. Viel hatte König Heinrich versammelt, Gold und Silber, doch nichts gutes taten Männer für seine Seele daraus. Als der König Stephen nach England kam, hielt er sein Konzil in Oxford; wo er den Bischof Roger von Sarum ergriff, und Alexander, Bischof von Lincoln, und den Kanzler Roger, seinen Neffen; und warf sie alle ins Gefängnis, bis sie ihre Burgen aufgaben. Als die Verräter verstanden hatten, dass er ein sanfter Mann war, und weich, und gut, und keine Gerechtigkeit ausübte, dann wunderten sie sich alle. Sie hatten ihm Gefolgschaft geschworen, und Eide geschworen, doch sie hielten keine Wahrheit aufrecht. Sie waren alle Eidbrecher, und vergaßen ihr Treuegelöbnis; denn jeder reiche Mann baute seine Burgen, welche sie gegen ihn hielten; und sie füllten das Land mit Burgen. Sie unterdrückten grausam die elenden Menschen des Landes mit Burgbauarbeiten; und als die Burgen gemacht waren, füllten sie sie mit Teufeln und bösen Männern. Dann nahmen sie jene, von denen sie glaubten, dass sie irgendwelche Güter hätten, bei Nacht und bei Tag, arbeitende Männer und Frauen, und warfen sie ins Gefängnis für ihr Gold und Silber, und fügten ihnen unbeschreibliche Folter zu; denn niemals wurde ein Märtyrer so gefoltert, wie sie es wurden. Einige hängten sie an den Füßen auf, und räucherten sie mit faulem Rauch; und andere an den Daumen, oder am Kopf, und hängten Ketten an ihre Füße. Sie banden verknotete Stränge um ihre Köpfe, und verdrehten sie, bis der Schmerz ins Gehirn ging. Sie warfen sie in Kerker, darin waren Nattern, und Schlangen, und Kröten; und zerstörten sie so. Einige setzten sie in ein [crucet-house]; das ist, in eine Kiste, die war kurz und eng, und nicht tief; worin sie scharfe Steine legten, und so den Mann darin zerquetschten, dass sie ihm alle Glieder brachen. In vielen der Burgen waren Dinge abscheulich und düster, genannt "Sachenteges", von denen zwei oder drei Männer genug hatten, einen zu tragen. Sie waren solchermaßen gemacht: das ist, festgemacht an einem Balken; und sie setzten ein scharfes Eisen [Kragen] um den Hals und Nacken des Mannes, so dass er in keine Richtung sitzen noch liegen oder schlafen konnte, und nur all das Eisen tragen konnte. Viele tausende erschöpften sie mit Hunger. Weder kann noch möchte ich all die Wunden und all den Schmerz aufzählen, die sie den elenden Männern in diesem Land zufügten. Dies dauerte die neunzehn Winter, während Stephen König war; und es wurde immer schlimmer und schlimmer. Sie erlegten den Städten ständig Abgaben auf und nannten es "tenserie"; und wenn die elenden Männer nichts mehr zu geben hatten, dann plünderten und brannten sie all die Städte nieder; dass du ruhig eine ganze Tagesreise gehen und keinen Mann in einer Stadt sitzend, noch das Land beackernd finden würdest. Dann war Korn teuer, und Fleisch, und Käse, und Butter; denn es war keines dort im Land. Elende Männer verhungerten. Einige suchten Zuflucht in Almosen, die eine Zeit lang reiche Männer gewesen waren, und einige flohen aus dem Land. Niemals gab es mehr Elend in dem Land; noch taten heidnische Männer schlimmeres, als sie taten: denn nach einiger Zeit verschonten sie weder Kirche noch Kirchhof, sondern nahmen alle Güter, die darin waren, und