Geschichte der Britischen Monarchie Wiki
Advertisement

Aethelwulf war König von Wessex von 839 bis 858.

Familie[]

Aethelwulf entstammte dem Haus Wessex. Er war der Sohn von Egbert von Wessex und der fränkischen Prinzessin Redburga von Franken, einer Schwägerin von Karl dem Großen.

Aethelwulf war mindestens zwei mal verheiratet und hatte fünf Söhne und eine Tochter, darunter Alfred der Große, der den Grundstein für die Schaffung des Königreiches England legte. Aufgrund des großen Altersunterschiedes zwischen den ersten beiden Söhnen und den letzten beiden vermuten einige Historiker, dass es vor Aethelwulfs Frau Osburga vielleicht noch eine weitere gegeben haben könnte, [1] doch diese Vermutung wird durch keinerlei Quellen untermauert.

Osburga starb möglicherweise 856, doch Historiker vermuten, dass sie eventuell auch in ein Kloster abgeschoben wurde, um die Ehe mit Judith von Flandern zu ermöglichen, einer Tochter von Karl II von Franken. Diese Ehe blieb kinderlos.

Geschichte[]

Frühe Jahre[]

Aethelwulf wurde etwa um das Jahr 800 geboren und war der einzige Sohn von Egbert von Wessex. Seine erste Erwähnung in den Quellen erfolgt im Jahr 825, dem Jahr der Schlacht von Ellendun in Wiltshire gegen Beornwulf von Mercia, die die lange Oberherrschaft von Mercia im südlichen England beendete. Nach dieser Schlacht schickte Egbert Aethelwulf mit einer großen Armee nach Kent, um dessen König Baldred von Kent zu vertreiben. [2] [3]

Es gibt verschiedene Urkunden, die seine Herrschaft als Unterkönig belegen, unter anderem eine von Egbert, der mit Erlaubnis seines Sohnes 838 eine Landschenkung an den Bischof von Rochester macht, und aus dem gleichen Jahr eine von Aethelwulf selbst, der als König von Kent unterschreibt. [1] Anders als seine Vorgänger gelang es Aethelwulf und seinem Vater, die Unterstützung der kentischen Ealdormen zu erlangen. [4]

829 gelang es Egbert, Mercia zu erobern, doch Wiglaf von Mercia konnte es 830 zurückerobern. Dies sieht Kirby als dramatische Umkehr für den Erfolgszug von Egbert. Er verlor auch die Kontrolle über die Münzgießerei in London und die gebiete Essex und Berkshire. [5] Die Historikerin Heather Edwards besagt, dass die weitreichenden eroberten Gebiete von ihm nicht gehalten werden konnten. [6]

838 hielt Egbert eine Versammlung in Kingston in Surrey ab, wo Aethelwulf möglicherweise vom Erzbischof zum König geweiht wurde. Um sich Unterstützung für seinen Sohn zu sichern machte Egbert außerdem große Schenkungen an Ceolnoth, Erzbischof von Canterbury. Somit konnte Aethelwulf der erste König von Wessex seit 641 werden, der seinem Vater auf den Thron folgte. [7] Gleichzeitig wählten die kentischen Klöster Aethelwulf als ihren Herrscher, der dafür sicher stellte, dass sie die Freiheit hatten, ihren Vorsteher selbst zu wählen. Wulfred, Erzbischof von Canterbury hatte während seiner Zeit dagegen gekämpft, dass weltliche Herrscher die Macht über kentische Kloster haben würden, doch sein Nachfolger Ceolnoth überließ die Kontrolle jetzt bereitwillig Aethelwulf, dessen Versprechen der Eigenständigkeit höchstwahrscheinlich nicht von seinem Nachfolger eingehalten werden würde. Ab diesem Zeitpunkt hofften die kentischen Kirchenleute eher auf Hilfe von Wessex gegen die einfallenden Wikinger, als wie zuvor von Mercia. [4]