verbrannten dann die Kirche und alles zusammen. Noch verschonten sie eines Bischofs Land, oder eines Abtes, oder eines Priesters, sondern plünderten sowohl Mönche als auch Kleriker; und jeder Mann raubte einen anderen aus, wenn er es konnte. Wenn zwei Männer, oder drei, in eine Stadt geritten kamen, flohen alle Bewohner vor ihnen, weil sie sie für Räuber hielten. Die Bischöfe und gelehrten Männer verfluchten sie ständig, doch es brachte ihnen nichts; denn sie waren alle verflucht, und eidbrüchig, und verlassen. Den Boden zu beackern war wie das Meer zu pflügen: die Erde brachte kein Korn hervor, denn das Land war ganz verwüstet von diesen Taten; und sie sagten offen, dass Christus schlief, und seine Heiligen. Solche Dinge und mehr können wir sagen, erlitten wir neunzehn Winter für unsere Sünden. In all dieser bösen Zeit hielt Abt Martin seine Abtei zwanzig Jahre und ein halbes, und acht Tage, mit viel Kummer; und fand den Mönchen und den Gästen alles, das ihnen zustand; und hielt viel Wohltätigkeit in dem Haus: und trotz all dem, arbeitete für die Kirche, und gab dort hin Ländereien und Mieten, und bereicherte sie sehr viel, und schenkte ihr Gewänder. Und er brachte sie in das neue Münster am Messetag von St. Peter mit viel Pracht; was in dem Jahr der Auferstehung unseres Herrn war, 1140, und in dem dreiundzwanzigsten seit der Zerstörung des Ortes durch Feuer. Und er ging nach Rom, und wurde dort gut empfangen von dem Papst Eugenius; von dem er ihre Privilegien erhielt: - eines für all die Ländereien der Abtei, und ein anderes für die Ländereien, die an den Kirchhof anschlossen; und, wenn er länger gelebt hätte, so hätte er etwas betreffend des Schatzamtes getan. Und er kam in den Besitz von Ländereien, die reiche Männer durch ihre Stärke hielten. Von William Malduit der die Burg von Rockingham besaß, erhielt er Cotingham und Easton; und von Hugh de Walteville erhielt er Hirtlingbury und Stanwick, und sechzig Schilling von Oldwinkle jedes Jahr. Und er machte viele Mönche und pflanzte einen Weingarten, und erbaute viele Werke, und machte die Stadt besser, als sie zuvor gewesen war. Er war ein guter Mönch und ein guter Mann; und aus diesem Grund liebten ihn Gott und gute Männer. Jetzt werden wir zum Teil erzählen, was während König Stephens Zeit geschah. In seiner Herrschaft kauften die Juden von Norwich ein christliches Kind vor Ostern, und folterten es nach der gleiche Art, wie unser Herr gefoltert worden war; und am langen Freitag hängten sie ihn an einem Kreuz, zum Spott über unseren Herrn, und begruben ihn danach. Sie nahmen an, dass es verheimlicht werden könnte, doch unser Herr zeigte, dass er ein heiliger Märtyrer war. Und die Mönche nahmen ihn, und begruben ihn mit großen Ehren im Münster. Und durch unseren Herrn machte er wundervolle und mannigfaltige Wunder, und ist genannt St. William.

1138

  • In diesem Jahr kam David, König von Schottland, mit einer riesigen Armee in dieses Land. Er war ehrgeizig, dieses Land zu gewinnen; doch gegen ihn kam William, Earl of Albemarle, dem der König York übergeben hatte, und andere Grenzer, mit einigen Männern, und kämpften gegen sie, und lösten den König aus an der Standarte, und erschlugen sehr viele von seiner Bande.

1140

  • In diesem Jahr wünschte der König Stephen, Robert, Earl of Gloucester gefangen zu nehmen, den Sohn von König Heinrich; doch er konnte nicht, denn er war sich dessen bewusst. Nach diesem, in der Fastenzeit, verdunkelten sich die Sonne und der Tag um die Mittagszeit des Tages, als die Männer aßen; und sie zündeten Kerzen an, um dabei zu essen. Das war der dreizehnte Tag vor den Kalenden des April. Männer waren sehr verwundert. Danach starb William, Erzbischof von Canterbury; und der König machte Theobald zum Erzbischof, der war Abt von Bec. Danach erwuchs ein sehr großer Krieg zwischen dem König und Randolph, Earl of Chester; nicht weil er ihm nicht alles geben wollte, wonach er ihn fragte, wie er es mit allen anderen tat; doch je mehr er ihnen gab, desto schlimmer waren sie zu ihm. Der Earl hielt Lincoln gegen den König, und nahm ihm all das, was er haben sollte. Und der König ging dort hin mit einer großen Armee. Und sie kämpften heftig zu Lichtmess gegen ihren Herrn, und nahmen ihn gefangen; denn seine Männer verließen ihn und flohen. Und sie führten ihn nach Bristol, und steckten ihn dort ins Gefängnis in engen Quartieren. Dann war ganz England aufgewühlter, als es jemals gewesen war, und alles böse war in dem Land. Danach kam die Tochter von König Heinrich, die Kaiserin von Deutschland gewesen war, und jetzt Gräfin von Anjou war. Sie kam nach London; doch die Menschen von London versuchten sie gefangen zu nehmen, und sie floh und verlor viele ihrer Anhänger. Danach sprach der Bischof von Winchester, Henry, der Bruder von König Stephen, mit Earl Robert, und mit der Kaiserin, und schwor ihnen Eide, "dass er niemals mehr es mit dem König, seinem Bruder, halten würde", und verfluchte all die Männer, die es mit ihm hielten, und sagte ihnen, dass er Winchester an sie aufgeben würde; und er sorgte dafür, dass sie dort hin kamen. Als sie dort waren, dann kam des Königs Königin mit all ihrer Stärke, und belagerte sie, so dass ein großer Hunger darin war. Als sie nicht länger aushalten konnten, dann stahlen sie sich hinaus und flohen; doch jene davor waren sich dessen bewusst, und folgten ihnen, und nahmen Robert, Earl of Gloucester, gefangen und führten ihn nach Rochester, und steckten ihn dort ins Gefängnis; doch die Kaiserin floh in ein Kloster. Dann gingen die weisen Männer zwischen des Königs Freunden und des Earls Freunden hin und her; und machten es so ab, dass sie den König für den Earl aus dem Gefängnis lassen sollten, und den Earl für den König; und so taten sie. Danach einigten sich der König und Earl Randolph in Stamford, und schworen Eide, und gelobten ihre Treue, dass keiner den anderen verraten sollte. Doch es führte zu nichts. Denn der König nahm ihn danach mit nach Northampton, durch bösen Rat, und steckte ihn ins Gefängnis; und bald darauf ließ er ihn wieder hinaus, durch schlechteren Rat, unter der Bedingung, dass er auf das Kreuz schwören sollte, und Geiseln brachte, dass er all seine Burgen aufgeben würde. Einige gab er auf, und andere gab er nicht auf; und verhielt sich dann schlimmer, als er es sonst getan hätte. Dann war England sehr geteilt. Einige hielten es mit dem König, und andere mit der Kaiserin; denn als der König im Gefängnis war, nahmen die Earls und die reichen Männer an, dass er niemals wieder hinaus kommen würde; und sie einigten sich mit der Kaiserin, und brachten sie nach Oxford, und gaben ihr die Gemeinde. Als der König hinaus war, hörte er davon, und nahm seine Armee, und belagerte sie in dem Turm. Und sie ließen sie hinab in der Nacht von dem Turm an Seilen. Und sie stahl sich hinaus und floh, und ging zu Fuß nach Wallingford. Danach ging sie über das Meer; und jene in der Normandie wandten sich ab vom König zum Grafen von Anjou; einige freiwillig, und andere gegen ihren willen; denn er belagerte sie, bis sie ihre Burgen aufgaben, und sie hatten keine Hilfe vom König. Dann ging Eustace, des Königs Sohn, nach Frankreich, und nahm zur Frau die Schwester des Königs von Frankreich. Er dachte, dadurch die Normandie zu erhalten; doch er beeilte sich wenig, und durch