Egberts Eroberungen brachen ihm großen Reichtum ein, mehr als seine Vorgänger besessen hatten, und ermöglichten es ihm so, den Thron von Wessex für seine Nachkommen zu sichern. [8] Diese Stabilität führte zu einer Erweiterung von Handel und Landwirtschaft und auch zu einer Vergrößerung des königlichen Einkommens. Weiterhin steigerte sich das Vermögen der Könige von Wessex durch eine Übereinkunft mit Ceolnoth, dem Erzbischof von Canterbury, die dazu führte, dass die zuvor unabhängigen Münster von Wessex den König als Herrscher annahmen im Austausch für Schutz. [9] Es gab jedoch keine Sicherheit, dass die Oberherrschaft von Wessex sich als erfolgreicher herausstellen würde als die von Mercia.

König von Wessex[]

839 erbte Aethelwulf den Thron von Wessex und hatte durch seine Zeit als Unterkönig von Kent schon einige Erfahrung als Herrscher. Er selbst machte seine eigenen Söhne zu neuen Unterkönigen. [8] Laut der Angelsächsischen Chronik machte er seinen ältesten Sohn Aethelstan von Wessex zum Herrscher über Kent, Essex, Surrey und Sussex, [10] überließ ihm jedoch nicht die gleiche Macht, wie Egbert sie ihm selbst gewährt hatte. Dies zeigt sich in verschiedenen Urkunden, in denen Aethelstan als Zeuge erscheint, er besaß allerdings nicht die Macht, seine eigenen Urkunden zu bezeugen. Weiterhin scheint Aethelwulf regelmäßig Besuche gemacht zu haben, um seinen Sohn zu überwachen. Laut der Historikerin Nelson herrschte Aethelwulf auf Art der Karolinger und behandelte jedes Gebiet als eigenständiges Reich. Wie sein Vater regierte er Kent durch Ealdormen, die aus dem örtlichen Adel ernannt worden waren und förderte ihre Interessen, unterstützte jedoch weniger die Kirche. [4] Weiterhin scheint es, dass er Ealdorman von Wessex zeitweise höher einstufte als seine eigenen Söhne, wie sich bei Zeugenlisten von Urkunden zeigt. [11]

Wie sein Vater hielt Aethelwulf die guten Beziehungen zu Mercia aufrecht, als er König wurde. London war schon immer eine Stadt unter mercischer Kontrolle gewesen, doch in den 830ern befand sie sich unter der Kontrolle von Wessex. Kurz nach Aethelwulfs Thronbesteigung kehrte sie jedoch unter die Herrschaft von Mercia zurück. [4] 839 starb Wiglaf von Mercia und sein Nachfolger Beorhtwulf von Mercia eröffnete die Münzprägestätte in London neu. Mitte der 840er Jahre scheint es eine Verfolgung gemeinsamer Interessen von Mercia und Wessex gegeben zu haben, was vermuten lässt, dass Wessex dabei half, die mercische Münzprägung wieder zu beleben, was die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Reichen zeigt. 844 gehörte Berkshire noch zu Mercia, doch im Jahr 849 wurde Alfred der Große in Wantage, Berkshire geboren, was zeigt, dass es zu dieser Zeit zu Wessex gehörte. [5] 852 starb Berhtwulf und sein Nachfolger Burgred von Mercia erhielt die guten Beziehungen zu Wessex aufrecht und heiratete Aethelwulfs Tochter Aethelswith von Wessex 853. [12] Im gleichen Jahr führten Aethelwulf und Burgred einen erfolgreichen Feldzug gegen Cyngen ap Cadell in Wales durch, was zur Festigung der Oberherrschaft von Mercia über Wales führte. [5]

Aethelwulf führte die von seinem Vater begonnenen guten Kontakte zum Reich der Karolinger fort, was sich an dem Stil seiner Urkunden zeigt, die von einem fränkischen Schreiber ausgestellt wurden. Außerdem sind Briefe erhalten, in denen ein fränkischer Abt Aethelwulf 852 zu seinem Sieg über angreifende Wikinger gratuliert. Auch zeigt sich in den Urkunden kein Niedergang der lateinischen Sprache wie in anderen Gebieten von England, was möglicherweise auf diesen fränkischen Schreiber und seine Kontakte zum Festland zurückzuführen ist.

Bedrohung durch die Wikinger[]

In den 840er Jahren kam es zu einer Erhöhung der Wikingerüberfälle auf beiden Seiten des Englischen Kanals und 843 erlitt Aethelwulf eine Niederlage gegen 35 dänische Schiffe in Carhampton, Somerset. [10] 850 kam es zu einem überwältigenden Sieg durch seinen Sohn Aethelstan von Wessex und Ealhhere, Ealdorman of Kent gegen eine große Wikingerflotte in Kent, wobei sie 9 Schiffe erobern und den Rest zurücktreiben konnten. [13] Aethelwulf machte eine große Landschenkung an Ealhhere in Kent, doch von Aethelstan gibt es keine weiteren Aufzeichnungen. Historiker vermuten, dass er bald darauf starb.

Im folgenden Jahr berichtet die Angelsächsische Chronik von fünf weiteren Angriffen auf England. Eine dänische Flotte von über 350 Schiffen eroberte London und Canterbury und Beorhtwulf von Mercia wurde bei dem Versuch, sie zu befreien, besiegt. Danach zogen die Wikinger nach Surrey weiter, wo sie von Aethelwulf und seinem Sohn Aethelbald von Wessex in der Schlacht von Aclea besiegt wurden. Laut der Angelsächsischen Chronik kam es zu einem großen Gemetzel unter den Heiden, von dem noch lange gesprochen wurde. Die Chronik berichtet weiterhin von Siegen während Aethelwulfs Herrschaft, die von Ealdormen errungen wurden.

850 überwinterte eine dänische Armee auf der Insel Thanet und 853 wurden die Ealdormen Ealhhere und Huda von Surrey in einer Schlacht dort getötet. 855 überwinterten dänische Wikinger auf Sheppey, bevor sie weiter den Osten von England plünderten. [11] Dennoch stellten die Wikingerüberfälle während Aethelwulfs Herrschaft keine große Bedrohung dar. [14]

Pilgerreise nach Rom und letzte Jahre[]

Anfang der 850er Jahre ging Aethelwulf auf eine Pilgerreise nach Rom. [15] Laut dem Historiker Abels war er auf dem Höhepunkt seiner Macht und seines Ansehens. [11] Seine beiden ältesten lebenden Söhne waren zu dieser Zeit bereits erwachsen, während Aethelred I von Wessex und Alfred der Große noch kleine Kinder waren. 853 schickte Aethelwulf beide nach Rom, möglicherweise begleitet von Gesandten als Vorhut für seine eigene Reise. Die Quellen sprechen hierbei wenig über Aethelred, da Berichte wie die aus der Angelsächsischen Chronik nur an den Ehrungen für Alfred interessiert waren. [16] Richard Abels sieht diese Gesandtschaft als Wegbereiter für Aethelwulfs Pilgerreise und Alfred als jüngsten und entbehrlichsten Sohn nur als gute Geste gegenüber dem Papst. Die Segnung von Papst Leo IV machte Alfred zu seinem spirituellen Sohn und formte somit eine Bindung zwischen seinen beiden "Vätern". [11] Kirby vermutet, dass diese Reise möglicherweise andeutete, dass Alfred für die Kirche bestimmt war, [5] während Janet Nelson eher glaubt, dass Aethelwulf das Ziel hatte, seine jüngeren Söhne davor zu schützen, von ihren älteren Brüdern ins Kloster gesteckt zu werden und gleichzeitig ihre Eignung für den Thron zu erhöhen. [16]