gutes Recht; denn er war ein böser Mann. Wo immer er war, tat er mehr schlechtes als gutes; er beraubte das Land, und erlegte ihnen schwere Abgaben auf. Er brachte seine Frau nach England und steckte sie in eine Burg bei .... Eine gute Frau war sie, doch sie hatte wenig Glück mit ihm; und Christus wollte nicht, dass er lange regieren sollte. Er starb daher recht bald, und seine Mutter auch. Und der Graf von Anjou starb; und sein Sohn Heinrich übernahm die Grafschaft. Und die Königin von Frankreich trennte sich vom König; und sie kam zu dem jungen Grafen Heinrich; und er nahm sie zur Frau, und ganz Poitou mit ihr. Dann ging er mit einer großen Armee nach England, und gewann einige Burgen; und der König ging gegen ihn mit einer viel größeren Armee. Dennoch, sie kämpften nicht; sondern der Erzbischof und die weisen Männer gingen zwischen sie, und machten diese Vereinbarung: dass der König Herr und König sein sollte, während er lebte, und nach seinem Tag sollte Heinrich König sein: dass Heinrich ihn als Vater annehmen sollte; und er ihn als einen Sohn: dass Frieden und Einigkeit zwischen ihnen sein sollte, und in ganz England. Dies und die anderen Vorkehrungen, die sie machten, schwor der König und der Graf einzuhalten; und alle Bischöfe und die Earls und die reichen Männer. Dann wurde der Earl empfangen in Winchester, und in London, mit großer Verehrung; und alle schworen ihm Gefolgschaft, und schworen, den Frieden einzuhalten. Und dort war bald ein so guter Frieden, wie es ihn niemals zuvor gegeben hatte. Dann war der König stärker, als er jemals zuvor gewesen war. Und der Graf ging übers Meer; und all die Menschen liebten ihn; denn er tat gutes Recht und machte Frieden.

1151 bis 1160[]

1154

  • In diesem Jahr starb der König Stephen; und er wurde begraben wo seine Frau und sein Sohn begraben wurden, in Faversham; dessen Kloster sie gegründet hatten. Als der König starb, dann war der Earl [Heinrich] in Übersee; doch kein Mann wagte zu tun anderes als gutes aufgrund der großen Angst vor ihm. Als er nach England kam, wurde er empfangen mit großer Ehrerbietung, und gesegnet als König in London am Sonntag vor Mittwinter. Und dort hielt er einen vollen Hof. Am gleichen Tag an dem Martin, Abt von Peterborough, dort hin hätte gehen sollen, da erkrankte er, und starb am vierten Tag vor den Nonen des Januar; und die Mönche, an diesem Tag, wählten einen anderen unter einander, dessen Name war William de Walteville, [57] ein guter Kleriker und guter Mann, und sehr geliebt vom König, und von allen guten Männern. Und all die Mönche begruben den Abt mit großen Ehren. Und bald gingen der neu gewählte Abt und all die Mönche mit ihm nach Oxford zum König. Und der König gab ihnen die Abtei; und er zog bald danach nach Peterborough weiter; wo er mit dem Abt blieb, bevor er heim kam. Und der König wurde empfangen mit großer Ehrerbietung in Peterborough, in voller Prozession. Und so wurde er auch in Ramsey, und in Thorney, und in ... und in Spalding, und in ...

Ende der Angelsächsischen Chronik.

Anmerkungen[]

  1. Der Nachfolger von Elfeah, oder Alphege, in der Diözese von Winchester, nach der Überstellung von Elfeah auf den Erzbischofssitz von Canterbury.
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 2,26 2,27 2,28 Mittwinter, der Tag der Wintersonnenwende ist der der 21. Dezember. Mittsommer ist der Tag der Sommersonnenwende am 21. Juni.
  3. Diese Passage, obwohl sehr wichtig, ist eher verwirrend, es ist schwer, festzustellen, welche Menge an Rüstung und Schiffen jede Person zu liefern hat.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 Lammas, ein christlicher Feiertag, der noch in einigen englischsprachigen Ländern der Nördlichen Hemisphere gefeiert wird, üblicherweise am 1. August.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 Der Martinstag ist das Fest des Hl. Martin von Tours und wird am 11. November gefeiert.
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 Die Andreasnacht wird am 30. November gefeiert.
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 7,6 Mariä Geburt, der 8. September.
  8. 8,00 8,01 8,02 8,03 8,04 8,05 8,06 8,07 8,08 8,09 8,10 8,11 8,12 8,13 8,14 8,15 8,16 8,17 8,18 8,19 Michaelis oder Michaelistag, der Feiertag des Erzengels Michael, am 29. September.
  9. Königin Emma von der Normandie
  10. 10,00 10,01 10,02 10,03 10,04 10,05 10,06 10,07 10,08 10,09 10,10 10,11 Volkstümlich Mariä Lichtmess, bekannt als "Darstellung des Herrn", ein Feiertag am 2. Februar.
  11. 11,00 11,01 11,02 11,03 11,04 11,05 11,06 11,07 11,08 11,09 11,10 11,11 11,12 11,13 11,14 11,15 11,16 Die Fastenzeit bezeichnet den vierzigtägigen Zeitraum vor Ostern.
  12. Der Georgstag wird am 23. April gefeiert.
  13. 13,0 13,1 Ein veralteter Titel der drei Bitt-Tage (Montag, Dienstag und Mittwoch vor Christi Himmelfahrt).
  14. 14,0 14,1 Der Stefanitag oder Stephanstag wird am 26. Dezember gefeiert.
  15. 15,0 15,1 Peter und Paul, der Feiertag ist der 29. Juni
  16. Von der Insel von Portland, wo Godwin gelandet war, nachdem er die Isle of Wight geplündert hatte.
  17. Dungeness, wo sie alle Schiffe sammelten, die in der großen Bucht stationiert wurden, die von den Häfen von Romney, Hithe und Folkestone gebildet wird.
  18. 18,0 18,1 Schmackschiff, ein zweimastiger Schiffstyp.
  19. Godwins Grafschaft bestand aus Wessex, Sussex und Kent. Sweyns aus Oxfordshire, Gloucestershire, Herefordshire, Somerset und Berkshire. Und Haralds aus Essex, East Anglia, Huntingdonshire und Cambridgeshire.
  20. 20,0 20,1 Der Feiertag des Apostels Thomas, genannt Thomastag, am 21. Dezember.
  21. Die Kirche, die St. Olave geweiht war, wurde etwa dreiunddreißig Jahre später von Alan, Earl of Richmond, an den ersten Abt von St. Mary's in York gegeben, um ihm bei der Konstruktion der neuen Abtei zu helfen.
  22. St. Ethelberts Münster, da die Reliquien des Hl. König Ethelbert dort aufbewahrt wurden.
  23. Obwohl der Ort als sehr nahe an Hereford beschrieben wird, war es tatsächlich Cheltenham, 35 Meilen entfernt. Da die Armee sich aus ganz England versammelte, ist dieser Ort nur verhältnismäßig sehr nahe.
  24. Dies war nicht ungewöhnlich für den sächsischen Klerus. Der Tonfall dieser erhabenen Ausdrucksweise, in der der Autor den Feldzug von Leofgar und seinen Gefährten beschreibt, zeigt seine Bewunderung.
  25. Er erbaute eine neue Kirche auf den Grundmauern, auf einem größeren Plan. Das Kloster existierte schon von früheren Zeiten.
  26. Florence of Worcester berichtet, dass er durch Ungarn nach Jerusalem reiste.
  27. 27,0 27,1 Der Bartholomäustag findet am 24. August statt. Er ist auch das Datum der bekannten Bartholomäusnacht, der Abschlachtung Hugenotten im Jahr 1572 in Frankreich.
  28. 28,0 28,1 Der Tag von Simon und Judas ist der 28. Oktober (Catholicculture.org)
  29. 29,0 29,1 Der Feiertag des Kindermords von Bethlehem, der 28. Dezember.
  30. Der Originaltext lautet hier So apprehend the first in rank, that to Edward all the noble king were firmly held high-seated men.
  31. Obwohl diese Tatsachen nur in einem Manuskript beschrieben werden, beweisen sie die frühe Kooperation von Tostig mit dem König von Norwegen. Es ist erwähnenswert, dass dieser Bericht von Snorri bestätitg wurde, der sagt, dass Tostig in all seinen Feldzügen bei König Harald III Hardrada von Norwegen war.