Aethelwulf machte sich im Frühling 855 auf den Weg nach Rom, begleitet von Alfred und einem großen Tross. Er überließ Wessex der Verantwortung seines ältesten lebenden Sohnes, Aethelbald von Wessex, und gab die Herrschaft über Kent an seinen zweitältesten Sohn Aethelberht, womit er gleichzeitig bestätigte, dass sie nach seinem Tod die Herrscher über diese Reiche werden würden. [17] Während der Reise machten sie Halt am Hof von Karl dem Kahlen, König der Franken. Aethelwulf blieb ein Jahr in Rom [15] und machte dort wertvolle Geschenke, die es sogar mit denen der karolingischen Herrscher und des byzantinischen Kaisers aufnehmen konnten. Damit wollte er sich selbst als kultivierten und großzügigen König erweisen. [18] Laut William of Malmesbury half er auch beim Wiederaufbau des sächsischen Quartiers, das kurz zuvor durch ein Feuer zerstört worden war. [11]

Doch diese Pilgerreise verwundert die Historiker auch. Kelly bemerkte, dass es für einen frühmittelalterlichen König sehr außergewöhnlich ist, seine Position als so gesichert zu betrachten, dass er sein Reich während einer Krisenzeit einfach verlässt. Sie vermutet, dass Aethelwulf durch persönliche religiöse Gründe motiviert gewesen sein könnte. [9] Ryan sieht es als Versuch an, den göttlichen Zorn zu beschwichtigen, der durch die Wikingerüberfälle ausgedrückt wurde, [14] während Nelson glaubt, dass er sein Ansehen erhöhen wollte, indem er mit den Forderungen seiner ältesten Söhne umging. [16] D. P. Kirby sagte über diese Reise, dass es sich nicht um eine Form der Abdankung handelte, wie es bei früheren Königen wie Caedwalla von Wessex und Ine von Wessex der Fall gewesen war, sondern eher eine Darstellung seiner internationalen Position und des Ansehens seiner Dynastie, das diese im Frankenland und in päpstlichen Kreisen genoss. [5]

Auf dem Rückweg aus Rom machte Aethelwulf erneut Halt bei Karl dem Kahlen und begleitete ihn möglicherweise auf einen Feldzug gegen die Wikinger. [11] Dort kam es am 1. Oktober 856 auch zur Hochzeit zwischen Aethelwulf und Karls Tochter Judith, die zu dieser Zeit 12 oder 13 Jahre alt war. Sowohl zeitgenössische Chronisten als auch moderne Historiker sehen diese Hochzeit als außergewöhnlich an. Karolingische Prinzessinnen heirateten selten und wurden normalerweise in Klöster geschickt, und es war beinahe niemals vorgekommen, dass sie Ausländer geheiratet hatten. Judith wurde von Hincmar, Erzbischof von Rheims, zur Königin gekrönt. Und obwohl schon zuvor Kaiserinnen ernannt worden waren, ist dies die erste bekannte Salbung einer karolingischen Königin. Zusätzlich dazu war es für die Ehefrau eines westsächsischen Königs unmöglich, Königin genannt zu werden oder mit ihrem Ehemann auf dem Thron zu sitzen, sie galt nur als seine Ehefrau. Ein Brauch, der von Asser als "pervers und verabscheuungswürdig" bezeichnet wurde. [18]