  32. 32,0 32,1 Der Autor macht hier ein Wortspiel: Gilden-borough und wretched borough, übersetzt könnte man sagen "die goldene Gemeinde" und "die elende Gemeinde"
  33. 33,0 33,1 Der Feiertag des Hl. Nikolaus von Myra, der am 5. oder 6. Dezember stattfindet.
  34. 1. Brief an die Korinther, Kapitel 7
  35. Protus und Hyacintus, zwei frühchristliche Märtyrer aus dem 3. Jh. Ihr Feiertag ist am 11. September.
  36. Das heißt, sie brachen ihre Gefolgschaft mit dem normannischen Usurpator ab und wurden freiwillig Geächtete.
  37. Florence of Worcester und jene, die ihm folgen, sagten, dass Wilhelm bis nach Abernethy vorstieß, wo Malcolm sich mit ihm traf und sich ihm unterwarf.
  38. Der Hl. Grimbald war ein Benediktinermönch aus dem 9. Jh., sein Feiertag ist der 8 Juli.
  39. Möglicherweise Marderhaut, englisch marten, möglicherweise hier falsch buchstabiert als martin. - (Anm. der Übersetzerin Nessaia)
  40. Möglicherweise Robbenleder? Die Kegelrobbe, englisch Grey Seal, findet sich auf beiden Seiten des Nordatlantik. Eine weitere Möglichkeit ist, dass damit Eichhörnchenfell gemeint ist, denn im Mittelalter bezeichnete man jemanden, der sich in Eichhörnchenfell kleidete, als Greytawyer. - (Anm. der Übersetzerin Nessaia)
  41. Übersetzt bedeutet dies in etwa, dass das Bier reichlich floss und die Männer sich schwer betranken. Die Wendung "bride ale" ist übrigens der Vorläufer des Wortes bridal, der Braut gehörend, und hat heute einen völlig anderen Sinn. (https://vinepair.com/articles/bride-ale-old-english-wedding-beer/)
  42. Woraufhin er in die Bretagne segelte, laut Flor. S. Dunelm; laut Henry of Huntingdon floh er direkt nach Dänemark, kehrte dann mit Cnute und Hacco zurück, die mit einer Flotte aus 200 Schiffen in England einfielen.
  43. Diese Erwähnung der Hl. Petronilla, deren Name und Existenz den lateinischen Historikern kaum bekannt gewesen sein dürfte, erscheint nur im Cotton Tiberius Manuskript der ASC.
  44. 44,0 44,1 44,2 Mariä Aufnahme in den Himmel oder Himmelfahrt ist der Feiertag am 15. August.
  45. Der Feiertag der Hl. Juliana von Nikomedia, der 16. Februar.
  46. Die Bündigkeit der Chronik an dieser Stelle und in den nächsten beiden Jahren ist bemerkenswert. Ab dem Jahr 1083 nimmt das ASC einen entschieden Anglo-Normannischen Charakter an.
  47. Im Original: within this tide. Das heißt innerhalb der Zwölf Tage nach Weihnachten oder dem Intervall zwischen dem Weihnachtstag und Epiphanias, was insgesamt Christmas-tide oder Yule-Tide genannt wurde und dem Feiern und der Fröhlichkeit gewidmet war.
  48. Der König von Norwegen, Magnus III Barefoot, und seine Männer.
  49. Matilda die Kaiserin
  50. Heinrich V, Kaiser des HRR (1106-1125)
  51. Der Feiertag von Johannes dem Evangelisten ist der 27. Dezember.
  52. Epiphanias, auch das Dreikönigsfest, findet am 6. Januar statt.
  53. Der Feiertag von Lukas dem Evangelisten ist der 18. Oktober.
  54. Möglicherweise wird hier ein Vulkanausbruch beschrieben.
  55. 55,0 55,1 Mariä Verkündigung oder auch die Verkündigung des Herrn wird am 25. März gefeiert.
  56. Whoso bare his burthen of Gold and Silver, durst no man say ought to him but good
  57. William de Vaudeville
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