Bei seiner Rückkehr nach Wessex sah sich Aethelwulf einer Revolte durch Aethelbald gegenüber, der versuchte, seinem Vater den Thron streitig zu machen. [19] Historiker haben verschiedene Erklärungen sowohl für die Ehe als auch für die Rebellion. Laut Janet Nelson brachte Aethelwulfs Hochzeit mit Judith ihn in die Familie von königlichen Verbündeten, die Karl schuf. [20] Karl sah sich Angriffen von Wikingern und Aufständen seiner Adligen gegenüber, und Aethelwulf hatte großes Ansehen gewonnen durch seine Siege über die Wikinger. Dadurch glauben Historiker wie D. P. Kirby und Stafford, dass diese Ehe eine Anti-Wikinger-Allianz begründen sollte. Weiterhin ließ sie Aethelwulf einen Teil des Ansehens der Karolinger erhalten und Kirby sieht außerdem Judiths Salbung zur Königin als "charismatische Heiligung, die ihren Status erhöhte, ihren Leib segnete und zusätzliche Thronwürdigkeit auf ihre männlichen Nachkommen übertrug". Dies beinhaltete, dass ihre Söhne mindestens einen Teil von Aethelwulfs Reich erben würden und erklärt Aethelbalds Entscheidung, gegen seinen Vater zu rebellieren. [5] Doch der Historiker Enright glaubt, dass eine Anti-Wikinger-Allianz zwischen zwei so entfernten Reichen keinen Nutzen gehabt hätte und ist der Meinung, dass die Ehe Aethelwulfs Antwort auf die Neuigkeit war, dass sein Sohn gegen ihn rebellierte. Durch eine gesalbte karolinische Königin wären seine Söhne durch sie in einer stärkeren Position, ihm als Könige von Wessex zu folgen, als der rebellische Aethelbald. [11] [21] Kirby hält jedoch dagegen, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass Karl seine Tochter an einen Herrscher verheiratet hätte, der sich in ernsthaften politischen Schwierigkeiten befand. [5]

Aethelbald wurde von Bischof Ealhstan von Sherborne und Eanwulf, Ealdorman of Somerset unterstützt, obwohl diese die vertrauenswürdigsten Berater von Aethelwulf gewesen zu sein scheinen. [19] [11] Laut Asser wurde der Plan im westlichen Teil von Selwood beschlossen und möglicherweise unterstützten die dortigen Adligen Aethelbald, weil sie es Aethelwulf übel nahmen, dass er das östliche Wessex mehr unterstützt hatte als sie. [22] Asser berichtet weiterhin, dass Aethelwulf - um einen Bürgerkrieg zu vermeiden - den Westen seines Reiches an Aethelbald aufgab. Einige Historiker wie Keynes und Abels glauben, dass er danach den Südosten beherrschte, während andere wie Kirby glauben, dass Wessex selbst geteilt wurde, wobei Aethelbald die Gebiete westlich von Selwood erhielt, Aethelwulf das Zentrum und den Osten regierte und Aethelbehrt den Südosten beherrschte. Bis zu seinem Lebensende bestand Aethelwulf darauf, dass Judith neben ihm auf dem Thron saß und laut Asser akzeptierten seine Adligen dies ohne Gegenwehr.

Tod und Nachfolge[]

Aethelwulf starb am 13. Januar 858 und wurde laut den Annalen von St. Neots in Steyning in Sussex begraben, doch sein Körper wurde später nach Winchester überführt, möglicherweise von Alfred. [1] [22] Wie er es beabsichtigt hatte, folgte ihm Aethelbald als König von Wessex nach, während Aethelberht von Wessex Kent und den Südosten beherrschte. [23] Weiterhin war das durch eine fränkische Ehe gewonnene Ansehen so groß, dass Aethelbald seine Stiefmutter Judith heiratete. Asser beschrieb diese Ehe als "große Schande" und "gegen Gottes Verbot und christliche Würde". [16] Als Aethelbald nur zwei Jahre später starb, wurde Aethelberht König von Wessex und Kent und Aethelwulfs Absicht, das Reich zwischen seinen Söhnen aufzuteilen, wurde damit beiseite gesetzt. Aus der Sicht von Yorke und Abels geschah dies aufgrund der Tatsache, dass Aethelwulfs Söhne Aethelred I von Wessex und Alfred zu jung zum Herrschen waren, wobei Aethelberht im Gegenzug zustimmte, dass seine jüngeren Brüder nach seinem Tod das ganze Reich erben würden. [8]

Stammtafel[]

  1. Cenred
    1. Ine (688-726) ⚭ Aethelburg von Wessex
    2. Ingild (✝ 718)
      1. Eoppa
        1. Eafa
          1. Ealhmund (Kent 762-764) ⚭ | NN; ⚭ || NN
            1. | ♔ Egbert (802-839) ⚭ Redburga von Franken
              1. Aethelwulf ⚭ | Osburga; ⚭ || Judith von Flandern
                1. | Aethelstan (ca. 820-851)
                2. | Aethelswith (✝ 888) ⚭ ♔ Burgred von Mercia
                3. | ♔ Aethelbald (ca. 835-860) ⚭ Judith von Flandern
                4. | ♔ Aethelberht (839-865)
                5. | ♔ Aethelred I (848-871) ⚭ Wulfthryth
                6. | ♔ Alfred der Große (849-899) ⚭ Ealhswith von Gaini
              2. Edith of PolesworthSitric Caech
            2. || Aethelburg von Wilton ⚭ Wulfstan, Ealdorman von Wiltshire

Anmerkungen[]

  1. 1,0 1,1 1,2 Smyth, Alfred P. King Alfred the Great 1995
  2. Die Historiker Nelson und Williams halten das Jahr 825 für den Zeitpunkt der Vertreibung von Baldred von Kent, doch Kirby glaubt, dass dies nicht vor 826 geschah. Keynes beruft sich auf die Angelsächsische Chronik, die besagt, dass Baldred 825 vertrieben wurde und Aethelwulf die Herrschaft über Kent, East Anglia, Sussex und Essex übernahm, doch es gibt Hinweise in Urkunden, die vermuten lassen, dass Beornwulf von Mercia der Herrscher über Kent war, bis er 826 bei der Niederschlagung einer Rebellion in East Anglia getötet wurde. Sein Nachfolger Ludeca scheint in Kent niemals anerkannt worden zu sein. In einer Urkunde von Egbert aus dem Jahr 828 heißt es über Aethelwulf "den wir zum König in Kent gemacht haben", als wäre diese Ernennung relativ neu.
  3. ASC, Jahr 825
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Keynes, Simon "The Control of Kent in the Ninth Century", in Early Medieval Europe 1993
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 Kirby, D. P. The Earliest English Kings 2000
  6. Edwards, Heather "Ecgberht (d. 839), king of the West Saxons", Oxford Dictionary of National Biography
  7. Keynes, Simon "The West Saxon Charters of King Aethelwulf and his Sons", English Historical Review 1994
  8. 8,0 8,1 8,2 Yorke, Barbara Kings and Kingdoms of Early Anglo-Saxon England 1990
  9. 9,0 9,1 Kelly, S. E., Charters of Malmesbury Abbey 2005
  10. 10,0 10,1 ASC, Jahr 840
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 11,6 11,7 Abels, Richard Alfred the Great: War, Kingship and Culture in Anglo-Saxon England 1998
  12. ASC, Jahr 853
  13. ASC, Jahr 851
  14. 14,0 14,1 Ryan, Martin J. "The Anglo-Saxons and the Vikings, c. 825-900" in The Anglo-Saxon World 2013
  15. 15,0 15,1 ASC, Jahr 855
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 Nelson, Janet L. "Aethelwulf (d. 858), king of the West Saxons", Oxford Dictionary of National Biography 2004
  17. Abels, Richard (2002) "Royal Succession and the Growth of Political Stability in Ninth-Century Wessex" in The Haskins Society Journal: Studies in Medieval History
  18. 18,0 18,1 Story, Joanna Carolingian Connections: Anglo-Saxon England and Carolingian Francia, c. 750-780 2003
  19. 19,0 19,1 Asser, Vita Alfredi 12
  20. Nelson, Janet L. (1997). "The Franks and the English in the Ninth Century Reconsidered". In The Preservation and Transmission of Anglo-Saxon Culture: Selected Papers from the 1991 Meeting of the International Society of Anglo-Saxonists
  21. Enright, Michael J. (1979) "Charles the Bald and Æthelwulf of Wessex: Alliance of 856 and Strategies of Royal Succession". Journal of Medieval History
  22. 22,0 22,1 Yorke, Barbara Wessex in the Early Middle Ages 1995
  23. Asser, Vita Alfredi 16
Advertisement